
bis der Neger tot ist...Nicht wahr Herr Eggert?
Haben Sie schon vergessen,wie ein Vater von kleinen Kindern in der ehemaligen DDR erschlagen wurde n ur weil er ein Schwarzafrikaner war? Die Mutter seiner Kinder ist eine Ostdeutsche,sie wird die Sache kaum je vergessen koennen.
Und wie wird es seinen halbdeustchen Kindern ergehen unter den so netten Leuten,von denen es hierzulande anscheinend immer mehrere gibt und die Sie so nett verteidigen,Herr Eggert?

Auch ich konnte herzlich mit Ihnen mitlachen.
Es ist doch erfreulich, dass Sie bei Ihrem Australien- Aufenthalt so zahlreich auf steinalte Ossis gestoßen sind, die das dritte Reich als Erwachsene noch persönlich erlebt haben.
Das muss je die Meinung in den neuen Bundesländern sehr repräsentativ widergespiegelt haben.

als auch Zeugen die unwahrscheinlichsten Aktivitäten beobachteten.
Von Gift und ausländerfeindlichen Parolen bis zum brutalen Ertränken eines sechsjährigen Jungen vor zahlreichen Zeugen war die Rede. Auch dieser Ort wurde kriminalisiert und in der Presse stellte es sich so dar:
"Mehrere Jugendliche zerrten Joseph "mit Gewalt an seinen Händen von seinem Liegeplatz an der Hecke" zum Imbiss des Freibades. "Dort wartete die restliche Gruppe an der Theke." Joseph weinte und versuchte, sich loszureißen. "Du Ausländerschwein", wurde der Sechsjährige angeschrieen. Dann hielt ihn einer fest, sein Mund wurde aufgerissen und ein Mädchen "goss ihm die Flüssigkeit in den Mund". Joseph versuchte zu entfliehen. Er hielt sich krampfhaft an Wasserhähnen fest, die aus dem flachen Wasser ragten. "Er war wackelig auf den Beinen. Er heulte wieder." Dann gingen alle Jugendlichen vom Imbiss wieder zu ihm und lösten ihm "einzeln mit Gewalt die Finger von der Stange". Sie trugen ihn in ein Handtuch gewickelt zum tiefen Teil des Beckens. Dort schrie eine junge Frau: "Na, macht‘s endlich, schmeißt ihn schon rein. Scheiß Ausländer." Die Jugendlichen taten dies. Zwei sprangen hinterher und "hopsten auf seinem Rücken herum". "Ungefähr zehn Minuten."

Kaum zu glauben mit welcher Fahrlässigkeit und Oberflächlichkeit hier kommentiert wird. Noch nicht mal der Name des Verfassers wird richtig geschrieben.
Wir haben Herrn Eggert in seiner Ministerzeit sehr bewundert, wie er mit einer Sonderrkommission gegen die Rechten vorgegangen ist. Da wurde überall sonst in der Bundesrepublik nur politisch geschwafelt statt gehandelt
Ich war auch erstaunt über seine Sicht der Dinge.
Aber sie macht mich sehr nachdenklich, weil er eben kein politischer Schwätzer ist.
Manchmal habe ich den Eindruck, es muss unbedingt ein Rechtsextremer dahinter stecken, als ob es ´Schlägereien und Gewalt nicht auch ohne Ideologie gibt.
Sylke W.

In der Tat, man sollte erst Hintergründe prüfen bevor man mit schwerem Geschütz Rassismus, Rechts- oder Linksextremismus, Ausländerfeindlichkeit und ähnliches ettiketiert.
Meine Familie hatte so manchen Ort - auch in Übersee - mal zur Heimat, mal zum Schlafplatz. Mal fühlten wir uns angenommen, mal beargwöhnt. Sehr oft gilt die Vorsichtsannahme, daß man den Jungs vom "Nachbardorf" nicht traut, nur "Zuagroaste" in dritter Generation sind als vertrauenswürdig anzusehen.
Erst eine organisierte, institutionalisierte Ablehnung und Feindschaft ist wirklich problematisch und muß bekämpft werden,
andernfalls wird jede lautstarke Auseinandersetzung über den Gartenzaun oder bei einem Stadtfest zur Gesellschaftsvernichtenden Angelegenheit und Staat und Bürger (gleich welcher Herkunft) machen sich lächerlich.
Also liebe Medien, Politiker und Interessensvertreter:
erst untersuchen, dann Konsequenzen ziehen und ggf. Rassisten bekämpfen.

