das vorhersehen müssen und den Fackellauf komplett absagen! Damit hätte er einiges retten können auch wenn jetzt nichts mehr zu retten ist mMn.Die Vergabe der Spiele an China war ein grosser Fehler.Olympia eine Veranstaltung des friedens und der Verständigung ,wird von China für Propaganda an der eigenen Bevölkerung missbraucht! Die "Unsterblichen" scheint das nicht zu stören, Hauptsache das "Geschäft" läuft! Olympia ist zu einer farce verkommen!
Die olympische Idee sollte geschützt werden und ich sehe keine andere Alternative als das was schon von mehreren schon vorgeschlagen wurde, nämlich die Spiele permanent an ihrem Ausgangsort zu verlegen , in Hellas.Ohne Unterstützung durch grosse Werbeunternehmen, zurück zu der Basissportarten, Leichtathletik, Schwimmen,Ringen etc. weg von den Ballsportarten wie Badminton oder Baseball die nichts in Olympische Spiele zu suchen haben! Jedes Land würde in jeder Sportart nur einen Athleten schicken ,dadurch würden auch die Spiele erschwinglich ohne das Werbung nötig wäre! Das ganze hätte auch den Vorteil das die Herren "Unsterblichen" arbeitslos wären und uns ihr Anwesen erspart bliebe! Das Feuer kann man sich dann auch sparen, denn die Spiele selbst hätten wieder eine Bedeutung!
Das Hauptproblem dieses Konfliktes besteht meines Erachtens darin, dass die IOC-Verantwortlichen noch immer den vermeintlich "unpolitischen" Charakter der Olympischen Spiele hochhalten wollen. Dabei ist jedem aufmerksamen Beobachter klar, dass diese Vision (die sicherlich bei anderen Spielen nicht aus der Luft gegriffen war) in diesem Fall längst reines Wunschdenken ist. Selbstverständlich sind diese Spiele nicht unpolitisch, gerade weil sie in einem nicht-demokratischen Land stattfinden. Es war vorhersehbar, dass ein Regime wie das chinesische die Spiele für Propaganda-Zwecke benutzen würde, Beispiele hierfür gibt es schon im Vorfeld zuhauf - und die Hoffnung, die Vergabe der Olympischen Spiele an Peking würde zur Demokratisierung und Öffnung des Landes beitragen, erscheint spätestens, aber nicht erst angesichts des Tibet-Konflikts reichlich blauäugig.
Es ist Zeit, die längst von der Öffentlichkeit diskutierten Missstände auch auf offizieller Seite zu erkennen und offen auszusprechen. Mit der jetzigen Politik macht sich das IOC von Woche zu Woche unglaubwürdiger, und es bleibt einzelnen mutigen Sportlern überlassen, die Wahrheit auszusprechen.