Ich habe von Anfang an damit gerechnet, dass dieser Kandidat in Hamburg keine Lorbeeren ernten und nach der verlorenen Bürgerschaftswahl seinen Abschied aus den noch nicht einmal betretenen Niederungen der strapaziösen Tagespolitik unserer schönen wachsenden Stadt nehmen wird. Wrong man, wrong time! Erni Bär, Hamburg
Vor der Wahl nicht politisch hervorgetreten, im Wahlkampf kaum, nach der verlorenen Wahl gleich wieder raus ins warme Nest der "Zeit". Da sollte man ihm auch die Qualifikation als Mitherausgeber der "Zeit" absprechen. Frau Gräfin Dönhoff wird wohl mehrfach im Grab rotieren. Allen anderen Kommentaren ist nichts hinzuzufügen
Daß Naumann es mit seiner blasierten und selbstzufriedenen Art nicht geschafft hat, weder die Verlierer der Zeitläufte auf der Veddel und in St. Georg noch die Gewinner in Blankenese für sich und die SPD zu gewinnen, war folgerichtig und vorhersehbar. Befürchtet werden mußte überdies, daß Naumann sich flugs aus dem Staube macht, sollte er nicht gewinnen. Und das hat er jetzt bestätigt. Nach einer Schamfrist von knapp einem Vierteljahr stiehlt er sich unter einem Vorwand davon. Im Grunde kann man die Hamburger SPD beglückwünschen, daß sie den Mann los ist.
ist irgendjemand irritiert oder verwundert? Dieses ganze Theater um diesen zum Schöngeist stilisierten Salon-Sozi, war durchschaubar und typisch für Machthungrige SPDler. Besser wäre es gewesen, trotz der damaligen SPD-internen Schmierenkomödie um verlorene Wahlzettel, einen in Hamburg bereits gewählten Kandidaten zu nominieren, der auch bereit ist zur Kärnerarbeit, auf welche sich die SPD einst etwas eingebildet hat.
typisch fuer das nomadentum von wanderpersönlichkeiten, die nicht einmal richtige politiker sind, sondern im wirklichen leben eben journalisten. die spd wird sich bei der nächsten wahl in hamburg vielleicht hape kerkeling als kandidaten einfallen lassen, nur um nach dekaden der politischen klüngelei in hamburg endlich wieder an die pfründe der macht zu kommen.
Klar, das kam ja auch überraschend... Konnte man vorher nicht wissen, dass man ein Bürgerschaftsmandat erringt. Und das das mit einem Spitzenjob bei der Zeit unvereinbar sein würde - was für eien Überraschung! Da müssen wir Wähler ja wirklich froh sein, dass der feine Herr keine Gelegenheit bekam, sein anderes Versprechen zu brechen - niemals mit der Linken. Das hätte dann genauso gut geklappt wie in Hessen. Traurig nur, dass es immer noch genug Deppen gibt, die auf derartig durchsichtige Versprechen hereinfallen. Und der Bürger zahlt mal wieder die Zeche - diesmal in Form der oberfaulen Kompromisse, die schwarz-grün so mit sich bringt: Gymnasium faktisch abgeschafft, Energie für die Wirtschaft leider nur noch nach dem Diktat von Herrn Putin, etc. etc. Dank an den profilierungssüchtigen Herrn Naumann, wirklich großartig gemacht!
Sehr gut! Dann können wir in Zukunft ja weiterhin erwarten, dass Die Zeit unabhängig und journalistisch neutral berichtet - super!
Hallo, ich wünsche Herrn Naumann viel Glück bei der Zeit. In unserer "Selbstversorgerrepubik" interessiert mich bei solchen Meldungen eigentlich nur eines. Kriegt er "nebenher" auf Kosten der Allgemeinheit schon eine Politikerpension oder nicht? Gruß Haller 5