
Danke für die interessante Perpsektive, die der Artikel von Patrick Bahners angerissen hat. Ich wünsche mir mehr solcher Gegenüberstellungen!
Zur "Malliki-Kontroverse": Kommt mal wieder runter! Auch wenn ich viele der (reichlich) kundgetanen Meinungen von Herrn/Frau Malliki nicht teilen kann, sehe ich absolut keinen Grund, derartige Vorwürfe zu erheben und gar den Forums-Ausschluss Herrn/Frau Mallikis zu verlangen. Dies wird dem Charakter dieses Forums schlicht nicht gerecht.
Lächerlich wirkt - dies will ich nicht verhehlen - allerdings, wenn ein Leser meint, sich für andere Diskutanten entschuldigen zu müssen, um uns Deutsche ins rechte Licht zu rücken...
Beste Grüße
Enrico Fels

Nein, in die vorgängige Diskussion mische ich mich nicht ein - sie ist auserzählt. Das Trauerspiel um eine aus dem Zusammenhang gerissene und verrissene Trauerrede, die wohl gedacht war, Öttinger zu kompromittieren, ist entsetzlich. Was der Redenschreiber des MP da verpatzt hat und warum Öttinger das so abgelesen hat - ich weiss es nicht - es war fehl am Platze. So weit - dass sich nun aber alle auf den MP stürzen, vor allem die unwichtigen Politclowns aus der zweiten Reihe - Vogt, Kuhn, Roth und sonstiges geistiges Bodenpersonal - das ist widerlich! Hochhuths Selbstinszenierung ist gekennzeichnet von wenig Intellekt und viel Ursprünglichkeit - mehr hatte er nie zu bieten. Linkes Gewäsch, ohne Pointe - nach der er zwar stets und erfolglos auf der Jagd ist. Herrn Filbingers Nazi - Vergangenheit kam zum Vorschein, nachdem er ein erfolgreicher MP gewesen ist - mich dünkt, da ist wohl viel Neid der Auslöser gewesen, und vor allem Kalkül. Die Linke wollte in der Agonie des 68-er-Tums nochmal zeigen, was sie kann. Bewiesen hat sie ihre Überflüssigkeit, weil eigentlich ausser den Neidern niemand wirklich wollte, dass er geht. Sozen können nur so und spielen dann immer den Nazi -Knüppel. Ob sie wohl bald den Stasi- Knüppel schwingen?

Es geht um die Gesinnung derer, die ihn verteidigen oder seine Verteidiger kritisieren.
Fangen wir mal mit den Affinitäten an: vermutlich sind Filbinger-Verteidiger mehrheitlich auch für den Irak-Feldzug 'affin'. Umgekehrt Filbinger-Kritiker mehrheitlich für das geltende Abtreibungsrecht, zum Beispiel.
Um den Streit zu entscheiden, müßte man die wahre Zahl der Opfer in der 'ganzen Welthistorie' wissen. Wer hat mehr Tote auf dem Gewissen: die Rechte oder die Linke. Da gibt es Schwarz- und Weißbücher drüber, bekanntlich.
Aber dann noch und vor allem: was war zuerst, die Rechte oder die Linke?
Seht ihr, so einfach ist das. Die Linke war und ist immer nur ein Reflex. Und ein rechter Reflex kann durchaus links sein, das hatte Heiner Geißler schon drauf. Allerdings ein linker Reflex niemals rechts, weswegen er zuweilen als 'Gutmenschentum' verächtlich gemacht wird - wenn nämlich die Argumente aus sind ;-).

