Korrespondenten machen „Bekanntschaft mit einem winzigen Ausschnitt des Unterdrückungsapparates”

Protest gegen Pekings Zensur

„Pure Angstmache und Schikane“

Führende deutsche Zeitungen und Fernsehsender wehren sich vehement gegen die Einschränkungen der Arbeitsmöglichkeiten für Journalisten bei den Olympischen Spielen. Herausgeber und Chefredakteure sprechen von „skandalöser“ Zensur und von einem „Unterdrückungsapparat“.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. August 2008 14:05

Also der Vergleich..

Michael Posthoff (MisterMischa)

..mit Berlin 1936 scheint mir doch sehr hergeholt. Weder gibt es Anzeichen dafür, das China einen Angriffskrieg oder Völkermord plant. Eher passend wäre ein Hinweis auf München 1972, wo durch unzureichende Sicherheitsmassnahmen und Kontrollen israelische Sportler ums Leben kamen.

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04. August 2008 10:38

B. Lehmann (lemdax1)

Shen li (Zhongguoren)

Ja, die westliche Regierung kritisiert Israel öffentlich, aber liefert Waffen heimlich.

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04. August 2008 07:25

Die "Proteste" des Westens sind klebrig

Ralf Schneider (ralf61)

Steinmeier der in seinem "Gute Nacht" Beitrag in der FAZ sich auf"spannende Spiele" freut, wie Rogge oder der abgetauchte Dr. Bach sind die eigentlich Verantwortlichen für das absehbare Desaster. Das die Apparatschicks mit ihren Stasi-Methoden ihre krude Weltsicht anderen Völkerschaften aufdrücken, liegt in der Natur ihres Systems und war zur vergabe der Spiel absehbar. Das der "Westen" aufgrund der Marktmacht einen Kotau nach dem anderen vollzieht liegt an z.B. vorgenannten Protagonisten. Die Hinweise, auch in den Foren, über das Wesen der fremden Kultur, für das man doch ein feines Verständnis haben sollte, hängt mir zu den Ohren heraus, die hatten wir 1936 auch, ebenso 1978 in Argentinien. Der Nachgeschmack ist nicht besser geworden. Vielleicht sollten es die letzten Olympischen Spiele sein, man sollte falls gewünscht die Sponsoren die Veranstaltung, ähnlich einem Festival des Sports durchführen lassen, ohne irgendwelche ohnehin nicht mehr vermittelbaren ethischen Grundsätze denn: Zuviel Doping, zuviel Militarismus, zuviel Coca Cola etc.. Keine staatlich Förderung solcher pitoresken Veranstaltungen das Steuergeld ist zu schade!

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03. August 2008 20:48

Heuchelei und Selbstüberschätzung

Moritz Petersen (Mo1234)

Warum immer wieder diese Aufrufe zu Boycotten? Hat man angst sich den Diktatur-Virus einzufangen? Denkt jemand ernsthaft, die Propagande in China hat auf uns Europäer, die erwünschte Wirkung? Nein, die deutschen Bürger sind längst reif genug, um die Propaganda zu durchschauen, was man an diesem Forum nur zu gut sehen kann. Die Journalisten sollen berichten, was sie berichten können und wenn sie von Zensur und Durchsuchungen berichten, dann sieht man nur mal wieder wie der Schuss nach hinten los ging. Denn zur Zensur gehört nicht nur die Inhalte zu Zensieren, sondern auch die Berichterstattung über die Zensur selbst zu verhindern, was China schlicht und ergreifend nicht möglich ist. Dann wird den Chinesischen Kommentatoren in diesem Forum (zu recht) vorgeworfen unangemessene Vergleiche zu ziehen, nur um im Gegenzug von 1936 und Apeasement zu schreiben. Kein Nazi-Verbrechen wäre verhindert worden, wären die Olympischen Spiele boycottiert worden. Letztendlich geht es hier um ein weltweites Sport-event, und nicht um eine Privatparty der Demokratischen Länder zur feier ihrer Demokratie. Selbst wenn es nicht um Sport sondern um Demokratie ginge, war Isolation und eine "Ich will nichts damit zu tun haben" -Einstellung immer schädlich!