In diesem Falle ist die schlechte Recherche oder gar der bewußte Verzicht darauf, wirklich das Kernproblem. Wir Journalisten sollten endlich wieder von "engagierten" Berichten zu sorgfältig recherchierten Nachrichten und Berichten zurück kommen. Deutlich davon abgesetzt darf natürlich kommentiert werden. Dazu gehört auch die ideologisch verzerrte Wortwahl: Es gibt nur Rechts"extremisten" und auf der anderen Seite Autonome, deren Ziele eigentlich immer sympathisch sind. Wer wagt aus gegebenen Anlaß von linksextremen Schlägern zu schreiben?

Kann Herrn Eggert nur beipflichten. Unabhängig davon, ob der Mügelner Vorfall nun ausländerfeindlich war (was schlimm wäre) oder nicht, ist die Vorverurteilung durch weite Teile der Medien und der Politik unerträglich. Wir haben ein Recht auf freie Meinungsäußerung, sofern wir widerspruchslos und ohne nachzudenken die Tatsache akzeptieren, daß der Osten rechtsradikal, Juden immer Opfer und Veranstaltungen wie der Christopher Street Day eine unschuldige Parade der Lebensfreude sind. DAS, genau diese Totschlagargumentation, die jeden, der nicht konform geht, in die rechtsextreme Ecke stellt, ist Munition für rechte Demagogen. Ich persönlich verachte die Allianz aus lebensfremden Politikern (gibt es da noch andere außer Verwaltungsbeamten, Lehrern, Juristen?), Journalisten, welche die Wirklichkeit ihrem Weltbild unterordnen, Jüdischem Zentralrat. Sollte ich erwähnen, daß ich kein Ausländerfeind bin?
Wenn ich in einem "Türkenviertel" dumm angemacht werde, ist das dann pubertäres Imponiergehabe oder bin ich gleich ein Exempel des nahenden Kulturkampfes? Bescheidenheit, bitte! Ich persönlich kann mir durchaus vorstellen, einfach eins auf die Fresse zu bekommen, weil Ort und Zeitpunkt unglücklich waren.

Was ist das für eine hilflose und dumme Gesellschaft, die sich mit der Zuordnung von immer mehr zunehmenden Gewalttaten zu "Rechtsextremen und Neonazis" zufrieden gibt.
Es gibt eine erschreckende Zunahme von Aggressivität und Gewaltttaten junger Menschen vom Kindesalter bis in die 20er im ganzen Land. Und die werden ausgeübt ohne System an gleichaltrigen bis sogar alten Menschen.
Will denn niemand dieses offensichtliche Phänomen begreifen? Nein, es ist einfacher, Brutalitäten einer bestimmten Gruppe zuzuordnen, um sich selbstberuhigt zurückzulehnen und der Möglichkeit von gezielter Abhilfe durch Geld und Verbote und dem Einsatz von Ordnungsbehörden gesichert zu sehen.
Das Land befindet sich im Griff einer moralischen und materiellen Dekadenz. Die Elterngeneration der 80er bis 90er Jahre hat versagt im Vermitteln von moralischen Werten und sozialer Kompetenz und Verantwortlichkeit. Der Staat hat sein übriges getan, idem er die Heranwachsenden sträflich vernachlässigt hat in Schule und Berufsfindung.
Das Ergebnis sind Horden von haltlosen, enthemmten, antisozialen, hedonistischen Subjekten, die nicht mehr zu kontrollieren sind. Die sind viel schlimmer als ein paar ideologisch verworrene ewiggestrige Spinner.

wenn ich herrn egger richtig verstanden habe, darf man die sachen nicht beim namen nennen. dass menschen unter alkoholeinfluss nicht vernuenftiger werden, kann wohl für jede ethnie gelten. das ist schon klar! dennoch versperren eggers worte nicht den blick auf das wesentliche: eine in der gesellschaft festverankerte fremdenfeindichkeit.

