Koch hat Talent, den politischen Gegner da zu treffen, wo es wirklich weh tut

Hessen

Koch gegen Ypsilanti: 120 zu 40 Sekunden Applaus

Schlagabtausch im hessischen Landtag: Die SPD-Spitzenkandidatin Ypsilanti versucht, die CDU als die Partei einer „Politik von gestern“ darzustellen. Koch zählt die Nummer-eins-Hits seiner Regierung auf und es klingt, als ob er der SPD die Leviten liest.

Lesermeinungen zum Beitrag

23. November 2007 13:58

Schwache Gegnerin mit schlechten Argumenten

Annette Moussa (oerschen)

Dieser Artikel zeigt noch einmal ganz deutlich, wie sehr Ypsilanti dem Ministerpräsidenten unterlegen ist. Ihre einzigen Argumente sind, dass die CDU versagt, keine Ahnung von der Realität und auch sonst keine sozialen Kompetenzen hat. Solche Angriffe auf die Regierung gehören eindeutig in die Opposition. Außer kritisieren und ihren Veruschen, Koch vor seinen eigenen Leuten bloßzustellen, hat sie keine tragenden Argumente.

Es ist immer einfacher, daswas gerade ist, zu kritisieren, ohne eigene Vorschläge zu machen. Das einzige Programm, von dem ich bis jetzt gehört habe ist, dass sie die Studiengebühren abschaffen will und dass sie als Frau einen Vorteil beim Wahlkampf hat. Das finde ich ein bisschen zu kurz gedacht. Sollte Ypsilanti die Wahl doch gewinnen, so wird sie keine Ahnung von Regierungsgeschäft haben, denn in der Regierung muss mehr gekonnt werden als meckern.

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16. November 2007 11:39

Alles Super?

Sylvia Kunze (SylviaKunze)

Klar alles super gelaufen. So muss Koch seine Politik wohl sehen. Entnervte Eltern, die verzweifelt, ob der Zukunftsausichten ihres Sprösslings um jeden Preis versuchen ihn aufs Gymnasium zu bringen, koste es was es wolle, sprechen eine andere Spache. An Hessens Schulen gibt es jede Menge ungelöste Probleme. Was soll aus den zu Restschulen abgestempelten Hauptschulen werden, Schulwege die selbst für Kinder weit jenseits der Pubertät immer länger werden, weil einfach zu wenig Kinder da sind, um das 3 Gliedrige Schulsystem in der Fläche zu erhalten..... Ein weiter so ist da einfach keine Lösung
Genau wie der Versuch, traditionelle Energieträger zu erhalten, indem die Nachteile der Windkraft über Gebühr in den Vordergrund gestellt werden. Also keine Windräder, keine Solarenergie, sondern lieber für Abermillionen Subvention ein neues Atomkraftwerk in Hessen bauen. Na Danke.......

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15. November 2007 08:56

War das Alles?

Henrik Neunhoeffer (hneunhoe)

Ja, wir haben einen populistischen und leicht arrogant wirkenden Ministerpräsident.
Aber an der Politik konnte man in den letzten Jahren nur auf hohen Niveau jammern. In der Schulpolitik läuft einiges unrund. Hier sind aber die Lehrer und Direktoren Mitschuld, denn sie wollen keine Änderungen zum Positiven für die Schüler.
Auch das Thema Flughafenausbau könnte bürgerfreundlicher gestaltet werden. Aber auch hier muss man fragen, was kann die Regierung dafür, dass Fraport um 22.00 Uhr Jets über die Dächer der müden Bürger donnern lässt, anstatt diese Flüge so zu leiten, dass möglichst wenige gestört werden?
So haben trotz allen manche Hessen ihre Hoffnungen auf Änderungen in die SPD gesteckt. Aber was liefert diese uns? Andrea Ypsilanti? Und wie probiert diese sich zu profilieren? Wenn all ihre Ideen umgesetzt würden, würde das für Hessens Bürger folgendes bedeuteten:
Mehr Kosten für Strom und Heizung.
Solaranlagen auf Sportplätzen, oder holzen wir dafür die Wälder ab, um an die notwendigen Flächen zu kommen? Weniger Jobs, mehr Arbeitslosigkeit.
Ist das wirklich eine Alternative?
Vielleicht passiert ja Wunder und in Hessen können nur Schwarz und Grün eine Regierung stellen. Vielleicht wäre das eine gute Lösung für Hessen

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