Frau Ypsilanti warb im Wahlkampf durchaus mit guten Argumenten: z.B. mit der Rückführung zum neunstufigen Gymnasium. Auch der ernstgemeinte Versuch, die Linke auszuknipsen, war im Ansatz gut.
Eigentlich müsste sie aber eingestehen, dass es im Fall der Linken zwar gut gemeint war, die Rechnung aber nicht aufging. Das Gegenteil ist der Fall, sie baut insgeheim darauf, dass die Linke ja Koch nie wählt, und spielt auf Zeit.
Nicht gut für Hessen: immer die - zudem unwahre - Leier vom Wahlverlierer Koch zu trällern ist schon jetzt langweilig. Da kann man doch schon jetzt absehen, wie innovativ die Politik einer MPin Ypsilanti werden würde.
Frau Ypsilanti hat im Stadtgespräch des HR bezüglich der FDP siegessicher bzw. arrogant geäußert: "die werden schon kommen, wenn da ein paar Posten zu vergeben sind". Nur zu verständlich, dass die FDP solch heisse Luft nicht unterstützt.
Sie muss sich also nun eine Legislaturperiode lang bei der FDP für die Überheblichkeit entschuldigen, und sich bei der Linken anbiedern, um zu zeigen, dass die doch gebraucht wird. Letzteres ist aber allein wegen der klaren Wahlkampfansage "wir brauchen die Linke nicht", Hohn. Schon jetzt tönt es z.B. von Gysi aus Berlin: "ihre Fraktion [ist] sei nicht zuverlässig".
Herr Friedmann, so leid es mir für Sie tut, aber mit Ihrer Mathematik a la Yps scheinen Sie bereits der erste Absolvent der "sozialistischen Einheitsschule Hessen" zu sein. Was ist so schwierig daran zu verstehen, daß der Betrag 36,8 > 36,7 ist? Mir kommt es so vor, als wenn der Gesamtschulen-Witz aus den 70ern (Den Sack Kartoffel (50 kg) kann der Bauer für 10.- Mark verkaufen. Der Bauer will einen Anhänger für 2500.- Mark kaufen. Unterstreiche das Wort Bauer und diskutiere die ungerechte Verteilung des Landbesitzes!) bei Ihnen Realität geworden ist. Kein Wunder das bei einem solchen Verfall der mathematischen Fähigkeiten - und das geht noch nicht mal über die Grundrechenarten hinaus - die Anzahl der qualifizierten Ingenieure rapide abnimmt.
Frei nach Pipi Langstrumpf: "Ich mach mir die Welt, widde widde wit, wie sie mir gefällt... "
Oh mein Gott,
was tut dieses linkische Volk unserem schönen Land an... ??? Ohne Worte.... Ich habe gerade einen Text geschrieben, in dem ich versuchte, meinen grenzenlosen Unmut über dieses Volk der SPD und den Linkischen zu artikulieren.... Aber es funktioniert nicht. Das reicht mit den 1.200 Zeichen, die ich hier schreiben darf niemals im Leben aus....
Gnade uns Gott, wenn bei der Bundestagswahl in kommenden Jahr wieder ein ähnliches Ergebnis entsteht. Ich bekomme Albträume, bei dem Gedanken an einen dicken, feisten Kurt Beck, der sich am Wahlabend mit Zigarre und Schröder-Pose auf´s Podium stellt und eine rosa-rote Regierung mit den Kommunisten verkündet. HILFE!!
Es tut mir wirklich Leid, um dieses schöne Land, aber in dem Falle werde ich auf der Stelle auswandern und mir den Zerfall der BRD aus dem Exil ansehen....
Oh, mein Gott......
Frau Ypsilanti handelt so, wie jeder Ihrer GenossInnen an ihrer Stelle auch gehandelt hätte. Dass sie den Nerv hat, davon zu sprechen, sie wolle ihre Glaubwürdigkeit BEHALTEN, zeichnet von Machtgier, wie sie offensichtlich jeden pakt, der in unserem politischen System eine entsprechende Plattform erhält.
Auch ist doch nächstes Jahr - 60 Jahre nach der ersten Vereinigung von Kommunisten und SPD - ein schöner Jahrestag, um es das zweite Mal und dieses Mal für ganz Deutschland zu probieren!
Frau Ypsilanti jedoch den"Schwarzen Peter" zuschieben zu wollen, liegt mir wirklich fern. Der unbedingte Wille, auf jedem Weg die Macht zu erlangen, zieht sich durch alle Parteien und auch alle Lebensalter und Geschlechter. Adenauer hat sich schon nicht um sein "Geschwätz von gestern" gekümmert und die Qualität unserer Herrschenden ist eher deutlich schlechter als damals!
