
Die chinesische Regierung übt in Tibet die Souveränität aus. Wenn man - aus welchem Grund auch immer - an Tibet interessiert ist und die Verhältnisse dort ändern möchte, dann geht das nur mit der chinesischen Regierung. Wir können den DL unserer Sympathie versichern, aber damit erreichen wir gar nichts. Warum soll ich deutsche Politiker in der Tibet-Frage ernst nehmen, wo sie doch auf jedem anderen Politikfeld alles falsch machen. Das mangelnde Einsichtsvermögen in der Sozial-, Steuer-,Renten- und Gesundheitspolitik spricht nicht dafür, dass sie ausgerechnet in der Tibet-Frage und im Verhalten gegenüber China richtig liegen. Ich finde schon, die deutsche Politik ist gartenzwergenhaft steril. Mit solchen Leuten wie Merkel, Wieczorek-Zeul, Nahles usw. mache ich mich nicht gemein.

Soll sich das "Vorgartenzwergenhafte" Deutschland endlich unter die Knute der KP China's begeben und deren Führer endlich als "Große Vorsitzende" ,deren Worte und Taten unantastbar sind,anerkennen ? Das Kapital ,die Wirtschaft und das knowhow aus dem Westen haben die chinesische Wirtschaft stark gemacht,nicht umgekehrt !

Wenn man China erlebt hat, erscheint einem Deutschland wie ein Vorgarten, den Gartenzwerge "beleben", alles irgendwie steril: die Bevölkerung genauso wie die Politiker. Und in ihrer Sterilität machen die Politiker Schein-Politik. Sie plustern sich auf zu Weltpolitikern, wohlwissend, dass sie auch nicht den geringsten Einfluß haben. Es geht Merkel ohnehin nicht um die Lage in Tibet, sondern darum, die nächste Wahl zu gewinnen, zu der sie als wackere, couragierte Frau antritt, die sich den Mund nicht verbieten lässt. Die Zukunft des eigenen Landes interessiert sie gar nicht, warum auch, alle Politiker wissen, dass es eine Zukunft nicht gibt. Aber Parteien wird es immer geben und Wahlen müssen gewonnen werden. Zu dem Zweck bedient sich Merkel des DL, ohne zu merken, daß sich der DL vielmehr der deutschen Politik bedient. Nun, ihn braucht es auch nicht zu interessieren, dass China, dem die Zukunft gehört, alle Nadelstiche mit Keulenschlägen heimzahlen wird.

Merkel hat mal wieder bewiesen, dass sie eine große Taktikerin der Macht ist: Mit einem Strich unterstreicht sie ihr Engagement für Menschenrechte, erinnert China an ihre Unabhängigkeit, konterkariert Steinmeiers Politik und säht Zwist im Lager der SPD.

Soweit Sie wissen existiert das Wort Menschenrechte nicht in Mandarin? Das ich nicht lache! Natürlich gibt es ein Wort für Menschenrechte im Chinesischen! Schlussfolgerung: Auf Ihr Wissen ist kein Verlass!

nachdem Sie einen Zwitter zwischen einer halbwissenschaflichen Analyse der gegenwärtigen deutschen Außenpolitik in Richtung China und einer versuchten Presseerklärung für das Auswärtige Amt veröffentlicht haben,wäre es interessant,wenn Sie auch aufklärten,woher Sie so sicher wissen,daß der "gute Mann" Steinmeier China AUCH kritisiert ?! Mir ist das bei seiner Art und Weise noch nicht aufgefallen.

die sich hier als Deutsche Bürger ausgeben sind zunehmend ein Ärgernis. Ich glaube, die Möglichkeit hier Lesermeinungen verbreiten zu dürfen, beschränkt sich auf persönliche Äußerungen und nicht auf lupenreine chinesische Staatspropaganda. Allerdings so lupenrein sind die Autoren auch wieder nicht, sondern sie sollten sich eines besseren Deutsch befleissigen und nicht ihre beschränkten deutschen Sprachkenntnisse mit Computerunterstützung und eigenen bescheidenen Sprachkenntnissen verbreitern. Es tut nicht Not, immer wieder hier absurde Beschuldigungen gegen den Dalai Lama vorzubringen und Geschichtsklitterung durch Vertuschung der Verbrechen der chinesischen Regime - NICHT der Chinesischen Bevölkerung - gegen das Tibetische Volk zu betreiben. Wir wissen ja nun bis zum Überdruß wie die "märchenhaften" und verlogenen offiziellen Auslegungen der Chinesischen Machthaber bezüglich der neueren Geschichte lauten. Es ist genug! Man muß nicht chinesisch sprechen können, um Täter und Opfer zu erkennen. Macht es nicht stutzig, daß ein so ungeheuer mächtiges Regime einen Mann wie den Dalai Lama als Volksfeind Nr.1 unentwegt vorführt. Sie müssen eine furchtbare Angst vor ihm haben, sonst würden sie ihn garnicht beachten! Seltsam, nicht?

