“Ich will glaubwürdig bleiben in meinen Inhalten“ - die hessische SPD-Chefin Andrea Ypsilanti

Andrea Ypsilanti im Interview

„Wortbruch kann viele Facetten haben“

Was hatte sie so sicher gemacht, als sie die Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausschloss? Wie definiert sie Wortbruch, wenn sie sich doch mit deren Stimmen zur Ministerpräsidentin wählen lassen will? Was lernt sie aus den Erfahrungen der Parteifreundin Simonis in Kiel? Ein Interview mit Andrea Ypsilanti.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. März 2008 19:06

Frau Ypsilanti kostet nur Nerven!

Peter Becker (sidewinderpeter)

Frau Ypsilanti warb im Wahlkampf durchaus mit guten Argumenten: z.B. mit der Rückführung zum neunstufigen Gymnasium. Auch der ernstgemeinte Versuch, die Linke auszuknipsen, war im Ansatz gut.
Eigentlich müsste sie aber eingestehen, dass es im Fall der Linken zwar gut gemeint war, die Rechnung aber nicht aufging. Das Gegenteil ist der Fall, sie baut insgeheim darauf, dass die Linke ja Koch nie wählt, und spielt auf Zeit.
Nicht gut für Hessen: immer die - zudem unwahre - Leier vom Wahlverlierer Koch zu trällern ist schon jetzt langweilig. Da kann man doch schon jetzt absehen, wie innovativ die Politik einer MPin Ypsilanti werden würde.
Frau Ypsilanti hat im Stadtgespräch des HR bezüglich der FDP siegessicher bzw. arrogant geäußert: "die werden schon kommen, wenn da ein paar Posten zu vergeben sind". Nur zu verständlich, dass die FDP solch heisse Luft nicht unterstützt.
Sie muss sich also nun eine Legislaturperiode lang bei der FDP für die Überheblichkeit entschuldigen, und sich bei der Linken anbiedern, um zu zeigen, dass die doch gebraucht wird. Letzteres ist aber allein wegen der klaren Wahlkampfansage "wir brauchen die Linke nicht", Hohn. Schon jetzt tönt es z.B. von Gysi aus Berlin: "ihre Fraktion [ist] sei nicht zuverlässig".

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05. März 2008 14:13

@John Friedmann

Harm Puvogel (NiedersachseInHessen)

Herr Friedmann, so leid es mir für Sie tut, aber mit Ihrer Mathematik a la Yps scheinen Sie bereits der erste Absolvent der "sozialistischen Einheitsschule Hessen" zu sein. Was ist so schwierig daran zu verstehen, daß der Betrag 36,8 > 36,7 ist? Mir kommt es so vor, als wenn der Gesamtschulen-Witz aus den 70ern (Den Sack Kartoffel (50 kg) kann der Bauer für 10.- Mark verkaufen. Der Bauer will einen Anhänger für 2500.- Mark kaufen. Unterstreiche das Wort Bauer und diskutiere die ungerechte Verteilung des Landbesitzes!) bei Ihnen Realität geworden ist. Kein Wunder das bei einem solchen Verfall der mathematischen Fähigkeiten - und das geht noch nicht mal über die Grundrechenarten hinaus - die Anzahl der qualifizierten Ingenieure rapide abnimmt.

Frei nach Pipi Langstrumpf: "Ich mach mir die Welt, widde widde wit, wie sie mir gefällt... "

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05. März 2008 14:12

Oh mein Gott....

daniel becker (milzbrand)

Oh mein Gott,

was tut dieses linkische Volk unserem schönen Land an... ??? Ohne Worte.... Ich habe gerade einen Text geschrieben, in dem ich versuchte, meinen grenzenlosen Unmut über dieses Volk der SPD und den Linkischen zu artikulieren.... Aber es funktioniert nicht. Das reicht mit den 1.200 Zeichen, die ich hier schreiben darf niemals im Leben aus....

Gnade uns Gott, wenn bei der Bundestagswahl in kommenden Jahr wieder ein ähnliches Ergebnis entsteht. Ich bekomme Albträume, bei dem Gedanken an einen dicken, feisten Kurt Beck, der sich am Wahlabend mit Zigarre und Schröder-Pose auf´s Podium stellt und eine rosa-rote Regierung mit den Kommunisten verkündet. HILFE!!
Es tut mir wirklich Leid, um dieses schöne Land, aber in dem Falle werde ich auf der Stelle auswandern und mir den Zerfall der BRD aus dem Exil ansehen....

Oh, mein Gott......

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05. März 2008 13:00

Und wieder ein Grund mehr, nicht wählen zu gehen!

Sebastian Bauer (Baba73)

Frau Ypsilanti handelt so, wie jeder Ihrer GenossInnen an ihrer Stelle auch gehandelt hätte. Dass sie den Nerv hat, davon zu sprechen, sie wolle ihre Glaubwürdigkeit BEHALTEN, zeichnet von Machtgier, wie sie offensichtlich jeden pakt, der in unserem politischen System eine entsprechende Plattform erhält.
Auch ist doch nächstes Jahr - 60 Jahre nach der ersten Vereinigung von Kommunisten und SPD - ein schöner Jahrestag, um es das zweite Mal und dieses Mal für ganz Deutschland zu probieren!

Frau Ypsilanti jedoch den"Schwarzen Peter" zuschieben zu wollen, liegt mir wirklich fern. Der unbedingte Wille, auf jedem Weg die Macht zu erlangen, zieht sich durch alle Parteien und auch alle Lebensalter und Geschlechter. Adenauer hat sich schon nicht um sein "Geschwätz von gestern" gekümmert und die Qualität unserer Herrschenden ist eher deutlich schlechter als damals!

Nur ich, ich habe jetzt ehrlich keine Lust mehr, irgendjemandem auch nur die Ahnung einer Legitimation zu geben! Die Politiker haben sich mit List, Lug und Trug aus dem demokratischen Prozeß verabschiedet, dann muß ich auch nicht mehr mitmachen.

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05. März 2008 10:34

Arroganz führt zum Ministerpräsidentenposten...

Andreas Meyer-Schwickerath (amsnyb)

...so scheint es jedenfalls, wenn man diese Eigen-Darstellung von Frau Ypsilanti liest. Die politischen Leichtgewichte Beck und Ypsilanti fügen der SPD großen Schaden zu, indem sie unabhängig von unhaltbaren politischen Positionen der Linken dieser Tür und Tor öffnen und sich davon abhängig machen!

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05. März 2008 09:54

Bitte, nehmen sie den offensichtlichsten Wahlauftrag an!!

Dieter Straub (straubinho)

Beweisen sie einmal mehr die rote Regierungsfähigkeit!

Bitte, Frau Y. tun sie das und handeln sie, wie es der Wähler ihnen aufgetragen hat und es die Sitzverteilung erlaubt!
Dann wird es endlich eine vernünftige Mehrheit nach der nächsten Bundestagswahl geben!!
Die rote Seite der Macht wurde enthüllt und offenbart ihre politischen Wurzeln! Endlich auch für den letzten so offenichtlich wie nie!

