Bei den Paralympischen Spielen in Peking wird ein Ensemble behinderter Artisten spektakuläre Beiträge zur Eröffnungsfeier und der Abschlusszeremonie darbieten. Die Künstler waren schon im Kulturprogramm der Olympischen Spiele zu bestaunen.
Peking präsentierte sich von seiner besten Seite, als Gastgeber sind die Chinesen unübertroffen. Jetzt, wo der Jubel über die riesige Medaillenausbeute verklungen ist, drängt sich den Pekingern wieder anderes auf. Von Petra Kolonko
Ein überzogener Nationalismus war während der Olympischen Spiele nicht zu spüren, nur selten gab es unfreundliche Töne. Im Glanz des Erfolges braucht sich Chinas Nationalismus nicht zu behaupten. Doch besteht die Gefahr, dass die antiwestlichen Töne wieder lauter werden. Von Petra Kolonko, Peking
Wie war's in Peking? Wenn man Führer der Kommunistischen Partei wäre oder Juan Antonio Samaranch, dann wäre die Antwort einfach: Die erfolgreichsten Spiele aller Zeiten. Aber wer nach seinem eigenen Urteil suchte, der musste vom Siegespodest der Gewissheiten hinabsteigen. Von Michael Horeni, Peking
Die Olympischen Spiele sind vorbei, nun folgt der Kassensturz. Rekorde wurden nicht nur im Vogelnest“ erzielt, sondern auch auf vielen Konten. Vom Stadionbeschaller bis zum Zelthersteller - selbst kleine deutsche Firmen profitierten von dem Großereignis. Von Christoph Hein, Peking
Während der Olympischen Spiele gilt es in China, Ekstase zu erzeugen und zugleich zu verhindern. Die Begeisterung soll überschwappen und dabei doch irgendwie in ihren Grenzen bleiben. In Pekings Straßen ist Olympia seltsam unsichtbar. Von Mark Siemons, Peking
Ein Sturm der Entrüstung erhob sich in China, als Manipulationen bei der Eröffnungsfeier bekannt wurden. Vor allem im Internet diskutierten Chinesen über Ehre und Ehrlichkeit. Bis der Zensor einschritt: Derzeit lassen sich nur noch wenige Beschwerden im Internet nachlesen. Von Petra Kolonko, Peking
Theoretisch darf in drei Parks in Peking demonstriert werden. Aber auch hier gibt es, wie oft in China, zwischen Theorie und Praxis große Unterschiede: Demonstrationen gibt es nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die Auflagen sind hoch und manch Antragsteller wird sogar festgenommen. Von Petra Kolonko, Peking
Ministerium für Öffentlichkeitsarbeit: Chinas Propagandaministerium hat zwar einen neuen Namen, aber die Arbeit ist die alte. Zensur kann subtil sein - und brutal. Trotzdem ist in der Volksrepublik eine Zeitungslandschaft entstanden, die vielfältiger ist als je zuvor. Von Petra Kolonko, Peking
Die olympische Eröffnungsfeier diente China auch dazu, sein Verhältnis zur Welt ins Bild zu setzen. Die Inszenierung blieb meist zurückhaltend. Nur andeutungsweise wurde ein chinesischer Universalanspruch erkennbar. Von Mark Siemons, Peking
Fünf Demonstranten, darunter ein Deutscher, sind von Zivilpolizisten abgeführt worden, weil sie auf dem Tiananmen-Platz gegen Chinas Menschenrechtsverletzungen in Tibet demonstriert hatten. Weitere Proteste wurden ebenfalls rasch unterbunden.
Bildergalerie Im Vogelnest zu Peking rumste, krachte und glitzerte es, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Schaut her, lautet dabei Chinas Signal der Eröffnungsfeier: Wir sind die Zukunft. Um 23.36 Uhr eröffnete Staatspräsident Hu Jintao die Spiele. Kunstturn-Olympiasieger Li Ning entzündete das Feuer. Von Evi Simeoni, Peking
In Peking hat der amerikanische Präsident Bush seine Kritik an Chinas Menschenrechtspolitik wiederholt. Gesellschaften, die freie Meinungsäußerung gestatteten, seien die blühendsten und friedlichsten, sagte er zur Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft.
Kein Smog, freie Berichterstattung und humanistische Spiele: Das waren Versprechen, die Chinas Führung vor Olympia gemacht hat. Je näher die Spiele rücken, desto offensichtlicher wird, dass sie diese Versprechen nicht wird einhalten können. Von Petra Kolonko, Peking
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