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03. August 2008 13:59

vorgenannter Artikel Pure Angstmache und Schikane

Ulrich Pochert (Broby)

die Journalisten haben sich diese Restriktionen teilweise selbst zuzuschreiben,"only bad news are good news" wird immer noch zur Maxime besonders der "Schreiberlinge" gemacht, ueber die heutige Situation in China ist genug gesagt, eine massvolle Aussage finden Sie heute bei SCHAEUBLE - einer der wenigen der nach reiflicher Information und Abwaegung verstanden hat was machbar ist - aber auch bisher von den Chinesen geleistet ist, Rogge muss sich wohl ein wenig ueber den Tisch gezogen fuehlen, aber er erkennt wohl selbst dass er ein wenig naiv war. Nun berichten Sie mal ueber die Olympiade ein bisschen mit mehr Fantasie und besser im Detail - und genuegend ALLE Disziplinen betreffend, und Sie werden mit Sicherheit ausfuehrlich unterstuetzt - damit hat jeder entsandte Berichterstatter genug zu tun,wenn er dann auch noch die gelungenen organisationstechnischen Belange bemerkt und erwaehnt, kann er spaeter nach der Olympiade zu-hause-seiend seine Schinpftiraden anbringen..... Ich gruesse Sie, Ulrich Pochert, uebrigens:ich begreife den Unterschied sehr wohl, ich bekomme die FAZ auch erst mit etwa 3taegiger Verspaetung und es gelingt Ihrer logistischen Kraft nicht fuer Anderung zu sorgen ,,,,,,

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03. August 2008 12:55

Unverständnis

John Gehlen (spacedrummer)

Wenn die führenden deutschen Zeitschriften und Fernsehsender sich so vehement gegen Einschränkungen wehren, wieso boykottieren sie nicht einfach dieses obskure Machtspektakel? Es geht ihnen um das gleiche, wie den Chinesen, dem IOK und den Athleten: Macht- Geld- und Imagegewinn. Und hört mir bloß auf, von einem journalistischen Auftrag zu faseln!

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03. August 2008 12:48

Jugend der Welt und Grundrechte

Stefan Menzel (seemenntb)

Heute morgen las ich, in der mir frei zugänglichen Wikipedia über das Down Syndrom (Trisomie 21) meines 2 Jahre alten Sohnes nach. Ich erfuhr, dass die Säuglinge mit Down Syndrom in China zumeist im Krankenhaus verbleiben und im Falle ihres Überlebens in Heime verbracht werden. Insbesondere in Provinzregionen wird den Eltern unter der Hand empfohlen, ihr Kind zu töten. Meine bisher eher indifferente Haltung zu olympischen Spielen in China erfüllt mich nun mit Scham. Die olympischen Spiele in China werden stattfinden, übrigens auch die Paralympics. Ob chinesische Spostler dort wohl auch so stark verteten sein werden bleibt abzuwarten. Ein Land, das es wagt sich mit der Jugend der Welt, trotz eklatanter Missachtung von Grundrechten, in das Scheinwerferlicht der Weltöffenlichkeit zu stellen, fordert eine kritische Auseinanderstzung mit seiner Politik geradezu heraus und genau dies erwarte ich nun auch von all denen, die die Möglichkeit einer freien Meinungsäusserung ihr eigen nennen.

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03. August 2008 11:26

@ Hede Zou

Christian Roigk (Dubai1)

Es sollte Ihnen schon zu denken geben, dass sie Ihre Meinung, die ich uebrigens nicht teile, hier in Deutschland offen kundtun koennen und dies auch veroeffentlicht wird. Versuchen Sie das doch mal umgekehrt in ihrem demokratischen Arbeiterparadies VR China; ich bin sicher nach ein paar Tagen oder Stunden kriegen Sie " Besuch " !

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03. August 2008 11:23

@"xiaoming Du" & "Hede Zhou"

Thomas Richter (Th_Rich)

Bezugnehmend auf Ihre Komentare erlauben Sie mit mir folgende Anmerkungen: 1) xiaoming Du: Erstaunt muss ich in Gesprächen mit meinen chinesischen Kontakten häufig die von Ihnen verwendete, und aus meiner Sicht unzulässige Argumentationsweise feststellen: Der Versuch Unrecht mit anderem Unrecht zu rechtfertigen. Unbestritten ist der Nahostkonflikt ein (vieldiskutiertes) Problem; Menschenrechte werden missachtet; Die Konfliktparteien werden sehrwohl kritisiert, - dazu gibt es auch hier viele Foren. Dennoch kann sich dadurch niemals eine Legitimation für Rechtsbrüche andernorts (z.B. in China) ableiten - und schon gar nicht auf Grundlage Ihrer Ansicht, dass verschiedene Verletzungen der Rechte anders bewetet werden. 2) Hede Zhou: Auch in Ihrem Kommentar findet sich ein aus m.S. unzulässiger Versuch der Legitimation: Sie stellen Webseiten der FalongGong und "einige andere" (Meinen Sie die nunmehr zumindest teilweise wieder zugänglichen Seiten der Deutschen Welle, die chin. Seiten der BBC, etc?) in Relation mit Gedankengut der NSDAP sowie rechtsextremer Vereinigugen in Deutschland. Nein, Hede Zhou, das hängt nicht vom Standpunkt des Betrachters ab. Dieser Vegleich ist in allen Aspekten schlichtweg fehlgehend und respektlos.

