
Das gegenwärtige Dilemma der Landesbanken zeigt deutlich, dass die Bundesländer gut daran täten, sich von ihnen zu trennen. Es stellt sich auch die Frage, ob sie überhaupt in unsere Bankenlandschaft passen. Einerseits sollen sie alle Geschäfte vermeiden, mit denen sie in Konkurrenz zu den Sparkassen treten, andererseits sollen sie dem Staat und den Sparkassen als Anteilseigner Gewinne ins Haus spülen. So bleibt ihnen nichts anderes übrig, als überall dort einzusteigen, wo sich aus der jeweiligen Gegenwartsperspektive Gewinnchancen zeigen.
Die Bayerische Landesbank hat mangels anderer Geschäftsmöglichkeiten in den Jahren 2002 – 2005 genau dort investiert, wo heute die - damals kaum vorstellbaren - Abgründe sichtbar werden. Ob am 19. Februar 2008, als die Bank die durch die Krise verursachten Verluste mit 1,9 Mrd. Euro angab, erkennbar war, dass daraus jetzt 4,3 Milliarden würden, ist ebenso unwahrscheinlich, wie diese Zahl - aus der Zukunftsperspektive betrachtet - belastbar ist.
Die Entwicklung hat im Übrigen mit den Aufsichts- und Verwaltungsräten nicht zu tun, da diese keine Richtlinienkompetenz für das operative Geschäft der Banken haben. Es spielt auch keine Rolle, welcher Partei sie zugehören. Schlau wird jeder erst später.

.....ein weiterer Beweis dafür, dass Beamte (einschl. Staatssekretäre als die höchsten Beamten in einem Ministerium) und Minister vom Bankgeschäft gar nichts verstehen und Bilanzen demzufolge auch nicht lesen, d.h. bewerten können.
Wenn die LZB weiterbestehen sollen, muss die Aufsicht weg von der Politik und in fachmännische Hände kommen. Sonst wiederholt sich das Dilemma eines Tages wieder. Ob bei den LZB stets die richtigen, d.h. fachlich kompetenten Leute sind, ist schon eine andere Frage. Wenn allerdings beides zusammen kommt, ist das Unglück vorprogrammiert. Änderungen sind daher unabweisbar.

"... Huber treffe keine Schuld, sagte Beckstein am Donnerstag in München. Es gebe niemanden, der ernsthaft annehme, dass die Probleme erst in den vergangenen sechs Monaten entstanden seien. ...."
E b e n !
Das macht die Sache ja so schlimm für beide, nämlich dass sie sechs Monate brauchten, um die Krise zu erkennen. Immerhin ist die bayerische Regierung lt. Landesbank Internetauftritt kopfstark wie folgt im Verwaltungsrat vertreten:
1. stellvertretender Vorsitzender: Erwin Huber Staatsminister
3. stellvertretender Vorsitzender: Joachim Herrmann - Staatsminister,
Jürgen W. Heike - Staatssekretär,
Emilia Müller - Staatsministerin ,
Klaus Weigert - Ministerialdirektor Bayerisches Staatsministerium der Finanzen
Hat von denen niemand etwas bemerkt?

der Huber bekommt doch mehr wie genug Kohle für sein totales Versagen. Er muß doch als Vorturner bei der Bank unterrichtet werden, ergo muß er auch wissen was da abgelaufen ist. Oder ist es so dass die Landesbanke als Geldgeber für Politiker eingerichtet wurden die sagen wir mal so, nicht die Inetlligentesten sind. Milbrandt und Huber gehören wohl dazu zum Club der Abkassierer. Was Beckstein sagt ist soviel Wert wie das Geschwätz vom Huber. Hasta Lavista Amigos.

Genau. Die weltweite Finanzkrise ist schuld; wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Klimakatastrophe. Der Beckstein-Logik folgend sollten alle geschassten Zocker zurück in ihre Drehsessel und die aufsichtsführenden Politiker besonders belobigt werden, dass sie das zahlende Volk nicht zur Unzeit informiert haben.