Arbeitete für SED und Staatssicherheit: Klaus Bartl

Sachsens Korruptionsaffäre

Bartls Doppelrolle im Untersuchungsausschuss

Mit klarer Mehrheit war Klaus Bartl, Rechtspolitiker der Linksfraktion in Sachsens Landtag, zum Vorsitzenden des Untersuchungsausschusses gewählt worden. Nun aber mehren sich Zweifel an seiner Unbefangenheit in der Korruptionsaffäre.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Juli 2007 14:47

So nicht!

Torsten Klier (TorstenKlier)

Das sind wir nicht gewohnt und das wollen wir auch nicht.
Wäre ja noch schöner, wenn im Ausschuss Leute mitmachen, die nicht nur ein allgemeines, sondern auch ein persönliches Interesse an der Aufklärung der Staatskriminalität haben.
Ein Untersuchungsausschuss in Sachsen hat gefälligst so zu sein wie wir es seit 15 Jahren kennen:
Eine Schwatzbude, ein Kaffeekränzchen, wo alle lieb und nett sind und dem Volk die Aufklärungsshow vorführen.

So etwa wie beim Paunsdorf-Untersuchungsausschuss wünschen wir uns das. Wo die PDS sich noch ihres staatstragenden Auftrages bewusst war und „Aufklärer“ Hahn als Obmann ins Rennen schickte. Wie der den Biedenkopf in die Zange genommen hat – das war so wie die CDU sich auch diesen Untersuchungsausschuss wünscht.

Ein Bartl stört da nur. Der hat ja schon vor 2 Monaten ziemlich offen zugegeben, dass er gegen Amtsgerichtspräsident (früheren Oberstaatsanwalt) Norbert Röger eine regelrecht körperliche Abneigung hat.

„Wie ist das denkbar?“, schimpfte er [Bartl], „wie kann ein solcher Mann weiter im Amt sein?“ - und sogar mit einem neuen Job bedacht werden. (LVZ 18.05.07)

Ein Abneigung die nachvollziehbar ist, wer Rögers Verhalten im Amt kennt.

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