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03. August 2008 11:20

Naivitaet auf beiden Seiten

Christian Roigk (Dubai1)

Die Chinesen sind nicht ganz so clever wie dei Nazis 1936 in Berlin. Dort waren fuer 2 Wochen alle Zeitungen erhaeltlich, und dann wurde die Tuer wieder vernagelt. Die Chinesen haben ihr Volk wohl nicht ganz so an der Kandarre wie die Deutschen vor 72 Jahren. Was mich betruebt ist, dass alle jetzt auf die Pressefreiheit WAEHREND der Olympischen Spiele pochen, aber selbst unser zukuenftiger Kanzlerkandidat Steinmeier nicht mal den Versuch unternimmt die Chinesen oeffentlich aufzufordern internationale Normen an Freiheit GENERELL, d.h. auch fuer die Zeit nach den Spielen einzufordern. Macht aber nichts, solange genug Firmen - auch deutsche - bloed genug sind, den Chinesen Technolgie zu uebetragen, weil es ja dort so schoen billig ist. Was scheren da Menschenrechte und Freiheit ?

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03. August 2008 10:37

Eigendemontage und Supergau der Außenkommunikation...

Peter Reinike (P.Maikaefer)

Die hiesigen Runterrelativierer müssen dringend in Fortbildung.Gängigerweise läuft das Procedere viel aufwändiger und differenzierter mit der Relativierungs- und Verharmlosungsstrategie.Man versuche es doch mal mit Kuba, Israel und dem Hunger in Afrika. Das einzige Problem, desto schlimmer die Willkür wie in Zimbabwe oder Sudan, desto besser der Kontakt nach China. Und die USA mögen sehr angreifbar sein, dann mache man das im konkreten Fall als hier bei der chinesischen Diktatur auf alles Unrecht der Welt verweisen, um die systematische Behinderung des chinesischen Propagandaministeriums runterzurechnen. Selbstverständlich ist jede sportliche Großveranstaltung auch politisch, weil sie,wie jetzt in Peking, als Propaganda Flash instrumentalisiert werden kann.Das waren die Spiele immer, nicht erst seit 36.Die chinesische Seite hat viel versprochen,um diese Propaganda Chance nutzen zu können.Nun stellt sich heraus, daß sie die internationale Gemeinschaft in Bezug auf die Berichterstattung belogen hat und die Zusagen nicht einhält.Die Rolle des IOC ist in diesem Geschachere mit BOTOG eine ganz eigene Katastrophe.Das hat viel mit Eigendemontage und mafiosen Strukturen, aber nichts mehr mit dem olympischen Geist zu tun.

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03. August 2008 10:23

Wer nicht frei arbeiten kann, sollte wieder nach Hause fahren.

Ulrich Mauer (UMAU)

Selten war eine Sportveranstaltung so krtisiert worden. Die chinesische Führung braucht die olympischen Spiele und ihre Wirkung auf das eigene Volk und denn Rest der Welt um von den katastophalen Umwelt- und Sozialproblemen abzulenken. Nichts wäre schlimmer, als wenn überhaupt nicht mehr über die Spiele berichtet würde. Bekommen die Arbeiter der stillgelegeten Fabriken eigentlich Lohnfortzahlung ? Oder müssen ihre Familien hungern während der Spiele der Ausländer. Das interessiert mich mehr als ein dopinggeschwängerter Bericht über hochbezahlte Werbeverträge von Olympiasiegern. Wie ist eigentlich das Verhältnis zwischen Zahl der Bewacher gegen Terrorismus, Zahl der Bewacher gegen Pressefreiheit und Zahl der Athleten ? Und wer bezahlt die alle ? Doch nicht etwa der deutsche Rundfunkgebührenzahler/Werbungertragende ? Ich würde den Spielen fernbleiben und auch keine Sportübertragungen anschauen.

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03. August 2008 09:51

Ängstliche Chinesen

Klaus Schmidt (Wetten)

Wie jeder normale Mensch auch würde ich mich auf eine freie Berichterstattung freuen. Das China jetzt einen Rückzieher kurz vor den Spielen gemacht hat kann so verwunderlich nicht sein. Real politisch muß man doch zur Kenntnis nehmen das sich durch die seit Jahren laufende Presse-Zenzur sowas wie ein Rückstau an Wahrheiten gebildet hat. Die Berichterstatter vor Ort ( die bis auf einige Gastkommentatoren seit Jahren aus China berichten ) haben sicher die ein oder andere Geschichte die sie nur zu gerne endlich an die Öffentlichkeit bringen wollen. Die Olympischen Spiele hätten ein einmaliges Zeit-Fenster hierzu geboten. Da ensteht ein immenser Druck, von allen Medien auf einmal aus dem Westen, die übliche (zurück) Haltung gegenüber den Behörden endlich einmal fallen zu lassen um frei und kritisch zu kommentieren; auch über Sachverhalte die nicht unbedingt mit Olympia zu tun haben. Ein gewisses maßhalten der Journalisten was den Grad der Brisanz bestimmter unangenehmer Tatsachen anbelangt, könnte man sich noch vorstellen... als nicht-Chinese. Die Chinesen selbst scheinen einen riesen Bammel zu haben dieses Vertrauen zu üben, denn anders ist die Aktion z.B. gegenüber dem Deutschen Haus nicht zu verstehen.