Das beste Interview seit langem das ich gelesen habe, ein Kompliment an den Interviewer!
Journalisten mit Verstand, Witz & Schlagfertigkeit sind leider selten. Rote Politiker, wie Frau Y., leider nicht!




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05. März 2008 07:40

Und sie ist doch nicht die Einzige !!

Jürgen Rieger (Riegerparis)

Frau Ypsilanti kann nicht rechnen - oder hatte Sie mehr Stimmen als die CDU? Frau Ypsilanti schiebt in rhetorisch korrekter Sozialistenmanier einem Dritten die Schuld zu - der FDP (wäre es nicht ihr "Wählerauftrag", mit der CDU eine große Koalition zu bilden ?) - doch auch die Grünen blockieren ja eine Grün-Schwarz-Gelbe Koalition - oder?
Nein, diese Dame ist zusammen mit dem "Maulkorbbechluß" in der SPD, nur wieder einmal die Spitze des Eisberges unserer Parteiendemokratie mit Profipolitikern, die zu einem beachtlichen Teil nie im richtigen Leben ihr Geld verdienen mußten. Schnelle, gut alimentierte Karriere; völlige Verantwortungslosigkeit; Macht.....Nur wie kommen wir da heraus, wie können wir unseren jungen Mitmenschen da noch beibringen und vorleben, daß sich die Demokratie, für deren Erreichung viele Tausend Menschen gestorben sind, lohnt?
Ich weiß es oft nicht mehr - Dank der Politikerklasse heute..

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04. März 2008 19:40

Wahrheit und Verlässlichkeit

Dr. Christian Herrmann (dr.herrmann)

Frau Ypsilanti windet sich wie ein Aal. Aber nichts kann darüber hinwegtäuschen, dass sie dabei ist, wortbrüchig zu werden. Und sie stellt den lebenden Nachweis dar für das hemmungslose Machtstreben einer Politikerin, die jetzt Gefahr läuft, das gleiche Schicksal wie weiland Frau Simonis in Schleswig-Holstein zu erleiden.

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04. März 2008 13:54

Sozialismus macht Spaß aber nur bei denen die genug haben !

Norbert Müller (B417931)

Studiengebühren der Frau Margot Honecker, alias Ypsilanti in Hessen

Die liebe Frau ist doch so richtig freudig weil sie ja jetzt ihr Wahlprogramm verwirklichen kann. Das erfreut natürlich den normalen Arbeiter der auch sein Kreuzchen gemacht hat wegen der sozialen Gerechtigkeit vollkommen.
Da gibt es aber einen Kleinigkeit zu bemerken. Die Damen und Herren die jetzt auf den Knochen der kleinen Leute studieren dürfen ohne Gebühren werden ja mal mit dem Studium fertig und steigen dann natürlich auf in die Klasse der Besserverdienenden, der Manager, Minister, Unternehmer u.a. Da freut sich dann der kleine Mann wenn er dann von diesen Herrschaften so richtig abgezockt wird, tausende werden entlassen, die Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden, Firmen platt gemacht werden und zuletzt dann noch in aufrichtiger schöner Weise Steuern in Millionenhöhe hinterziehen. Da muss man doch der Margot Honecker, alias Ypsilanti so richtig dankbar sein weil sie halt etwas für die kleinen Leute gemacht hat. So schön kann eigentlich nur Sozialismus sein.

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04. März 2008 13:44

Gute Frau, dazu müssten Sie erst mal glaubwürdig w e r d e n !

Rolf Jonasson (R.Jonasson)

Was soll ich in Sachen Glaubwürdigkeit von einer Frau halten, die öffentlich wie eine Furie für die ach so tolle Gesamtschule streitet, ihren eigenen Sohn jedoch in ein privates Gymnasium schickt?

Was soll ich davon halten, wenn Sie vor der Wahl (aus wohl kalkuliertem Grund) jede Zusammenarbeit mit der Alt-SED (oder sollten Sie wirklich noch nicht gemerkt haben, mit wem Sie sich da gerade ins politische Bett legen?!) ausschließen und dann, keine vier Wochen später, ist alles Makulatur?

Wollen Sie uns ernsthaft erzählen, Sie hätten nicht genau gewußt, dass Sie ein derartiges Ergebnis nie und nimmer erzielt hätten, wenn Sie vorher die Wahrheit gesagt hätten?

Und letztlich: Was soll ich von Ihnen halten, wenn Sie nach eigenem Wortbruch ernsthaft der FDP den schwarzen Peter zuschieben wollen, obwohl Ihre Partei, die immerhin den Sozialismus(!) wieder ins verstaubte Programm aufgenommen hat, der FDP geradezu verbietet, das entsprechende Wort ihren Wählern gegenüber zu brechen?

Frau Ypsilanti: Sie sind das krasse Gegenteil einer glaubwürdigen Politikerin, machtbesessen und ohne jedes Gewissen! Einfach widerlich!

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04. März 2008 13:42

Die große Lüge - das Markenzeichen der SPD?

K. Baumanns (Offermanns1)

Nach erbitterter Leugnung jeder Absicht jedwede Tolerierung durch die SED/PDS zu planen hat die Frau Y. nach nur wenigen Tagen nach der Wahl den Wähler darüber aufgeklärt, daß ihre Karriere wichtiger ist als ihre Ehre - das ist eine klare Bestätigung unseres Urteils über Politiker - wie sagte es Woody Allen:

"Politiker haben eine Ethik die noch einen Punkt unter der von Kinderschändern liegt" - dem ist im Falle Y. mal wieder nichts hinzuzufügen.

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04. März 2008 09:24

Krise der Parteien

Rudolf Ortwein (rudi.rotwein)

In Hessen gibt es eine politische Krise. Die CDU kann nicht mehr weiterregieren, ihr ist die Mehrheit abhanden gekommen. Die rechten Kreise sehen schon ein Armageddon und ihre Felle davonschwimmen. Aber auch die SPD ist nicht regierungsfähig. Die Grünen haben Federn gelassen, und die FDP will nicht das überflüssige 7. Rad in einer linken Regierung sein und es sich mit ihrem Spezi Koch verderben. Koaliert die SPD mit der CDU ohne Koch, gewinnt die Linke bei der nächsten Wahl einen Großteil der SPD-Wähler, da Frau Ypsilanti dann selbst in den nächsten Jahren den Sozialabau in Hessen managen muß. Macht Frau Ypsilanti eine Minderheitsregierung, hat sie einen äussert wackeligen Posten und die SPD verliert Wähler ins CDU-Lager. Am einfachsten wäre eine bürgerliche Allparteien-Regierung Schwarz-Rot-Grün-Gelb. Diese würden dann bei der nächsten Wahl auf unter 50 % gedrückt , und die Linke erhielte aufgrund des Wählerfrustes die restlichen 50 %.