Dafür war die "Rote Heide" schon früher bekannt, dass sie sich nicht vorschreiben lässt, was sie für richtig zu halten hat. Wer sind wir denn, dass wir uns vorschreiben lassen müssten, mit wem eine frei gewählte Regierung sprechen darf und mit wem nicht! Gerade hieraus könnte China lernen, was es bedeutet, demokratisch verfasst zu sein. Nähmen wir Chinas Diktion, dann müsste die deutsche Regierung reklamieren, dass sich der chinesische Botschafter bitte schön nicht in die inneren Angelegenheiten Deutschland einzumischen habe. Er soll protestieren solange er will. Es ist aktive Friedenspolitik, wenn man über Probleme der Welt und über Menschenrecht spricht, mit einem Friedensnobelpreisträger allemal.

Langsam wird es peinlich, wie deutsche Poltiker Kratzfüsse bekommen, wenn eine Machtclique aus China, deren Tage gezählt sind, für ihre Überheblichkeit gegenüber geltendem Völkerrecht inzwischen im Ausland Gefolgsleute sucht.

...kennt sich Hede Zhou jedenfalls aus (und lässt sich ja mit einem einzigen Klick in die Kommentarliste einfach nachvollziehen). Peinlich nur, dass der Dalai Lama, gerade wenn es um die Frage seiner Legitimation geht, selbst unter den gegebenen Umständen seines Exils, immer noch wesentlich besser dasteht, wie das Regime in Peking. Dieses hat übrigens erst gerade vor Tagen den von ihm eingesetzten Panchen Lama der Weltöffentlichkeit vorgeführt: Es dürfte kaum verwundern, dass dieser voll und ganz hinter den Chinesen steht und für deren Erfolg betet. So hätte Peking den Dalai-Lama natürlich auch gerne. Vom, nach dem ursprünlichen Ritus eingesetzten, echten Panchen-Lama fehlt weiterhin jede Spur. Die Willkür-Clique in Peking lässt nichts mehr von ihm verlauten, seit sie ihn in den 90ern als Sechsjährigen (!) verschleppt hat. ...Gewiss nicht die Methoden eines Regimes, von dem ich Kritik an einem Friedensnobelpreisträger in irgend einer Form ernst nehmen könnte.

Tibet ist ein besetztes Land! Es ist nie ein Teil Chinas gewesen, weder kulturell noch geographisch. Der Chinese kann das Wort Menschenrechte noch nicht einmal buchstabieren. Soviel ich weiss existiert dieses Wort nicht in Mandarin. Und so schaut es in diesem Land auch aus. Exekutionen am laufendem Band fuer die Organspende. Unterdrueckung von Religionsfreiheit und Gedankenfreiheit. Brutaler geht es nicht mehr. Einen Mann wie den Dalai Lama nicht zu empfangen ist schon bedenklich und weisst auf eine interesante Geisteshaltung besonders der Sozialdemokratie hin. An einer Balance in China interresiert zu sein , kann wohl nur unter dem Aspekt Gier zu verstehen sein. Geld mit dem Leiden von Kindern , Sklaven und finanziell am Abgrunfd lebenden zu machen muss schon ein Genuss besonderer Art sein. Herr Steinmeier ich verehre sie.......und die Politik, die sie unterstuetzen. Herr Koch steht mir politisch nicht Nahe. Gut ist dennoch , dass er es als eine grosse Ehre betrachtet, in der Gegenwart eines Menschen, wie es leider viel zu wenige giebt , einen Augenblick zu verweilen. Ich kann deshalb eigentlich nur den Schluss ziehen, dass die Vertreter der SPD , gar nicht wissen , was ihnen da eigentlich entgeht. Schade fuer sie.

Was glaubt die chinesiche Parteiführung noch unternehmen zu müssen, um endlich da zu landen wohin die sich strebsam bemüht: zu einem - wenn auch langen - Kapitel in der chinesichen Geschichte. Die lehrt uns übrigens, dass man die Geduld des chinesichen Volkes lange strapazieren kann. Wenn sie zu Ende geht, ist es zu spät für Entschuldigungen.