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03. August 2008 09:50

Dem Rogge sein Konto

heinz peter (pitiplatsch)

würd ich als allererstes überprüfen und das von seinem Umfeld. Ist doch lächerlich wie er sich rauswinden will. Ich denke das er Kohle bekommen hat für seine kriecherische Art und Weise und so wie er rumlügt. Und noch eines die Zeitungen und Fernsehsender müssten einfach nach Hause fahren und die Zensur wäre innerhalb von Stunden wenn nicht Minuten aufgehoben.

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03. August 2008 09:44

von der Pressefreiheit hängt auch

Angelika Fritz (MyDocAngel)

die Werbung in den Medien ab - also sind hier die werbenden Unternehmen gefragt...und die bringen die Chinesen bestimmt in "Reih und Glied"

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03. August 2008 09:39

Heuchelei oder der Reichtum der freien Meinungsäußerung?

Rüdiger Drischel (rudyguy)

Hede Zhou beklagt sich über die Heuchelei der deutschen Journalie. in Deutschland seien auch rechtsradikale Standpunkte verboten - warum also in China nicht die "heuchlerische Clique um den Dalai Lama"? H.Z. darf dies hier unbehelligt äußern. Niemand wird H.Z. wg. "Beleidigung Deutschlands" in ein Arbeitslager sperren. Tibeter haben keine Chance ihren auf nachprüfbaren historischen Fakten beruhenden Standpunkt darzulegen. Kritik am einseitigen chinesischen Standpunkt ist bei drakonischer Strafe verboten. Sollte z. B. Bayern mehr Autonomie oder eine Ablösung von Deutschland wünschen, so werden die Bayern dies frei und ohne Angst vor Strafe äußern, auch dazu aufrufen. In Deutschland werden nicht pauschal Rechtsradikale, sondern Akteure, die Ausschwitz leugnen oder zu rassistisch motivierter Gewalt aufrufen, teilweise verboten. Ruft der Dalai Lama zur Besetzung Chinas oder zur Vernichtung der Han-Chinesen auf? Ein selbstbewusstes Land hat keine Angst vor unterschiedlichen Sichtweisen und Auffassungen. Im Gegenteil: dies trägt zu seinem Reichtum bei. Mao Dsedong: "Lasst hundert Blumen blühen". Ist Kriminalisierung von freier Meinungsäußerung nicht ein Zeichen von politischer Schwäche und Angst um den eigenen Machterhalt?

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03. August 2008 09:32

Doppelmoral

xiaoming Du (xiaoming)

Ich wundere mich sehr, warum die Deutschen sich so an Menschenrechte in China interessieren. Abgesehen von dem Menschenrechtszustand in China selbst will ich auf die Geschehnissse im Nahen Osten hinweisen. Schauen sie, was Israel durch seine Millitärmacht die Muslimen angetan hat. Die Soldaten haben die Zugänge der Muslimen willkürlich abgeschnitten unter dem Vorwand, daß sie Terrorismus bekämpfen wollen. Dadurch ist das Lebensrecht der Muslimen sehr stark beeinträchtigt und verletzt. Was haben Sie dafür getan? Wenn Sie dazu nicht äußern wollen, sollen Sie auch nicht über die Geschehnisse in China etwas sagen. Weil Sie so stark von der Doppelmoral geprägt sind, haben Sie auch alle Legitimationen verloren, als ein Verteidiger der Menschenrechte zu erscheinen. Wenn Sie wirklich für die Menschenrechte der Menschheit sorgen, sollen Sie für die Muslimen einsetzen. Wenn nicht, dann alle ihren Äußerungen werden von Doppelmoral geprägt und können nicht Bestandskraft haben.