Wenn es um eine Begründung des Rechtsextremismus im Osten gibt, dann wird von den westdeutschen Medien meist eine angebliche nicht Aufbereitung der Vergangenheit des Faschismus im Osten angeführt - was reiner Blödsinn ist - denn die die ganzen Alt-Nazis haben sich nach dem zweiten Weltkrieg alle in denn Westen abgesetzt und dort hohe Verwaltungs- und Politikämter begleitet, nicht im Osten. Die Menschen die jetzt als prügelnder Rechter Mob durch die Straßen Ostdeutschlands ziehen, sind alle nach der Wende groß geworden, zu DDR-Zeiten waren sie Kinder und erst die Jugendzeit nach der Wende und die Desillusioniertheit am Arbeitsmarkt führt zu Extremismuss. Und wenn dann die Bundesregierung in Bezug auf den Fachkräftemangel in Deutschland ein Programm verabschiedet zur Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland, bei Millionen von Arbeitslosen in Deutschland (ca. 7 Millionen Menschen leben von Hartz4), anstatt das Geld in Ausbildung und Weiterbildung von Fachkräften zustecken - dann wird der Extremismus in Ostdeutschland noch mehr zunehmen, und zwar rechts wie links. Und man sollte nicht vergessen, das der Großteil des Führungskaders der Rechten und die Finanzmittel aus den alten Bundesländern kommt!

Herr Eggert, meinen Sie das ernst? Wenn man ihren Artikel liest, koennte man glatt meinen, Ostdeutschland waere Fremdenfreundlich? Ich kann ihnen jedenfalls bestaetigen das bei meinem Australien-Aufenthalt mir doch eins aufgefallen ist. Treffen sie einen 'Wessi' und Unterhalten sich mit ihm ueber Politik, ist man entweder fuer oder gegen Hartz 4. Unterhaelt man sich mit einem 'Ossi', kommen meistens die Parolen wie, "unter Addi war alles besser"oder "Adolf haett uns alle vereint" etc. Wirklich, vorher dachte ich auch nicht so stark das der Osten Rechtsextrem ist, jetzt weis ich es.
Und was soll der Vergleich mit was ein 'Wessi' ueber einen 'Ossi' sagt, dass ist doch ueberhaupt nicht das Thema! Und das die Inder 'nur' ueber 30 m und nicht ueber 100 m gehetzt wurden relativiert das Geschehen in ihren Augen?
Glauben Sie mir, es gibt sehr viele Rechtsextreme im Osten, auch wenn Sie das anscheinend nicht wahrhaben wollen. Ein Tipp, werfen sie einen Blick auf die Fantribuene von Dynamo Dresden.

Die Diskussion ist ermüdend und medial gesteuert. Es ist nicht schön, wenn sich junge Menschen prügeln. Noch viel schlimmer ist, wenn sie sich dabei gefährlich verletzen.
Dass hierbei unschöne Beschimpfungen stattfinden ist glaubhaft, aber vielleicht gibt es ja einen indischen Dolmetscher, der die Gegenantworten für uns übersetzt.
Frau Merkel spricht von Zivilcourage "nur" bei ausländerfeindlichen Übergriffen.
Mir wäre es lieber, wenn Zivilcourage unabhängig von Nationalität oder Staatsangehörigkeit ausgeübt wird - UND ZWAR von allen Bewohnern der BRD.
Die Angstzonen unserer Polizisten sind bekannt und niemand spricht darüber.
Schlecht steht es um unsere Rechtstaatlichkeit, wenn die Polizei nur doch dort präsent ist, wo sie nicht ständig eingeschüchtert wird und rechtsfreie Zonen dadurch entstehen können.

