Nach dem Erdbeben

Fast fünf Millionen Obdachlose in Sichuan

Bildergalerie Neue schreckliche Zahlen aus der Erdbebenregion in China: Nach offiziellen Angaben haben knapp fünf Millionen Menschen durch das verheerende Beben ihr Zuhause verloren und müssen versorgt werden. Durch ein schweres Nachbeben gab es neue Schäden.

Lesermeinungen zum Beitrag

21. Mai 2008 15:50

Komfortables Wohnen...

Hayri Ergun (DrErgun)

Die Ausgrabungen in Aizanoi im Kleinasien dauern seit 1920 an. Es steht aber eines fest; die Stadt ist vergleichbar mit den heutigen Staedten New York oder Shanghai in der Antike. Aizanoi ist inzwischen als die erste Börsenstadt der Welt bestätigt. Auf die Stadt wurde ich aufmerksam gemacht durch Herrn Robert Vermeersch, den Vizepräsidenten der Europaeischen Investitionsbank in Luxemburg im Jahre 1972. Die Gegend haben wir gemeinsam besucht: wir waren quasi die einzigen Touristen in der Umgebung. Den wirklichen Rahmen der Region werden weitere Ausgrabungen vielleicht in 100 Jahren zeigen. Wichtig ist, dass dort in Marmor- und Granitsteinen eingemeißelt steht (alt - griechisch und alt - römisch), dass die immer noch existierenden Tempel und Stadien als ein Denkmal an die nächsten Generationen errichtet worden sind, um diese Gegend besonders als empfindlich gegenüber Erdbeben und Überflutungen zu mahnen. Die Gegend wurde im 20.Jh. durch starke Erdbeben vollständig vernichtet. Die Tempel aus dem 7.Jh. v. Christi u. die Stadt Aizanoi mit Ihren Kunstwerk - Häusern aus Marmorsteinen stehen aber immer noch unzerstört da als Beweis des geschriebenen. Dr. H. Ergun Zum Beitrag: Fast fünf Millionen Obdachlose in Sichuan

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16. Mai 2008 15:50

Hallo Dr. Ergun - leider keine Frage der Facts, sondern des Umgangs damit

Gabor von Zoltan (Putinras)

Dass man die von Ihnen aufgeführten Facts schon seit Jahrhunderten kennt und trotzdem nicht danach baut (wie etwa Japan!), ist eine Sache. Die Andere ist jedoch, dass nicht einmal darüber diskutiert werden darf, WAS schief ging und wie & wer wohl verantwortungsvoller hätte handeln können!Mich verstört in diesem Zusammenhang vor allem, mit welcher Hartnäckigkeit das System Chinas immer und immer wieder Energie mobilisieren kann Naheliegendes NICHT zu tun. Also unvoreingenommen zu analysieren; echte Informationen zusammenzusammeln, um aus Fehlern zu lernen. Wie soll das nun gehen, wenn bereits wieder jede Diskussion um Baumängel im Keim erstickt wird? Wie weden die nächsten Häuser wohl aussehen, wenn keine kritischen Fragen gestellt werden können? Wer wird sich angesichts dieser Haltung dem nächsten Billigbauherrn in den Weg stellen? Auf wen werden sich besorgte Bürger berufen können, wenn die jetzigen Fehler nicht beim Namen genannt werden dürfen? Indem China permanent das Ceausescu-Syndrom wiederaufführt ("unsere Medien bestätigen ja stets, dass alles okay und alle zufrieden sind!") werden immer nur solche unkontrollierbaren Situationen die abgehobenen Funktionärskaste auf den Boden zurück schütteln.

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16. Mai 2008 15:00

@Dr. Ergun

Peter Grimm (Ogga)

Es würde mich interessieren, wie Sie zu Ihren Aussagen über die Stadt Aizanoi gekommen sind. Bei meinen Recherchen konnte ich lediglich feststellen, daß es sich dabei Zitat aus Wikipedia: "Umfangreiche Ausgrabungen machen Aizanoi zum gut erforschten Beispiel für eine kleinere Stadt insbesondere zur Zeit des römischen Kaiserreichs". um eine relativ gut erhaltene kleinere Stadt des Altertums handelt. Es wäre auch eine Weltberühmtheit wenn diese Stadt in den Jahren vor Christi bereits 1,8 Mio Einwohner gehabt hätte, denn es wäre dann mit Abstand die größte Stadt der Antike gewesen. Mich würde auch eine fundierte Info interessieren wie Sie zu der Aussage kommen, daß diese Stadt erdbebensicher gewesen sein sollte. Bitte nicht immer nur leere Phrasen dreschen, sondern die Fakten mit Quellen belegen. Peter Grimm

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16. Mai 2008 09:47

Tektonische Dislokationen

Hayri Ergun (DrErgun)

Unser Planet ist aus geologischer Sicht gesehen einem ständigen Wechsel von Erdebeben unterworfen, die darauf basieren, dass aufgrund der anhaltenden Bildung von Geosynklinalen und Orogenesen, d.h. Gebirgsbildung- Aktivitäten neue tektonische Risszonen entstehen, die als Erdebeben in Erscheinung treten. Die einzige Maßnahme ist Bau von erdbebensicheren Häusern, die auch in Form von Stahlkonstruktionen oder aber Stein- bzw. Fachwerks-Häusern sein kann, die wiederum gegenüber von Orkanen und Windgeschwindigkeiten von über 240 km standhalten müssen. Obwohl diese Tatsachen seit über 4000 Jahren wissenschaftlich belegt sind, kümmern sich die dafür zuständigen Instanzen kaum darum und die Menschen sind in einer unaufhaltsamen Begierde mit dem Bau von Häusern beschäftigt, die im Falle eines Erdbebens oder aber Orkans auseinander fallen und den Menschen zu Grabstätten werden. Als ein Denkmal gegen Erdbeben und Überflutungen kann die Stadt Azenoi dargestellt werden, wo ca 1.8 Mio Menschen 700 Jahre vor Christus gelebt haben; die Stadt ist erdbebensicher gebaut aus Marmor- und Granitsteinen. Die Verzierungen sind derart schön, die man heute in keinem Baukunstwerk treffen kann.

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