“Größtmöglicher Zugang zum Internet“: Jacques Rogge hat eine eigene Sprachregelung für die Zensur in China gefunden

Olympia

IOC-Präsident speist die Zensur-Kritiker ab

Vor der Eröffnung von Olympia reduziert Jacques Rogge die Ansprüche und gibt ein schlechtes Bild ab: für die Zensur will er sich nicht entschuldigen, das Olympische Dorf und die chinesische Organisatoren lobt er in höchsten Tönen. Von Evi Simeoni, Peking

Lesermeinungen zum Beitrag

03. August 2008 11:26

IOC: Rückgratlos wie immer

Andreas Neubert (Citizen_Kane)

"Wir sind Idealisten, und Idealismus ist immer verbunden mit ein bisschen Naivität." Oder auf gut Deutsch: Das IOC versucht mal wieder den Rest der Welt für dumm zu verkaufen. Was für ein billiger, devoter Satz. Das IOC soll Verantwortung übernehmen und nicht den Rest der Welt mit solchen billigen Sprüchen abspeisen.

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03. August 2008 10:07

Herr Rogge, was für eine dumme Frage!

Angelika Fritz (MyDocAngel)

Sie sind Insider -Sie haben auch mit den Unternehmen, die mit Olympia werben - "grösstmöglich" = frei abgeschlossen - allerdings aus anderen Motiven...

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03. August 2008 09:53

Schlicht und einfach das Konto

heinz peter (pitiplatsch)

vom IOC Präsidenten und siener Verwandschaft überprüfen, dann wüßte man mehr.

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03. August 2008 02:54

hätte das IOC ihre pervertierte Veranstaltung nach Nordkorea vergeben wäre es

jürgen fischer (rdeniro)

auch nicht schlechter für die freie Meinungsäußerung gelaufen. Leidet Rogge am Asperger Syndrom? Macht so den Eindruck. Ein Mann ohne Mimik. Blendet Teile der Realität und seiner Erinnerung aus.

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02. August 2008 21:46

Zensur-Kritiker

sten rupp (cmotpet)

Wer ist nun der Blauäugige. China mit einer Megabevölkerung, die -zig Jahre unter unwürdigsten Bedingungen gelebt hat (die Ausnahmen bestätigen die Regel). Das die Olympiade dort abgehalten wird, ist nicht der Verdienst der IOC, sondern da steckt auch ein politisches Kalkül dahinter. China hat sich nicht an die europäischen Richtlinien der Kommunikation, den demokratischen Freiheiten, den Menschenrechten etc. zu halten. China hat den Zusammenbruch der Sowjetunion auf eigene Weise analysiert und hält sein Land jetzt mit mehr Zucker als Peitsche im Zaum, damit es sich langsam Schritt für Schritt an eine Demokratie gewöhnen kann, die eines Chinesen würdig ist, statt im Chaos eines ungewohnten, nicht kontrollierbaren Freiheitstaumel unterzugehen. Laut J. Rogge hat China die Olympiade hervorragend ausgerüstet und einen störungsfreien Ablauf der Spiele garantiert(?). Somit haben sich die Berichterstatter sich nicht mit chinesischen Themen zu beschäftigen, sondern haben sich nach asiatischer Auffassung tunlichst auf Bewertungen und sportlichen Abläufen zu beschränken. Das hat man im Gastland zu respektieren, wer meint nicht, soll sich nicht beschweren. Aber die Dopingkontrollen nicht hochjubeln, sonst......?????

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02. August 2008 21:19

mit mehr als 1,3 Milliarden Leuten

WILLIAM WILHELM (zyclop)

zur Auswahl sollte es China nicht schwer fallen zumindest 50 % der Medaillen zu holen nachdem der "Rest" der Welt zusammen mal gerade soviel Sportler auf die Beine stellt wie China. Nur wenn die Chinesen sagen wir mal 75% der Medaillen erhielten kann von einem "besseren" Abschneiden gesprochen werden.

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