Nur ich, ich habe jetzt ehrlich keine Lust mehr, irgendjemandem auch nur die Ahnung einer Legitimation zu geben! Die Politiker haben sich mit List, Lug und Trug aus dem demokratischen Prozeß verabschiedet, dann muß ich auch nicht mehr mitmachen.
...so scheint es jedenfalls, wenn man diese Eigen-Darstellung von Frau Ypsilanti liest. Die politischen Leichtgewichte Beck und Ypsilanti fügen der SPD großen Schaden zu, indem sie unabhängig von unhaltbaren politischen Positionen der Linken dieser Tür und Tor öffnen und sich davon abhängig machen!
Beweisen sie einmal mehr die rote Regierungsfähigkeit!
Bitte, Frau Y. tun sie das und handeln sie, wie es der Wähler ihnen aufgetragen hat und es die Sitzverteilung erlaubt!
Dann wird es endlich eine vernünftige Mehrheit nach der nächsten Bundestagswahl geben!!
Die rote Seite der Macht wurde enthüllt und offenbart ihre politischen Wurzeln! Endlich auch für den letzten so offenichtlich wie nie!
Das beste Interview seit langem das ich gelesen habe, ein Kompliment an den Interviewer!
Journalisten mit Verstand, Witz & Schlagfertigkeit sind leider selten. Rote Politiker, wie Frau Y., leider nicht!
Frau Ypsilanti kann nicht rechnen - oder hatte Sie mehr Stimmen als die CDU? Frau Ypsilanti schiebt in rhetorisch korrekter Sozialistenmanier einem Dritten die Schuld zu - der FDP (wäre es nicht ihr "Wählerauftrag", mit der CDU eine große Koalition zu bilden ?) - doch auch die Grünen blockieren ja eine Grün-Schwarz-Gelbe Koalition - oder?
Nein, diese Dame ist zusammen mit dem "Maulkorbbechluß" in der SPD, nur wieder einmal die Spitze des Eisberges unserer Parteiendemokratie mit Profipolitikern, die zu einem beachtlichen Teil nie im richtigen Leben ihr Geld verdienen mußten. Schnelle, gut alimentierte Karriere; völlige Verantwortungslosigkeit; Macht.....Nur wie kommen wir da heraus, wie können wir unseren jungen Mitmenschen da noch beibringen und vorleben, daß sich die Demokratie, für deren Erreichung viele Tausend Menschen gestorben sind, lohnt?
Ich weiß es oft nicht mehr - Dank der Politikerklasse heute..
Frau Ypsilanti windet sich wie ein Aal. Aber nichts kann darüber hinwegtäuschen, dass sie dabei ist, wortbrüchig zu werden. Und sie stellt den lebenden Nachweis dar für das hemmungslose Machtstreben einer Politikerin, die jetzt Gefahr läuft, das gleiche Schicksal wie weiland Frau Simonis in Schleswig-Holstein zu erleiden.
Studiengebühren der Frau Margot Honecker, alias Ypsilanti in Hessen
Die liebe Frau ist doch so richtig freudig weil sie ja jetzt ihr Wahlprogramm verwirklichen kann. Das erfreut natürlich den normalen Arbeiter der auch sein Kreuzchen gemacht hat wegen der sozialen Gerechtigkeit vollkommen.
Da gibt es aber einen Kleinigkeit zu bemerken. Die Damen und Herren die jetzt auf den Knochen der kleinen Leute studieren dürfen ohne Gebühren werden ja mal mit dem Studium fertig und steigen dann natürlich auf in die Klasse der Besserverdienenden, der Manager, Minister, Unternehmer u.a. Da freut sich dann der kleine Mann wenn er dann von diesen Herrschaften so richtig abgezockt wird, tausende werden entlassen, die Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden, Firmen platt gemacht werden und zuletzt dann noch in aufrichtiger schöner Weise Steuern in Millionenhöhe hinterziehen. Da muss man doch der Margot Honecker, alias Ypsilanti so richtig dankbar sein weil sie halt etwas für die kleinen Leute gemacht hat. So schön kann eigentlich nur Sozialismus sein.
Was soll ich in Sachen Glaubwürdigkeit von einer Frau halten, die öffentlich wie eine Furie für die ach so tolle Gesamtschule streitet, ihren eigenen Sohn jedoch in ein privates Gymnasium schickt?
Was soll ich davon halten, wenn Sie vor der Wahl (aus wohl kalkuliertem Grund) jede Zusammenarbeit mit der Alt-SED (oder sollten Sie wirklich noch nicht gemerkt haben, mit wem Sie sich da gerade ins politische Bett legen?!) ausschließen und dann, keine vier Wochen später, ist alles Makulatur?
Wollen Sie uns ernsthaft erzählen, Sie hätten nicht genau gewußt, dass Sie ein derartiges Ergebnis nie und nimmer erzielt hätten, wenn Sie vorher die Wahrheit gesagt hätten?
