“Milbradt geht oder die Koalition zerbricht“

Milbradts Rücktritt

Ein vorbereiteter Abschied

Anders als einst Kurt Biedenkopf hat sich Georg Milbradt intensiv an der Lösung der Nachfolgefrage beteiligt. An der Spitze der sächsischen Union wird nun auf einen Schlag ein umfassender Generationswechsel vollzogen. Milbradt geht, ohne einen Scherbenhaufen zu hinterlassen. Von Reiner Burger, Dresden

Lesermeinungen zum Beitrag

15. April 2008 05:57

Ein bis in

heinz peter (pitiplatsch)

in die Haarspitzen korrupter Minister haut ab, und stellt den Abgang als geplant dar. Das ist schlicht und einfach verlogen. Er mußte gehen weil er sich auf sehr schäbige Art bereichert hat, weil er die Landesbank in den Bankrott geführt hat und wegen sonst nichts. Dass er dies nicht eingesteht mit seinem eingefrorenen fiesen lächeln, ist sehr schlechter Stil und zeigt wie die Politiker im allgemeinen sind, nämlich verlogen und Charakterlos bis in die Haarspitzen.

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15. April 2008 00:49

' Milbradt geht, ohne einen Scherbenhaufen zu hinterlassen' - Wirklich?

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Georg Mildbradt's Amtsfuehrung steht fuer den Pfusch und die Selbstherrlichkeit westdeutscher Funktionaere, die ihre Liederlichkeit und Verantwortlungslosigkeit nach Ostdeutschland exportierten. Als Finanzpolitiker hat Milbradt mit Pauken und Trompeten versagt.
Der Mann soll keinen Scherbenhaufen hinterlassen haben? Die Sichtweise des Verfassers, Milbradt diese Wuerdigung zukommen zu lassen, ist hoechst fragwuerdig.

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