„Die Wahrheit wird euch frei machen” steht über dem „KG 1” der Universität Freiburg

Zweite Runde „Exzellenzwettbewerb“

Sechs weitere Elite-Unis gekürt

Spezial Spitzenforschung an der Technischen Hochschule Aachen, der FU Berlin, den Universitäten Göttingen, Heidelberg, Freiburg und Konstanz soll künftig besonders gefördert werden. 2006 waren bereits zwei Münchner Hochschulen sowie die TH Karlsruhe Elite-Unis geworden.

Lesermeinungen zum Beitrag

23. Oktober 2007 11:26

@Dr. Bayerl

Rene Meyer (matrix1329)

Die Auswahl beweist erstmal garnichts, sie ist nur das Ergebnis des Auswahlprozeßes. Die Kriterien kennt man, die Zusammensetzung der Kommitees und der damit dahinterstehenden Netzwerke nicht. Manchmal, wenn schönes Wetter ist, zwitschen ja die Vögelchen von den Dächern, daß die Vorsitzenden der ersten Auswahlrunde selbst mit München verbandelt sind... Wie schon gesagt: Ein Schelm, der böses denkt.

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20. Oktober 2007 05:41

Verzerrte Massstäbe

Armin Hiltl (Schnuff23)

Die Aufbauschung der Zahlen täuscht über die tatsächlichen Verhältnisse in der "globalen Wissenswelt" hinweg: Eine einzige "Elite- Universität" in den USA ist mit dem 28-fachen Finanzmitteln ausgestattet, die sich zudem noch mehrere Universitäten teilen müssen. Wirkt es nicht angesichts dieses krassen Missverhältnisses lächerlich, die deutsche Forschung als "Spitzenforschung" zu bezeichnen ?

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20. Oktober 2007 02:27

@Rene Meyer (matrix1329), Sie Schelm,

W.P. Bayerl (Dr.Bayerl)

......die Auswahl beweist gerade, dass es diesmal ohne politisch Prioritäten ging.

Eine überaus positive neue Entwicklung

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19. Oktober 2007 22:50

Inflation (Re:Siegfrit.vLoittenburg)

Hermann Trouvain (liwiz)

Schöner Beitrag!
Ich musste einfach lachen.

Bin gespannt wo diese 9 Unis in 2008 auf den internationalen Ranglisten landen werden.

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19. Oktober 2007 22:15

Elite-Unis? Ich bitte um einen Blick ins Lexikon

Peter Duesing (pduesing)

Bemerkenswert an dieser Geschichte scheint mir vor allem, wie einmütig alle Beteiligten ignorieren, dass der Begriff Elite-Universität fest geprägt ist und schlichtweg nichts mit dem Exzellenzwettbewerb zu tun hat. Eine Elite-Uni zeichnet sich dadurch aus, dass sie Eliten ausbildet. Dies setzt in einer modernen Gesellschaft ein Auswahlverfahren voraus, dass nur den besten Kandidaten den Zugang gewährt. Derartige Mechanismen gibt es nicht an deutschen Universitäten und solange es sie nicht gibt, kann es auch keine Elite-Unis geben. Im Hinblick auf die Studentenzahlen und das Zugangsverfahren ist die LMU in München schlichtweg eine "Massen-Uni", aber sicherlich keine "Elite-Uni".

Inwiefern es überhaupt eine Elitenbildung in einem Land geben kann, wo augenscheinlich die Hochschullandschaft geschlossen derart offensichtliche Fakten zugunsten eines vermeintlich medientauglichen Schlagworts ignoriert, bleibt dahingestellt.

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19. Oktober 2007 21:16

Liebenswertes Deutschland

Charalampos Dimoulis (Siegfrit.vLoittenburg)

Man muss schon sagen: Hervorragend wie Deutschland die Elite Geschichte angegangen ist. Nicht allzu lange her hat man sich dazu entschieden das man nun endlich auch mal Unis braucht die man Elite darf um auch mal International mithalten zu können. Zwei Jahre später hat man schon 9 und somit mehr als UK, USA und Japan zusammen.

Manchmal kann man sich nur an den kopf fassen ...

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19. Oktober 2007 18:57

Ranking-Wahn.

Andreas Neubert (Citizen_Kane)

Wir leben in einer Zeit des Ranking-Wahns. Alles und jedes muss gerankt werden. Es macht die Welt aber auch so schön einfach: Man sieht sofort was gut und was schlecht ist, ohne sich auch nur eine Sekunde Gedanken darüber zu machen.

Beispiel Hochschulranking: Wer setzt hier die Maßstäbe? Mit welchem Ziel= Welche Interessen werden hier verfolgt? Sind auf einer Uni alle Studeinfächer gleich gut oder gleich schlecht? Wie bewertet man das überhaupt? Hier scheint mir ein (oberflächliches) Image wichtiger als eine realistische Bestandsaufnahme.

Und daraus folgt: Wer prüft die Prüfer, die solche "Elite"-Prädikate vergeben?

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19. Oktober 2007 18:26

Ost/West?

Rene Meyer (matrix1329)

Der Osten ist ja wiedermal (Berlin ausgenommen), recht leer ausgegangen. Ob das an bestehenden West-Beziehungsnetzen liegt? Ein Schelm, der Böses denkt.

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19. Oktober 2007 17:20

Chapeau Rudolf Steinberg!

Ingo Knitto (krugo)

Wie sich die Uni Frankfurt unter der Leitung von Professor Steinberg von einem Moloch des Mittelmaßes zu einer - in manchen Bereichen - exzellenten Uni gemausert hat, verdient Lob. Insgesamt 100 Millionen an die Uni Frankfurt: das ist vor allem sein Verdienst.
Besonders freut mich, dass die Geistes- und Sozialwissenschaften, die in Deutschland ein sehr tristes Dasein fristen, in Frankfurt mit einem Exzellenzcluster gefördert werden.

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19. Oktober 2007 15:31

Nur wissentschaftliche Kriterien?

Robin von Eltz (robinvoneltz)

Interessant wäre mal zu wissen ob bei der Auswahl wirklich nur wissenschaftliche Kriterien eine Rolle gespielt haben oder ob nicht auch politische Gründe bei der Auswahl mit berücksichtigt wurden.....

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19. Oktober 2007 14:51

Sicher eine positive Entwicklung

W.P. Bayerl (Dr.Bayerl)

allein das lange Auswahlverfahren hat Qualitätsbewußtsein ganz erheblich gefördert.
Das wurde Zeit in Deutschland und sollte seine Fortsetzung finden.

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19. Oktober 2007 14:02

Ausgerechnet die FU Berlin

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Das kann ja nicht mit rechten Dingen zugegangen sein, da war wohl der Berlin-Hype mit im Spiel.

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