
Sie sollte sich von nun an auf Ihre intellektuelle Leistungsfähigkeit beschränken und nur noch für "Emma", Bild oder St.-Pauli-Express schreiben.
Diejenigen, die ihr hier zugestimmt haben, verdienen allerdings auch keine bessere Bewertung.
Mir tun nur die leid, die derartig abartige Geisteshaltungen und Lebenseinstellungen ausbaden müssen: die betroffenen Kinder!

Die Staatsgläubigkeit der Deutschen erreicht mal wieder einen Höhepunkt. Jetzt sollen wir uns also aktiv beim Staat darum bemühen müssen, unsere Ehe verlängert zu bekommen. Wer trägt eigentlich die Beweislast in welchen Dingen? Werde ich demnächst zurückgepfiffen, weil in unserer Ehe alles gut läuft?
Vielleicht sollte man das Verfahren ins Steuerrecht integrieren. Dann kommt mit dem Betriebsprüfer gleich der Eheprüfer mit. Und während der BP die Unterlagen durchschaut, prüft der Eheprüfer das Schlafzimmer auf vorhandene Verhütungsmittel durch.
Das ganze erinnert mich an Earl Sinclear aus der Fernsehserie "Die Dinos". Der musste auch mal einen Ehetest absolvieren, sonst wäre ihm die Lizenz abhanden gekommen. (Bekanntlich sind die Dinos ausgestorben.) Vielleicht sollte der eine oder anderer Politiker mal seriösere Berater zu Hilfe nehmen. Ich bin gerne dazu bereit.
Grüssse
Holger Röder

Zu meiner Jungsozialiasten-Zeit fragte ich warum wir diesen Mist in die Zeitung setzen sollten. Die Antwort wa kurz und klar: "Hauptsache wir sind in der Zeitung". Ja, Frau Pauli, hauptsache wir sind in der Zeitung. Ich glaube aber Bayern hat viele, viele und bessere Gründe in der Zeitung zu sein. Nicht Frau Pauli, Herr Stoiber hat das Land an die Spitzer der Bundesländer gebracht

Schon interessant, mit welcher Leichtigkeit die Frau P. wichtige Grundpfeiler unserer Kultur zur Disposition stellt.
Dass die Eheleute die Liebe zueinander als Gottes Geschenk und sich einander vertrauend annehmen sollen, hat sie entweder vergesen oder nicht verstanden.
Ehe war und ist eine Verantwortungsgemeinschaft füreinander und für die Kinder, mit denen man die Familie bildet. Gemeinsame Liebe, gemeinsame Verantwortung, gemeinsame Sorge.
Und nun: Ehe light ? Wozu noch heiraten, Leasing ist so einfach ! Dann geht es nicht mehr um Familie und Verantwortung, sondern nur noch um den Spaß; es ist ein legalisiertes Konkubinat ohne dauernde Verbindlichkeit.
Natürlich kommen in solchen Entwürfen Kinder nicht oder nur am Rande vor; ohne Rücksicht darauf, dass sie immer die Hauptleidtragenden sind, wenn die Eltern sich trennen !
Vielleicht passt der Vorschlag von Frau P. in die Zeit eines ungehemmten Hedonismus; schlimm genug und höchste Zeit, sich dagegen zu wehren und für ein Leben in christlicher VErantwortung füreinander einzusetzen !

wo sind die vorteile von sowas? alles was Pauli da vorschlägt kann man heute auch schon machen, wozu die beschränkung auf X jahre????....und scheidungen sind nur dann teuer wenn man sich nicht über das vermögen einigen kann, etwas was nach 7 jahren auch der fall sein wird...
alles in allem eine nette selbstinszinierung....