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03. August 2008 09:30

eine Diktatur gewinnt an Einfluss

Martin Neumann (neumann4000)

In Summe bringen die olympischen Spiele wohl soweit keine wesentlichen Veränderungen in China und auch nicht für die Welt. Dies betrifft Menschenrechte, Meinungs-/Pressefeiheit und die üblich diskutierten Dingen. Was sie aber bringen sind eine Art Training/Ausbildung für die Welt die China, die Volksrepublik, nicht kennen. In zunehmenden Maße erfährt nun die Welt, wie die VR funktioniert und versucht weiter ohne Demokratie und mit einem Einparteiensystem zu überleben. Die viel propagierte "Öffnung" zu den Spielen von Peking bringt der Welt mehr Einblick. Täglich werden nun in der Presse neue Themen diskutiert. Wer die Volksrepublik Chine kennt und sich länger mit/in ihr beschäftigt hat, für den ist das alles nichts Neues. Es ist bei den Chinesen normal, dass viel versprochen wird und nur sehr wenig davon gehalten wird. Nur der Westen ist präzise, steht zu seinem Wort und arbeitet auf einem hohen Niveau und mit Qualität. China hingegen ist fast das Gegenteil davon, hat es aber in kurzer Zeit sehr weit gebracht. Nun will man mit den olympischen Spielen sehen wie weit man es gebracht hat. Wieviel Einfluss (und wieviel Gold) man hat. Der Welt bleibt nichts anderes übrig als zusehen oder mitmachen.

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03. August 2008 08:31

Die Appeaser füttern die chinesischen Krokodile

joachim bovier (jbovier)

Das IOC kuscht vor den kommunistischen Chinesen in Peking heute genau so, wie es vor den Nationalsozialsozilisten bei der Olympiade in Berlin 1936 gekuscht hat. Die Geschichte belegt, dass Appeasementpolitik stets der falsche Umgang mit Diktatoren war: „Ein Appeaser ist ein Mensch, der ein Krokodil füttert, in der Hoffnung, dass es ihn als letzten fressen wird,” befand schon Sir Winston Churchill. Darum wenn ihr noch einen letzten Rest von Ehre im Leib habt: Herrr Rogge, Herr Bach und die ganzen widerlichen Opportunisten vom IOC - ZURÜCKTRETEN - SOFORT !

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03. August 2008 04:31

Was fuer eine hypokrite Aufregung

Hede Zhou (SunWukong)

Was wollen die deutschen Journalisten aus Beijing berichten?Vom Sport, oder wollen sie nebenbei ein bischen Propaganda fuer FalongGong, die heuchlicherische Clique um den Dalai Lama machen: ein bischen Feuerchen machen? Bestimmte rechtsgerichtete Internetseiten sind in Deutschland gesperrt , in China Falonggong und einiges andere. Ob das gerechtfertigt ist oder nicht, ist eine andere Frage und haengt vom standpunkt des Betrachters ab. Was wuerden die Deutschen sagen, wenn man sich ueber die Sperre der Rechtsradikalen empoerte? Hu Jintao hat ins Schwarze getroffen mit der Warnug, die Spiele nicht zu instrumentalisieren. Der Artikel hier und viele Leserbeitraege sind nichts anderes als hypokrite Provokationen, die mit dem Sport nichts zu tun haben, eskalieren statt zu deaskalieren. Mit diesen Aktionen gewinnen sie nicht die Sympathie der chines. Bevoelkerung. Im Gegenteil. Business as usual: das Unwohlsein in der eigenen Kultur/ Gesellschaft wird umgemuenzt in Angriffe auf das Fremde, von dem man wenig weiss. Je weniger man von etwas weiss, desto sicherer kann man es be-/verurteilen. Aber die deutsche Vorstellung, 1.3 Mill. Ameisen folgen der Partei, 80 Mill. Mitglieder der Fuehrung bedingungslos, ist unausrottbar.

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03. August 2008 01:09

Im Osten nichts Neues

Johann Nemetz (Johannnemetz)

Nein, ueberrascht muss niemand sein von der Vorgehensweise der Chinesen, lediglich von der Hilflosigkeit eines Herrn Rogge, der jetzt auf einmal so tut als ob es eine Ueberraschung waere. Rogge kann doch nichts allen ernstes geglaubt haben, dass die Chinesen Journalisten absolut frei arbeiten lassen und uneingeschraenkten Zugang zu allem was sie wollen zulassen. Wie viel Zynismus steckt in der Aussageman soll ueber den Sport und sonst nicht berichten, da es sich um innere Angelegenheiten Chinas handelt. Zum totlachen wenn es nicht so ernsthaft waere. China nutzt die olympischen Spiele gandenlos politisch aus und laesst nicht zu, dass man ueber die politischen Verhaeltnissen in China berichtet. Macht endlich Schluss mit dieser verlogenen propagandistischen Kommerzveranstaltung.

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03. August 2008 00:38

Wir werden doch wohl nicht die Fehler von 1936 wiederholen

Konstantin Schneider (bundesboy)

Die Vorstelllung, dass sich China mit den Olympischen Spielen 2008 soviel Renommee verschaffen kann, wie Hitler 1936 lässt erschaudern und macht fast jegliche Hoffnung auf ein unbeschwertes Freudenfest zunichte.

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02. August 2008 23:55

Ist es nicht..

