Thierse warnt auch vor Folgen für den Wirtschaftsstandort

Ausländerfeindlichkeit

Politiker verurteilen Hetzjagd in Mügeln

Die Hetzjagd auf acht Inder im sächsischen Mügeln hat die Debatte über Ausländerfeindlichkeit in Ostdeutschland neu entfacht. Es gebe einen „besonderen ostdeutschen gewalttätigen Akzent“, sagt Bundestagsvizepräsident Thierse.

Lesermeinungen zum Beitrag

21. August 2007 21:24

Was wird hier verschwiegen?

Torsten Spies (Takeberlin)

Ilka Peter, Sprecherin der Polizeidirektion Westsachsen zu BILD.de: „Vor diesem Ereignis wurde in der Nähe des Marktes ein schwer verletzter Deutscher gefunden.“ Was wird hier bewußt verschwiegen?

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21. August 2007 21:14

Wissen und Besserwissen

Daniel J Hahn (137)

Schon wieder erhebt sich der Chor derjenigen, die schon immer wußten, daß z.B. Mügeln von Rechtsradikalen dominiert wird. Das ganze Land ist über den braunen Sumpf im Osten entsetzt und fordert lautstark, hart gegen "Rechts" durchzugreifen. Die Herren Thierse und Edathy wußten doch bis zum Wochenende nicht wo dieser Ort liegt und welche Subkulturen dort anzutreffen sind! Nach Abschluß der Ermittlungen wissen wir, was sich zugetragen hat und ob neben Alkohol auch noch Ausländerfeindlichkeit ursächlich waren.
Obwohl aus BY, bin ich oft in Sachsen und besuchte jüngst auch ein Stadfest in der sächs. Provinz und konnte eine interessante Szene beobachten: Zu vorgerückter Stunde befanden sich auf dem Marktplatz neben ,Linken' u. ,Rechten' auch eine Gruppe Ausländer. Einer der Nazis ging auf diese Gruppe zu, doch die zu erwartende Pöbelei oder gar Schlägerei bleib aus - im Gegenteil, es wurde sich herzlich begrüßt und zusammen Bier getrunken. Eine Prügelei gab es auch, aber eben nur unter den rotzbesoffenen ,Rechten'. Die Ausländer waren längst zuhause und der Sicherheitsdienst widmete sich hingebungsvoll den Schlägern. Natürlich steht so etwas nicht in der Zeitung und für bundesweite Schlagzeilen taugt das erst recht nicht! Schade.

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21. August 2007 18:56

Versuch einer Erklärung...

Walter Wasilewski (wwasilewski)

Warum, wieso, weshalb?
Erich Kästner sagt in „Die Jugend hat das Wort…
Wir wuchsen auf in eurem Zwinger. Wir wurden groß mit eurem Kult. Ihr seid die Ält´ren .Wir sind jünger. Wer älter ist hat länger schuld…..Ihr wollt erklären und bekehren…….Es heißt: Das Alter soll man ehren…Das ist mitunter, das ist mitunter, das ist mitunter furchtbar schwer…….
Zur Zivilcourage so etwa:….Ihr sprecht von Zukunft und meint Gehälter und hängt die Bärte nach dem Wind !
Das ist keine Erklärung aber in meiner Hilflosigkeit sage ich wo sollen Kinder und Jugendliche lernen wenn nicht im Elternhaus!
Anpassen nicht auffallen, es könnte den Job und damit die Existenz kosten. Das gilt in der Politik in den Medien in der Schule überall. Wo aber einmal entgegen gehalten wird, dann gut und zurückhaltend formuliert.
Wer das Geld hat, hat die Macht und wer die Macht hat, bestimmt die Umgangsformen.
Walter Wasilewski

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21. August 2007 18:22

Seit Hitler wissen wir:

Robert Schrey (etiterum)

Chauvinismus, Exremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus das ensteht alles, wenn es der Wirtschaft schlecht geht und die Menschen arbeitslos sind. Deshalb wissen wir auch: wenn sich irgendwo extremistische Tendenzen zeigen, müssen wir diese Gegenden kräftig fördern, damit die Menschen dort wieder Arbeit haben. Wir müssen mit Hilfe der Wirtschaftspolitik für die Ansiedlung von Industrien sorgen, die den Menschen einen sicheren Arbeitsplatz verschaffen. Wenn es sich für die Industrie nicht lohnt, müssen wir subventionieren. Um die Kaufkraft zu erhöhen, müssen wir die Transferleistungen erhöhen. Dann floriert auch das Kleingewerbe.

Das wissen wir alles. Und diejenigen, die Geld haben wollen, wissen auch daß wir das wissen.

