
Deshalb meine Prognose: Irgendwann ist der Bogen so überspannt, dann kann auch der Staat "nicht" mehr der herrschenden Klasse helfen (man sieht das auch an den Steigerungen im Ausmass der Krise(n) (=Summen), die gemeistert werden müssen). Ja dann, dann ist der Kapitalismus futsch ;-) und eine neue historische Periode beginnt :Helau:

Na, warum wohl? Aggressiv werden Menschen, wenn sie in die Ecke getrieben sind und nicht mehr weiter wissen. Aggression ist Schwäche. Steinbrück hat viel zu viel Zeit verstreichen lassen, bevor er sich zu einer "Basta"-Haltung verstieg. Er hat zur Recht Angst, daß seine Inkompetenz offenbar wird. Und Merkel soll sich mit schwammigen Sprüchen ganz zurückhalten. Sie hat eine Woche vorher jegliche große finanzielle Intervention abgelehnt. Wir haben in Berlin nur lauter dilettantische Pfeifen sitzen. Die sind völlig überfordert mit so einer Krise.

warum machen wir eigentlich in bestimmten Abständen ein Kreuzchen ?? Bitte Antwort

Was macht der , wer bezahlt den und wer ist das ?

MIT HILFE VON ANGELA ODER UMGEKEHRT UND DES PARLAMENTES VERSCHULDUNG UNSERER KINDER . NACH MIR DIE SINNFLUT. WARUM HAT DIESER EXPERTE NICHTS VORRAUSGESEHEN ? DAFÜR WIRD ER BEZAHLT !! UND BLOSS NICHT DAS ARGUMENT ÜBERRRASCHUNG, DAS IST NE LÜGE !!

Wieviel Geld wird benötigt, um die nur bei deutschen KI fälligen CDS als Versicherungsgeber einzulösen , oder auf wieviel Forderungskapital bleibt man sitzen, wenn der Counterpart nicht die abgesicherte Forderung begleichen kann?

Steinbrück zeigt Ungeduld und Unwillen, wenn andere nicht so wollen wie er. Wenn er im Vorfeld die Länder an seinem Finanzpaket nicht beteiligt hat, zeigt das eine eklatante Schwäche, die sich nunmehr rächt. Wenn er die Länder in die Pflicht nehmen will, sich finanziell zu beteiligen, gehört das vorher abgestimmt und nicht verordnet. Denn wer die Musik bestellt, hat sie auch zu bezahlen. Dieser Affront gegenüber den Ländern war unnötig, weil vermeidbar.

Hilfe nur wenn verantwortliche ebenfalls mit ihrem Vermögen einspringen und der Ländereinsatz vergütet wird. Der Schaden wird in Rechnung gestellt. Walter Wasilewski

Klar muss sich jetzt jeder die Frage gefallen lassen, wo das Geld herkommen soll. Denn wenn es plötzlich über Nacht heisst: Hurrah, hurrah, das Geld ist wieder da, wo gestern noch nichts war, ist heute alles klar! dann schockiert das die Menschen, die zusammen mit dem Staat eine Sicherheitsgemeinschaft bilden sollen, damit wenigstens noch etwas für die Zukunft bleibt.

Calpo hat mir die Buchstaben von der Tasttatur genommen. Bemerkenswert ist auch,dass der Spekulantensoli innerhalb E I N E R Woche Gesetz werden soll, wo um jeden Cent für den Menschen jahrelang gerungen wird. Ich vergass: unser Mädel aus der Uckermark macht das ja alles nur für die Menschen.

Den Banken muss geholfen werden, das ist doch klar. Schließlich sind einige Entscheidungen ihrer Führungskräfte dazu geeignet, nicht nur sie selbst zu ruinieren sondern gleich auch alle Anderen mit. Das zeugt von Charakter, da hilft man doch gerne. Wetten, dass dann kein Geld mehr da ist für die Bedürftigen, die Kinder, die Bildung, das Gemeinwesen? Wer braucht gut versorgte Kinder, die eine gute Bildung erhalten und in ein intaktes Gemeinwesen hineinwachsen! Viel wichtiger ist, dass gewisse Hierarchien nicht angetastet werden - und nicht die Würde, auch die der Armen, Schwachen, Kleinen wie es in Art. 1 GG steht - scheinen einige zu denken. Und sind "umgekehrt sozialistisch", rauben die Allgemeinheit gleich doppelt aus. Nehmt den Armen und gebt den Reichen - denn Erstere werden die Zeche des Ausfluges in's "real existierende Großkasino" Börse am Ende bezahlen. Mit Geld, Blut, Tränen und Elend das nicht nötig wäre. Fazit: Wo Gewinne gemacht werden ist das Privatsache. Wenn man was verliert - das kann man dann ja "sozialisieren". Ohne Gegenleistung versteht sich - Gegenleistung für Geld in der Not vom Staat - die Allgemeinheit, die den "Deckel" zahlt für den Kater der Hörren - das wäre ja "Enteigunung". Ist das Marktwirtschaft?

