Es ist betimmt schon einige Zeit her, dass in Dtl. ein
Gesetz verabschiedet wurde, ohne dass es durch Ausnahmeregelungen sofort wieder ad absurdum geführt wurde.
Hierzu herzlichen Glückwunsch, denn da hat jemand im Politikunterricht mal aufgepasst.
Wenn dann noch im Stammland des Festzeltes das Rauchverbot ohne Ausnahme gilt, dann ist dies Demokratie, die ihren Namen verdient - oder könnte sich jemand eine SPD-Regierung in München vorstellen?
Warum soll sich dann die nichtrauchende Mehrheit einer Minderheit, dazu noch jugend- und gesundheitsgefährdend (was die SPD nicht ist!!), beugen.
Die Regelung mit den Ausnahmen war ein Schmarrn. Das zu erkennen und dann auch konsequent zu handeln – Hut ab, Herr Schmid.
Und die Sache wird in Bayern genauso gut gehen, wie es in Irland mit dem ausnahmslosen Verbot gut gegangen ist. Nicht zuletzt bei den Rauchern selbst gibt es hier breiteste Zustimmung.
Es ist egal, ob das bisherige Mauerblümchen Georg Schmid mit dieser Aktion hauptsächlich Herrn Beckstein zeigen wollte, daß er als Fraktionsvorsitzender nicht der Grüßaugust sein wird. Die von Rauchschwaden aus dem Nebenzimmer künftig unbehelligten Gäste in Wirtschaften können aufatmen, ebenso die Bierzeltbesucher. Erster Punkt für Dich, Schorsch!