In Bayern ziehen die Freien Wähler mit Hubert Aiwanger in den Landtag ein

Parteien

Freie Wähler erwägen Antritt bei Bundestagswahl

Nach den jüngsten Wahlerfolgen sehen die Freien Wähler offenbar eine Chance, sich auch auf Bundesebene zu etablieren. Dazu müssten die vielen lokalen Wählervereinigungen zunächst eine Bundespartei gründen. Die Entscheidung könnte schon am Samstag fallen.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Oktober 2008 18:49

Eine neue politische Kraft?

Harry LeRoy (Cimon)

Nun es wäre wünschenswert, wenn die freien Wähler jenen Schritt täten, da dies bei der nächsten Bundestagswahl die Wahloptionen etwas auflockert und vielleicht einmal die verkrusteten Strukturen des hiesigen Parteienunwesens aufbrechen könnte. Schön wäre es, wenn die freien Wähler sich als Antipode der bisherigen Parteien konstituieren würden: Also als Partei mit innerer Demokratie, mit hitzigen Debatten, Abstimmungen und richtigen Wahlen von Kandidaten und Funktionsträgern. Alles elementare Dinge, welche den heutigen Parteien fehlen und den Parteibetrieb schon vom bloßen zusehen als nervtötenden, unwirksames Intrigenspiel erscheinen lassen.

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09. Oktober 2008 18:37

Hauptsache, regieren. Als Koalition rechts der SPD und die Kanzlerin stellen,

Hans-Werner Bender (DRHWB)

das wäre doch das optimale Ergebnis für die CDU, auf lange Sicht. Dafür gibt man auch ehemalige Wählerpotentiale auf. Die CDU wird die SPD nicht links überholen, aber versuchen ihr Wählerstimmen abjagen. Die SPD kommt dabei auf beiden Seiten immer mehr in Bedrängnis. Also vielleicht doch eine bürgerliche Mehrheit? Jetzt wird nicht nur die FDP gefordert sein sondern, so ist zu hoffen, eine (nur eine wg. 5% Klausel) neue Partei. Diese könnte dann die neue politische Heimat von enttäuschten CDU-Wählern und auch Nichtwählern werden. Ob dies dann ein Selbstläufer wird? In Hessen sind die Freien Wähler bei der letzten Landtagswahl allerdings gescheitert. Vom Wahlkampfauftritt Roland Kochs enttäuschte Wähler sind nicht zu den Freien Wählern übergelaufen sondern haben lieber Frau Ypsilanti gewählt. Das waren aber eher nicht die konservativen Wähler sondern eher "fortschrittliche" CDU Sympathisanten. Nur, so einen Fehler macht man hoffentlich nur einmal, jetzt weiß man Bescheid.

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09. Oktober 2008 16:48

Eine sehr gute Nachricht

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Denn das Cartell der Berliner Funktionaere gehoert herausgefordert.

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09. Oktober 2008 14:18

Schön blöd von der CDU..

Jochen Woywadt (buebuebue)

..die Zeichen der Zeit zu ignorieren und sich weiterhin in eine sozialistische Partei umzuwandeln. Herrgott, worauf warten die denn noch? Hier ist das Wählerpotential, nicht am linken Rand, da gibt es genug, die ewigen Sonnenschein und Freibier für alle versprechen.. Naja, wenn die CDU diese Wähler nicht will, andere Parteien sehr wohl. Ich sehe schon die nächste "Volkspartei" in Splittergruppen aufgehen. Schön blöd, wie gesagt!

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