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21. August 2007 17:44

Mügeln und die Medien

Torsten Spies (Takeberlin)

Alle Jahre wieder das gleiche Theater! Und die Medien haben aus Sebnitz und Potsdam nichts gelernt. Da wird kräftig vorverurteilt, ohne die Ermittlungen der Polizei abzuwarten. Auch und leider die FAZ nicht!!!

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21. August 2007 16:43

Sehr geehrter Herr Koerner

Bernd Ziller (bz2007)

Ich möchte darauf hin weisen, dass meine Kritik an den Schaulustigen nicht eine generelle Aufforderung zum persönlichen Einschreiten beinhaltet. Wäre das mein Hauptanliegen, hätten Sie mit Ihrer Kritik absolut Recht.
Mir ging es aber darum, an Hand der dargestellten Punkte (Angriff auf eine äußerlich erkennbare Gruppe, Nichteinschreiten der übrigen Gäste und Relativierung der Vorkommnisse) auf zu zeigen, dass man hier durchaus die Frage nach rechter Gewalt in den Vordergrund stellen kann (ohne andere Fragen unter den Tisch zu kehren).

Nochmal: Ich räume sofort ein dass ein Einschreiten, der übrigen Gäste eine Gefahr für diese hätte bedeuten können. - So wie Sie dies dargestellt haben. - Allerdings muss man dann auch feststellen, dass nach dem MOMENTANEN STAND DER BERICHTERSTATTUNG die übrigen Gäste/Schaulustigen zahlenmäßig durchaus in der Lage gewesen wären die Sache zu beenden. Hier sind beide Theorien nicht völlig abwegig.

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21. August 2007 14:45

Sehr geehrter Herr Ziller,

Andreas Koerner (follow22)

wenn Sie gestatten, ich möchte gern etwas ergänzen. Sie schreiben: „Wenn zig Schaulustige sich nicht nur dem leider „üblichen Voyeurismus” bei einer zeitlich…, sondern immer noch gaffen, wenn eine zahlenmäßig klar unterlegene Gruppe durch die Strassen gejagt wird, ohne einzuschreiten ist das auch nicht „üblich”. Klingt zunächst einleuchtend. Wir nehmen die geschilderten Umstände einmal zu 100% als Tatsache an. Ein prügelnder Mob von 50 Leuten jagt andere durch die Strasse. Sie stellen sich denen entgegen? Wie? Mit Worten? Und werden erhoert?Oder mit Taten? Riskieren Leib und Leben? Werden selbst in eine Handgreiflichkeit verwickelt? Mit möglichen Verletzungsfolgen? Daraus sich ergebender Strafanzeige wegen Körperverletzung? Oder halten sich vielleicht zurück, weil sie dort mit Frau und Kindern sind? Oder genau vorab genanntes nicht riskieren wollen? Und gelten auch als „üblicher Voyeurist”? Nein, die Sache ist viel komplexer, als das man hier nur an die gern zitierte Zivilcourage appellieren kann. Derartige Dinge haben prinzipiell Veranstalter und die Sicherheitskräfte zu regeln, und wenn diese so total versagen, kann man die Anwesenden nicht pauschal verurteilen. Entschuldigung, aber das ist mir einfach zu blauäugig.

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21. August 2007 14:41

Hetzjagd auf Inder

Frank Thiele (RAThiele)

Schluss mit Lustig. Ostdeutsche Bundesländer, die nicht mit aller Macht gegen Nazis vorgehen und ausländische Gäste nicht effektiv schützen, dürfen keine Gelder mehr aus dem Solidarbeitrag bekommen. Es muss ein deutlich spürbares Zeichen für die Menschen und für ausländische Investoren gesetzt werden.

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21. August 2007 13:39

Immer feste abstreiten

Horst Dettweiler (dettw)

Wer bei dem, was in Mügeln passierte den rechtsradikalen Zusammenhang abstreitet, verniedlicht oder relativiert, der spielt zwar vortrefflich auf der Klaviatur des Zeitgeistes, dem Problem pöbelhafter Gewalt wird er aber nicht gerecht.

Sollte es mal Sonh/Tochter treffen, wäre die Gemütslage wahrscheinlich schnell eine andere.

Dass es kriminelle Ausländer gibt, bestreitet wohl niemand.
Was das mit Menschenjagd zu tun haben soll, erschliesst sich mir nicht. Oder haben da ein paar Multi-Kultis nur Fangeles gespielt?

Und wer auf eine rechtsstaatliche Aufarbeitung hofft, der sollte sich fragen, wo dieser Rechtsstaat in Deutschland denn noch funktionsfähig ist.