Wenn die FAZ irgendwelche Kommentatoren sperren sollte dann Sie beide.
Der Aufruf Herrn/Frau Malliki zu sperren, wenn dieser von seinem Recht auf freie Meinungsaeusserung Gebrauch macht scheint mir auch eher in die Richtung dessen zu gehen, was Sie (unwissend) von den vermeintlich islamischen Gesellschaften annehmen.
Im Uebrigen sind Ihre Beitraege rassistisch und deshalb sollte wirklich ueberlegt werden diese zu entfernen.
Ich jedenfalls schaeme mich fuer solche Beitraege, da kriegt man das kalte Grauen!
Ihre Beitraege jedenfalls sind ein trauriger Blick in unsere Zukunft.
Schoenen Gruss an den "Mob",
Sebastian

Sie wollen also, dass demokratische Wahlen abgschafft werden, weil Ignoranten nicht wissen, wie sie richtig wählen?
Na wunderbar! Sie sind mir ein toller Demokrat, genau wie Malliki, der hier schon öfters Diktatoren in Schutz genommen hat, natürlich nur die ihm genehmenl

Zustimmung Hr./Fr. Malliki zu Ihrem Beitrag vom 14.04.2007, 05:32.
Den Begriff "Mob" hätte ich allerdings durch "Ignoranten" ersetzt.

Lieber Herr Grimm
Vielen Dank für diesen unbedingt notwendigen Einwand gegen den unerhörten Kommentar von Hr. oder Fr. Malliki.
Hr. /Fr. Malliki, wo immer sie ihre ethnischen Wurzeln haben, und wo auch immer sie ihre geistigen Wurzeln haben mögen, beides scheint nicht in dieses Land und in diese Zeit zu passen. Oder würde sonst irgendjemand hier die Baden-Württembergischen Wähler der 60er Jahre als "Mob" bezeichnen? Ein Mob, liebe(r) Hr./ Fr. Malliki ist das was in islamischen Ländern, Botschaften, Kirchen und alles andere in Brand steckt, wenn hier im Westen mal jemand entgegen deren Interessen von seiner Meinungsfreiheit Gebrauch macht, o.ä.
Wenn man ihre gesamten Kommentare ansieht, packt einen das kalte Grauen: sie schreiben 5-10 Kommentare am Tag und grundsätzlich geht es darum irgendwelche islamischen Herrscher zu unterstützen, den "Westen" zu kritisieren oder die CDU schlechtzureden. Wer bezahlt Sie eigentlich dafür? Und, wie kann man das an Unerträglichkeit noch überbieten? Und zuletzt, warum sperrt die FAZ solche "Kommentatoren" nicht?

Filbinger wurde von der CDU in Freiburg als ansässiger Rechtsanwalt entdeckt und vom Mob gewählt - der Rest ist Geschichte.
Sie bezeichnen also die wahlberechtigten Bürger Baden-Württembergs, die vor ca. 40 Jahren Filbinger zum 1. Mal als Ministerpräsident gewählt haben, als Mob. - Das ist schon ein starkes Stück. - In Ihrem Kulturkreis, Herr Malliki, würde so eine Behauptung bereits zum Aufruf zu Vergeltung und Völkermord ausreichen!!!!
Bitte überlegen Sie in Zukunft vorher, was Sie schreiben und ob Sie sich wirklich zu allem äußern müssen, auch zu Dingen von denen Sie keine Ahnung haben.
Peter Grimm

der savanarola-hafte eifer von hochuth war immer schon schwer uebersehbar....
daher seine 'ungenauigkeiten' , nicht nur in puncto filbinger,auch schon beim "stellvertreter"...
dass sowohl oettinger, wie vorher filbinger ,auf derselben ebene der rechthaberei agieren, aendert wenig daran.
meine frage (sadistisch) zum schluss :was war und tat der 14jaehrige hchhuth anno dunnemals (44/45)?

Während Herr Hochhuth immerhin die Akte aus dem Bundesrachiv zitiert, reicht der FAZ für das Datum der Hinrichtung bereits der pauschale Verweis auf den Ploetz. Verdient man bei der FAZ so wenig, dass man sich keine professionellen Journalisten mehr leisten kann ?

