Hr. Dr. Nikolaus hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Mit seinen geistig hoch stehenden Meinungsäußerungen zur Lage der Frau. Jetzt fehlt noch die liebe Franziska Altmann um ihn ein wenig vor den Anfeindungen degoutierter Leser zu schützen.
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Mit der sagenumwobenen Frauenarbeit ist es wie mit des Kaisers neuen Kleidern. Nur die Klugen können sie sehen. Logisch dass ich sie nicht sehe. Hat doch das Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung festgestellt, dass ostdeutsche Männer dumm sind.
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90% aller Zahlungen für Alimente, nachehelichen Unterhalt und Betreuungsunterhalt werden von Männern geleistet. Fälschlicherweise glaubte ich, dass sich hier zeigt, wer nur schwafelt und wer wirklich was schafft.
Doch halt, so einfach ist das nicht. Die Frauen haben ein Recht auf dieses Geld, denn die tun ja schon so viel für die Gemeinschaft. Sie
- arbeiten nicht
- sind hochqualifizierte Akademikerinnen und
- Powerfrauen mit Frauenpower.
Und da sollen die auch noch arbeiten?!
Nein, die können nicht alles machen.
Wenigstens arbeiten sollen die Männer – wenn die sonst schon nichts tun.
Oder kennen Sie einen Mann, der eine hochqualifizierte Akademikerin ist? Oder eine Powerfrau mit Frauenpower?
Sehn Se!
1. zum Nachdenken
Das die Frauen uns im Osten verlassen - liegt nur an der besseren Bildung? Oder auch am System vorhandener Stellen? Wo gibt es im Moment feste bezahlte Stellen für Frauen im Osten: im Sozialbereich (Krankenhäuser & Co.) dann in jeder Firma ein paar Bürokauffrauen oder ein paar Stellen mit besonderem Bedarf an Fingerspitzengefühl, aber sonst stehen doch leider bevorzugt die jungen Frauen auf der "benachteigigten" Seite z.B. als Pauschalkraft im Kaufland - Wo gibt es einen Ausbildungsplatz - Wer stellt mich ein, wenn ich doch potentiell 3-4 Jahren nach der Ausbildung vielleicht doch für 1-3 Jahre für die Familie da sein will?
z.B. Meine 10. Klasse: Abschluss 1991 vielleicht untypischerweise gingen 50% der Jungen zum Abitur aber nur 20% der Mädchen. Die anderen suchten sich eine Lehrstelle. d.h. 3 von den Mädchen fanden in Dresden eine, alle anderen mußten von zu Hause weg, nach Essen, Kassel, München Stuttgart, Rosenheim ...
- Das Resultat: Alle im Westen glücklich verheiratet, die Jungs Arbeiten fleißig vom Bauunternehmer bis zum Journalisten - aber alle außer mir alleine. Arbeitslos ist keiner.
2. Männer in der Bildung fehlen absolut und immernoch vom Kindergarten bis zum Schulabschluss!
...zeitgeistig GANZ weit vorne äußert sich Frau Lotz, offenbar ohne den Artikel überhaupt gelesen zu haben - aber als Frau darf sie das ja.
Antwort als Verständnishilfe: ..weil die Männer keine Vorbildrollen innehaben (dürfen/sollen/wollen)! Das müsste Sie doch freuen, dass die Rechten keinen bleibenden Eindruck machen können. Zu dumm nur, dass aus dem Jungen nix wird ohne Papa oder sonstige Vorbildfigur. Ein Dilemma.
Loser sind keine Vorbilder, falls Ihnen das noch nicht bekannt ist.
Hr. Klier hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Mit seinen geistig hoch stehenden Meinungsäusserungen zur Lage der Frau.
Jetzt fehlt noch der liebe Hr. M. Vogt um ihm ein wenig vor den Anfeindungen degoutierter Leser zu schützen.
:-)
Müssen Sie den geistigen Offenbarungseid in so geradezu obszöner Öffentlichkeit leisten?
Die Powerfrauen aus dem Osten sind nicht da, wo gearbeitet wird und Werte geschaffen werden? Ich darf Ihnen sagen: 90% der Azubis zu Bürokauffrau/Mann bei meinem Arbeitgeber in Frankfurt (am Main, nicht an der Oder!) sind junge Frauen aus dem Osten!
Es steht Ihnen jetzt natürlich frei, meinem Arbeitgeber, einer öffentlichen Förderbank, zu bescheinigen, daß dort keine Werte geschaffen werden. Das werden aber Millionen unserer Förderkunden in Deutschland anders sehen.
Schönen Tach noch!
macht das Volk SCHLUSS mit dieser "Politik"??
denn es ist unmöglich bei den vielen GleichstellungsbeauftragtInnen und der überall erfolgreich umgesetzten Gender-Ideologie, daß eine Benachteiligung statt gefunden hat. Das ist einfach nicht wahr und währe darüber hinaus ein eklatanter Verstoß gegen die Gleichberechtigungsgesetzte und die Antidiskriminierungspropgramme für die in den letzten Jahren Milliarden aufgewendet wurden.
Die 68er hatten 40 Jahre lang nur Spaß, am Ende hat man eben eine kaputte Gesellschaft. G. Schröder und J. Fischer, und etwas verspätet Frau v. d. Leyen, mehr muß man dazu gar nicht sagen, Menschen die nur Scherbenhaufen hinterlassen können, aber bei ihrer Generation, der Generation "Spaß" und "Rücksichtslosigkeit"und "macht kaputt was euch nicht gefällt" gut angekommen sind.
