Kein Mittel gegen Gewalt: „Perspektivisch auflösen”

Gewalt an der Schule

„Der Intensivtäter wird zum Vorbild“

Lehrer werden gedemütigt, Schüler verweigern das Lernen. Die Berliner Rütli-Schule steht nach einem Hilferuf des Lehrerkollegs unter Polizeischutz. Alltag der Gewalt an einer Hauptschule in Neukölln.

Lesermeinungen zum Beitrag

31. März 2006 15:43

Schul- und Lehrer-Probleme

Arnim v. Busse (arnim11)

Der Ruf nach den Politiker - und die hätten versagt - ist unberechtigt -
Waren denn nicht die Kultus-Miniser voll auf beschäftigt die neue Orthographie bzw. Rechtschreibung einzuführen, welche sie selbst nicht beherrschen -

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31. März 2006 13:23

Bildungsfreiheit statt Schulzwang, so paradox es sich anhören mag

Jan Edel (SFeV)

Ausgerechnet in Deutschland mit seinem heilig und seelig gesprochenem Schulsystem, dem mit PISA und anderen Expertisen mit die höchste Selektivität nachgewiesen wurde, werden die außerschulischen Bildungsalternativen des Auslands mit genau den Argumenten verhöhnt, die das Problem des eigenen, auf staatlich organisierte Schulen beschränkten Bildungssystems sind.
Wie kommt man z.B. in Anbetracht der folgenden Probleme im Schulsystem nur darauf, Homeschooler in Deutschland strafverfolgen zu müssen?

Parallelgesellschaften in Hauptschulmilieus.
Sozialisation zu Gewalt, Abstumpfung und Unkultur.
Anpassung an niedrige Sprachniveaus.
Selektion der Schüler per Wohngegend.
Chanceneliminierung durch Gleichmachung.

Bei genauer Untersuchung werden diese Probleme bei Homeschoolern nämlich nicht assoziierbar sein. Die Erfahrung oder auch Studien aus anderen Ländern bestätigen diese Behauptung.

Wenn Schüler in die Schule gehen, weil sie müssen und nicht, weil die etwas lernen wollen, ist der Wurm im System.

Deshalb müssen wir Bildungsfreiheit wagen, den Schulzwang abschaffen und das Bildungssystem grundlegend neu ordnen, so wie unsere Nachbarn dies schon längst begonnen bzw. vollzogen haben.

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31. März 2006 11:02

Gewalt an der Schule

Mawi Blu (mawiblu)

Wenn auch das Elternhaus keine Veranlassung sieht sich zu integrieren und die deutschen Werte anzuerkennen, dann passt die gesamte Familie nicht hier her. Ich kenne Menschen in Indien, welche froh wären hier bei uns leben und sich integrieren zu dürfen. Warum mutet die Politik den "normalen" Menschen in Deutschland solche "Intensivtäter" zu ??? Das demotiviert !!!!!

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31. März 2006 07:59

Der Intensivtäter als Vorbild

Markus Teuber (arathorn)

Jene Jugenliche ,die wirkliche "Intensivtäter" härter -bzw überhaupt ! -zu bestrafen;ist dieser Gedanke den so abwegig?
Es ist doch unbestritten,daß sich die Jugendlichen,die hier gemeint sind,von den bisherigen "Sanktionen" (Meldung an die Eltern,Überwachung durch das Jugendamt,zeitweise AUsschluß aus der Schule usw) nicht abschrecken lassen und vielmehr um ihre "Unangreifbarkeit" aufgrund ihres Alters wissen und damit kalkulieren.
Das richtige Handyverbot hätte geheißen: Verbot des Verkaufs von Video-/Phototauglichen Handys an Jugendliche unter 17/18 Jahren.Warum nicht ? Es gibt auch noch Handys ohne diese Funktionalitäten (also "richtige" Handys).Und es gibt auch sonst eine Unmenge von Verboten,Beschränkugen für Jugendliche bestimmter Altersgruppen ,zB Verkaufsverbote von Alkohol,Tabakwaren,Pornographie;AUfentahltsbeschränkungen
in Gaststätten/Diskotheken,Spielhallen;Beschränkungen beim Führen von Kfz usw.
Wenn die Erziehung/Vorbildfunktion durch das Elternhaus und gesellschaftliche Umfeld sowie die Erziehungswilligkeit der Jugendlichen nicht (mehr) funktioniert,bleibt eben (leider) nichts anderes mehr.

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31. März 2006 04:02

Bemittleidenswerte Lehrer

Thomas Dreyer (TomDreyer)

Wir müssen uns eigentlich nicht wundern, dass es soweit gekommen ist. Seit Jahren werden in unserer Gesellschaft Lehrer belächelt und als faule Schmarotzer dargestellt, die am Nachmittag im Garten sitzen und Kaffee trinken. Ich kenne kaum einen Staat, in dem der Beruf des Lehrers so wenig gilt. Die Eltern scheinen immer alles besser zu können, man fragt sich, warum sie die Kinder in die Schule schicken. Wenn hierzu noch das Problem fehlender Integration von Ausländern kommt, braucht man sich eigentlich über solche Zustände wie in der Rütli-Schule nicht zu wundern. Ich habe hohen Respekt vor den Lehrern, die in solchen Schulen unterrichten. Es ist ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft, dass wir sie so im Regen stehen lassen. Hätte man nicht viel früher hier durch ganz einfache Massnahmen vorbeugen können. Deutschunterricht für Ausländerkinder im Kindergarten, verpflichtende Integartionskurse für alle Ausländer. Ohne Integration keine Sozialhilfe. Und nicht zu vergessen, etwas mehr Respekt vor einem Berufsstand, der für die Ausbildung unserer Kinder wesentlich ist.

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31. März 2006 03:37

Gewalt an der Schule

Kei Müller (keimue)

83% Auslaenderanteil, es ist nicht zu fassen. Die Wurzeln der Ereignisse an den Hauptschulen Berlins sind wohl tatsaechlich beim realitaetsfernen Haetschel-Multikulti zu finden, der leider bei uns als Reaktion auf unsere nationalsozialistischen Vergangenheit Einzug erhalten hat. Ich denke, es ist eindeutig an der Zeit, sich von jedweden 68er Utopien zu verabschieden; sie sind so grausam naiv. Sind diese Auslaender allesamt zu dumm, um ihren Lebensweg erfolgreich zu bestreiten? Nein, wir fuehren sie nicht richtig. Pfui, dieses Wort: fuehren. Dem Paradedeutschen wird schon wieder schwarz vor Augen. Wir lassen sie in ihrer Parallelwelt leben, ohnen ihnen auch nur die Chance zu geben, unsere kennenzulernen, weil wir aus Angst vor Autoritaet noch immer Toleranz mit laisser faire verwechseln. Die Frage stellt sich: Wollen wir integrierte Deutsche auslaendischer Abstammung oder Mikroseparatisten?

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