Die eigentliche Konnotation Eggers hinter seinem Text ist doch, den Linken - und alle, die nicht CDU sind, gehören für ihn wohl dazu - die Schuld letztlich in die Schuhe zu schieben, dass "mal wieder alles so aufgebauscht wird" wie er es wohl in der Kneipe sagen würde - aber nicht in der FAZ. Und diese Aussage bestätigt meine These:
"Minister Tiefensee spricht von einer Hetzjagd durch die ganze Stadt. Offensichtlich wusste er nicht, dass das Festzelt 30 Meter von der Pizzeria entfernt ist."
Was wäre denn, wenn die Pizzeria nur 10 m oder aber 100 km weit entfernt gewesen wäre? Hetzjagd ist Hetzjagd! Eggert relativiert! Sagt aber auch Klares: >>Fremden- oder menschenfreundlich war das Ganze jedenfalls nicht, und ein „Ausländer raus!“ rutscht nur dem besoffen raus, der es nüchtern auch schon gedacht hat.<< Nur konsequent ist er nicht. Und dieses nennt man Geeiere! Jeder kann sich herauslesen, was ihm nützt. Und soetwas nennt man eben nicht "Analyse". Denn Analyse ist konkret und eindeutig!

In keiner Hinsicht ist daran zu zweifeln, dass rechte Gewalt intolerabel ist und aufs Schärfste geahndet werden sollte. Allerdings wird allzuoft dort Rechtsextremismus gesehen, wo keiner existiert, wobei gleichzeitig die Gewalt, welche Deutschen gegenüber von Ausländern angewendet wird keine Beachtung findet. Jedermann muss mit der Angst leben, selbst als rechtsextrem bezeichnet zu werden, sobald er derartige Themen anspricht. Ich begrüße diesen Artikel von Heinz Eggert aufgrund seiner Aufrichtigkeit und Distanziertheit zu den Vorgängen in Mügeln. Derartiges findet sich viel zu selten in der deutschen Medienlandschaft.

Herr Eggert spricht sicherlich berechtigt einen Medienhype an, der - so könnte man spekulieren - von Vorsatz bis Sommerloch alle möglichen Ursachen hat. Herr Eggert - und auch etliche Vorkommentatoren - fordern Sachlichkeit und Fakten. Aber genau die bleibt Hr. Eggert schuldig:
"Die bundesweiten Statistiken sagen zwar etwas anderes, aber wer liest sie schon.Die bundesweiten Statistiken sagen zwar etwas anderes, aber wer liest sie schon."
Das ist alles, was ein ehem. Innenminister an Sachkenntnis zu bieten hat?! Daß die Statisken etwas anderes sagen als die (Boulevard-)Presse?
Wer solch inhaltliche Schwäche zeigt, sollte vielleicht etwas vorsichtiger mit Schlußfolgerungen sein, daß sich als Folge der in der Presse gezückten "Argumentationshammer" nun rechte Wählerstimmen häufen... Dämonisierung hilft nicht, wie Hr. Eggers korrekt bemerkt, aber auf keiner Seite der Medaille!
Eine interessante und m.E. fundiertere Hintergrundanalyse findet sich im Feuilleton - Debattenteil dieser Onlinezeitung.

Da sich kein Profi-Journalist traut, gilt Herrn Eggert Anerkennung für seine etwas objektivere Schilderung. Er bemerkt dabei auch die Aversion gegen Ostdeutsche . Dazu sei ergänzt : 17 Jahre nach dem Beitritt wird natürlich Rostock-Lichtenhagen hervorgehoben und nicht gleichzeitig Mölln und Solingen usw. usw. Und dann die unseriöse, nicht erläuterte Aussage die Renten der Ostdeutschen sind höher.
Ja, der Schießbefehl an die Stasi-Leute ist nicht abzustreiten, aber indirekt sind damit auch alle an die Grenze geschickten DDR-Wehrpflichtigen in den Verdacht der Meuchelmörderei gebracht worden.
Wann werden wir uns endlich wiedervereinigen ?

Es freut mich, dass auch noch solche Artikel verfasst werden, die nicht immer in das gleiche Horn blasen.
Es ist auffällig, gar nervig, wie mit diesem Thema von den Meisten Seiten umgegangen wird. Einseitige Berichterstattung ohne Nachforschung ist ja alltag, aber hier geht es um weit mehr.. nämlich um Deutschlands Image. Sollte man nicht erst einmal klären, ob es wirklich rassischte Gründe waren, die die Ursache der Gewalt sind? Anscheinend nicht, lieber möchte man dem Ausland klar machen ,,Wir Deutschen sind gefährlich und haben echte Probleme mit uns selber´´... Das hinterlässt nun wirklich keinen guten Eindruck im Ausland... und auf das sind wir aber angewiesen... Deshalb: Bitte erst prüfen, dann urteilen.