Wer in Sachen Bayerische Landesbank dermaßen versagt hat wie Huber, sollte besser schweigen und dem Bemühen der Bundesregierung nicht im Wege stehen. Insbesondere, da es sich hier um einen der wenigen Fälle handelt, in denen die Regierung nicht richtungslos durch die Landschaft irrt, sondern in Einigkeit entschlossen, schnell und tatkräftig gehandelt hat. Übrigens Herr Huber, man hört garnichts mehr von der Pendlerpauschale - war wohl doch nur ein Wahlkampf-Gag - oder?

Ein "Drogenbeauftragter für Profitsucht", das ist wieder mal Rhetorik, die den Wähler erreicht, der auch beim nächsten Urnengang treudoof sein Kreuzchen macht. Auffällig ist, daß derart grunddumme Äußerungen fast immer aus den Reihen der SPD kommen. Wer jetzt noch nicht kapiert hat, daß hier nichts anderes versucht wird, als den Kapitalismus so aufrecht zu erhalten, wie er in den letzten Jahrzehnten gewuchert hat, der hat nicht in Derivate, sondern in Barbiturate investiert. Wir dürfen jetzt abwarten, wie lange es dauert, bis diese Krise die Realwirtschaft zermalmt. Und dann werde ich überlegen, wie ich meinen Töchtern später erkläre, was da eigentlich los war und warum sie 30 Prozent Mehrwertsteuer auf Lebensmittel zahlen (Achtung: Überspitzung). Es ist zum Schreien, dass das stumpfe Aufrechterhalten des Status Quo dem Steuerzahler aufgebürdet wird und sich "Rettungspaket" nennt. Demnach ist wohl ein Betonklotz ein Rettungsring. Es wird noch ordentlich krachen, die lächelnden Parkettfratzen sind da nur ein Menetekel; der eigentlich starke Staat, der jetzt sogar in den USA zutage tritt und z.B. die Investmentbanken hat bankrott gehen lassen, ist hierzulande und mit diesen menschgewordenen Nullnummern der Politik absolut unmöglich.

Bremen stimmt Steinbrück's Angebot zum Zahlen einmütig zu. Nichts hat sich geändert, weil die mit Steuergeldern Alimentierten seit Jahrzehnten genausogut existieren wie die Anderen, die das bezahlen müssen. Das im Mittelbereitstellungsplan zur "Rettung des Bankenwesens" veranschlagte Steuervolumen von 500 Mrd Euro können wir schon jetzt zur Gesamtverschuldung von 1.600 Mrd € hinzuaddieren, weil einmal verplantes Geld der Bürger bislang immer restlos verwertet wurde. Es hat sogar meist nicht gereicht, weil die Gier des Staates nach neuen Abenteuern mit Steuergeld dadurch stets von neuem geweckt wird. Die Anzahl der Geberländer reduziert sich von Wahl zu Wahl. Hessen ist voraussichtlich der nächste Kandidat, der nach Übernahme der Macht durch die Linken vom Geberland zum Nehmerland wird. NRW wird bald folgen. Die Belastung für die wenigen verbleibenden Geberländer wächst, bis auch ihnen die Puste ausgeht. Und dann? Ob mit oder ohne Beteiligung der Länder, bezahlen müssen das alles natürlich die 25 Mio noch arbeitenden Mittelständler, die bereits jetzt 55 Mio Mitbürger aller Art zu unterstützen verplichtet sind. Doch die Deutschen sterben aus und hinterlassen ungetilgte, astronomisch hohe Schulden, schlimmer als der 2. Weltkrieg.

Herr Oettinger kann sich freuen. Seine LBBW hat mit 100 Milliarden € den größten Schuldenberg im Zocker-Casino angehäuft (davon sind 64 Milliarden durch die Übernahme der SachsenLB). Und jetzt sollen sich auch noch die „armen“ Bundesländer an diesen Zocker-Schulden beteiligen? Dann schon lieber der Bund, der auch maßgeblich an der Übernahme der SachsenLB beteiligt war, die dem deutschen Steuerzahler den größten Schaden zugefügt hat.