Nachweis: GeoEpoche Nr.26 "Der Buddhismus"S. 134, 1952: Angriffe der Chinesischen Armee auf Klöster und Nationalheiligtümer, S. 135: Juni 19958, Klöster wurden enteignet und / oder zerstört, Äbte und Mönche geköpft. S. 135: "Die Kommunisten lassen Lamas (Anmerkung von mir: Geistliche) vor Pflüge spannen und zu Tode quälen. Sie zwingen Mönche und Nonnen, öffentlich miteinander zu kopulieren." Hoffe der Nachweis reicht Ihnen aus!

Ich wuerde es begruessen wenn die Deutsche Bundesregierung sich derartige Einmischungen verbietet. Mir ist auf jeden Fall nicht bekannt, dass die Bundesregierung aehnlich geartete Proteste an die Volksrepublik China gerichtet haette als diese den " lieben Fuehrer " Kim Song IL zu bilateralen Gespraechen eingeladen hatte. Aufruf an die Chinesen deshalb klar formuliert : Haltet euch raus aus Dingen die euch nichts angehen, so wie ihr es von anderen mit selbsgerechtem Saebelrasseln immer wieder tut!! Im uebrigen lebe ich schon seit 10 Jahren in China und kann das verhalten hier sehr genau beurteilen. man zaehlt hier ganz offensichtlich darauf, dass die Bundesregierung einen Rueckzieher macht, um die Unternehmen die sich hier angesiedelt hatten in Schutz zu nehmen, um nicht noch staerkeren Repressalien ausgesetzt zu sein.

In Deutsche Medien wird immer für Tibetisch-Lamaismus propagiert. Die Medien kann Menschen Verstand manipulieren. Die eintönig Dalai-Lama Verehrung, gibt es welche kritische Punkte. Ich glaube dass die aktuellen Spannungen mit China eine Lawine an journalistischer Hintergrund-Recherche ausgelöst haben. Aber zweimal unrecht ist lange kein Gerechtigkeit. Hörst du beide Parteien an, kannst du dir Klarheit verschaffen, glaubst du nur einem, bleibst du im Ungewissen. Um die Struktur des lamaistischen Systems zu verstehen, sollst du statt die Selbstdarstellung der Lamaisten oder Dalai Lama eher neutrale Quelle lesen, wie etwa die Bücher von Colin Goldner oder Trimondis. folgendes soll man bedenken: 1. Die Informationsaustauschen Zwischen Westen und Osten sind immer noch nicht gleich gestellt. Die meisten Europaer verstehe keine einzige Asiatische Sprache. Zwar Japan ist eine große Industrie Nation, aber die Welt ist immer noch von den Europäers und Amis Wertvorstellung geprägt. Der Dalai Lama hat die Chance genutzt, der schminkt sich mit Theorie und Idee der Alt-Weg(Alt-Fahrzeug) und Groß-Weg(Gross-Fahrzeug), um sich besser zu verkaufen, bis Jetzt ist Ihm immer perfekt gelungen.

Ich hätte nie im Leben gedacht, jemals auch nur irgend etwas gutes über die "rote Heidi" zu sagen und es widerstrebt mir innerlich ganz erbärmlich, aber im Falle des Dalai Lama beweist ausgerechnet sie den Mut und die Standfestigkeit, die feige duckmäuserische Apeasementpolitiker wie die Opportunisten um Aussenminister Steinmeier und Bundespräsident Köhler nicht aufbringen. Frau Wiecorek-Zeul und Roland Koch in dieser Frage einer Meinung, mein Weltbild ist erschüttert und ich glaube jetzt auch an die göttliche Kraft Seiner Heiligkeit.

Was Frau WZ betreibt muss man wohl als eine extrem dumme und naive Form der Diplomatie beschreiben. Ein Treffen mit dem DL hilft niemandem, aber wirklich niemandem. Mit so einer Torheit sorgt diese Ministerin nur dafür das sich die Fronten zwischen China und Deutschland weiter verhärten. Des weiteren wird dies auch nicht zur Gesprächsbereitschaft der Chinesen mit den Tibetern beitragen. Bitte: wem hilft diese Art der Diplomatie, getrieben von dümmlichen Idealismus und Effekthascherei? Zum Glück sind Herr Steinmeier und Frau Merkel mir mehr diplomatischem Talent ausgestattet als Frau WZ.