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21. August 2007 13:28

Sehr geehrter Herr Hering

Bernd Ziller (bz2007)

Sehr geehrter Herr Hering,
um es klar zu stellen: für mich sind Ausländer nicht "a priori" Gutmenschen und ich bin auch unbedingt (!) gegen vorschnelle Verurteilungen.
Aber hier machen Sie es sich m.E. ein bisschen zu einfach. Es ist schon ein Unterschied, ob sich eine Gruppe von „Saufkumpanen“ mit einer anderen uneinig ist und beschließt die Sache „handfest“ zu regeln oder ob eine äußerlich erkennbare Gruppe auf Grund eben dieser Äußerlichkeit attackiert wird. Wenn zig Schaulustige sich nicht nur dem leider „üblichen Voyeurismus“ bei einer zeitlich begrenzten Zeltprügelei hingeben, sondern immer noch gaffen, wenn eine zahlenmäßig klar unterlegene Gruppe durch die Strassen gejagt wird, ohne einzuschreiten ist das auch nicht „üblich“. Und wenn dann von Seiten mancher Politiker mal wieder (!) alles bis zur Unkenntlichkeit relativiert wird, so dass man sich des Eindruckes nicht erwehren kann, dass man hier für dumm verkauft wird, wird es langsam ärgerlich.
Folglich ist bei dem vorliegenden Fall zwar unbedingt (!) in alle Richtungen zu ermitteln, gleichwohl ist es aber durchaus legitim bei der Klärung besonders nach rechter Gewalt zu fragen.

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21. August 2007 12:45

Eine Vorverurteilung

harald schneider (asklepion)

ist mindestens so schädlich wie das Wegschauen. Letztlich steht die Klärung des Herganges dieser Schlägerei noch aus. Dass die Polizei in alle Richtungen ermittelt ist ein Gebot der Fairness gegenüber den Beteiligten.
Das in Deutschland 90% Ausländer hassen, wie eine Vorrednerin glaubt, verwundert mich allerdings. Dann müssten solche Vorfälle wohl häufiger sein. Man muss sie wohl für ihren Mut hier zu leben bewundern. ;)
Fakt ist das bei einem Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen Mißverständnisse, Ablehnung und Unverständnis häufige Reaktionen beider Parteien sind.
Leider fehlt ein Wille zum Verständnis und zur Akzeptanz oft bei beiden Parteien.
Das Multikulti nicht die Lösung ist erscheint inzwischen klar zu sein.

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21. August 2007 12:39

Ich erinnere an Potsdam, Seibnitz, Parey...

Christian Erkelenz (Christian_030)

...und all die anderen Orte, über die schon die Wellen der Hysterie gefahren waren und bei denen sich schnell herausstellte, daß es ganz anders war. So hatte der Deutsch-Äthiopier von Potsdam nachweislich zuerst zugeschlagen. Wer von all den entsetzen Vorverurteilern weiß denn schon, wie es diesmal war? Von den 14 Verletzten waren auch 6 Deutsche, oder irre ich mich da?

Wenn sich wegen einer offensichtlich spontanen Dorffestprügelei sofort die gesamte politisch-mediale Elite Deutschlands einschaltet, dann muss auf Dauer ein Abstumpfungseffekt stattfinden. Man nimmt das alles irgendwann nicht mehr ernst, ja man erwartet förmlich schon die kleinlaute Entwarnung. Diese jedoch bekommt im Ausland niemand mehr mit, so senden wir einen völlig falschen Eindruck in die Welt, noch bevor der Tathergang überhaupt geklärt ist. Und das immer wieder.

Wenn ich Schlagzeilen wie diese lese - natürlich medienwirksam und ohne jeden Tatbezug mit NPD Fahnen unterlegt - dann ist meine erste Reaktion mittlerweile nicht mehr Entsetzen, sondern nur noch Mißtrauen. Zuoft wurde schon FEUER gerufen und am Ende brannte nur eine Kerze.

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21. August 2007 12:36

Seriöse Beurteilung?