So sehr Hr. Eggert Recht haben mag,
so sehr es richtig ist, daß über die Fakten der Vorgänge
in Mügeln nichts bekannt ist, so sehr eine Kritik an den Medien in dieser Hinsicht berechtigt ist,
die allermeisten der ihm zustimmenden Kommentare offenbaren eine geradezu furchteinflößende Dummheit.
Endlich mal einer der alles zurechtrückt?
Na dann erwacht mal schön.

in Mügeln natürlich, beim Inder. Ja, sie sind alle verstört, erscheinen jedenfalls so, die, denen wir begegnet sind.
Freitagabend war die Pizzeria sonst nie so wenig frequentiert.
Wer will den Stab brechen über den Beginn eines solchen Streites?
Vor dem Fall der Mauer waren in Mügeln unter anderem Afrikaner. Mit denen gab es, so ein reifer Mann aus dem mfeld der Stadt immer mal beim Tanz Rempeleien. War das Fremdenfeindlich?
Eines stimmt natürlich, das Sommerloch gab es damals noch nicht, weil, da gab es die Erntekapitäne...
Was ist das für ein Land, wo es uns die Sprache verschlägt, angesichts solcher Auseinandersetzungen? Oder wo alles in eine Richtung geht...
Zivilcourage, davon lässt sich gut reden unter dem Motto, geh weg Du Feigling, lass mich hinter den Baum...
Zivilcourage setzt nicht erst an, wenn es brenzlich wird, Zivilcourage ist berherzte Politik eines jeden, zu jeder Zeit und das hat etwas mit mündigen Bürgern zu tun. Dies hat wiederum sehr viel mit Bildung zu tun...
Was ist das für ein Land, wo die Politiker so vorgeführt werden, wie jetzt im Angesicht Mügelns...
Es muß ein waldreiches Gebiet sein, dieses Deutschland...
Es ist gut dass Herr Eggert solch einen Akzent gesetzt hat.

Auf welche Ermittlungsergebnisse soll denn gewartet werden, wenn feststeht, dass die Täter ausländerfeindliche Motive hatten? Dieser Artikel ist widersprüchlich in sich selbst und kann nur bei denjenigen Zustimmung finden, die rechtsradikale Gewalt verharmlosen wollen, weil sie Verständnis dafür haben. Und was soll man von der Argumentation halten, dass man nicht von einem Rassismus-Problem in Ostdeutschland reden dürfe, weil man als Deutshcer ja auch nichts Schlechtes über Ausländer sagen dürfe?

............weis ich nicht was mir am meisten bedrückt, der Beitrag oder die Lesermeinungen dazu.
Beklemmend!

Kommt die Entschuldigung für ihre Hetze gegen die Ostdeutschen noch? Oder war das im Westen mit dem "wir machen den Neger platt" alles nur lieb gemeint?

Es wurde höchste Zeit,
dass endlich einmal ein Autor mit Verantwortungsbewusstsein eine sachliche und klare Einschätzung der Geschehnisse lieferte.
Die Spekulationen und die Sensationshascherei um diesen Fall wurden langsam unerträglich. Man darf gespannt sein, wie es wirklich war und wie sich die Journalisten und schlauen Politiker, denen alles bereits klar war, herauswinden werden, wenn sich herausstellt, wie es sich tatsächlich zugetragen hat.

Es gibt doch ab und zu noch Lichtblicke. Nachdem Richard Schröder vorgestern in der "Welt" schon zu Besonnenheit und Wahrheit gemahnt hat darf in der FAZ endlich auch mal in Ruhe nachdedacht und das Ergebnis ohne Hysterie dargelegt werden. leider sind die wenigen, die wirklich klar sehen, oft nicht mehr sehr einflußreich (s. Richard Schröder und Heinz Eggert). Sie passen den Parteien und unserer Betroffenheitsgesellschft nicht.
Deshalb ein großes Dankeschön an Herrn Eggert.

