Kein ganz klares Bild von der Zukunft der Dresdner - noch nicht

Spekulation wird konkreter

Allianz erwägt Verkauf der Dresdner an China

Nach Informationen der F.A.Z. erwägt die Allianz, die Mehrheit an ihrer angeschlagenen Tochtergesellschaft an die China Development Bank zu verkaufen. Das könnte gut sein für die Mitarbeiter, aber es droht politischer Widerstand. Von Marcus Theurer und Carsten Knop

Lesermeinungen zum Beitrag

27. August 2008 09:42

Neuer Wind in der Finanzbranche

Christof Bock (Asmodeis)

Der Kauf der Dresdner Bank an die CDB bringt sicherlich einen neuen Wind in die deutsche Finanzbranche, was ja durchaus psoitiv sein kann. Spannend bleibt zu beobachten, wie sich Bankenbeziehungen (EZB) und vor allem der Einfluss auf den Kapitalmarkt auswirken wird. Wie man es von den Chinesen gewohnt ist, wird sich wahrscheinlich der Wettbewerb, bedingt z.B. durch neuartige Produkte, in Deutschland erhärten. Gleichzeitig werden neue Tore in der Finanzbranche geöffnet, außerdem könnte Finanzmarktschocks besser entgegengewirkt werden. Was letztlich für Anleger, Investoren oder Konkurrenten positiv oder negativ ausfällt, wird sich im Ganzen erst noch herausstellen. Ich denke, dass ein Verkauf an die CDB aus ökonomischer Sicht nicht nur wegen der üppigen Zahlungsbereitschaft und der finanziellen Mittel der Chinesen sondern auch aufgrund der durch den Verkauf resultierenden gesamtwirtschaftlichen/branchenspezifischen Effekte sinnvoll wäre.

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26. August 2008 19:43

Glückwunsch an die Allianz

Ulrich Hofmann (HofmannUlrich)

Meine erste Reaktion:ooops! Aber dann, nach einer Minute des Nachdenkens, lautete meine Reaktion ganz anders! Warum eigentlich nicht? Wenn die Chinesen Eines können, dann ist es das Umgehen mit Geld! Und das haben sie in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen! Und warum sollte es der Dresdner Bank schaden, mit einer Bank in der zukünftig wichtigsten Wirtschaftsnation der Welt verbunden zu sein? Für den Kunden würde dies denZugriff auf den chinesischen Markt vereinfachen! Also, entweder mitspielen mit den Großen, oder weiterhin bei einer mittleren Bank in einem wirtschaftlich zunehmend unsicheren Land bleiben. Und, was, wenn wir eine Rot- Rote - Grüne Regierung bekommen? Dann doch lieber bei einer großen chinesichen Bank einsteigen und bei fast 2 Miliarden potentiellen, wirtschaftlich denkenden Gesellschaftern mit am Tisch sitzen!

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26. August 2008 17:47

Verkauf an China

Bernhard Berk (Berkie)

Herzlichen Glückwunsch für diese glorreiche Idee der Allianz-Manager. Damit hat dann China kompletten Einblick in die Bonitätsunterlagen der Dresdner-Bank-Kunden. Frage: Stellt die Allianz dann auch diese Unterlagen der deutschen Allgemeinheit zur Verfügung ? Warum veröffentlicht sie sie nicht gleich im Internet ? China ist ein Land, das uns zwischenzeitlich in der Autoproduktion ( !!!! ) von der Menge her überflügelt hat und daneben auch noch Exportweltmeister ist. Von den anderen Errungenschaften der Volksrepublik nicht zu sprechen. Sie sind nicht nur die Nation mit den meisten Goldmedaillen, sonder auch noch Weltmeister im Kopieren. Der Transrapid läßt grüßen. Es gibt einige Länder, die würden diese Verkaufsabsicht als beabsichtigten Landesverrat betrachten.

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