„Gib Gas, China“

Olympia-Kommentar

China ist reifer geworden

Peking präsentierte sich von seiner besten Seite, als Gastgeber sind die Chinesen unübertroffen. Jetzt, wo der Jubel über die riesige Medaillenausbeute verklungen ist, drängt sich den Pekingern wieder anderes auf. Von Petra Kolonko

Die Spiele waren perfekt organisiert

China nach Olympia

Im Glanz des Erfolges

Ein überzogener Nationalismus war während der Olympischen Spiele nicht zu spüren, nur selten gab es unfreundliche Töne. Im Glanz des Erfolges braucht sich Chinas Nationalismus nicht zu behaupten. Doch besteht die Gefahr, dass die antiwestlichen Töne wieder lauter werden. Von Petra Kolonko, Peking






Kassensturz nach den Spielen

Die Olympia-Profiteure

Die Olympischen Spiele sind vorbei, nun folgt der Kassensturz. Rekorde wurden nicht nur im „Vogelnest“ erzielt, sondern auch auf vielen Konten. Vom Stadionbeschaller bis zum Zelthersteller - selbst kleine deutsche Firmen profitierten von dem Großereignis. Von Christoph Hein, Peking

Außerhalb der Stadien geht das Leben ganz normal weiter

Peking

Geh weiter, Welt, bleib stehen!

Während der Olympischen Spiele gilt es in China, Ekstase zu erzeugen und zugleich zu verhindern. Die Begeisterung soll überschwappen und dabei doch irgendwie in ihren Grenzen bleiben. In Pekings Straßen ist Olympia seltsam unsichtbar. Von Mark Siemons, Peking

Keine Fotos - schon gar nicht mit Tibet-Aktivisten im Hintergrund

Pekings „Demonstrations-Parks“

Nur ein Manöver für die Ausländer?

Theoretisch darf in drei Parks in Peking demonstriert werden. Aber auch hier gibt es, wie oft in China, zwischen Theorie und Praxis große Unterschiede: Demonstrationen gibt es nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die Auflagen sind hoch und manch Antragsteller wird sogar festgenommen. Von Petra Kolonko, Peking

Dank Olympia sind viele ausländsiche Internetseiten jetzt auch den Chinesen zugänglich

China und die Pressefreiheit

Die Schere am Schreibtisch

„Ministerium für Öffentlichkeitsarbeit“: Chinas Propagandaministerium hat zwar einen neuen Namen, aber die Arbeit ist die alte. Zensur kann subtil sein - und brutal. Trotzdem ist in der Volksrepublik eine Zeitungslandschaft entstanden, die vielfältiger ist als je zuvor. Von Petra Kolonko, Peking

„Ich glaube, China ist auf dem richtigen Weg”

Im Gespräch: BASF-Chef Hambrecht

„Wir sollten die Spiele in Peking nicht überschätzen“

Die deutsche Wirtschaftselite tummelt sich in Peking und agiert ganz im Interesse ihrer Geschäfte. Umweltschäden? Korruption? China braucht mehr Zeit, sagt Jürgen Hambrecht, Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der Wirtschaft.

Sicherheitskräfte werden nach Kuqa gebracht

Anschläge in Kuqa

Behörden beschuldigen Uiguren

Jahrelang schien China die extremistischen Gruppen in der „Autonomen uigurischen Region“ Xinjiang unter Kontrolle zu haben. Doch am Sonntag kam es gleich zu zwölf Anschlägen in der nordwestchinesischen Stadt Kuqa. Die Behörden beschuldigen uigurische Terroristen. Von Petra Kolonko, Peking

Internet-Café in Peking

China und das Internet

Auf dem Weg zur digitalen Supermacht

Hinter der „großen Firewall“ entwickelt sich China zur digitalen Supermacht: Mehr als 200 Millionen Chinesen surfen im Netz, und 550 Millionen telefonieren mobil. 2015 werden neun von zehn Chinesen Zugang zu digitalen Diensten haben. Von Holger Schmidt

Chinas neue Blätte sind human, leserfreundlich, informativ und vorallem objektiv

Chinas Zeitungsmarkt

Sie schenken Mut

Der Zeitungsmarkt in China wächst. Auch wenn kritische Kommentare gefährlich und politische Spekulationen nahezu unbekannt sind, ist die Berichterstattung freier geworden. Die neuen Blätter sind human, leserfreundlich, informativ und - objektiv. Von Luo Lingyuan, Berlin

Suche nach Schutz: Einen Tag nach der Niederschlagung der Studentenbewegung am 4. Juni 1989

Journalismus in China

Ungebrochener Recherchegeist

Chinas Mediensituation ist heute durch zwei gegensätzliche Wirklichkeiten gekennzeichnet, durch Pluralisierung und Kritik ebenso wie durch Kontrolle und Unterdrückung. Aber die chinesischen Journalisten halten nicht still. Von Mark Siemons, Peking

Die Eröffnungsfeier fand international viel Anerkennung und überzeugte chinesische Kritiker

Wie China sich feiert

Olympische Macht

Die olympische Eröffnungsfeier diente China auch dazu, sein Verhältnis zur Welt ins Bild zu setzen. Die Inszenierung blieb meist zurückhaltend. Nur andeutungsweise wurde ein chinesischer Universalanspruch erkennbar. Von Mark Siemons, Peking

Ein Massenspektakel zum Auftakt

Die Spiele sind eröffnet - das Feuer brennt

Auf diesen Moment haben alle gewartetDie Olympischen Spiele 2008 sind eröffnetDer dreimalige chinesische Kunstturn-Olympiasieger im AnflugFlug durchs Vogelnest: Li Ning

Bildergalerie Im Vogelnest zu Peking rumste, krachte und glitzerte es, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Schaut her, lautet dabei Chinas Signal der Eröffnungsfeier: Wir sind die Zukunft. Um 23.36 Uhr eröffnete Staatspräsident Hu Jintao die Spiele. Kunstturn-Olympiasieger Li Ning entzündete das Feuer. Von Evi Simeoni, Peking

Probe zur Eröffnungsfeier: 30.000 Komparsen

Die Geheimnisse der Eröffnungsfeier

Eine Parabel auf Chinas Aufstieg

China will der Welt bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele „die Essenz seiner Kultur und seine Vision demonstrieren“. 90.000 Zuschauer werden im „Vogelnest“ die Zeremonie erleben, Milliarden weltweit an den Fernsehschirmen. Wer das olympische Feuer entzünden wird? Staatsgeheimnis! Von Philipp Eppelsheim

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