"Habe gerade einem befreundeten US-indischen IT-Manager dieses Eggert-Zitat zugemailt. Sein Kommentar: Da werden sich die indiscchen IT-Experten aber freuen, dass sie nur 30 Meter durch die Stadt gejagt werden, und dies auch nicht von Rechtsradikalen, sondern von hochanständigen Patrioten, die ihrer gesunden, legitimen Ausländer-Aversion Ausdruck verleihen wollten."
Dann schreiben Sie ihnen auch, sie sollen sich mal vor Ort kundig machen . Ihr Zitat zeigte die große Arroganz der Beurteilung, obwohl Sie nichts wissen.
Und schreiben Sie ihnen auch, das zwei Polizisten sich mit in die Pizzera begeben haben, wohin die Inder flüchteten, nachdem sie im Zelt randaliert hatten und einem Jugendlichen eine Bierflasche an den Kopf geworfen haben.
Aber Realität wird Sie nicht interessieren. Das Urteil steht fest. Herr Eggert hat Recht!

Wären Sie so freundlich und würden dieser Sache mit der zerbrochenen Bierflasche, die einem Deustchen von einem Inder in den Bauch gerammt worden und Anlass für die Auseinandersetzung gewesen sein soll, nachgehen und exakt die Fakten präsentieren? Ich halte dieses Ereignis für die Beurteilung des Sachverhalts für absolut wesentlich, habe aber erst im Beitrag von Herrn Ebermann (sieh unten) davon erfahren. Vielen Dank.

Kein Wunder, das Westdeutsche überall auf der Welt unbeliebt sind. Eigene Verbrechen werden ignoriert (aus ermittlungstaktischen Gründen 6 Tage vergessen... lachhaft) und im Osten alles mögliche erfunden wie die Falschmeldungen aus Sebnitz, Potsdam und Berlin. Journalismus vom niedrigsten Niveau.

Warum Sie diesen Vorfall im Osten und die Situation im allgemeinen derart relativieren ist unverständlich.
Es steht doch nicht in Frage, daß Ausländer auf dem entvölkerten flachen Land der "Neuen Bundesländer" einer größeren Gefahr ausgesetzt sind als irgendwo sonst in Deutschland.
Nur ist Ihnen in einer Hinsicht recht zu geben. Die Etikettierung ist falsch, die mit einem stereotypischen Automatismus den Aktivisten zugeordnet wird. Richtig ist, daß die "echten" braunen Anhänger diese Vorgänge mit einem gewissen Wohlwollen beobachten. Scheint sich doch bei diesen Gelegenheiten der "Volkszorn" zu entfalten, der sich nützlich in eine subtilere Ideologie einbauen läßt.
Der Abschaum, den die aggressiven Gruppen und Grüppchen, die sich selbst als "Neonazis" bezeichnen, bildet, ist viel zu dumm, um von den echten braunen Ideologen ernst genommen zu werden. Sie sind nur das "Weimarer" (Republik) Fußvolk!
Wichtig ist: Wir müssen aufhören, über Nazis und Rechtsradikale zu lamentieren. Wir müssen jugendliche Verbrecher als solche massiv bekämpfen und sie nicht mit alten Etiketten aufwerten. Die "Echten" bedürfen einer anderen Abwehr.
Das Problem liegt in der "Anatomie der menschlichen Destruktiviät", ohne aufwertendes Etikett.

"Offensichtlich wusste er nicht, dass das Festzelt 30 Meter von der Pizzeria entfernt ist."
Habe gerade einem befreundeten US-indischen IT-Manager dieses Eggert-Zitat zugemailt. Sein Kommentar: Da werden sich die indiscchen IT-Experten aber freuen, dass sie nur 30 Meter durch die Stadt gejagt werden, und dies auch nicht von Rechtsradikalen, sondern von hochanständigen Patrioten, die ihrer gesunden, legitimen Ausländer-Aversion Ausdruck verleihen wollten.