Und letztlich: Was soll ich von Ihnen halten, wenn Sie nach eigenem Wortbruch ernsthaft der FDP den schwarzen Peter zuschieben wollen, obwohl Ihre Partei, die immerhin den Sozialismus(!) wieder ins verstaubte Programm aufgenommen hat, der FDP geradezu verbietet, das entsprechende Wort ihren Wählern gegenüber zu brechen?
Frau Ypsilanti: Sie sind das krasse Gegenteil einer glaubwürdigen Politikerin, machtbesessen und ohne jedes Gewissen! Einfach widerlich!
Nach erbitterter Leugnung jeder Absicht jedwede Tolerierung durch die SED/PDS zu planen hat die Frau Y. nach nur wenigen Tagen nach der Wahl den Wähler darüber aufgeklärt, daß ihre Karriere wichtiger ist als ihre Ehre - das ist eine klare Bestätigung unseres Urteils über Politiker - wie sagte es Woody Allen:
"Politiker haben eine Ethik die noch einen Punkt unter der von Kinderschändern liegt" - dem ist im Falle Y. mal wieder nichts hinzuzufügen.
In Hessen gibt es eine politische Krise. Die CDU kann nicht mehr weiterregieren, ihr ist die Mehrheit abhanden gekommen. Die rechten Kreise sehen schon ein Armageddon und ihre Felle davonschwimmen. Aber auch die SPD ist nicht regierungsfähig. Die Grünen haben Federn gelassen, und die FDP will nicht das überflüssige 7. Rad in einer linken Regierung sein und es sich mit ihrem Spezi Koch verderben. Koaliert die SPD mit der CDU ohne Koch, gewinnt die Linke bei der nächsten Wahl einen Großteil der SPD-Wähler, da Frau Ypsilanti dann selbst in den nächsten Jahren den Sozialabau in Hessen managen muß. Macht Frau Ypsilanti eine Minderheitsregierung, hat sie einen äussert wackeligen Posten und die SPD verliert Wähler ins CDU-Lager. Am einfachsten wäre eine bürgerliche Allparteien-Regierung Schwarz-Rot-Grün-Gelb. Diese würden dann bei der nächsten Wahl auf unter 50 % gedrückt , und die Linke erhielte aufgrund des Wählerfrustes die restlichen 50 %.
Mir ist es in einigen Kommentaren aufgefallen. Und es trifft den Kern der Sache.
Koch ist ein Wahlverlierer und hat auf dem Stuhl des Ministerpräsidenten nichts mehr zu suchen. Die Hessen wollen ihn mehrheitlich nicht.
Frau Ypsilanti hat eine parlamentarische Mehrheit hinter sich. Und das ist gut so.
Komisch... da sagt Frau Ypsilanti, die CDU sei nicht die stärkere Partei... weil nämlich CDU und SPD gleich viel Sitze im Landtag haben, obwohl die CDU aber mehr Prozentpunkte hat.
Nun, liebe Genossen, ich erinnere an Bremen 1995. CDU und SPD gingen dort in eine große Koalition. Beide Parteien hatten jeweils 37 Sitze. Wer sollte da bloß den Regierungschef stellen? Es wurde - natürlich - der SPD-Kandidat Henning Scherf. Warum, so möchte man fragen, wurde es der SPD-Mann, obwohl doch beide Koalitionspartner gleich viel Sitze hatten? Die Antwort: Weil die SPD 0,8 Prozentpunkte mehr hatte als die CDU.
Die CDU hatte damals die demokratischen Regeln akzeptiert. Sie hatte akzeptiert, dass die SPD beim Wähler mehr Zuspruch hatte, obwohl sich dieser kleine Vorsprung nicht in mehr Parlamentssitzen auswirkte.
Frau Ypsilanti, können Sie das auch???
Was soll dem wochenlangen Wackelspiel wohl noch anderes folgen als eine von Unglaubwürdigkeit durchsetzte Politik der SPD.
Anstatt sich selbst politisch klar zu positionieren, positioniert sie vorsorglich mal die FDP, um vermeintlich gewappnet zu sein, ihr alle Schuld in die Schuhe schieben zu können, wenn ihre eigene Politambitionen an die Wand knallen.
Externale Attribuierung nennt es die die Psychologie, wenn neurotisch schwache Naturen Mißlingen oder Fehler bei anderen suchen, statt in eigenem Handeln und Unterlassen.
Ypsilanti sammelt sich jetzt schon Spott auf Vorrat ein.
Ihr attraktives Weibchen Image wird sie davor nicht dauerhaft verschonen.
Wäre sie auswendig auch blond, es wäre jetzt schon offenkundig, was für ein albernes Abziehbild sie ist, und die Häme würde sich über sie ergießen.