Dort, wo die Kultur von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, entartet nicht nur die Kultur sondern auch die Moral. Der Überlebenswille geht verloren zugunsten eines alle verschlingenden Hedonismus.
„Wozu braucht man die Liebe in einer Kultur des Begehrens? Warum sich mit einer Familie belasten, wenn Freiheit als oberster Wert propagiert wird? Was soll Moral in einer hedonistischen Gesellschaft? Wenn Gott tot ist, ist die ganze Welt ein Bordell, das man genießen sollte, bis man daran krepiert. Wenn das Individuum König ist, ist Egoismus die einzige Perspektive. Und wenn der Vater in der materialistischen Demokratie nicht mehr die höchste Gewalt ist, kann nur noch die Polizei der Gewalt Einhalt gebieten.“
Frederic Beigbeder: Windows on the World 2003 s.169

Aus politischem Kalkül zieht Frau Pauli wieder mal eine Show ab. Man kann doch solche Personen nicht für Ernst nehmen. Vielleicht schlägt sie demnächst auch noch vor, sich mal eben für 7 Jahre ein Kind anzuschaffen. Also hier ist jeder Kommentar überflüssig.

Eine grundsätzlich gute Idee, weil dies den Realitäten Rechnung trägt.
Nur löst die an sich gute Idee nicht das Problem der Scheidungskinder. Denen ist es völlig gleich, ob sie nach 7 Jahren "Probeehe" oder nach 10 oder 15 Ehejahren die Folgen einer geschiedenen Ehe tragen müssen!

wie Deutschland im Morast versackt.
Jeder Müll, sei er noch so eklig, wird von der Masse geschluckt, wenn er nur daherkommt in der Verpackung mit der Aufschrift „modern“, „progressiv“ und „gerecht“; und wenn der Dreck als „neue Idee“ oder „Denkanstoß“ verkauft wird.
Und wenn die Müllverbreiter sich von ihren Claqueuren als „mutig“ oder „unangepasst“ feiern lassen, ist Widerstand zwecklos.
Wer aufmuckt, der gehört zur „Altherrenriege“, ist ein steinzeitlich-mittelalterlicher Reaktionär.
In der Krippendiskussion mussten sich die Andersdenkenden (Nettiquette gilt für die Progressiven scheinbar nicht) als (aus den Postings der Krippenfanatiker rauskopiert):
- Angehörige der Mutterkreuzfront,
- religiöse Sektierer
- alte Herren
- Talibane
- völkische Untergangspropheten
- aggressive Ewiggestrige
- verquaste Sektierer
- mittelalterlich
- steinzeitlich und
- katholische Idioten
(diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit) beleidigen lassen.
Und genauso werden die Zerstörer gegen alle vorgehen, die Paulis abartige Rede kritisieren.
Wetten dass?
Eine Frage hätte ich noch:
Warum 7 Jahre? 7 Wochen täten es doch auch!

... Wirkung verfehlt...
Wieso diskutiert niemand über z. B. diesen Vorschlag der Frau Pauli:
"Verwaltungsmitarbeiter oder Lehrer dagegen könnten durchaus auch Angestellte sein. Ferner forderte sie, Lehrer nach Leistung zu bezahlen. "
Ein interessanter Vorschlag - eine Diskussionswürdige Frage... - nur - was denken wohl die Beamtenvertreter!
Volksentscheid hierzu - das wäre doch mal eine Idee!
Aber sicher - es ist einfacher, über einen pseudorealistischen Punkt zu reden.
Und deshalb schliesse ich mich an und frage:
Kann ich die Kinder dann nach 7 Jahren auch zurückgeben?
Oder wohin soll diese "entartete" Diskussion noch führen?!?
Danke - es gäbe wichtigere Themen - und das eingangs zitierte Thema wäre es würdig... Pauli hin oder her...

Ehe auf 7 Jahre? Homo Ehe-Lesben Ehe ? Sind das Ehen?? Der Anfang ist gemacht Entweder oder !
Die Ehe ist der Verbund zweier Menschen in 2 Familien die mit Kindern noch umfassender wird. Kinder die in festen Verbindungen aufwachsen wollen Vater und Mutter und brauchen sie!
Wenn nun schon der Damm gebrochen ist, kann man Weiterungen kaum noch verhindern. Da diese Formen mit Ehe nichts am Hut haben sollte man wenn schon dann 7 Jahre auch pro Person 7000 Euro und bei Homo und Lesben ebenfalls dementsprechende Gebühren einfordern.
Ehe und Familie alle weiteren Formen sind "Nachahmungen"Zeitprodukte. So sollten sie auch behandelt werden
Frau Pauli denkt meiner Meinung nicht daran Vorsitzende zu werden.Sie provoziert!
Walter Wasilewski
Knut meint:

