30. Juni 2008 Jeder Mensch beginnt im Negativen, aber mit jedem Schritt voran gelangt er ins Positive. An dieser alten keltischen Weisheit orientiert sich das Strategiespiel Keltis, das am Montag in Berlin zum Spiel des Jahres 2008 gekürt wurde. Keltis sei spannend und habe kurze, eingängige Spielregeln, hieß es in der Begründung der Jury. Der Autor Reiner Knizia konnte sich doppelt freuen. Auch sein elektronisches Brettspiel Wer war's? für Kinder gewann die Auszeichnung für das beste Kinderspiel 2008.
Keltis ist ein Wettlauf auf fünf verschiedenen Rennbahnen. Wer am Ende seine Spielsteine auf den verschiedenen Bahnen am weitesten nach vorn gebracht hat, gewinnt. Dazu müssen Karten in den Farben der Steinpfade ausgespielt werden. Je weiter die Figuren kommen, desto mehr Punkte bringen sie am Ende ein. Jedes Mal muss entschieden werden, ob eine Kartenreihe fortgeführt, eine neue begonnen oder eine Karte abgeworfen wird. Dabei ist Vorsicht geboten, denn die abgeworfenen Karten können den Mitspielern nutzen. Das Spiel dauert 30 Minuten und ist für zwei bis vier Spieler ab zehn Jahren geeignet. Jurysprecher Stefan Ducksch sagte, auch wenn Grafik und Spieltitel ein Spiel mit Geschichte versprächen, handele es sich doch um ein einfaches und zugleich abstraktes Spiel für mehrere Generationen. Der Kritikerpreis wurde zum 30. Mal seit 1978 verliehen.
Elektronisches Brettspiel für Kinder
Im Kinderspiel des Jahres 2008 spielt die Technik eine große Rolle. Wer war's (Ravensburger) sei ein spannendes Abenteuer mit sprechenden Tieren und einer elektronischen Schatztruhe, begründeten die Juroren ihre Wahl. Die Spieler sollen in einem Schloss das Geheimnis der sprechenden Tiere lüften und einen Dieb finden. Hinzu kommt, dass der magische Ring des Königs gestohlen wurde. Dieser Ring beschützt das Königreich vor dem bösen Zauberer. Die Mitspieler müssen zusammenhalten - nur so können sie den magischen Ring wiederfinden. Der Kinderspielpreis wurde zum achten Mal verliehen.
Text: FAZ.NET
Bildmaterial: dpa
Boliviens unangefochtener Präsident: Evo ![]()
Klimagipfel in Kopenhagen - Einen solchen Andrang hat keiner erwartet
Eurogoals: Ronaldo verstößt nicht nur gegen den Dresscode
Weißes Haus: Salahis waren nicht die ersten ungebetenen Gäste