Michael Posthoff (MisterMischa)

...mehr als unhöflich, respektlos und anmassend, irgendwo zu Besuch zu sein und bevor man überhaupt richtig den Mantel abgelegt hat, den Gastgeber allerlei Dinge zu verdächtigen und in den Ecken nach Schmutz zu suchen, statt sich für die großartigen Vorbereitungen zu bedanken und die Gastfreundschaft zu geniessen. Bis jetzt ist doch nicht viel mehr passiert, als dass tibetische Separatisten eine Plattform hatten und in China jetzt ein paar mehr Internetseiten zu erreichen sind als vorher. Diese tendenziös negative Berichterstattung im Vorfeld nervt, scheint aber einem Gros der Leser zu entsprechen. Im übrigen wird schon die Zeitverschiebung dafür sorgen, dass nicht allzu viele Leute zuschauen, wenn Deutschland wieder im Fechten, Schiessen und Reiten Gold holt.

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02. August 2008 23:44

Respekt

Richard Volkmann (Akila)

Ich muss sagen, ich bin aufrichtig davon beeindruckt, wie es im Zusammenhang mit diesen Olympischen Spielen alle Seiten geschafft haben, ihr Gesicht zu verlieren: China (soweit das möglich war), das IOC, das noch vor wenigen Jahren international einen ausgezeichneten Ruf genoss, und leider G'ttes auch die Athleten, die als Sportler anreisen müssen und sich, so sie ein Gewissen besitzen, in Grund und Boden schämen müssen, für die chinesischen Nationalfestspiele eingebunden zu werden. Abzug der Medien wäre in der Tat die einzige sinnvolle Option, doch dazu wird sich gewiss niemand durchringen können. Jammerschade.

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02. August 2008 23:25

Wunderts?

Marco Zeino (Zeini)

Mal ehrlich, die Spiele sind reiner Kommerz, die Ausrichter sind ein Unrechtsstaat und die Sportler sind reihenweise gedopt. Kurzum ein einzige Farce, eine Fassade, eine Show für diejenigen, die nix besseres zu tun haben oder mit sich anzufangen wissen, als stundenlang Olympia zu glotzen. Ich werde einzig und alleine die Berichterstattung über die chinesischen Machenschaften und Zensur während der Spiele bzw. Protestaktionen verfolgen.

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02. August 2008 23:25

Medaillenrausch

Immo Sennewald (immediator)

Der Hochleistungssport dient seinem Wesen nach totalitären und konformistischen Systemen. Wer's noch nicht geglaubt hat, nachdem die Medaillenmaschine der untergegangenen Dädääärr ziemlich nahtlos für die politische Reputation im Westen übernommen war: Die Würde der Sportler ist antastbar! Sie dürfen sich im Glanze des Glückes deutscher Sportfunktionäre ebenso prostituieren, wie für den internationalen Ruhm der Chinesischen Kommunisten. Das haben sie mit den Olympioniken von 1936 und den Vorzeigeathleten anderer totalitärer Systeme gemeinsam: Ihre Auftritte dekorieren Diktaturen. Sie werden heute nur viel besser bezahlt. Leseempfehlung: Ines Geipel "NoLimit - Wieviel Doping verträgt die Gesellschaft?" 2008 bei Klett-Cotta erschienen.

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02. August 2008 22:09

Freunde, ihr solltet die knallrot gemachten Beiträge besonders lesen,

Michael Menzel (Galenos)

denn die chinesische Internet Stasi versucht auf diese Weise sogar hier in Deutschland das Internet zu kontrollieren. Die "Roten" beinhalten offensichtlich die peinlichsten Wahrheiten auf sie die ihre automatisierten "Beurteilungen" loslassen. Die FAZ sollte das vielleicht die handgetippte Eingabe von Zeichen aus einem verzerrten Pic einführen, dann können sie wenigstens ihre Maschinen nicht automatisch laufen lassen. Aber so lange - wie gesagt - lest die knallrot beurteilten Beiträge dann könnt ihr sicher sein, daß sie interessant sind.

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02. August 2008 21:44

Nicht nur autoritär sondern auch blöd!

Moritz Petersen (Mo1234)

Wie sind die auf die Idee gekommen? die Berichterstattung über die Zensur schadet doch dem Ruf Chinas viel mehr als es (fast) jeglicher zensierter Inhalt könnte. Abgesehen von Nazi-ähnlichen Konzentrationslagern, oder Giftgas-Angriffe auf Minderheiten, kann doch kaum etwas mehr aufsehen Erregen. Nein, die Zensur führt eher dazu, dass man letztere vermuten muss! Was die sich dabei wohl gedacht haben..