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03. März 2008 22:36

@Thomas Baader - warum wohl nennt man Herrn Koch auch "Mr. Minus 12 %"???

John Friedmann (JohnFriedmann)

Mir ist es in einigen Kommentaren aufgefallen. Und es trifft den Kern der Sache.
Koch ist ein Wahlverlierer und hat auf dem Stuhl des Ministerpräsidenten nichts mehr zu suchen. Die Hessen wollen ihn mehrheitlich nicht.

Frau Ypsilanti hat eine parlamentarische Mehrheit hinter sich. Und das ist gut so.

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03. März 2008 20:44

Die CDU ist nicht die stärkere Partei???

Thomas Baader (TBaader)

Komisch... da sagt Frau Ypsilanti, die CDU sei nicht die stärkere Partei... weil nämlich CDU und SPD gleich viel Sitze im Landtag haben, obwohl die CDU aber mehr Prozentpunkte hat.

Nun, liebe Genossen, ich erinnere an Bremen 1995. CDU und SPD gingen dort in eine große Koalition. Beide Parteien hatten jeweils 37 Sitze. Wer sollte da bloß den Regierungschef stellen? Es wurde - natürlich - der SPD-Kandidat Henning Scherf. Warum, so möchte man fragen, wurde es der SPD-Mann, obwohl doch beide Koalitionspartner gleich viel Sitze hatten? Die Antwort: Weil die SPD 0,8 Prozentpunkte mehr hatte als die CDU.

Die CDU hatte damals die demokratischen Regeln akzeptiert. Sie hatte akzeptiert, dass die SPD beim Wähler mehr Zuspruch hatte, obwohl sich dieser kleine Vorsprung nicht in mehr Parlamentssitzen auswirkte.

Frau Ypsilanti, können Sie das auch???

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03. März 2008 17:00

Witzfigur der Geschichte

Gerhard Bandorf (MAGNIFIER)

Was soll dem wochenlangen Wackelspiel wohl noch anderes folgen als eine von Unglaubwürdigkeit durchsetzte Politik der SPD.

Anstatt sich selbst politisch klar zu positionieren, positioniert sie vorsorglich mal die FDP, um vermeintlich gewappnet zu sein, ihr alle Schuld in die Schuhe schieben zu können, wenn ihre eigene Politambitionen an die Wand knallen.
Externale Attribuierung nennt es die die Psychologie, wenn neurotisch schwache Naturen Mißlingen oder Fehler bei anderen suchen, statt in eigenem Handeln und Unterlassen.

Ypsilanti sammelt sich jetzt schon Spott auf Vorrat ein.
Ihr attraktives Weibchen Image wird sie davor nicht dauerhaft verschonen.
Wäre sie auswendig auch blond, es wäre jetzt schon offenkundig, was für ein albernes Abziehbild sie ist, und die Häme würde sich über sie ergießen.

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03. März 2008 16:53

Der Ausgekochte spielt sein Spiel weiter.Das wird am Ende auch der CDU schaden.

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

Die Herren Interviewer behaupten,dass die CDU die Wahl gewann.Das ist Unsinn.Im Parlament zahlen die Koepfe
- die klugen,die dummen,die vollen,die leeren- nicht die bei der Wahl erzielten Prozente.
Wemm gehoeren denn die Prozente,die Parteien bekam,die unter 5 % blieben?
Kocht Koch daraus sein Sueppchen?
Ich wuerde der CDUN raten,diesen Koch schnellsten nur noch als Tellerwaescher zu beschaeftigen.Die CDU und auch die CSU profitiert immer davon,dass die SPD an Linke Waehlerstimmen verliert.Das war schon immer so.Ganz Bayern hat von der Existenz den DDR-Kommunisteni(SED,falls jemand sich daran nicht mehr erinnern sollte)immer profitiert.Das groesste deutsche Unternehmen Siemens AG ist deshalb aus Berlin nach Muenchen 'ausgewandert",weil es die DDR mit Mauer und Stacheldraht Grenze mitten in Deutschland gab.Politisch hat davon nur die CSU profitiert.Haben die CSU-Bayern sich mal dafuer bei der SED bedankt?
Die CDU braucht eine Erneuerung und das geht nur dann,wenn Koch endlich 'ausgekocht' hat.Sonst wird auch die CDU demnaechst Waehler verlieren,natuerlich nicht an die Linkspartei,aber vielleicht an die Gruenen und an die FDP.Dann kann passieren,dass zwei Schwaenze mit dem Hund wedeln werden
Man sollte das bedenken.

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03. März 2008 16:26

Wortbruch - Lüge - Unwahrheit - nicht die ganze Wahrheit?

Charlotte Simmens (Charlet)

Auf die Frage des Interviewers, ob sie sich mit den Stimmen der Linken zur MP wählen lassen würde entgegnete Y: "Sie werden von mir heute nichts anderes mehr hören. Es wird keine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit den Linken geben." Überspitzt gesagt, bedeutet sich wählen zu lassen gleichzeitig auch Zusammenarbeit? Vielleicht haben wir alle nur nicht richtig nachgefragt oder auch zugehört? Diese Frau wird sich von den Linken wählen lassen und es wird ihr egal sein, ob es sich um eine Lüge, Wortbruch oder sonstige semantische Deutungen eines an sich klaren Tatbestandes handelt. Wählerbeschiss um der Macht willen. Ich möchte heute schon prognostizieren, dass der Wähler 2009 diesen Vorgang bereits vergessen haben wird und am Wahlabend der Bundestagswahl erstaunt und entsetzt über das von ihm angerichtete Wahlergebnis sein wird.

Jedes Volk hat die Politiker, die es verdient und vice versa.

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03. März 2008 15:41

Seien wir doch mal ehrlich - wir alle sind froh wenn Herr Koch abtritt!

Liam Aberdeen (Aberdeen)

Ich meinte natürlich, fast alle :-).

Andrea Ypsilanti, helfen Sie doch bitte den Hessen, ihren wichtigsten Wunsch erfüllt zu bekommen. Stellen Sie sich als künftige Ministerpräsidetin zur Wahl.

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03. März 2008 15:19

Ein Geschenk aus dem Osterei für Ypsilanti.....

wolf haupricht (emilgilels)

in Form eines Zuschlages für ihren -allerdings nutzlosen- Ideenreichtum von 150 Tsd Stimmen als Trostpflaster, damit sie zumindest die SPD gegenüber der CDU als Siegerin empfinden kann? Der Osterhase macht das mit Rücksicht auf die Befindlichkeit einer "Politikerin", die unbedingt MinPräs werden muss, möglich.
Vielleicht kommt Frau Y. wieder ins Gleichgewicht und z ihrem Seelenfrieden.

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03. März 2008 15:05

Demokratie - Ihre Stimme zählt!

