„Die Chinesen haben mich bislang nicht von den Vorzügen ihres Systems überzeugt”

Innenminister Schäuble im Gespräch

„Wir sollten Respekt haben vor Chinas Entwicklung“

Mit ihrem Drang nach Kontrolle scheint die chinesische Regierung eine Woche vor den Spielen schlimmste Befürchtungen zu bestätigen. Im Interview spricht Innenminister Schäuble (CDU) über Olympia 1936 und 2008, Menschenrechte und seine Begeisterung für Leichtathletik.

Peking

Die Stadt unter der Olympiastadt

Deutsche Küche international: Das “Wirtshaus am See“ in PekingDas übergroße Plakat, das ein westliches Model mit Schmuck zeigt, beeindruckt die einfachen WanderarbeiterNeben modernen Einkaufszentren prägen auch Abrissobjekte das StadtbildHinter dem Stadion erstrecken sich die neuen weißen Hochhäuser des Olympischen Dorfs

Bildergalerie Besucher, die diesen Sommer zu den Olympischen Spielen reisen, erleben abseits der Wettkämpfe ein futuristisches Peking. Erst ausgeprägte Streifzüge durch die Stadt offenbaren die Vielschichtigkeit der Metropole. Denn die chinesische Hauptstadt ist wie ein offenes Buch. Von Mark Siemons






Chinas Facetten

Du sollst dir ein Bild machen

Eine Szene aus der kulturrevolutionären Oper ShajiabangMarschall Ye Jianying hält Hof am Strand eines Seebades in der Provinz HainanChina schießt Shenzhou 6, sein erstes Raumschiff, vom Jiuquan-Raumfahrtzentrum in der Wüste Gobi ins AllEin junges Paar wartet unter der Jianguomenwai-Brücke am Rand von Pekings Diplomatenviertel, während Panzer der Volksbefreiungsarmee über sie hinwegrollen

Bildergalerie Der Fotojournalist Liu Heung Shing ist in durch ganz China gereist, um unerschlossene oder verborgene Fotoschätze zu heben. Resultat: eine erstaunlich aktuelle Bilderchronik der Jahre 1949 bis 2008. Dieser Fotoband liest sich wie ein Roman; als Genrebezeichnung taugt Horror. Von Andreas Platthaus

Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao: “Freundschaft, Solidarität und Frieden“

China weist internationale Kritik zurück

Hu Jintao: Olympische Spiele nicht politisieren

Menschenrechte, Tibet und Zensur: Chinas Präsident Hu Jintao hat angesichts wachsender Kritik an der Politik des Gastgebers an die internationale Öffentlichkeit appelliert, Olympia nicht zu politisieren. Zwischenzeitlich waren in Peking einige zensierte Internet-Seiten wieder zugänglich.

Stummer Protest gegen die chinesische Internet-Zensur in Sydney

Zensur im Internet

Chinas Kampf gegen das freie Netz

Wenn die Olympia-Journalisten aus Peking berichten, werden sie die Zensur spüren, die es im chinesischen Internet schon lange gibt. Dort tummeln sich angeblich 30.000 Internet-Polizisten. Die „Great Chinese firewall“ soll die Meinungsführerschaft der Regierungspartei sichern. Von Stefan Tomik

Der Zugang im Hauptpressezentrum sei „ausreichend”, sagen die chinesischen Olympia-Organisatoren

Internet-Zensur

Gold für China

Das IOC muss kurz vor den Spielen in Peking eingestehen, dass China auch während Olympia das tut, was es immer tut, nämlich den freien Zugang zu Informationen aller Art zu verhindern. Von Peter Sturm

Die Maskottchen der chinesischen Internetpolizei heißen Chacha ...

Streit über Internet-Zensur

„Das IOC ist ein Gefangener Chinas“

Europaabgeordnete wollen mit einem „EU Global Online Freedom Act“ gegen Internet-Zensur in autoritären Staaten vorgehen: Millionen Euro sollen in die Entwicklung von Anti-Zensur-Software fließen, die Geschäfte europäischer Firmen sollen stärker kontrolliert werden. Von Stefan Tomik

Kooperation statt Konfrontation

Gastbeitrag

Was wir uns von China wünschen

Die Welt sucht nach neuer Ordnung. Eines steht aber schon fest, derweil diese „Neuvermessung der Welt“ andauert: China wird eine zentrale Rolle spielen müssen. Wir wünschen uns, dass die Olympischen Spiele eine weitere Öffnung des Landes bewirken. Von Frank-Walter Steinmeier

Zheng Guogu: Honeymoon, 1996, Fotografie 100 cm x 60 cm

Kultur in Fernost

Was sagt uns Chinas Kunst?

Alle reden von chinesischer Kunst. Sie erzielt auf Auktionen Rekordpreise. Alle Galerien wollen Filialen in Peking haben. Aber was sieht man, wenn man dort nach Kunst sucht? Niklas Maak hat sich im Reich der Mitte umgeschaut.

Solarzellen können die Chinesen auch selbst herstellen, etwa die Firma Suntech Power in Wuxi

Gastbeitrag

Etikettenschwindel Entwicklungshilfe

Die Volksrepublik ist inzwischen ein Wirtschaftsgigant, und man muss schlucken, wenn man sich vergegenwärtigt, dass China trotzdem noch der größte Empfänger deutscher Entwicklungshilfe ist. Dabei handelt es sich eigentlich um Außenwirtschaftsförderung. Von Karl Addicks

Das Reich der Mitte

Jenseits der verbotenen Stadt

Der Fotograf Basil Pao war in China „Unterwegs in allen Provinzen”. Das Buch mit seinen Bildern umfasst 384 Seiten, ist im Verlag Geo/Frederking & Thaler erschienen und kostet 50 Euro.Idyllisch: Ein See in der uigurischen Provinz im Gebiet XinjiangDie alte Stadt Pingyao in Zentralchina ist bekannt für ihre gut erhaltene StadtmauerIn Chengdu in der Provinz Sichuan leben noch immer Pandas

Bildergalerie Der Fotograf Basil Pao ist durch alle Provinzen Chinas gereist. Seine Bilder zeigen das Land, wie man es kaum je gesehen hat. Es ist ein lakonischer Blick auf Menschen und Landschaften, neugierig und frei von den Verführungen des Exotischen.

Beida gilt als das “chinesische Harvard“

Chinas Elite-Uni Beida

Dozent auf „Heiligem Boden“

Die Universität Peking ist ein Bildungsparadies im Reich der Mitte, ein Wallfahrtsort der Chinesen und der wohl prestigeträchtigste Ort für die Ausbildung der fähigsten Köpfe. Gastdozentin Hélia Paukner über die Auserwählten von „Beida“ und das chinesische Bildungssystem. Von Hélia Paukner

Sprachquiz

Verstehen Sie Mandarin?

Etwa 880 Millionen Menschen sprechen Mandarin. Da viele Chinesen ihren eigenen Dialekt vorziehen, klappt die Verständigung oft nur wegen der identischen Schriftzeichen. Raten Sie doch einmal, welche Begriffe sich hinter diesen kombinierten Zeichen verbergen!

Für kurze Gespräche soll Chinesisch „konkurrenzlos effizient und einfach” sein

Stimmt das?

Chinesisch kann man nicht lernen

Christian Geinitz geht als Korrespondent für die F.A.Z. nach Peking. Zur Vorbereitung paukt er an der Universität Bochum die Sprache, die Hunderte Millionen Menschen schon sprechen. Leicht ist das nicht. Hier ist sein Bericht.

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