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02. August 2008 21:30

Ich bitte doch

Peter Graf (Peter_Graf)

mal etwas ausgewogener mit dem Thema umzugehen. Machen die Chinesen etwas falsch mit Ihrer momentanen Zensur? Natürlich, keine Frage. Aber man muss doch einfach auch mal die enorme Entwicklung hinsichtlich individueller Freiheiten in den letzten 20 Jahren anerkennen und würdigen. Zu diesem Theme empfehle ich die Lektüre des folgenden Artikels. http://www.nytimes.com/2008/08/02/world/asia/02china.html?pagewanted=2&ref=world Endlich mal ein Artikel der nicht durchzogen ist von schwarz-weiss Malerei und einer widerlichen Verteufelung der chinesischen Nation.

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02. August 2008 21:28

Wie schön, dass die Welt so einfach ist!

Antonio Tchang (tchang)

@Merz Ja ja, die Chinesen sind es mal wieder Schuld. Früher war es der schwarze Peter und nun der "Gelbe Peter"?

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02. August 2008 20:53

Menschenrechtsrecherche?

defen shi (shidefen)

Welche Seiten sind denn nun konkret im Pressezentrum nicht zu erreichen? Amnesty International? Reporters Without Borders? Falungong? Free Tibet? Oder vielleicht doch nur die heimatlichen Pornoseiten? Abgesehen davon, dass laut New York Times der Zugang inzwischen ermöglicht wurde , drängt sich mir die Frage auf, welche Hintergrundinformationen die Sportreporter (Oder wer ist sonst dort unterwegs?) auf den erwähnten Seiten gesucht haben? Sind diese Leute nach Beijing gefahren sind, um das Internet dort zu testen, oder um über die Olympischen Spiele zu berichten?

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02. August 2008 20:51

Pure Angstmache und Schikane, Scharfer Protest gegen Pekings Zensur

Peter Schuppli (schuppliS)

Einmal mehr zeigt das chinesische Regime seine hässliche Fratze. Mit zunehmendem politischem und wirtschaftlichem Einfluss scheint sich die Regierung in Peking immer weniger um die Meinung des Auslandes zu kümmern, wenn es etwa um Meinungsäusserung oder Pressefreiheit geht. Rededur kann hier nur mit kollektivem Druck geschaffen werden: die ausländischen Medienvertreter sollten mit einem totalen Abzug ihrer Berichterstatter vor Ort drohen, wenn das Regime deren Arbeit weiter behindert und keinen freien Zugang zu Informationen zulässt - es gilt hier, ein Zeichen zu setzen und für einmal das eigene Gesicht zu wahren. Grund zum Feiern gibt's bei diesen Spielen ohnehin nur wenig - nicht zuletzt auch mit Blick auf die Dopingdrehscheibe China im globalen Sportzirkus.

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02. August 2008 20:20

Gesicht verloren

arthur hund (arturhund)

Die jetzt offensichtlichen Täuschungen und Schwindeleien, auf die sich das IOC und die chinesische Regierung im Vorfeld der olympischen Spiele geeinigt haben, lässt beide massiv das Gesicht verlieren. Den IOC Mitgliedern kann das egal sein, solange sie ihre Pfründe weiter geniessen können. In Asien trifft der Gesichtsverlust aber schwer: Für China und die chinesische Regierung ist es viel peinlicher, bei unehrenhaftem Verhalten ertappt zu werden. Es wird eigentlich langsam Zeit, das Olympische Super-Markenzeichen zu kommerzielisieren, dann kann sich jeder seine olympischen Spiele so kaufen, wie er sich auch seinen Burger so kaufen kann, wie er ihn gerne mag. Ich würde das sehr begrüssen: Der Erlös gehört den Völkern der Welt. Man könnte damit einige Dutzend grosse Bildungseinrichtungen in der Dritten Welt für einige Jahrzehnte betreiben. Das würde dem Frieden und der Völkerverständigung dauerhaft dienen.

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02. August 2008 20:09

Olympische Spiele in Peking

Lajos Libal (Lajos2006)

Es war grosse Naivität von einer kommunistischem Regime etwas anderes zu erwarten. Sport wurde bis jetzt immer von der Politik missbraucht.

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02. August 2008 19:58

Bug (@Merz)

Marc Rieger (rieger74)

Kein Bug: Wenn Sie lange die Kommentare lesen und dann erst bewerten, waren andere schneller, und die Gesamtbewertung kann sich inzwischen so sehr veraendert haben, dass selbst mit ihrer Stimme die Veraenderung in die gegenteilige Richtung laeuft. Ist mir auch schon passiert...

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02. August 2008 19:28

hier stimmt was nicht

Leopold Merz (leomerz)

Die Kommentarbewertungen sind umgedreht! Wenn man einen Leserbeitrag positiv bewertet rutscht die Gesamtwertung weiter ins rote. Ist das ein Bug oder sind das die Chinesen?

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02. August 2008 19:23

...

Peter Meier (xrantanplanx)

ach wär das schön, wenn die ganze presse einfach nach hause führe. olympische spiele ohne berichterstattung - ein größeres pr-desaster könnte dem um schönwetter bemühten peking wohl kaum passieren.