Kim Norman Thiebus (Teuton1c)

Mir kommt alles hoch, wenn ich diese absurde Argumentation der SPD immer wieder lesen muss. Die CDU hat zwar 3000 Stimmen mehr, aber sie ist angeblich abgewählt. Wer denkt sich einen solchen Quatsch aus? Wenn Koch und seine CDU so schwach und schlecht ist - wie kann es denn sein, dass die SPD noch weniger Stimmen bekommen hat und die Regierungsbildung für sich beansprucht?

Und wie kann ich mich als demokratische Partei hinstellen und so tun, als wären 3000 Stimmen eine verschwindende und unbedeutende Winzigkeit? Jeder Politiker lamentiert über geringe Wahlbeteiligung um damit die Erfolge radikaler Parteien zu rechtfertigen und wenn er plötzlich tausende(!) Stimmen zu wenig für einen Wahlsieg hat, sind all diese Stimmen nichts mehr wert!? Haben diese 3000 etwa ihre Stimme weggeworfen?

Und so stellt sich eine demokratische Partei vor die Bevölkerung. Kein Wunder, dass Politiker mit solchen Sitten nah bei der LINKEN sitzen. Immerhin sind das sehr aufschlussreiche Statements.

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03. März 2008 15:00

„Wortbruch kann viele Facetten haben“

Tano Carridi (Tano_Carridi)

„Wortbruch kann viele Facetten haben“ - LOL!
Frau Ypsilanti muss es ja wissen!

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03. März 2008 14:49

Unerträgliches Gesabbel

Ralf Schneider (ralf61)

Das Bild von Frau Y als machtgierige, realitätsverweigernde Person rundet sich immer mehr ab.
Sie hat weniger Stimmen als Kochs CDU!
Die Linke setzt sich nicht nur aus CDU- sondern vornehmlich SPD-verweigerern mit tw. rechtspopullistischen Ansichten (Lafontaine) zusammen.
Bei ihrer Intrhonisierung ist Blut geflossen, sprich: Sie hat noch nicht mal ihre Genossen auf Linie.
Ihr Erfolg beruht nicht auf ihren "Programmen" sondern einzig auf dem Unvermögen von Herrn Koch einen sittlich einwandfreien Wahlkampf zu führen.
Oh Rohland was hast du bloß angerichtet!

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03. März 2008 14:26

Arme SPD!

Joseph Sobaci (jomso)

Vielen Dank für dieses Interview! Jetzt müsste sogar jedem Schwachsinnigen klar sein um was für eine Politikerin es sich vorliegend handelt. Wortbruch habe viele Facetten. Da fällt einem doch gleich Billyboy ein, der ernsthaft sich damit verteidigte, er habe keinen Sex mit Levinsky gehabt, weil das was gemacht habe, kein Sex gewesen sei.
Liebe Andrea, die armen Studenten und die noch bemitleidenswerteren Eltern, die alle unter der Koch-Regierung gelitten haben sollen und Dich gewählt haben, werden dein Verhalten natürlich nicht als Wortbruch einstufen.
Zweck heiligt schließlich die Mittel.
Aber es gibt auch andere Stundenten, Eltern oder Bürger, die dieses Verhalten als nichts anderes bewerten werden als einen Wortbruch und sich angewidert von der SPD abwenden werden.
Es ist auch trauig, daß eine Akademikerin anscheinend nicht kapiert, daß eine Partei, die auch nur eine Stimme weniger hat als die andere, nunmal nicht erwarten oder gar verlangen kann, daß die Stärkere auf den MP-Posten verzichtet.
A.Y leidet anscheinend unter Realitätsverlust, wenn sie immer von einem Wechsel spricht, den die hessischen Wähler gewollt haben sollen.
Ja wo denn? Der rot-grüne Block hat weniger Stimmen und Sitze als schwarz-gelb.


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03. März 2008 13:58

Koch´s Strategie: Ibsilandi leerschwafeln lassen

rene dustmann (reduma)

Dir Taktik wird langsam verständlich: Koch hält den Mund, wartet ab und lässt die Dill (griechisch = Ypsilanti) leerlaufen. Sie redet sich mit der Zeit selbst tot.
Bei den Sozis nicht unbekannt, dieses Phänomen, klappt aber nicht immer: Wowi, Heil, Struck und Co, auch die Grüne Roth sind da ein Gegenbeispiel wie man sich in einer Position mit inhaltsleerem Geblubber festquatschen kann.

Je mehr Statements dieser Art in Umlauf kommen desto mehr wird sich die aktuelle Überlagerung der Wählerstimmen wieder auflösen.
Das Ergebnis könnte sein: SPD noch weniger und LINKE noch mehr Stimmen. Vielleicht erspart es uns diese Dill/ Ibsilandi.
Ob´s der CDU hilft hängt stark vom Auftritt Kochs in den nächsten Wochen ab. Zumindest vom hohen Ross dürfte er jetzt ´runter sein.

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03. März 2008 13:52

Vor dem Wortbruch steht die Lüge - Ypsilanti mir graust vor Dir!

Oliver Katte (O.Katte)

Man hat es ja am Wahlabend gesehen: Die Frau sagt nicht, was sie denkt, sondern das, was andere ihr zum Auswendiglernen aufgeschrieben haben. Leider versteht sie offensichtlich den Sinn dessen, was sie ihren Einflüsterern nachplappert, nicht. Sie würde sonst beschämt feststellen müssen, daß das, was sie von sich gibt, von absolutem Realitätsverlust zeugt. Unvorstellbar, daß eine solche Politikerin ein Land regieren soll. Ihre Art des Zurechtbiegens von Wahlergebnissen hat pathologische Züge. Wie kann man sich sonst erklären, daß sie glaubt, mit weniger Wählerstimmen als die CDU, die Wahlgewinnerin zu sein. Ihre "Linke" Hilfstruppe wird Frau Ypsilanti, wenn sie gemeinsam an die Macht kommen sollten, schon zeigen, wo der Hammer hängt (und die Sichel). Wahlen werden von "lupenreinen Demokraten" mit 99,9% gewonnen und nicht mit ca. 34%. Basta! Dann muß man auch nicht erst lügen, um später sein Wort brechen zu können, um an die Macht zu kommen.
Es stimmt übrigens nicht, daß Frau Ypsilanti alle Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele aufgefordert haben soll, sich nicht bescheißen zu lassen und von den Erstplazierten deren Goldmedaillen einzufordern und die Siege für sich zu reklamieren!

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03. März 2008 13:29

Da frage ich Sie,Herr Huber

Markus Teuber (arathorn)

und all die anderen (einschließlich Frau Y.),die immer davon sprechen,die SPD und Frau Y. hätten von der Mehrheit der Wähler/innen in Hessen "den Auftrag bekommen,Koch abzulösen" und eine andere Politik zu machen :
Warum,wenn das so wäre,hat dann Frau Y. und die SPD nicht diese oft zitierte,aber doch sehr omminöse "Mehrheit der Wähler/innen in Hessen" in eigene Stimmen verwandelt ?!
Wenn das wäre,müßte Frau Y. und die SPD nicht 50% + erreicht haben ?!