Andreas Koerner (follow22)

Persönlich finde ich es mehr als zweifelhaft, wenn man – ohne die Ergebnisse einer rechtsstaatlichen Untersuchung abzuwarten- verbal landesweit auf den Osten eindrischt. Noch ist nichts, aber auch gar nichts eindeutig bewiesen, es gibt allenfalls Vermutungen und Hörensagen, aber der braune Kübel stinkt natürlich selbstverständlich nur im Osten. Allen voran Herr Thierse, der ein als Politiker gefährliches und diskriminierendes Signal sendet, mit der Bemerkung, es sei gefährlich im Osten mit dunkler Hautfarbe zu leben. Dies finde ich schlichtweg eine Beleidigung aller Bürger im Osten Deutschlands, denn es impliziert ja geradezu den Hort des Bösen. Jeder Ostdeutsche ein potentieller Brauner. Kurioserweise spricht man aber in den Medien bei vergleichbaren Fällen im Westen der Republik immer nur von DER Stadt Solingen oder DEM Möln, niemals von DEN Westdeutschen. Zufall? Die Städte mit der höchsten Kriminalitätsrate liegen überwiegend im Westen der Republik, was auch keinen Normaldenkenden Menschen dazu veranlasst, zu behaupten DIE Westdeutschen wären allesamt kriminell. Und genauso dumpfbackig sind alle Gleichgelagerten Kommentare zum Thema Rechts und Osten. Wohin sinnlose Vorverurteilungen geführt haben, zeigt Sebnitz u. Potsdam.

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21. August 2007 12:22

Na toll Herr Servet Kizilkaya

Marc Müller (Krzyzak)

Habe ich es mir doch gedacht: 90 % der Deutschen hassen Ausländer. Ist das nicht ein wenig pauschalisiert? Schlägereien gibt es auf jedem Dorffest und ich kann ihnen mehr als eine Situation benennen, wo nicht Deutsche es waren, die damit anfingen. Meistens allerdings war da noch ein Messer mit im Spiel...

Seis drum: Wir wissen doch gar nicht, was sich dort abgespielt hat. Ich sehe auch eine Gefahr des Rechtsextremismus in Deutschland aber die Gefahr eines Ausländerextremismus ist nicht weniger klein. Gut, es hilft kein Aufrechnen und kein Schwarzer Peter zuschieben aber ihre Einschätzung, dass 90 Prozent der Deutschen Ausländerhasser sind hat mich empört. Wie würden Sie reagiere, wenn ich sage, dass 90 % der migranten Sozialschmarotzer und Antisemiten sind? ... Sehen Sie!



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21. August 2007 11:44

Menschen mit dunkler Hautfarbe leben im Osten gefährlich

Erich Roehrkasten (Roehrkasten)

Solange der Staat nur halbherzig wie bisher und im Wesentlichen mit Lippenbekenntnissen auf solche Vorfälle reagiert (anstatt vorbeugend zu agieren!), wird sich diese Situation nicht ändern, ganz im Gegenteil, sie wird sich noch verschlimmern!
E. Röhrkasten

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21. August 2007 11:33

Ausländer a priori Gutmenschen

rudolf hering (schindergraben)

Obwohl noch keinerlei Einzelheiten bekannt sind, werden Urteile gefällt. Böse (natürlich braune) Ossis jagen (natürlich gute unschuldige ) Ausländer. Es hat z. B. in Bierzelten immer wieder Schlägereien gegeben. In früheren Zeiten waren die Gäste aus Unter- und Oberposemukel und schlugen sich die Köpfe ein. Heute sind gewöhnlich auch mal Ausländer im Zelt. Deren Handlungen stehen offenbar nie zur Debatte. Eine seriöse Bewertung von Ereignissen sieht auf alle Fälle anders aus als es wieder zelebriert wird. Der Fall "Sebnitz" lässt grüßen.

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21. August 2007 11:31

Stockkonservative Polizei die die Demokratie aushöhlt

Hans Müller (testo001)

Eine Polizeisprecherin bestätigteb[...] Ein fremdenfeindliches Motiv werde nicht ausgeschlossen, es werde aber in alle Richtungen ermittelt.

Wäre die Polizei(sprecherin) ehrlich, müsste sie sagen daß der dringende Tatverdacht der Volksverhetzung im Zusammenhang mit Körperverletzung naheliegt.
Dies ist ein weiterer deutlicher Indikator wie rechtskonservativ sich die Exekutive immer wieder zeigt. Sie schickt Straftäter immer und immer wieder einfach nur nach Hause... wann wird das erstemal einem Beamten nachgewiesen werden können, das er offiziell und vor Ort bei einer rechten Straftat wegschaut?

Als der Mob während der Reichskristallnacht durch die Straßen zog, schaute die Polizei ebenfalls weg... viele jener Beamten hatten nach dem Krieg durch Entnazifizierung leichtes Spiel und jagten 1967 nun nicht mehr Juden sondern linke Studenten.

„Menschen mit dunkler Hautfarbe leben im Osten mit Risiko”. Wie wahr.
Was ist mit unserer Polizei los? Einem Polizeipräsident muß als Manager seiner Untergebenen bei solchen Vorkommnissen das Gehalt gestrichen werden, er ist sein Geld nicht wert. DAS spürt er!

