Krise der Landesbank

Bei Beckstein und Huber versagen politische Instinkte

Freimütig gesteht der bayerische Ministerpräsident, die Opposition sei über die Landesbank-Krise besser informiert gewesen als er. Mit einer eigentümlichen Naivität sind Beckstein und sein Partner Huber in ihre Führungsverantwortung gestolpert. Von Albert Schäffer, München

Lesermeinungen zum Beitrag

20. Mai 2008 15:12

Die ganze Wahrheit...

Karl-Heinz Hasenöhrl (Wahlinfo-Bayern)

... über Huawaerwin und den Mini-Präsi auf www.wahlinfo-bayern.de

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13. Mai 2008 07:58

Peinlich

Benedikt Gresser (Benediktus)

Wer es so eilig hat, den ersehnten Sessel zu erklimmen, zu dem man so lange aufsehen musste, sollte besser vorher nachschauen, was der Vorgänger hinterlassen hat. Immer noch Siegergefühle, Herr Beckstein und Herr Huber?

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13. Mai 2008 07:00

Versagende Instinkte

Benedikt Gresser (Benediktus)

Können Instinkte versagen, die jemand gar nicht hat? Fragt sich, ob bayrische Politiker gelegentlich mal einen Blick vor ihr Stammlokal werfen, um nachzuschauen, was auf der Welt da deraußen los ist?

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10. Mai 2008 19:30

Absurde Diskussion

Erwin Sailer (Erwin13)

Die von Albert Schäffer vorgenommene Charakterisierung des Führungsduos der CSU ist schlicht naiv. Beckstein hat – so Schäffer - erklärt, dass er auf der Sitzung des Verwaltungsrats nicht anwesend war, in der die Belastungen der Landesbank zur Sprache kamen. Fakt ist, dass die Opposition, die ja auch durch Christian Ude im Verwaltungsrat der Bank vertreten ist, den gleichen Kenntnisstand hatte, wie die an der Sitzung anwesenden Mitglieder, die der CSU angehörten. Warum sollte der damalige Innenminister Statements zu einem Thema abgeben, das in den vorrangigen Kompetenzbereich des damalige Finanzministers Faltlhauser gehörte. Beckstein hat lediglich klar gemacht, was selbstverständlich ist. Was das mit einer „lässigen“ Reaktion auf Vorwürfe der Opposition zu tun haben soll, ist nicht erklärbar. Die Diskussion wird allmählich absurd. Sie dreht sich längst nicht mehr um die Frage, warum das Kind in den Brunnen gefallen und wer dafür verantwortlich ist, sondern darum, wer wann davon erfahren hat und mit welcher Verspätung die Opposition von der Regierung über etwas aufgeklärt wurde, was diese schon wusste.

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10. Mai 2008 10:26

Der Arbeitgeber....

Christian Roigk (Dubai1)

...dieser beiden landes- und bundespolitischen Talente, nämlich der Wähler, hat demnächst in Bayern die Gelegenheit dazu Stellung zu nehmen. Ich gehe jede Wette ein, daß die CSU zwar ein paar Federn lassen muß, aber der Wähler, das blöde Rindviech, die CSU wieder an die Macht wählen wird und der dank- bare Steuerzahler für den Abschreibungsbedarf aufkommen wird. What else is new ?

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10. Mai 2008 06:58

Die beiden

heinz peter (pitiplatsch)

Oberpolitiker und Amigos zeigen so langsam was sie wirklich draufhaben, nämlich nichts oder weniger. Die SPD und anderen können sich freuen dass sich da ein Doubel getroffen hat die bescheidener nicht sein können. Der Seehofer kann warten bis sich die beiden noch lächerlicher machen wie sies schon demonstriert haben. Die Pauli ist diesen beiden beischeidenen CSUlern weit weit überlegen in jeder hinsicht, und sollte froh, mit sein solchen Schwätzern nichts mehr zu tun zu haben. Hasta Lavista Amigos. Wie sagt ein altes Sprichwort ? " Dummheit schützt vor Strafe nicht "

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09. Mai 2008 21:27

Das Rätsel kann ich lösen

Carsten Probst (CProbst)

Erstens gab es nie einen gewissen "Steuber", den man ausgewechselt hat. Und zweitens hatte der Herr Stoiber, auf den Sie möglicherweise anspielen, ebenfalls einen recht markanten Erdrutsch im nächsten Landtagswahlergebnis der CSU zu befürchten. Recherchieren Sie gern noch einmal in den Artikeln jener betreffenden Zeit, falls Sie das nicht erinnern sollten. Dass bei manchen nun angesichts des Dilettantenduos Beckstein/Huber die große Stoiber-Sentimentalität ausbricht, ist menschlich verständlich, politisch allerdings völlig haltlos. Kopfschütteln verursacht doch eher, weshalb man im Abstimmungskampf um den Parteivorsitz den Herrn Seehofer mit allen möglichen moralisierenden Attacken wegen seines Privatlebens innerhalb der CSU bekämpft hat und nun das Führungsduo in einer Weise moralisch und politisch versagt, die weit über jeden privaten Rahmen hinausreicht. Gott zum Gruße!

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09. Mai 2008 19:48

Eigentlich...

Hans Klöffel (Wetterwitz)

eigentlich kann man denen "dadroben" nur ein schönes verlängertes Wochenende wünschen. Hoffentlich bleibt das Wetter so, wie es gerade ist! Mai 08

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09. Mai 2008 17:54

Never change a winning team

Ferdinand Reemtsma (Reemtsma)

Warum man Steuber ausgewechselt hat, bleibt mir ein Rätsel.

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