Was will man aber von jemanden erwarten,der seine Lüge vor der Wahl mit dem Sätzchen "Wortbruch kann viele Facetten haben" bagatellisieren und quasi ad acta legen will ?!

Aber was kann man eben überhaupt von der SPD und seinen Politikern erwarten?

Es handelt sich eben um DIE SPD !

Hochachtungsvoll , Kein Koch-Freund !

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03. März 2008 13:29

Mitleid!

Hendrik Krampe (Kr4mp1)

Die Frau ist doch einfach nur zu bemitleiden.
Wer so wenig Selbstachtung hat, kann doch morgens nicht mehr in den Spiegel schauen.
Schon traurig, dass es eine so inkompetent Frau es eventuell bis zur Ministerpräsidentin bring.
Koch hat einen schlechten Wahlkampf geführt aber wäre ein besserer Ministerpräsident .

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03. März 2008 13:27

Ich finde das immer toll

Thomas Wenzel (Coloneltw)

viel geschwafel und keine Alternativen.
In hessen gibt es ein Patt. Nun nehmt euch einen Duden und schaut nach was das heisst. KEINER und absolut KEINER wird etwas machen können ohne sich von seinem Standpunkt wegzubewegen.
Also dann hätten wir die CDU, sie könnte alles zerreißen und sich den Grünen oder SPD annähern. (Wortbruch/Lüge in was weiß ich wie vielen Fällen gegenüber CDU Wähler)
FDP der SPD --> Wortbruch/Lüge gegenüber der FDP Wähler
Grüne der CDU --> Wortbruch gegenüber Grüne Wähler
SPD --> der CDU: Wortbruch den SPD Wählern
SPD --> der Linken: Wortbruch den SPD Wählern
Also muss sie entscheiden welcher Wortbruch nicht ganz so schlimm ist.
So nach dem Motto ich habe einen Unfall gebaut und bin abgehauen oder ich habe einen Strafzettel nicht bezahlt. Irgendwer MUSS nachgeben und zum Buhmann werden und ich muss ehrlich sagen - der Klügere gibt nach und die SPD hat nachgegeben.

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03. März 2008 13:26

Klipp und klar

Elke Seyrer (IngridWeber)

Eine ehrliche Lösung sind Neuwahlen. Dann kann Frau Ypsilanti klipp und klar sagen, daß sie sich von der Linken tolerieren läßt, und die Wähler wissen vorher Bescheid.

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03. März 2008 13:01

Mit welchem Recht, Her Dinc?

johann greiner (jgr271)

Sie sagen, die SPD und Linken sollten "... endlich begreifen, dass nur der Jenige das Recht hat, sein Geld zu verteilen, der es auch verdient hat", und fragen nach dem Recht mit dem umverteilt werden soll.

Die Antwot ist einfach. Auf diese Weise wird das Geld genau jenen Leuten wiedergegeben, die es verdient haben. Was meinen sie, wieviele Milliarden hätte Nokia verdient ohne Mitarbeiter in Bochum und all den anderen Standorten? Wie reich wäre z. B. ein Henry Ford geworden, ohne die vielen "kleinen" Arbeiter, die mit ihrer Hände Arbeit "seine" Autos bauten und entsprechende Gewinne damit überhaupt erst möglich machen?

Die Frage ist nicht, mit welchem Recht von reich nach arm "umverteilt" werden darf. Die Frage ist vielmehr, mit welchem Recht einem Arbeiter sein gerechter Anteil am gemeinsam erwirtschafteten Gewinn überhaupt erst vorenthalten wird? Um es mit brecht zu sagen: Armer Mann und reicher Mann, standen da und sah'n sich an. Und der Arme sagte bleich: wärst ich nicht arm, wärst Du nicht reich!

Sie sagen, ein solches varantwortungsloses Konzept verderbe die Wirtschaft und Gesellschaft. Dem ist nichts hinzuzufügen. Also gebt das Geld denjenigen die es wirklich verdient haben!

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03. März 2008 12:57

"Mr. -12% Roland Koch" muß weg, @Herr Albert Huber ?

Andreas Mooshammer (andimoosi)

>>>...."Wortbruch" würden Sie begehen, wenn Sie "Mr. -12% Roland Koch" nicht vom Amt des Ministerpräsidenten in Hessen ablösen würden.<<<

Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu. Dass die Mehrzahl der hessischen Wähler, gegen Koch gestmmt hatten, ist unübersehbar. Diese Wähler erwarten tatsächlich einen Politikwechsel.

Eine Mehrheit für Sie, Andrea Ypsilanti, im hessischen Paralment, ist zweifelsohne vorhanden. Also nutzen Sie diese bitte.

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03. März 2008 12:52

Die CDU-Führung muss Koch zur Aufgabe überreden

Konstantin Schneider (bundesboy)

Niemand wird verlangen können, dass die Parteien in Hessen Koch nochmal zum Ministerpräsidenten wählen. Leider aber wird die CDU wohl erst einmal wieder alles aussitzen wollen, bis z.B. in Hamburg erkennbar wird, ob die GRÜNEN wirklich mit von Beust zusammengehen.....

Der hessische Wähler hat sehr starke Signale ausgesendet, dass er sich von Koch nicht mehr gut genug regiert fühlt und deshalb muss die CDU-Führung Koch endlich zur Aufgabe überreden.

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03. März 2008 12:51

1,2 oder 3 du musst dich entscheiden

Peter Slater (Wales-Rhondda)

Also, ihr Interview grenzt schon an zukunftigen Disaster und an unsaglicher Regierungsunfahigkeit in Bezug uber die Lafrontainekommunisten, also lasst sie sich auf die Linke ein, wird die SPD auf Jahre im taktischen Wahlgeplankel erpressbar. Wenn die CDU nicht einlenkt oder die oder der was macht... Roland Koch muss nach 12 Verlustpunkte gehen. Erpressungen reichen nicht, um Hessen erfolgreich regieren zu konnen. Die CDU hat die Wahl gewonnen, auch wenn sie nur 3000 / 300 / 30 oder nur 3 Stimmen mehr haben. Es liegt an der "Lieben Andrea" ob sie sich fur Chaosjahre entscheidet oder eine stabile Regierung wahlt.

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03. März 2008 12:46

Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat!

Markus Müller-Dott (mmd1965)

Der alte Hegel hat's schon immer gewusst. Nach Durchlesen des Interviews mit Frau Y. aus R. ist klar, dass uns Hessen ab dem 5. April 2008 ein tiefrotes politisches Armaged(d)on droht.

Es ist abstossend, wie Frau Y. und die SPD das Zusammengehen mit dem Surrogat der SED/PDS/DKP, in welcher Form auch immer, mit der Standhaftigkeit der FDP zu begründen versucht. Da sich die FDP zwanghaft weigere, mit der SPD zu koalieren, müsse diese letzten Endes (wie einst weiland Heinrich IV.) den Gang nach Canossa wählen. Hallo, geht's noch?