... zu richten!
Es war 1945.
Jetzt haben wir 2007.
Schaut in die Zukunft!
Es gibt genug Dinge, die das Kopfzerbrechen lohnen und erfordern.
Wir haben doch in den letzten Jahrzehnten genug über Lebensgeschichten geurteilt. Wir haben doch, im Vergleich zu anderen Völkern, wirklich vorbildlich aufgearbeitet was unser Volk getan hat.
Lasst uns jetzt auf die Gegenwart konzentrieren, sehen wie unser Land aussieht, wie wir dastehen, welche Chancen und Risiken die Zukunft für uns bereit hält und gehen wirs an. So sollte das immer sein, wenn man schlimmes verarbeitet hat. Bei jedem Menschen in sich, und auch bei einem ganzen Volk in sich.

Wenn Sie und Hochhuth Recht haben, warum muss man dann Tatsachen verdrehen?
Wer Recht hat, kann dies auch auf zweifelsfreien Fakten gründen, oder nicht?
Die Glaubwürdigkeit Hochhuths leidet immer mehr, insbesondere, weil er Holocaustleugner unterstützt.
Für mich ist dieser Mann einfach ein egoistischer und arroganter alter Mann.

Filbinger wurde von der CDU in Freiburg als ansässiger Rechtsanwalt entdeckt und vom Mob gewählt - der Rest ist Geschichte.
Übrig bleibt die Ignoranz der CDU als bitterer Beigeschmack, weil sie freimütig über seine NS-Vergangenheit hinweg gesehen hat.

Ist ja interessant, aber wann auch immer, der Fall hat stattgefunden!

Hohmann verdanke ich den Hinweis auf 30 Millionen Stalinopfer, was er daraus gemacht hat, war aber deutlich jedenseitig. Was fuer ein Mensch er ist, hat er vielleicht am deutlichsten durch das Outen einiger Unterstuetzer gezeigt. Mindestens ein sehr schwacher, to put it mildly.
Denninger dagegen hatte einen Perspektivwechsel vorgeschlagen, sehen wir die Sache doch mal mit Taeteraugen. Das passte zwar nicht in die Landschaft, war aber gleichwohl keine schlechte Idee.
Filbinger war also ein Naziopfer, naja..

Die linke Empörungsmaschinerie läuft wieder. Und wieder einmal hat die CDU dem nichts entgegenzusetzen. Sie läßt sich vielmehr wie der Ochs am Nasenring durch die Manege führen. Merkels Distanzierung ist eine Schande für die CDU. Meine Stimme hat sie verloren.

Die Jenninger/Möllemann/Hohmann-Maschinerie wurde von den einschlägigen Medien und Gutmenschen wieder einmal angeworfen, um das gewohnte Ergebnis zu erzielen.

Wäre es tatsächlich so schlimm gewesen, wenn Filbinger einer vermeintlichen Weisung nicht Folge geleistet hätte. Gab es keine Alternative zu seinem Tuen als ein Todesurteil zu beantragen und seine Durchsetzung zu gewährleisten. Doch es gab sie - andere Staatsanwälte sind entsprechenden "Weisungen" nichtgefolgt, es drohte offensichtlich höchstens eine dienstliche Beanstandung. Filbinger setzte aber nationalsozialistisches Unrecht durch.Wer das Todesurteil gegen einen Soldaten sechs Wochen vor Kriegsende immer noch als Unrecht begreift, dokumentiert nicht nur, dass er das Unrecht des ganzen Kriges nicht verstanden hat. Recht gehandelt haben die Fahnenflüchtigen, die Befehlsverweigerer, die Attentäter des 20. Juli. Filbinger hat und dies war ihm bewußt, als aktives Mitglied des nationalsozialistischen Unrechts-staates ein Menschen getötet. "Da Recht zu Unrecht wurde, wurde Widerstand zur Pflicht". Filbinger war ein bewußter Mittäter und er hat - dies dokumentiert die Reaktion der Südwest-CDU heute - mit dazu beigetragen, daß die Weimarer Republik ein freieres Land waren als die heutige Bundesrepublik, in der es immer noch keine Schande ist, aktive Mittäter und aktive Mitläufer der NS-Zeit zu verteidigen und diese nie bestraft wurden.