Ein interessanter Beitrag des ehem. sächsischen Innenministers. Nur leider Umsonst. Der Ruf wird nicht gehört werden. Das Ausland hat sich sein Urteil gebildet. Der Mob regiert in Ostdeutschland, so die vorgefertigte Meinung in der Schweiz, Polen und auch den USA.
Was sind wir für ein Land, wo sich Menschen, darunter namhafte Politiker darin überbieten, das eigene Volk anzuschwärzen?
Muß ich, nur weil ich Deutscher bin morgens aufwachen und hoffen, daß heute nichts passiert, weil ich dann morgen wieder ein Nazi bin?
Ich lebe in der Schweiz und dort werde ich gefragt, warum die Deutschen Hitler wählten, ob alle Ostdeutschen Nazis sind, warum wir nichts gegen Rechtsextremismus tun etc.
Gerade wir, haben eine besondere Pflicht. Wir Deutschen werden angesehen, als wenn wir alle persönlich an den Gaskammern standen.
Mügeln, das ist überall. Überall auf der Welt ist es in den Köpfen und überall bekommt man es als Deutscher zu spüren.
Ich glaube,die Deutschen haben es satt immer nur zu hören, wie schlimm sie sind. Und jedesmal, wenn ich in Deutschland bin merke ich, wie dieses Gefühl in der Bevölkerung stärker wird.
Hoffentlich werden sie dadurch nicht wirklich so, wie es uns die Medien landauf, landab weißmachen wollen.

Herr Eggert spricht mir (Westdeutschen) mit seiner aufrichtigen, mutigen Analyse aus dem Herzen.
Offensichtlich muß man heute über die Zivilcourage des (natürlich) ehemaligen sächsischen Innenministers verfügen, um eine solch schonungslose, weil ehrliche Analyse abgeben zu können.
Gratulation!

Ich wohne in Lepzig und habe Verwandte in Mügeln.
Herr Eggert hat Recht, die Mügler verstehen die Welt nicht mehr.
Selbst die Polizei sagt nicht, das am Anfang des Streites, ein Inder einem jungen Deutschen eine abgeschlagene Bierflache in den Leib gerammt hat.
Ein MdB besucht den verletzten Inder im Krankenhaus und nicht diesen schwerverletzten Deutschen, der den Streit nicht angefangen hat.
Ich bin Herrn Eggert sehr dankbar, obwohl er meiner Partei nicht angehört.
Aber es ist auch kein Wunder, wie seine Partei mit ihm umgegangen ist. Männer der klaren Sprache werden nicht gebraucht.

Erst einmal ein großes "Dankeschön" für einen kritischen Artikel zur Mythenbildung.
Doch leider vergaß der Autor, auf die Schuldfrage einzugehen. Kein Problem, kann ich nachliefern:
Es sind die Medien, die getrieben von ihren wirtschaftlichen Zwängen nach immer neuen Sensationen gieren, die damit den Druck auf die Politik ins unermessliche wachsen lassen. Die Medien sind auch schuld daran, dass das Bild des braunen Deutschlands jetzt mal wieder um die Welt geht, bevor überhaupt alles aufgeklärt ist.
Das alles erinnert mich an das letzte Jahr, als kurz vor der WM eine bewiesenermaßen "übliche" Kneipenprügelei zwischen einem Farbigen und zwei Deutschen zum Schandfall für die ganze Nation stilisiert wurde.

Mein Gott, daß ich das noch erleben darf..
Ein Lichtblick der Nachdenklicheit in diesem Klima der Denunziation, Skandalisierung und pauschalen Vorverurteilung...

Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele, wie ich nicht geglaubt habe, dass es einer kann.
Einem anderen die Schuld zuweisen ist leider beliebt in Deutschland (nicht nur aber auch unter der Bevölkerung). Dabei ist die einzige Möglichkeit dieses, wie viele andere Probleme zu lösen, bei jedem einzelnen zu finden. Denn eines ist klar: Wenn morgen jeder Mensch ein besserer als gestern ist, dann ist auch die Welt eine bessere.

Ich kann nur hinzufügen, daß lt. Sächsischer Zeitung ein "Inländer" schwer verletzt wurde. Die Wunde wurde mit 12 Stichen genäht.