24. März 2008 Richard Gere darf wieder nach Indien reisen. Vor einem Jahr hatte der Hollywoodstar in Bombay eine Bollywood-Schauspielerin auf offener Bühne auf die Wange geküsst (F.A.Z. vom 26. April 2007). Obwohl die Betreffende sich darüber durchaus freute, erntete der Amerikaner Anzeigen und Empörung. Gere besucht Indien seit vielen Jahren als Aktivist für ein unabhängiges Tibet und für seine Stiftung, die zugunsten von Aids-Kranken arbeitet. Gere hat seit dem Vorfall Indien nicht bereisen können, weil er mit einer Inhaftierung rechnen musste. Vom Obersten Gerichtshof in Delhi wurde soeben der Haftbefehl für ungültig erklärt. Der Richter beklagte, dass solche Anzeigen oft nur der Publizität wegen gemacht würden. Gere will noch in diesem Monat den Dalai Lama in Indien treffen. kmp.
Text: F.A.Z., 25.03.2008, Nr. 70 / Seite 39