Ist solch eine Frage überhaupt zulässig? Müßte es nicht heißen, da wird ein Land abgewirtschaftet, weil die wertvollste Ressource, der junge Mensch auseinanderläuft? Schwierig, mit Sicherheit schwierig und wie Prof Bertram darlegt, kein neues Problem, es war alles schon da. Also, was ist zu tun? Investieren in die Zukunft und investieren in Menschen heißt investieren in Gemeinschaften.
Die Benachteiligung der Jungen im (west-)deutschen Bildungssystem zu leugnen zeugt schon von gehöriger Ignoranz der Fakten. (in Kürze: Die Eigenschaften, die Erfolg im deutschen Schulsystem bedeuten, sind überwiegend typisch weibliche Eigenschaften, dazu noch die mangelnde Zahl der Vorbilder für Jungen. Schule auf Jungen ausgerichtet wäre ganz anders)
So wie Mädchen benötigen auch Jungen Identifikationsfiguren (auch für Geschlechterrollen). Dies scheint aber seit Jahrzehnten nicht gewollt. Motivation hängt auch sehr von Vorbildern ab, besonders in jungen Jahren.
Die "Quote" im Bildungssystem hätte daher schon sehr lange eine Männerqoute sein müssen, es war aber im Zuge des gender mainstreaming und des Feminismus das Gegenteil.
Ich halte diese Politik für ähnlich verachtungswürdig wie Rassismus. Bloß dass hier das Geschlecht statt der Rasse im Vordergrund steht.
Stattdessen wird schon die Nennung dieser Tatsachen sanktioniert, tot geschwiegen, mundtot gemacht.
Die Quittung kommt ganz sicher: Mehr Probleme und somit mehr Auswanderung und weitere Verschärfung der Situation.
wenn wir nicht endlich mal wieder was gelesen hätten von den hochemanzipierten hochqualifizierten Akademikerinnen, den Powerfrauen mit ihrer Frauenpower.
Wo man die überall sieht, Wahnsinn.
Im Duden, in den Arbeiten der linken Sozialwissenschaft, in den Arbeiten der feministischen Sozialwissenschaft, in den Arbeiten der linken Politikwissenschaft, in den Arbeiten der feministischen Politikwissenschaft, in den Artikeln der FAZ-Autorin Sandra Kegel, in den Artikeln der FAZ-Autorin Alice Schwarzer. ...
Überall.
Doch halt, nicht überall.
Es gibt noch ein winziges Areal wo die nicht zu sehen sind, nämlich überall wo tatsächlich gearbeitet wird, wo Werte geschaffen werden, wo die Arbeit richtig stressig ist, wo für die Arbeit tatsächliche Qualifikation erforderlich (und keine Anwesenheitsbescheinigungen für das geistes“wissenschaftliche“ Kuschelseminar) ist und wo tatsächlich Verantwortung getragen wird.
Wo sind die eigentlich, die nach Westen abgewanderten Powerfrauen mit Ihrer Frauenpower?
Wo gearbeitet wird sind die jedenfalls nicht.
Aber wo dann?
Na, ja, wünscht man sich schon lange - habe ich mir vor 20 Jahren auch gewünscht als mein Sohn diese Einrichtungen besuchte.
Aber schließlich gibt es ja Gründe, warum es so wenig Grundschullehrer gibt - zu unattraktiv, zu unmännlich, zu schlecht bezahlt, zu schlechtes Images und dafür zu anstrengend - Mathe und Sport in der Oberstufe ist bequemer und deutlich besser angesehen.
Für Erzieher gilt das gleiche - man kann nicht gleichzeitig mit Weicheiargumenten kommen und erwarten, dass Männer dann bereit sind diesen Job anzunehmen, der außerdem kaum Aufstiegschancen bietet.
Das haftet ja nun bekanntlich den meisten sogenannten 'Frauenjobs' an - nicht zuletzt, weil es als Verlängerung häuslicher Tätigkeiten gesehen werden - also als eher nicht so qualifiziert.
Dies ist schon lange meine Befürchtung, dass die inzwischen fast ausschliesslich weiblichen Pädagogen in den KiTas und die dann folgenden ebenfalls fast ausschlisslich weiblichen Lehrkräfte in den Grundschulen zu einem Zerrbild der "Emanzipation" führen. Der hier geschilderte Effekt in den östlichen Bundesländern dürfte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit mit geringer Verzögerung im Westen wiederholen. Es wird Zeit, sich von der Ideologie des "gender mainstream" zu verabschieden und insbesondere in den Kindergärten und Grundschulen gezielt männliche Pädagogen zu werben. Nur von Pädagogen beiderlei Geschlechts können Jungen und Mädchen jeweils ihre eigene Rolle finden und gleich gut gefördert werden.
Die Autoren dieser Studie scheinen Korrelation mit Kausalbeweis zu verwechseln. Welches Kind bezieht denn bereits im Grundschlulalter Motivation fuer den schulischen und beruflichen Erfolg? Mangelnde Schulleistungen von Maennern im Osten scheinen vielmehr einer maennlichhen Alltagskultur geschuldet zu sein, die permanenten Alkoholkonsum vorlebt, und das Streben nach beruflichen Zielen verachtet. Aehnliche soziologische Verhaltensmuster lassen sich auch unter schwarzen Maennern in den USA beobachten, wo ein junger schwarzer Mann als "wie ein Weisser" verachtet wird, wenn er schulische Leistung bringt. Es sind also die jungen Maenner selbst, die sich fuer ein Randgruppendasein entscheiden. Die Gesellschaft muss sich ueberlegen, mit wieviel Steuergeldern dieses Phaenomen weiter subventioniert werden soll.