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21. August 2007 11:07

Welch ein sozialistischer Erfolg

Josef Bujtor (Mramorak)

Nach 40 Jahren sozialistischer Erziehung ist das nicht unbedingt ein Vorzeigeergebnis! In allen, allen "Sozialistischen-Laendern" gab es nach dem elenden Zusammenbruch des "Sozialismus" - keine Wende! - diese Erscheinungen. Ja Leute, folgen Sie der Linkspartei.

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21. August 2007 10:25

So lange die Örtlichen Kommunen leugnen,

winfried krause (wikrazi)

dass es überhaupt Rechtsextreme gibt, kann auch niemand gegen sie vorgehen.
So lange die Polizei auf alles einprügelt, was sich in der Nähe der Opfer befindet, wird niemand Lust verspüren, dort einzugreifen.
So lange die Polizei versehentlich festgenommene Schläger sofort wieder laufen lässt, werden sich kaum Zeugen zu Wort melden.
So lange die Polizei die Täter nicht aus dem Verkehr zieht, muss ja jeder Zeuge damit rechnen, dass er das nächste Opfer ist.

Die Polizei war doch mit mehreren Beamten vor Ort. Sie muss sich doch wenigstens einen kleinen Überblick über Opfer und Täter und den Tathergang verschaffen können. Sie beginnt jetzt mit den Ermittlungen???
Vielleicht so wie in Halberstadt, oder wie mit den rechtsextremen MP-Schützen am Krakower Badesee?

Zum Schluss wird festgestellt, dass alles ganz harmlos war und dass sich ein rechtsradikaler Hintergrund nicht erkennen lässt. Die Inder werden sich in eine andere Gegend begeben, die Pizzeria kann zumachen, evtl. Zeugen, die etwas ausgesagt haben, können sich nicht mehr auf die Straße wagen, und die Polizei wird gegen Parksünder ermitteln.

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21. August 2007 10:15

nicht nur im Osten

Servet Kizilkaya (Sergen)

Auch im Westen leben Menschen mit ausländischer Herkunft sehr gefährlich.Wir dürfen nicht Möln und Solingen vergessen, wie Menschen ermordet worden sind.Diese Mörder laufen heute frei herum (unter uns).Ich denke 90% der Deutschen hassen Ausländer.Und ein geringer Zahl (Gottseidank) zeigt es mit körperlicher Gewalt.Jeden Tag erlebe ich auch im Westen Ausländerfeindlichkeit.Mich wundert sowas gar nicht!

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21. August 2007 10:09

man muss nicht alles sehen,

Horst Dettweiler (dettw)

sagte der Vize-Polizeichef von Dessau und legte erfolgreiche Ermittler gegen die rechtsextreme Szene lahm.

Da ist es schon reichlich heuchlerisch, wenn der brutalst-mögliche Aufklärer Milbradt jetzt schnelle Aufklärung fordert.

Von Deutschland lernen, heisst Verdrängen lernen.
Von Sachsen lernen, heisst Vertuschen lernen.

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21. August 2007 10:01

Man verdreht nur noch die Augen...

Christian Erkelenz (Christian_030)

Selbst wenn sich auch ausländerfeindliche Motive in diesen Streit gemischt haben, wer sich die Zahlen anguckt erkennt, wie weit wir von einer echten Bedrohung entfernt sind: Im Jahre 2005 waren von 65.000 angezeigten Gewalttaten in Berlin nur 60 mit rechtem Hintergrund. Das entspricht einer Quote von 0,08%.

Aber vielleicht sollten wir doch vorsorglich erst einmal alle Verdächtigen nach Karlsruhe fliegen, damit Alarmisten wie Herr Edathy ruhig schlafen können und die Gelder "Gegen Rechts" wieder reichlich sprudeln.

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21. August 2007 09:54

im Osten nichts neues

Steve Schuster (PreSize)

Auch wenn ich 1250 Zeichen für diesen Kommentar habe...

viel gibt es dazu nicht mehr zu sagen.

Was gibt es hier zu beschönigen?
Gibt es wirklich Deutsche, die dieses Problem nicht erkannt haben? Das im Osten am häufigsten Gewaltverbrechen auf Grund von Rassenfeindlichkeit vorfallen?

Akzent... das ist kein Akzent mehr. Es ist die natürliche Folge einer Spirale. In der sich viele Ostdeutsche Jugendliche befinden. Hier sind sie leichte Beute für die ideologischen Fänger.

Auf kurz und mittelfristig sehe ich dort auch keine Besserung.
Leider!

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