Nach den Erdbeben

China ordnet Staatstrauer an - Zahl der Toten steigt

Bildergalerie In den Erbebengebieten im Südwesten Chinas sind nach neuesten Behördengaben mehr als 32.000 Menschen ums Leben gekommen. Das amerikanische Militär fliegt Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete. Es ist das erste Mal, dass Peking nach der Katastrophe Hilfe von ausländischen Truppen annimmt.

Lesermeinungen zum Beitrag

19. Mai 2008 10:19

Ein Drama

Rolf Sabsch (sabschr)

Speziell zu der Meinung des Kollegen Andreas Wohlfeld wäre noch einiges hinzuzufügen. Zuerst China gilt als Schwellenland (siehe dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Schwellenland), wobei hier vor allen die Zeile "...ist ein Staat, der traditionell noch zu den Entwicklungsländern gezählt wird..." entscheidend ist. Das bedeutet dass hier Hilfe unserseits, wie von vielen anderen Staaten (u.a. Russland und Japan) benötigt wird. Zweifellos hat China einen hohen Eingang an Geld, aber ist doch eher naiv zu behaupten, dass dieses Geld tatsächlich bei den Opfern dieses Erdbebens ankommen kann, bzw. dass die dortigen Menschen solche "Reichtümer" aus unseren Patenten anhäufen konnten. (in China leben rund 800 Millionen Bauern) Aus diesem Grund sollten wir auf jeden Fall helfen, da diese Pauschalisierung in etwa folgendes sagt. "Ein Hartz-4 Empfänger braucht kein Geld zu bekommen, da es genug Reiche in Deutschland gibt". In diesem Fall ist die Motivation der Wohlhabenden von sich aus Geld zu geben sicher genauso hoch wie in China. Als Randbemerkung sei noch zusage, dass die Kommentare hier auch extreme Kurzsicht zeige, da die Unmenge von Geld (1.5Mio) eine längerfristige Investition in die Deutsch-Chinesische Wirtschaftsbeziehungen darstellt

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19. Mai 2008 00:35

Erbebenkatastrophe

Oskar Geri (Oskar1a)

China zeigt nun wie es auch gehen kann: Eine neue Offenheit hat es seit der Erdbebenkatastrophe gegeben, und dies hat den Menschen geholfen sich während der schlimmen Zeit genaustens zu informieren und hat auch Hilfe schnell vor Ort gebracht. Auch im Ausland konnte man sich ein Bild machen und war sofort bereit Rettungsteams und Spezialisten zu schicken. In Nepal haben tibetisch-buddhistische Mönche und Nonnen für die Verunglückten gebetet. Man trauert auch im Ausland wegen dem vielen Leid.

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18. Mai 2008 13:25

Ein Drama?

Andreas Wohlfeld (agw)

Antwort auf Leserkommentar: Ich finde das alles nicht mehr so einfach. Ist China ein Entwicklungsland, dass von uns Entwicklungshilfe verdient und im Katastrophenfall Spendengelder? Oder hat China selber Dollars und Euros im Überfluss in irgendwelchen Staatsfonds geparkt, dass es gar keine monteräre Hilfe benötigen würde? Im Prinzip geht es bei solchen Aktionen ja doch hauptsächlich um Güter und Logistikhilfe, wers bezahlt ist eigentlich egal.

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18. Mai 2008 12:05

Naja!

Hendrik Krampe (Kr4mp1)

Ich dachte China ist eine Weltmacht.. China wird doch wohl in der Lage sein die Katastrphe in den Griffe zu bekommen. Zwei Hubschrauber das ich nicht lache! China hat ein Wirtschaftswachstum von über 10% und das über die letzten 5 Jahre. Und dann sollen wir helfen, natrülich sind die 1,5 Millionen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wir sollten nicht helfen, China bediehnt sich seit Jahren deutscher Patente. Naja, "Armes Deutschland und noch ärmeres China"

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17. Mai 2008 23:41

Zusammenhang?

Lars Uhlson (Uhlson)

Folgendes Zitat fand ich im Internet "Zusammenfassung: Das Auftreten von Schadenbeben in Gebieten, in denen bisher keine seismische Akivität beobachtet worden war, hat den Verdacht bestätigt, daß der Bau von Staudämmen und Pumpspeicherwerken sowie das Einpressen von Flüssigkeit in Erdöllagerstätten und von Abwässern in tiefe Bohrlöcher tektonische Spannungen in der Erdkruste auslösen. Eine Fülle von Beispielen deutet darauf hin, daß in allen Fällen ein ähnlicher Mechanismus wirksam sein muß. Vergleicht man die Ergebnisse von Laborexperimenten mit seismologischen Beobachtungen, so zeigt sich, daß die Ursachen der ldquorGleichgewichtsstörungenldquo in Zonen geringer Wellengeschwindigkeit und relativ hoher Energieabsorption innerhalb der oberen Erdkruste zu suchen sind." Stephan Müller Geophysikalisches Institut der Universität Fridericiana,

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17. Mai 2008 11:16

Ein Drama

herbert scholl (32602)

und unsere Regierung spendet gerade mal 1,5 Mio Euro. Ein wahnsinnig hoher Betrag im Vergleich zur Summe der Diätenerhöhung dieser Regierenden.Armes Deutschland bei dem besonderen Draht zu China,laut Steinmeier.

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