Kein Wort davon, dass die um knapp 25% ihrer Stimmen zurechtgestutzten Grünen ebenfalls keinen Schritt in Richtung CDU getan haben. Dass sich die Partei der ehemaligen Bündnis90-Abgeordneten aber ohne Skrupel mit dem Surrogat der (Staats)Partei zusammentut, die sie in der DDR systematisch 40 Jahre verfolgt und unterdrückt hat, ist eigentlich genauso unverständlich und zeigt ihre moralische Armseligkeit.

Vielleicht gibt's aber in der SPD und/oder den Grünen ein paar Abgeordnete, die sich der geschichtlichen Tragweite bewusst sind und den Wählern und vor allem Frau Y. am 5. April 2008 beweisen, dass Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit in der Politik essentiell sind. Frau Simonis läßt herzlich grüssen.

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03. März 2008 12:32

Ypsilanti Februar 2008 - die missglückte Feuertaufe für eine Politikerin

Björn Michaelis (havenborn)

Als Gerhard Schröder in der "Elefantenrunde" nach der Wahl 2005 auftrat und innerhalb von 10 Minuten viel von seiner staatsmännischen Souveränität zertrümmerte, entschied er die Wahl nachträglich für die CDU. So war z.B. ein für die SPD nicht gering zu schätzendes Szenario Schröder als Viezekanzler, der als Aussenminister Frau Bundeskanzlerin Merkel in den Schatten stellen kann praktisch nicht mehr machbar.
Bei Frau Ypsilanti hat sich in den 4 Wochen nach der Wahl etwas ähnliches abgespielt. Sie hat "taktisch richtig gehandelt" - indem Sie sich wenig festlegt oder indem Sie Zug um Zug frühere Aussagen zur Linkspartei "ausführlicher darlegt" (erste Antwort im Interview). Auch grenzt Ihre repetierte Aussage "Koch wurde abgewählt" an Verunglimpfung des Wählerintellekts:
1.) Landtagswahlen sind keine Direktwahlen, wie z.B. bei vielen Bürgermeistern
2.) relative Verluste kann man interpretieren, Sie sind aber praktisch recht irrelevant, wenn z.B. die CSU in Bayern erdrutschartig auf 51% fällt und sich SPD auf 25% steigert, wird Herr Maget trotzdem nicht Ministerpräsident.
Die Feuertaufe als Ministerpräsidentin ist nicht geglückt. In diesem Amt möchte man keine Taktiker sondern einen "Staatsdiener", der das Wahlsystem respektiert.

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03. März 2008 12:29

Ypsilantis Facetten

Klaus G. Sattler (sattler3)

Wenn es noch eines Beweises für den Wahlverlust der Frau Ypsilanti bedurft hätte, sie hat ihn selbst geliefert. Angetreten ist sie mit medial vermitteltem hohen Glaubwürdigkeitsvorsprung und -anspruch. Nun stellt sie fest: "Wortbruch kann viele Facetten haben". Das bedeutet: Auch die Wahrheit hat für Frau Ypsilanti viele Facetten. Ihre Machtbesessenheit wird nur noch von ihrer Uneinsichtigkeit und Dreistigkeit übertroffen. Was muss diese Frau wohl für ein Bild von einer Partei haben, deren Stimmen sie für die Wahl zur hessischen Ministerpräsidentin zu erflehen sucht, mit der sie sonst aber nichts zu tun haben will - jedenfalls nach augenblicklich sichtbarer Facette. Die Versuche, die FDP zum Umfallen zu bewegen, wirken nur noch peinlich. Sic transit gloria!

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03. März 2008 12:24

Bin entsetzt, wie hier von Frau Yps unzulässigerweise...

Roland Wondzinski (schlumpf65)

... Personen und Parteien, Politikwechsel und Personenwechsel durcheinander gewürfelt werden. Aus Unwissenheit oder mit der Absicht, eigene Ziele zu verwirklichen??
1. Wenn es wirklich nur um die Person Koch gegangen wäre, die von Vielen nicht mehr erwünscht wurde, dann kann man doch aus dem Wahlergebnis nicht auf einen Linksruck schließen und eine "Mehrheitenrechtfertigung" für die PARTEI und Koalitionen ziehen. Dann würden die Stimmverluste allein auf Koch zurückzuführen sein. Wenn man so denkt wäre es allein richtig, wenn die CDU einen Alternativkandidaten anböte. Es folgt daraus jedoch nicht, dass Frau Yps Ministerpräsidentin sein sollte. Außerdem wäre es für eine Analyse erforderlich zu fragen, wie denn die Wahlergebnisse ohne Roland Koch ausgesehen hätten. Wäre die Linke dann überhaupt im Landtag?
2. Wäre es den Wählern allein um die Sache (das Parteiprogramm) gegangen, wäre Herr Koch als Ministerpräsident automatisch legitimiert.
Die Moitive der Wähler haben wohl beides umfasst. ABER: Wie auch immer man es sieht, die CDU hat als stärkste Partei sowohl den Regierungsauftrag als auch die Berechtigung, den Ministerpräsidenten zu stellen. Es könnte höchstens strittig sein, ob es unbedingt Koch sein muss.

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03. März 2008 12:09

Mit welchem Recht, Herr Dinc?

johann greiner (jgr271)

Sie sagen, die SPD und Linken sollten "... endlich begreifen, dass nur der Jenige das Recht hat, sein Geld zu verteilen, der es auch verdient hat", undn fragen nach dem Recht mit dem umverteilt werden soll.

Die Antwot ist einfach. Auf diese Weise wird das Geld genau jenen Leuten wiedergegeben, die es verdient haben. Was meinen sie, wieviele Milliarden hätte Nokia verdient ohne Mitarbeiter in Bochum und all den anderen Standorten? Wie reich wäre z. B. ein Henry Ford geworden, ohne die vielen "kleinen" Arbeiter, die mit ihrer Hände Arbeit "seine" Autos bauten und entsprechende Gewinne damit überhaupt erst möglich machen?

Die Frage ist nicht, mit welchem Recht von reich nach arm "umverteilt" werden darf. Die Frage ist vielmehr, mit welchem Recht einem Arbeiter sein gerechter Anteil am gemeinsam erwirtschafteten Gewinn überhaupt erst vorenthalten wird? Um es mit brecht zu sagen: Armer Mann und reicher Mann, standen da und sah'n sich an. Und der Arme sagte bleich: wärst ich nicht arm, wärst Du nicht reich!

Sie sagen, ein solches varantwortungsloses Konzept verderbe die Wirtschaft und Gesellschaft. Dem ist nichts hinzuzufügen. Also gebt das Geld denjenigen die es wirklich verdient haben!

