“Verbindung unterbrochen“

Internetzensur in China

Das Prinzip Freiheit

Chinas Führung meint immer noch, „frei“ bedeute „frei von Kritik am Gastgeber“. Eine freie Berichterstattung ist unter solchen Bedingungen nicht möglich. Das IOC hatte das Thema Internet-Zensur am Freitag dennoch zum wiederholten Male für erledigt erklärt. Von Peter Sturm

Lesermeinungen zum Beitrag

03. August 2008 07:18

nicht ganz objektiv  

Christoph Wiesen (cwiesen)

also dass sich hier (in Peking) gar nichts bessert stimmt nicht! Viele Seiten, die vorher nicht erreichbar waren sind jetzt erreichbar, z.B. wikipedia! Das sollte man doch auch nicht unerwähnt lassen! Davon auszugehen, dass von heute auf morgen die gesamte Internet Zensur wegfällt, wäre wohl auch sehr naiv....

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02. August 2008 23:10

Das Freiheitsprinzip  

sten rupp (cmotpet)

kränkelt auch in Europa.Vergessen sollte man nicht, das geschriebene Kritik über Politiker Auftragsausschlüsse mit sich führen können, dass es in der EU Länder zugelassen wurden, wo Korruption, Amtsmissbrauch etc. Gang und Gebe sind, so dass sich die EU "gezwungen" sah Millionen von Hilfsgeldern einzufrieren (wohin die gezahlten Millionen geflossen sind???). Die EU meint das Recht zu haben, ohne Erlaubnis betroffener Mitgliedstaaten deren Gesetze zu unterminieren....ist das Freiheit? Da steht China wahrlich mit einem Heiligenschein da, denn alles ist bekannt, auch das,wer sich in Gefahr begibt, darin umkommt. China soll kritisiert werden? Ein Land mit über einer Milliarde Menschen, die jetzt erst demokratisiert werden sollen. Mit welchem Recht? Mit dem Recht des Stärkeren? China wird sich nie der europäischen Demokratie beugen, aber eine chinesische schaffen, so dass es empfehlenswert ist, mit den Chinesen schon heute auf Augenhöhe zu reden, wollte der EU-Mensch nicht sein Gesicht verlieren. Für schmutzige Wäsche möge er aber erst vor eigener Tür kehren, denn 100 Jahre Demokratieerlebnis und noch keine Freiheit, denn die Freiheit des Einen hört bei der Freiheit des Anderen auf. Jetzt zieht mal schön Grenzen, ohne Ellenbogen.

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02. August 2008 17:05

An Peter Sturm ... (Achtung: Spaß !!! ... und Achtung: Sarkasmus!!!)  

Sönke Peters (soenkepeters)

Liebel Hell Stulm: Del Zensul del Machthabel in China sollten Sie schon noch etwas mehl Velständnis aufblingen: Übel den Handel mit Olganen zum Tode geblachtel Velblechel, odel übel die dulch Panzel zelmatschten Demonstlanten auf dem Platz des himmlischen Fliedens sollte man doch wilklich ehel stillschweigen bewahlen, odel? Halten Sie sich doch bitte mal an den Bundesaußenministel, del hiel das Gequatsche, äh … die Anbiedelei … ich meine natü’lich den „konstluktiven Dialog“ fül oppoltun hält. Sie wollen mit Ihlel sog. „Plessefleiheit“ doch nul eleichen, dass man die, del ganzen Welt entgegengeblachten, Fleundschaft Chinas den Blödsinn entgegen hält, „Olympia“ wäle eine eulopäische Idee; ja, Sie implizielen sogal, Olympia wäle keine chinesische Stadt!!! Sie wülden es wohl auch noch gutheißen, dass man der Tatsache widelsplicht, die Sonnenfinstelnis ist ein Zeichen dafül, dass dulch Olympia stets und immer, seit ca. 7Jahltausenden oder noch Längel die Sonne der Göttel… äh … Kommunisten, viel auf China geschienen hat. Die Sonnenfinstelnis wal abel vielleicht auch ein andeles Zeichen: Nämlich dafül, dass Ihl sch*** Plessefleiheit ein Schatten auf die chienesischen Spiele wilft! Sönke Petels

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02. August 2008 14:49

Die opprrtunistischen IOC Mitglieder sind ohne Anstand, Ehre und Moral  

joachim bovier (jbovier)

Ich denke mal, wenn die Olympiade in Peking vorbei ist werden diese opportunistischen Bücklinge um Herrn Rogge und Herrn Bach zurückkehren und allen Ernstes behaupten, alles sei hervorragend gelaufen. Fehlt eigentlich nur noch die Chuspe, sich als Kämper für Demokratie, Recht und Freiheit darzustellen, wo's noch nicht einmal zur zugesagten Pressefreiheit für Journalisten langt. Nur diese Sprache verstehen die Diktatoren - und selbst wenn nicht, so schulden Anstand und Moral eine solche Haltung. Der Herr Bach jedenfalls gehört umgehend abgewählt, so sehr wie er Deutschland blamiert hat. Hätte er noch einen letzten Rest von Ehre im Leib, würde er von sich aus zurücktreten. Aber auch: Wann endlich wird das öffentlich-rechtliche Fernsehen seinem selbstgestellten Anspruch gerecht aus den Vorfällen die Konsequenz ziehen und die Berichterstattung zu Olympia einstellen - aber da zählt ja nur der Blick auf die Quote! Wofür wollen die eigentlich noch GEZ Gebühen? Auch ein Armutszeugnis für die Intendanten von ARD und ZDF

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