Es ist gut und richtig, daß sich ein Regierungsmitglied von der SPD mit dem Dalai Lama trifft. Frau Wieczorek-Zeul, und wie man nun liest auch die Kanzlerin, gibt damit ein wichtiges Zeichen nach Peking in 2008. Peking würde es gut anstehen, gerade jetzt in einer Phase der Offenheit während des Erdbebendisasters, auf Unwahrheiten über den Dalai Lama zu verzichten. Man kann dies doch bald nicht mehr hören. Der Dalai Lama kommt Peking schon lange entgegen und will nur eine Autonomie für Tibet. Wies sollten die Tibeter denn nicht eine Autonomie wie Hong Kong erhalten? Tibeter sind keine Han-Chinesen. Die haben ihre ganz eigene wertvolle Kultur und Lebensart. Dies kann Peking nach all den vielen Jahren noch immer nicht respektieren?

dass Frau Wieczorek-Zeul auch einmal mit dem Dalai Lama frühstücken will, und er will es auch, aber wen interessiert das eigentlich? Soll er sich doch einmal richtig satt essen. Wenn sie nichts Wichtigeres zu tun hat, dann soll sie eben mal auf Staatskosten frühstücken.

Die Sache wird allmählich albern. Muss dieser Religionsführer jedes Mal von einem Mitglied der Bundesregierung empfangen werden, wenn er seine Anhänger in Deutschland besucht? Hat nicht Merkel genug Schaden angerichtet, muss jetzt auch noch diese fossilienhafte Wieczorek-Zeul Außenpolitik spielen, wo sie doch nur mit dem überflüssigsten Ministerium dafür belohnt wurde, dass sie all die jahrzehnte in Treue fest zur Partei stand? Was haben sie denn alle nur für einen Narren an diesem "Unendlich großen Lama"(so die Übersetzung aus dem Mongolischen) gefressen, der eine Religion vertritt, die kleine Jungen bereits ins Kloster holt und indokriniert, deren Priesterkaste sich unterhalten lässt, als habe es nie eine Revolution gegeben. Man muss es offen sagen: dieser tibetische Buddhismus ist die Perversion des eigentlichen Buddhismus, die Verfremdung eines reinen Gedanken des Buddha durch Geisterglauben. Meine Achtung für tibetische Kultur hält sich in Grenzen.

Daher hoffe ich, dass Deutschland nicht seine guten Männer von solch wichtigen Posten reißt. Herr Steinmeier kann China kritisieren, er macht das auch, aber er macht es auf seine Weise. Eine Art und Weise, die unter Chinesen und in China trotz Kritik hochrespektiert wird.

Zudem hat es den deutschen Einfluss auf China verringert. Herr Steinmeiers jetziges handeln zeigt doch, dass er zu seiner damaligen Aussage steht. Schwach wäre jetzt, wenn man sich beliebig der Meinung des Volkes beugt. Da kommen nun 2 Faktoren ins spiel. 1. Will die Mehrheit des Volkes überhaupt, dass ein ranghoher, deutscher Politiker den Dalai Lama empfängt? Ich denke, dass das Lager schon teilweise gespalten ist, in die, die das befürworten, die die dagegen sind und wahrscheinlich noch ein sehr großter Teil, den das ganze nicht interessiert. 2. Demokratie heißt nicht, dass alles beliebig vom Volk ausgeht! Wir haben hier eine parlamentarische Demokratie. Daher werden auch Menschen gewählt, denen wir Entscheidungsfähigkeit zutrauen. Die große Masse des Volkes kann sich in solchen Detailfragen der Politik wie der "Empfang des Dalai Lamas" gar nicht "richtig" entscheiden, da die notwendige Kompetenz fehlt. Herr Steinmeier ist Politologe, er ist unser momentaner Außenminister und er SOLLTE wissen, was das beste für Deutschland ist. Ob er das weiß, ist zwar nun umstritten. Ich finde, dass er diplomatisch korrekt im Sinne Deutschlands handelt und sich als echter Politiker gibt.

Das erste Gute, das ich über Wieczorek-Zeul überhaupt lese - und den Steinmeier sollte man zusammen mit Beck in die Wüste schicken!

Faellt es niemandem im Westen auf, mit welcher Geilheit gewisse Kreise, den DL hofieren wollen? Mit ernsthaften Anliegen ist das nicht zu erklaeren, nur mit der Absicht Propaganda zu treiben. Als "religioesen Fuehrer" mag ihn die rote Heide gerne empfangen, sofern sie weiss, dass er bei ganz gutmuetiger Interpretation nur einen geringen Teil des tibetanischen Klerus repraesentiert. Angesichts der humanitaeren Katastrophe in SiChuan waere allerdings anderes angesagt als Entwicklungshilfeministerin. Nun gut, erfreulich immerhin dass die BKin gekniffen hat. Die Experten des AA haben sie wohl inzwischen aufgeklaert, welche Rolle jener Herr spielt.