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03. März 2008 11:50

Verfahrene Situation

Rudi Ratlos (grandmhh)

Ist ja klar, daß sich hier bei der FAZ die konservativen Kommentatoren tummeln, und ich will mich auch nicht über die Angriffe unter die Gürtellinie beschweren. Und ja: es ist Wortbruch, den sie da betreibt. Nachdem wir das jetzt gemeinsam festgestellt haben:
Wie stellt sich ein Konservativer das weitere Vorgehen vor? Bei ehrlicher Betrachtung muß auch Ihnen klar sein, daß Koch für Grüne oder SPD nicht akzeptabel ist. Darüber hinaus haben wir in Hessen die besondere Situation, daß die SPD ein sehr "linker" Landesverband ist und die CDU ein sehr "rechter". Also nicht so einfach wie eine große Koalition in Berlin (mit nicht so extremen Fraktionen). Ich sehe nur Schwierigkeiten, aber keine Lösungen.

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03. März 2008 10:40

Wortbruch

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

"Wortbruch" ist doch schon ein kleiner Euphemismus;
LÜGE trifft den Kern der Handlung.

Und hat sie auch viele Facetten, eine Lüge ist wie eine Schwangerschaft:
"ein bisschen" gibt es nicht !

armes Hessen

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03. März 2008 08:22

Lieber Heinrich Heine - Freund Fereli

thomas schimpf (tom_s)

... Sie, wie auch mit einer Ausnahme alle vorherigen "Kommentatoren" haben leider völlig recht. Deswegen noch einmal die nicht ganz originalgetreue Präzisierung:

DENK ICH AN HESSEN IN DER NACHT
BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT.

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03. März 2008 02:50

Zeit für das Mehrheitswahlrecht

thomas schulz (peanutbutter)

Das vor allem in der SPD zur Mode gewordene Geschwätz vom angeblichen "Wählerwillen", der natürlich zum eigenen Vorteil interpretiert wird, geht mir langsam auf die Nerven. Woher will die gute Frau denn wissen, was die Wähler denn nun wirklich wollen ? Was das unedinte Streben nach Macht angeht, kann ich schon fast keinen Unterschied mehr zwischen Koch und Ypsilanti erkennen.

Mag sein, daß sie von Beck, Nahles & Co. vom linken Flügel der SPD dazu genötigt wird, die Macht in Hessen um jeden Preis anzustreben, um eine Mehrheit bei den anstehenden Bundestagswahlen ohne eine große Koalition vorzubereiten. Aber das größte Kapital eines Politikers, seine Integrität, dafür zu opfern, ist politischer Selbstmord.

Um dieser Schmierenkommödie, die den Rückhalt für die parlamentarische Demokratie in der Gesellschaft gefährdet, ein Ende zu setzen, schlage ich vor, ein lupenreines Mehrheitswahlrecht ohne Zweitstimmen einzuführen. Dann hat das von Schröder entwickelte "Wahl verloren - Fakten verdrehen - Wahl gewonnen" Prinzip keine Chance mehr und dann wird es auch keine inkompetenten Proporzkandidaten auf Listen mehr geben.

Nur gut, daß Willy Brandt, der die SPD in die Mitte der Gesellschaft positioniert hatte, das nicht mehr erleben muß.

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03. März 2008 01:09

Demokratieverständnis null

dietmar metauge (dietmar51)

Guten Tag Frau Ypsilanti,

wie können Sie so verbohrt sein, und immer wieder behaupten, daß Sie einen klaren Wählerauftrag haben. Begreifen Sie es in Ihrer ekelhaften Verbortheit überhaupt nicht, daß Sie eben nicht mit der Mehrheit der Wähler gewählt wurden. Herr Koch hat die Mehrheit. So ist das in der Demokratie!! Sie aber sind nichts anderes als eine machbesessene Frau. CDU und FDP haben sogar, wenn mann die Stimmen zusammen zählt weitaus mehr Stimmen als Rot-Grün. Wo also kommt Ihr so klarer Wählerauftrag her??? Nur lassen Sie sich am 5. April ruhig von den Kommunisten wählen. Sie werden ihr blaues Wunder erleben, wenn Sie sich mit diesen Kommunisten Tölpeln einlassen. Armes Hessen!! Was Herr Koch in 8 Jahren guter Arbeit aufgebaut hat, werden Sie mit Ihrem konfusen Programm in einem Jahr zerstört haben. Denn es ist immer noch so und wird auch so bleiben, daß die, die arbeiten, die Harz IV Gesellschaft und die Studenten ernähren muß und nicht Sie als Ministerpräsidentin. Wenn ich dann noch an Ihr Schattenkabinett denke, läuft es mir kalt den Rücken runter. Hoffendlich kommt es zu Neuwahlen, dann bekommen Sie Ihre Quittung.
Viel Spass am 5. April, Taschentuch nicht vergessen, Heide Simonis läßt grüßen.

Dietmar Meta

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02. März 2008 22:42

Es kommt nicht auf den Wahlkampf an, sondern auf die Politik!

Hermann Weiß (Weiss10)

Auch das ist ein Krankheitszeichen der deutschen Politik: daß ein verpatzter Wahlkampf sich derart verhängnisvoll auswirken kann.

Einige Wochen vor der Wahl war eine klare Mehrheit der Hessen für Koch, und dann ändert sich diese Einstellung bloß aufgrund eines schlechten Wahlkampfes!
Das ist einfach nicht mündig!

Denn es kommt nicht auf den Wahlkampf an, sondern auf die Politik.
Und da war die Mehrheit der Hessen ja zumindest noch einige Wochen vor der Wahl der Meinung, daß Kochs Politik im allgemeinen eher gut zu beurteilen war (womit sie übrigens recht hatte).
Wenn die Ypsilanti einen überzeugenden Wahlkampf geführt hätte, hätte ich noch einigermaßen einen Stimmungsumschwung verstehen können, aber es wirkte sich eben kein guter Wahlkampf der SPD (den es nicht einmal gab), sondern eben ein schlechter Wahlkampf der CDU so gravierend aus.

Wer aber eine passable Regierung bloß wegen eines schlechten Wahlkampfs abwählt, wählt unverantwortlich.

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02. März 2008 19:17

komplexes Verständnis von Wortbruch ...

Andreas Winkler (fonzie)

"Es geht nicht um den Machtanspruch einer Person." Das ich nicht lache! Ypsilanti will Ministerpräsidentin werden - dann soll sie es doch wenigstens klar sagen. Und nicht nur auf Nachfrage und so blödsinnige Sätze wie den obigen von sich geben. Dieses Gefasel von "solidarisch" und der Habitus des "Ich opfere mich nur für euch, um den Koch mit Links abzuschießen" - nicht auszuhalten.

Vor der Wahl hat sie gesagt: Von den Linken werde ich mich nicht wählen lassen. Falls sie es doch tut, ist es das Gegenteil der gesagten Worte. Das genaue Gegenteil, die Negation. Wortbruch. Punkt.

Und so zu tun, als ob die FDP daran Schuld ist, dass sie diese schwere Bürde auf sich nehmen muss, um das Land von Koch zu befreien - bäh. Dann soll sie doch wenigstens so ehrlich sein und sagen: Ich bin selbst links und will eine linke Politik und eine linke Regierung für Hessen. (Hätte sie natürlich auch vor der Wahl sagen sollen...). Und dann bitte nichts mehr von "dynamischen Wirtschaftsregionen" erzählen. Sondern noch bisschen mehr von kuschelig warmer Solidarität - und goldenen Wasserhähnen für alle!

