
@Herrn Eing Ich bin einer dieser Banker, die angeblich über das Schicksal anderer entscheiden sollen. Leider ist es aber so, dass ich mit solchen Entscheidungen absolut NICHTS zu tun habe, aber trotzdem meinen Job verlieren könnte. Von daher würde ich Sie bitten, ihre plakativen Meinungen bitte etwas differenzierter kundzutun. Danke. Gruß Axel Luxenburger

Herzlichen Glückwunsch für diese glorreiche Idee der Allianz-Manager. Damit hat dann China kompletten Einblick in die Bonitätsunterlagen sämtlicher Dresdner-Bank-Kunden. Frage: Stellt die Allianz dann auch diese Unterlagen der deutschen Allgemeinheit zur Verfügung ? Warum veröffentlicht sie sie nicht gleich im Internet ? China ist ein Land, das uns zwischenzeitlich in der Autoproduktion ( !!!! ) von der Menge her überflügelt hat und daneben auch noch Exportweltmeister ist. Von den anderen Errungenschaften der Volksrepublik nicht zu sprechen. Sie sind nicht nur die Nation mit den meisten Goldmedaillen, sondern auch noch Weltmeister im Kopieren. Der Transrapid lässt grüßen. Es gibt einige Länder, die würden diese Verkaufsabsicht als beabsichtigten Landesverrat betrachten. Die haben doch sofort den Vergleich, in welchen Branchen es sich rentiert, einzusteigen, welche Firmen die besten Renditen abwerfen. Diese Informationen werden doch mit die ersten sein, die nach China wandern und ausgewertet werden. Da könnten in anderen Betrieben weit mehr Stellen als die 5.000 Bankmitarbeiter bei Dresdner- und Commerzbank auf dem Spiel stehen. Oder leide ich etwa an zu blühender Phantasie ???

Nein, nicht alle Mitarbeiter der Großbanken sind zynisch und abgebrüht und freuen sich über das Elend anderer, solange (oder weil) die Aktienkurse stimmen. Ich habe selbst einige Zeit als Pressereferent einer Frankfurter Großbank gearbeitet und war immer wieder erfreut über meine aufklärten, mitfühlenden und sozial engagierten Kolleginnen und Kollegen. Vielleicht gilt das ja wirklich vorrangig für einen Bereich wie die Presseabteilung, aber auch unter den "richtigen" Bankern habe ich viele sympathische Kollegen erlebt, die so gar nicht dem Klischeebild vom kalten, profitorientierten Manager - das ich als Geisteswissenschaflter früher auch gehegt habe - ensprechen.

es wird langsam Zeit das die Politiker und Leute in der Wirtschaft begreifen, dass China nunmal ein Feind der USA und Europas sind...bei ihnen zu investieren oder gar sie wichtige Unternehmen zuverkaufen ist einfach nur höchst gefährlich und dumm wir wollten doch eben solche Übernahmen durch solche Unternehmen verbieten, diese Bank gehört der Volksrepublik China dazu war vor wenigen Jahren eben diese Bank noch massiv verschuldet, das dürfte sich nicht verändert haben

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass "keine betriebsbedingten Kündigungen" und "freiwillige Aufhebungsverträge" in den meisten Fällen Druck auf die älteren Mitarbeiter und auf solche, die die falschen Freundchen haben, bedeutet. Wer keine Arbeit bekommt, jeden Tag interne Korrespondenz mit primitiven Anschuldigungen beantworten muss, wöchentlich von der Personalabteilung zitiert wird, weil er/sie "keine Planstelle in der neuen Organisation hat", der/die wird letztlich doch "freiwillig" um einen Aufhebungsvertrag bitten.