@Michael Fichtner - ich weiß nicht, woher Sie Ihre Informationen beziehen, aber 1958 gab es noch keine buddhistischen Nonnen und schon gar nicht in Tibet. Verwechseln Sie da nicht vielleicht das Verhalten der tibetischen Adelskaste und Mönchskaste, die par tout die Sklavenhalterei nicht aufgeben wollten?

Was bedeutet Feigheit? Ich bewerte es jetzt mal unabhägig von der allgemeinen Tibet-debatte, unabhängig davon wer nun recht hat(da das nun wieder zu einem anderen Thema abdriften würde) Herr Steinmeier trifft sich nicht mit dem Dalai Lama. Ist das nun feige? Ich würde es absolut nicht als feige bezeichnen, sondern als mutig. Aus meiner Sicht folgt er nicht der Spur des Populismus, sondern bleibt standhaft. Jeder Möchtegernweltverbesserer würde nun sofort aus seinem Versteck springen und sich mit dem Dalai Lama treffen, um eine gute Show abzuziehen. Es ist etwas pauschal zu sagen, dass jetzt alle Politiker, die sich nun mit dem Dalai Lama treffen, das nur tun, um ihre Umfragewerte zu verbessern, aber etwas getan haben sie noch nicht. Auch wenn meine persönliche Meinung bezüglich der Tibet-krise tendierend zu Chinas Standpunkt steht, so finde ich trotzallem, dass Politiker, die Maßnahmen in diesem Fall unbedingt ergreifen wollen, auch etwas tun sollten, anstatt sich nur mit dem Dalai Lama zu treffen. Außerdem beweist Herr Steinmeier Prinzipientreue. Er hatte damals Frau Merkels Empfang des Dalai Lamas schon als "Schaufensterpolitik", also als reinen Populismus, der die Situation in China nicht verbessert abgestempelt.

Schon schlimm genug, daß Steinmeier sich verleugnen läßt und Termine vortäuscht um den Dalai Lama nicht zu empfangen. Vielleicht würde er auch dem Papst aus dem Weg gehen, um Israel nicht auf die Füße zu treten. Dabei wissen die sicher die Persönlichkeit des Papstes zu achten. Respekt, Herr Steinmeier, den kennen Sie wohl nicht. Respekt vor bedeutenden Menschen, deren Existenz sich nicht aus niederen Beweggründen einfach ignorieren läßt. Sie fanden es schon "schlimm genug" daß Merkel den Dalai Lama schon einmal privat empfing und damit die Paranoia der Chinesen gegenüber dem Religionsführer und Repräsentanten eines von ihnen physisch und religiös zerstörten Volkes anfachte. Nun ja, jetzt will ihm Frau Wieczorek-Zeul begegnen. Da ist sie aber in guter Gesellschaft mit den Staatsoberhäuptern der Welt. Es ist ein Privileg, ein Gespräch mit einem Friedensnobelpreisträger führen zu dürfen. Und Herr Steinmeier hat nichts anderes zu tun, als einen Kotau nach dem anderen zu vollziehen, nur um ein paar Oberen des chinesischen Regimes seine Unterwürfigkeit zu demonstrieren. Und ich glaube nicht, daß sich Frau Wieczorek-Zeul von Ihrem Druck beeinflussen lassen wird. Ehre wem Ehre gebührt und dem tibetischen Volk Respekt.

Die Bundesregierung sollte mal den chinesischen Botschafter daran errinner, wie man 1958 mit den Tibetern umgegangen ist. Soldaten der chinesischen Volksbefreiungsarmee haben Klöster und ganze Städte in Tibet zerstört. Buddhistische Mönche und Nonnen wurden zu öfftentlichen Sex gezwungen zur Belustigung der chinesischen Soldaten. Die Tibeter waren nur mit Schwertern und einfachen Schußwaffen bewaffnet gegen eine moderne chinesische Armee. Die chinesischen Soldaten haben Frauen, Kinder, Mönche und Nonnen getötet. Danach sollte man den chinesischen Botschafter mal nach dem Verleib des Panchen Lama fragen, welcher 1995 angeblich zur eigenen Sicherheit von chinesischen Soldaten entführt wurde und welche Auswirkung diese Entführung auf eine erneute Reinkarnation des Dalai Lama heben wird. aber für alle diese Fragen wird die Deutsche Regierung wahrscheinlich zu feige sein, weil Deutsche Firmen vom Wirtschaftsboom in China profitieren!

Dann aber sicher nicht vom Dalai Lama, denn der lebt seit 50 Jahren im Exil ...