die Chinesen (nicht die Regierung) haben gesagt, egal. Merkel ist sowieso nicht in China wilkommen.
Wenn die deutschen Medien weiter lügen, weiß ich nicht, was pasieren könnten.
Der Vorurteil gegen China ist sehr groß in Deutschland. Das habe ich zum ersten mal erlebt.
Stellen sich vor, wenn die Chinesen immer deutschen als Nazis betrachtet, könnte alle Fragen eine richtige Antwort finden.
Den Stein des Anstosses nicht unter den Roten Teppich der Roten Propaganda kehren zu lassen.
Das haette Steinmeiers Anstoss zur Entzuendung des Feuers des olympishen Geistes fuer friedliche "Zusammanstoesse" im Kampf um olympisches Gold,Silber und Bronze.
Das symbolträchtigste Sportereignis der Olympiade von 1936 war die 4x100 Meter-Staffel der Frauen. Die Erschütterung des Rundfunkreporters war spürbar:
"Deutschland verliert den Stab!"
Frau Merkel hatte nie vor, nach Peking zu reisen, und nun tut sie es auch tatsächlich nicht.
Sie hätte ja auch keine Chancen auf eine Medaille gehabt.
Die Absage der Bundesregierung ist ein Fehler, der sich langfristig als folgenschwer herausstellen wird. China ist kein hermetisch abgeschlossenens Land wie Nordkorea, in dem nichts von außen an die Bevölkerung dringt.
China ist eine Diktatur mit Verfallsdatum. Wirtschaftswachstum, Wohlstandsmehrung und der politische Aufstieg zu alter, historischer Größe dienen Peking noch als Herrschaftslegitimation. Wenn Korruption, Umweltverschmutzung und mangelnde Freiheit aufbaut unerträglich und untragbar werden, dann wird sich China -wie einst die UdSSR- von innen heraus verändern.
Wer also glaubt, Chinas Regierung sei nicht vom Volk getragen -wenn auch auf eine für uns ungewohnte Weise-, der irrt.
Das chinesische Volk lässt offenbar die Regierung (noch) gewähren. Wer Chinas Entwicklung zur Demokratie fördern will, muss den Chinesen ein Beispiel bieten und die Bevölkerung nicht brüskieren. Der so entstehende Nationalismus wird die Diktatur der Führung in Peking nur verlängern und die Stabilität in der Region gefährden.
Kanzlerin Merkel und Bundespräsident Köhler sollten nach Peking reisen und vor Ort beim chinesischen Volk für Demokratie und Menschenrechte werben. Auf die Regierung in Peking kann der Westen lange warten.
Gut, dass die Beiden hierbei Farbe bekennen.
Somit bleibt dann nur die Hoffnung, die Haltung des Westens möge etwas bewirken.
Um zu verhindern, dass sich die Chinesen dabei ausschliesslich auf den nationalistischen Schlips gestanden fühlen, gilt es eine wichtige Grundregel zu beherzigen.
Den Beiden wird sie klar sein, doch hoffe ich sehr, dass auch jene Sportler, die den Mumm haben über den Sportanlass hinaus zu denken und sich äussern wollen, ahnen, wie sie dem Fettnäpfchen ausweichen:
Mit "Chinesen raus aus Tibet!" ist es nicht getan. Die Unterdrückung der Tibeter ist nur ein Teil der grossen Probleme Chinas. Zum Thema Tibet einfach nur die Klappe zu halten, wäre deshalb ebenso falsch, wie einfach auschliesslich dieses Thema zu besetzen - denn das würde ausschliesslich als "Chinesen-Bashing" empfunden.
Wer die Stimme erhebt, muss sie deshalb auch jenen Chinesen leihen, die unter einem Regime leiden, das in Europa oder Amerika ja nicht als weniger kriminell gälte, als dies in China der Fall ist.
Was ist mit den Regimekritikern? Was ist mit den Opfern der korrupten Lokalpolitik und deren Richter? Was ist mit den Enteigneten der Stäudämme? Den Kindersklaven? Religionsanhänger? Ausgebeuteten Gefangenen?
ich finde die Einstellung zwar gut, aber es wird nicht das ausgesprochen, was Sache ist. Es ist sicher richitg die Sportler dort antreten zu lassen, denn die wollen auf sportlicher Ebene Ihre Erfolge (auch über das Regime Chima) mit anderen Athleten messen. Aber Funktionäre und Politiker sollten diesem Spektakel fern bleiben, da es sonst nur für das Regime zur Schau gestellt wird. Seht hier wir sind doch garnicht so schlimm, wie manche das so offenbaren.
Das wäre eine ehrliche, und damit auch konsoqunete Haltung die sicherlich auch Wirkung zeigen würde. So aber ???