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02. August 2008 18:45

Das ist blanker Staatsterrorismus

Michael Menzel (Galenos)

in Kafkaesker Form. Man hat den Eindruck, als wolle das Chinesische Regime einen Eklat provozieren, der die Spiele möglichst schon im Ansatz jedoch auf jeden Fall vor dem geplanten Ende, beendet. Das ganze Land wimmelt offensichtlich nur noch von Uniformierten. Daß man keine Zivilisten auf den Fotos der Journalisten sieht kann doch kein Zufall sein!? Das Regime muß eine Sch...angst vor irgend etwas haben - vor ausländischen Terroristen kann das nicht sein - vor der eigenen Bevökerung? Zitat: "Brender berichtet, derzeit kämen täglich fünf bis sechs Polizisten ins ZDF-Studio, manchmal zweimal, um Akkreditierungen und Pässe zu kontrollieren. „Das ist pure Angstmache und Schikane.“ Wenn man die zahlreichen, im gleichen Tenor lautenden Berichte und Momentaufnahmen der Journalisten Revue passieren läßt beschleicht einen ein sehr ungutes Gefühl. Und unser Außenminister und Kanzleranwärter macht auf Beschwichtigung und wohlwollende, milde Ermahnung und das IOC wird auch nicht mehr lange den Deckel auf dem Topf halten können, wenn eine unglaubliche Provokation der nächsten folgt.

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02. August 2008 18:24

Chinas Macht !!

Hans-Dietmar Venema (ochsenfrosch)

Als die Olymoischen Spiele nach Peking vergeben wurde, habe ich schon ein ungutes Gefühl gehabt. Alle Medien schrieben: Alles wird nun besser und China wird seine große Chance nicht verstreichen lassen. Die Gegenwart hat uns eines Besseren gelehrt und Herr Rogge scheint das Ganze auch noch Tatkräftig zu Unterstützen. Die Olympischen Spiele haben Regeln und Vorschriften an denen sich auch China zu halten hat. Das hat man aber schon gewusst, als man die Spiele dorthin vergeben hat. Aber Herr Rogge lässt sich öffentlich ins Knie schießen und humpelt anschließend vor den Hohen Herren aus China herum. Das hat mit Modernen Olympischen Spielen der Neuzeit nichts zu tun. Barcelona komm zurück !!

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02. August 2008 18:12

Wundert´s irgendwen?

Alexandra Franke (eknarf)

Jetzt ist das Gezeter um einen Sachverhalt groß, der von Anfang an absehbar war. Die gesamte Thematik ist zu komplex als das ich mir einen umfassenden Kommentar erlaube. Die Diskussion um die Übertragung und Berichterstattung der olympischen Spiele 2008 sollte von den entsprechenden Stellen geführt und eine Lösung gefunden werden. Ob und wie sie nun übertragen werden oder nicht, die Entwicklungen der letzten Tage bestärken mich nur in meiner Absicht, den Fernseher für die Berichterstattung über die olympischen Spiele 2008 ausgeschaltet zu lassen.

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02. August 2008 17:56

Na endlich! Hoffentlich hat es auch Konsequenzen!

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

Eine wäre, daß mit Herrn Rogge nicht mehr gesprochen wird. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht. Der Mann muß totgeschwiegen werden. Auch interessant wäre, wenn die gesamten Medien bei einem geeigneten Vorfall und davon gibt es ja nun wirklich genug, die Berichterstattung einstellen würde. Man muß den Chinesen das nehmen, was sie unbedingt wollen, die Publizität. Nur konsequentes Handeln führt zu Veränderungen. Man muß solche Systeme da treffen, wo es weh tut. Und jemand, der unter allen Umständen exportieren will, dem muß man die Informationskanäle nehmen. Genau das was er mit der eigenen Bevölkerung und z.z. mit den Journalisten tut.

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02. August 2008 17:36

Abreisen

Wilfried Schumacher (schumibonn)

Es ist doch ganz einfach: Zeitungen, Radiosender und Fernsehanstalten packen ihre Koffer und reisen ab. China macht eine Olympiade für sich! Ohne Bilder in der ganzen Welt. Geld gespart und vor allem, wir haben unser Gesicht gewahrt.

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02. August 2008 17:34

Und in Deutschland ???

Rudolf Wallenburger (UIS0547)

Wozu Gewerkschaften ??? Um mit Mitgliedsbeiträgen Funktionäre in Aufsichtsräte zu entsenden damit dieser, mit Ehefrau, in der Ersten Klasse in die Südsee fliegen können??? Das Beispiel Bsirske zeigt wie weit man sich von der Basis entfernen kann. Nach meiner Meinung genügt ein maximal alle zwei Jahre gewählter Betriebsrat vollkommen aus.

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