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02. März 2008 19:04

Uneinsichtigkeit

Detlef Stark (wool-web)

Diese Frau ist in ihrer Uneinsichtigkeit nicht mehr zu toppen.
Ich verwahre mich als mündiger Bürger gegen diesen Versuch, mir ihre Sichtweise und Interpretation von Wortbruch oder ihre Meinung über Roland Koch als Ministerpräsident des dynamisch wirtschaftlichen Hessens mit der Brechstange eindreschen zu lassen.
Roland Koch hatte bei seinem Antritt als Ministerpräsident ein von der vorherigen SPD-Regierung heruntergewirtschaftetes Land Hessen in seiner Regierungszeit wirtschaftlich an die Spitze der Bundesländer geführt.
Frau Ypsilanti hat dagegen in ihrem ganzen bisherigen Leben noch nirgendwo Verantwortung getragen und nirgendwo bewiesen, dass sie aus dem Stand und ohne Beweis eines Regierenkönnens in der Lage ist, ein bedeutendes Bundesland zu führen.
Grosse Worte allein reichen nicht.
Ihre derart dargestellte Selbstsicherheit ist nahe am Grössenwahn und unerträglich und ich kann nur hoffen, dass sie hoffentlich noch von einigen einsichtigen Akteuren gestoppt und auf den Boden der Tatsachen geholt wird.
Detlef Stark

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02. März 2008 19:03

Ych mach mir die Welt, wiedewiede wie sie mir gefällt

harald schneider (asklepion)

Fr. Y sagt: sie habe gekämpft, war fest überzeugt und hat deshalb Versprechen gegeben. Dann hats nicht gereicht und jetzt ist die FDP in der Pflicht? Da muss man SozPäd sein um dass zu verstehen. Das Problem (was Fr. Y konsequent ignoriert) ist das es eben leider keinen klaren Wählerauftrag gibt. Alle Koalitionen lassen sich nur unte Wortbruch eines oder mehrerer Partner verwirklichen. Das Fr. Y darin gar nichts Schlimmes sieht ist bezeichend für ihre Person und Teile ihrer Partei (Hr. Müntefering meinte auch schon, dass Wahlversprechen nach einer Wahl nicht mehr gelten).
Des weiteren vergisst sie wohl, dass die Wähler, die (im Vertrauen auf ihre eindeutige Aussage zur Linken) SPD gewählt haben, dies unter diesen neuen Aussagen zum Teil wohl nicht getan hätten.
Da sagt sie es gehe ihr nicht um den Machtanspruch einer Person, um diesen danach genauso anzumelden.
Ihre Aussage zu Becks Vorgehen entbehrt nicht einer gewissen Komik. Das man noch nicht einmal den Minimalanstand sich für einen Stilbruch zu entschuldigen von Politikern erwarten kann haben die meisten Menschen auch schon bemerkt. Warum sollten sie es aber honorieren?
Hessen hat von 2 Amtsperioden Koch profitiert, ob das bei ihr auch so ist, müsste sie erst beweisen

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02. März 2008 18:55

Realitätsverirrung und Machtgeilheit

Frank Aschenbrenner (Fentanyl)

Wenn man sich die letzten Artikel und Kommentare aus der FAZ zu dieser Frau angeschaut hat, kann man mit Fug und Recht sagen, dass diese Situation schon vor Wochen genauso vorhersagber war. Leider häufen sich solche Szenen aus dem SPD-Lager nach einer Wahl. Man denke an Hr.Schröder oder Fr. Simonis. Vielleicht muss man aber auch einfach nur an Wahrnehmungsverirrung leiden, um in der SPD Politik machen zu dürfen.
Dass die FDP nun zum Buhmann in Hessen werden soll, wussten viele. Doch betrügt diese Partei aber nicht ihre Wähler und will von ihren Wahlversprechen nichts mehr wissen. Vor der Landtagswahl wurde von der FDP eine eindeutige Koalitionsaussage zur CDU gemacht. Genau dies hat der FDP auch Einiges an Zugewinn gebracht. Viele der Wähler sind wohl aus dem Lager der CDU gekommen, die enttäuscht von Roland Kochs Wahlkampf waren, aber sich auch nicht nach links orientieren wollten.

Frau Yspilanti versucht nun aus dieser Situation ihre eigene Sturheit auf die FDP abzuwälzen. Wieso ist es eigentlich in Ordnung, dass die SPD sich nicht auf die CDU zubewegen muss. Wo bleibt die Häme gegen die ebenfalls Wahlverlierer DIE GRÜNEN, welche sich gleichsam nicht bewegen? Armes Hessen....

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02. März 2008 18:26

Stimmt, Frau Ypsilanti......

Albert Huber (AlbertHuber)

...."Wortbruch" würden Sie begehen, wenn Sie "Mr. -12% Roland Koch" nicht vom Amt des Ministerpräsidenten in Hessen ablösen würden.

Die Mehrzahl der hessischen Wähler, welche bei der Wahl entsprechend votiert haben, erwartet dies von Ihnen. Diese Wähler erwarten einen Politikwechsel.

Also gehen Sie diese Sache bitte mutig an.

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02. März 2008 18:18

"Denke ich an Deutschalnd in der Nacht, werde ich um den Schlaf gebracht"..

Faruk Yalcin Dinc (fereli)

Der erste Problemfall heißt Roland Koch, der als "Landesvater" 6 Wochen vor der Wahl mit in Umfragen 12% Vorsprung hatte, wie ein sicherer Sieger erschien, dann aber einen unnachvollziehbaren Wahlkampf, ohne Wahrnehmung der Warnungen und Lage führte, so dass sein Vorsprung nach der Wahl nur noch 0,12% betrug. Es graut ja einem davor, daran zu denken dass so ein Mann das Land 9 Jahre regierte und noch weiter regieren will. 2. Problemmfall heißt Andrea Ypsilanti. Ihr armseliges Konzept ist das Versprechen von Reichen zu nehmen auf "Arme" zu verteilen. Es fragt sich: mit welchem Recht eigentlich? Die Sozialdemokraten und die Linken sollten endlich begreifen, dass nur der Jenige das Recht hat, sein Geld zu verteilen, der es auch verdient hat. Ein solches varantwortungsloses Konzept verdirbt wie in Vergangenheit auch heute die Wirtschaft und Gesellschaft sowie den Staat und zwar besonders finanziell. Es gibt in Deutschland nur noch Verantwortung und Schaffenskraft - soweit noch vorhanden - zu verteilen. Der eigentliche Problemfall ist allerdings das allgemeine politische Niveau , das das Desinteresse der gescheiten Leute an der Politik erklärt. Leider sind die Perspektiven nocht düsterer als die Gegenwart... Na dann "gute Nacht"..

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