
Wer den Kommunismus erlbte, wie ich, kann gar nicht anders als Angst haben! Aber Angst vor dem Nichtbegreifen vieler meiner Landsleute. Dieses Nichtbegreifen hat nichts mit Luxus zu tun, wie es der ehemalige deutsche Aussenminister, Fischer sagte, es hat etwas mit "Augen zu und Durch", sowie mit dem Glauben, dass die Welt an unserem Wesen genesen wird, zu tun. Im letzten Jahrhundert ist doch soviel Angst und Schrecken von unserem Land ausgegangen und unser Volk hat doch soviel unter Rechts und Links gelitten, dass man meinen könnte, unser Volk schätzt die Freiheit. Im übrigen ist die Sonne wieder aus Peking verschwunden - Sympathisanten zu früh gefreut.

Nach dem Motor " Was man macht, macht man falsch" hat Deutschland die erste Goldmedallie gewonnen: Meckernweltmeister. Es bleibt nur 4 Tage zu meckern wie ein Weltmeister, weiter so machen!!

China sollte lernen, mit Kritik zu leben, diese anzuerkennen und evtl. daraus zu lernen! Der Westen kann dies nur durch objektive Kritik und ohne Vorurteile erreichen und muss überdies kulturelle und idealistische Unterschiede akzeptieren.

Die Olympischen Spiele in China hätten die atemberaubensten Spiele der Geschichte werden können! Wer in letzter Zeit in China gewesen ist, wird bestätigen können, daß sich das chinesische Volk mit einem enormen Enthusiasmus auf dieses große Ereignis freut und daran arbeitet. Und das gönne ich dem chinesischen Volk! Die unglaubliche Entwicklung, die dieses Land in den letzten Jahrzehnten durchgemacht hat, wird in der westlichen Welt oftmals nur von der negativen Seite betrachtet. Daß wir inzwischen schon lange von den Chinesen und Ihren "Billigprodukten" abhängig sind und uns diese Anhängigkeit mit einer "Geiz ist geil" Mentalität selbst auferlegen und fördern, wird dabei selten in Betracht gezogen. Wer nun die Meschenrechtsverletzungen in China anprangert, steht ohne Zweifel auf der richtigen Seite, sollte jedoch zunächst zum "großen Vorbild" USA schauen. War 1996 solch ein Aufschrei zu hören? Auch wenn es quantitativ nicht zu vergleichen ist, im Grunde stellt es das gleiche Problem dar. Dies ist keine Verharmlosung der Chinesischen Situation, gibt aber zu denken ob der Westen solche Forderungen stellen sollte. Und zum Thema Doping sollten wir uns als Europäer zunächst nicht zu weit aus dem Fenster lehnen...

Wie war das doch gleich zu den olympischen Spielen 1936? Sie sollten das aufstrebende NEUE Deutschland besänftigen! Was haben diese Spiele in China für einen Hintergrund? Menschenrechtsverletzungen, staatlicher Terror, wer nicht für den Staat ist, ist automatisch gegen ihn und wird mit allen Mitteln staatlicher Gewalt verfolgt. Die Welt schaut nicht nur hin, sie hebt dieses Regime auch noch auf den Schild der anerkannten Weltpolitik! Als sei die Aufzählung von wirtschaftlichen Erfolgen und Zukunftsvisionen ein gerchter Ausgleich für die Greueltaten, die dieses Regime täglich verübt. Gerade wir Deutschan hätten allen Grund nachdenklich, sehr nachdenklich zu werden. Doch statt dessen singen wir nun im gleichen Chor, wie weiland Europa sang, als Deutschland sich anschickte mit den olympischen Spielen von 1936 Monumentales zu schaffen und der Welt sich als die kommende totale Macht zu präsentieren. Bravo, die Welt hat nichts dazu gelernt!

ARD und ZDF sollten diese Olympiade nicht übertragen. Lasst einfach den Bildschirm schwarz.

nicht boykottieren wollen, was man ja verstehen kann angesichts ihrer ansonsten umsonst vorgenommenen Trainingsanstrengungen der letzten Jahre, dann müssen es eben diejenigen tun, deren Geld man mit diesen "Spielen" mittelbar aus der Tasche ziehen will. Die Spiele haben mit Sport, echtem dopingfreien und ehrlichem Sport nur noch marginal zu tun. Da sollte sich niemand Illusionen machen. Es geht nur darum, dass wir, die Zuschauer, vorwiegend in den kaufkräftigen Ländern des Westens, den Billigfraß einer Fastfoodkette essen sollen, dazu braune Zuckerbrause trinken und alles mit einer bestimmten Kreditkarte bezahlen sollen. Daneben noch GEZ-Gebühren, dafür, dass die öffentl.-rechtl. Rundfunkanstalten die Show vom schönen, sauberen Sport präsentieren (a la jahrelanger Tour de France-Berichterstattung trotz Dopingkenntnis). Darüber hinaus wird einem höchst unsympathischen Unrechtsstaat der Hof gemacht und die ehrenwerten Herrschaften vom IOC stopfen sich die Taschen voll. Das Ganze ohne mich. Mein Fernseher bleibt definitiv aus. Die Olympische Idee ist spätestens seit Peking 2008 so ad absurdum geführt, dass man sich selbst betrügen würde, wenn man sich dieses Propagandaspektakel unvoreingenommen und mit Lust und Freude anschaut.