
Die Idee, "Ehe auf Zeit" zu ermöglichen, ist zeitgemäß und vernünftig, von wem auch die Idee stammt. Die institution der Ehe ("bis und der tod scheidet") gehört in die Vergangenheit. Ehe auf Zeit wäre ein Anfang, deren Abschaffung einzuschlagen. Man braucht sich nur die Scheidungsstatistik in Deutschland und weltweit anzuschauen, um sich ein objeltives Bild von der Realität der "heiligen Ehe zu machen".
Dass die Betonköpfe der CSU nun so empört über den mutigen Vorstoss Frau Paulis reagieren, gehört schicht zur politischen Heuchelei, die in dieser Partei als fundamentales Prinzip im inner- und ausserparteiischen Machtkampf gilt.
Man braucht sich die Skandale der Männer in der CSU (von FJ Strauss&Co bis zu seehofer) anzuschauen, um sich klar zu machen, wie vil Wahrheit hinter diesen Empörungen steckt.
K. Hashemi
Mössingen

Wenn die Politik zu solchen Mitteln greift, sollten die Wahlperioden schleunigst verkürzt werden und eine Abwahl per Volksantrag möglich werden.
Das wäre doch ein Neuerungsvorschlag.
Mit genügend Motivation könnte Pauli zu solchen Suizid-Forderungen an die Politik verleitet werden - ein Hoffnungsschimmer für die Demokratie.

bleibt uns verborgen. Eine klare Linie jedenfalls, ist nicht erkennbar.

Seit gestern ist Pauli besser bekannt in der welt, als die Bundeskanzlerin.
Es stimmt, das ist Populismus aus der untersten Schublad. Sie gebraucht die Unterstüzung von sehr fragwürdigen Leuten. Leute, die für sie schreiben, gehen über zum unmitelbaren Angriff aus Herrn Stoiber. Aber diese "Kritiker" sollten doch mal machen, was er gemacht hat. Bayern ist das erste Bundesland. Nachmachen meine Herren, nachmachen!

Wer dominiert eigentlich hier das Politkabarett: Pauli oder Stoiber?
Wenn ich mir Stoiber's Schaum vor'm Mund ansehe, so ist das doch nur mehr zum Brüllen. Er hat nicht realisiert, dass seine Hasstiraden wirkungslos verpuffen. Die Menschen denken heute anders. Und nicht nur bei seiner abstusen Bildungspolitik hätte er Nachhilfeunterricht bitter nötig gehabt.
Gesichtsverluste zufügen (Pauli) und sein unsäglich haßgetränkten Verbalfurze stehen weit abseits von Christlichkeit. Wenn ich mir dann seine Schleimspuren anäßlich des Papstbesuches ansehe, vergeht mir jeglicher Respekt an dieser Person Stoiber - eine Belastung für die CSU. Gut, dass der unbelehrbare Wadlbeisser endlich die Kommandozentrale verläßt. Er hört nicht auf sich selbst zum Polit-Clown zu machen. Ein "hoch-charismatischer" Mann für den Bürokratieabbau in der EU!

... bescherte Goethe seinen Geschöpfen in den Wahlverwandtschaften.
Die Dame hat sich bestimmt nicht von der Klassik inspirieren lassen: es ist Populismus aus der untersten Schublade, um von sich reden zu lassen. Versuchter Königsmord, Foto als Domina, Ehe auf Zeit...
un das alles in einer christlichen Partei? Wenn sich die katholische Kirche schon wegen eines verbalen Ausrutschers fragt, ob Kardinal Meissner "tragbar" sei, dann sollte sich die CsU (samt Schwesterpartei) schleunigst auch fragen, ob sie nicht der Mitgliedschaft Paulis in ihrer Partei ein jähes Ende bereitet.
Es geht mit nicht um die "Ehe auf Zeit", darüber kann man sicherlich (aber als einziges Land auf der Welt!) diskutieren, aber Verrat, Sadomaso und eben die Verballhornung der Institution der Ehe gehören in andere Parteien. Wären vielleicht in Holland noch besser untergebracht.

Gabriele Pauli zeigt Konturen, ich finde sie toll, endlich eine karismatische Person, die etwas wagt und den Stoiber-Clan Paroli bietet!
Pauli für Bayern ist top, ich werde sie auf alle Fälle wählen!

... in den Wahlverwandschaften die Idee erörtert?

und Frau Pauli hat das als Top Kabarettistin besonders treffend zum Ausdruck gebracht.

Der Vorschlag des Parteivorstandes der CSU, sich eine andere Partei zu suchen, ist gar nicht so unsozial. Denn was haben so kontroverse Stellungnahmen noch mit >christlich< zu tun? Da hilft es auch wenig, daß Frau Pauli einen Hinweis auf den Unterschied der kleineren Unionspartei mit dem mittleren Buchstabenkürzel brachte.
Denn wo war die Sozialität von Frau Pauli, als sie öffentlich Herrn Stoiber so diskreditierte und das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten damit derartig geschwächt hat?
Grundsatzfrage: wieso soll die Staatskanzlei keine Berechtigung haben, die Arbeit und Methoden einer Landrätin zu beobachten, über welche die Presse in der Folge nur Latexfotos, laszive Motorradausritte und unchristliche Gedanken über das "verflixte 7 Jahr" berichten kann. Sicherlich hat die Staatskanzlei nach dem bayerischen Landesrecht keine Weisungsbefugnisse, da die Landrätin ja selbst demokratisch gewählt ist. Die Beamten, die ihr unterstehen, sind jedoch schon im bayerischen Staatsdienst.
Und eines ist klar: die "Bespitzelungsaffäre" ging eindeutig auch zu Lasten des Amtes und des Landes, zumindest so, wie sie in der (inter)nationalen Presse dargestellt wurde.
Oder wäre eine Ernennung zur Familienministerin jetzt für Sie sozial?

... auch ich vertrete diese These privat wie politisch schon seit 30 Jahren oder mehr . Auch ich persönlich habe die Idee natürlich nicht erfunden. Vielmehr: sie drängt sich angesichts des flächendeckenden Ehelends unmittelbar auf! (P.S.: Bevölkerungsreproduktion und Ehe sind zu entkoppeln, da das aktuelle Modell offenkundig in dieser Hinsicht nicht mehr funktioniert.)