Unsere Politik verkommt immer mehr zum Polit-Zirkus. Verlautbare als Politiker nur irgendwas das verrückt genug ist und schon zitieren dich alle Medien.
Politik ist zu wichtig, als dass wir sie zu so einem Zirkus verkommen lassen dürfen, bei dem die Wirkung und die PR wichtiger ist als der Inhalt.
Schlimm, wenn die Bürger nur noch auf Vorschläge reagieren, die verrückt genug sind. Noch schlimmer, dass Politiker (Vorbilder?) auf diesen Unterhaltungswagen aufspringen.
Wir sollten Frau Pauli nicht den Gefallen tun, auch nur ansatzweise ernsthaft über diesen Vorschlag zu diskutieren. Hier geht es nicht um Inhalte, hier geht es um eine Politshow. Frau Pauli hat bei mir auf ewig verloren. Ein Politiker, dem die Show wichtiger ist als der Inhalt, hat sich aus alleine diskreditiert.
Das hat übrigens nichts damit zu tun, dass ich Frau Pauli für zu unkonservativ halte, zur konservativen Fraktion gehöre ich nämlich nicht. Sie möchte (und das ist Teil der Show) konservative gegen unkonservative Werte gegeneinander ausspielen, ohne wirkliche Inhalte(!) anzusprechen. Es ist ein Armutszeugnis, dass die CSU sich auf dieses Theater einläßt, ohne selbstbewußt darüber zu stehen.

Die Aussage entspricht dem Zeitgeist, super Idee.

Ich finde die Vorschläge super und der Realität angepasst. Klar dass gegen diesen Vorschlag aus dem Munde einer mutigen unbequemen Frau vor allem konservative Männer Sturm laufen, die über den eigenen Tellerrand nicht hinaussehen.
Ich würde mir eine echte Trennung von Kirche und Staat wünschen. Die Kirche hat immer noch viel zu viel Einfluss, was letztlich wieder den Frauen schadet, die in der kath. Kirche noch nie gleichberechtigt waren.
Die Ehe ist überhaupt so ein künstliches Konstrukt, dass der Natur der Menschen nicht so ganz entspricht, wie die vielen Scheidungen beweisen. Nicht dass ich generell gegen die Ehe wäre, jeder nach seiner Facon. Und die zahlreichen Scheidungsanwälte können recht gut davon leben.

Die überwältigende Mehrheit der Frauen wird dagegen sein...
Wie sang ein "Philosoph" unserer Zeit: "All my exes wear Rolexes..."

Gute Idee - zwar nicht neu (vertrete ich z.B. seit 30 Jahren oder länger ...) - hat vor allem den Vorteil, dass dann über das in die Krise gekommene Bevölkerungs-Reproduktionsmodell (das angesichts der vielen Scheidungen, der Frauenerwerbstätigkeit und der damit in Zusammenhang stehenden Emanzipation der Frauen heftig in die Krise geraten ist) grundsätzlich neu und ernsthaft nachgedacht werden müsste. Vernünftige und Erfolg versprechende Alternativen (zur traditionellen Ehe) gibt's da reichlich - auch wenn die interessantesten hierzulande - und zwar zu unrecht - mit Blick auf unsere Vergangenheit als 'politically incorrect' geradezu verfemt sind ... Bei einer 'Ehe auf Zeit' wäre die Politik aber gezwungen , hier Lösungsalternativen anzbieten (katholische Kirche hin, evangelische Kirche her ...). Und Nebeneffekt auch: der Ehe als solcher würde das Zeit-Modell gut tun, die Partner würden sich , wenn ihnen auf Dauer tatsächich am Zusammenleben etwas liegt, wieder etwas mehr bemühen (müssen) ! Insofern könnte dieses Befristungsmodell der Ehe ansich sogar wieder aus der Krise helfen...

Es gab immer in der Geschichte produktive Provokateure.
Frau Pauli gehört nicht dazu. Sie provoziert nur aus Selbstzweck und Egoismus; nur um mal wieder in den Nachrichten genannt zu werden. Eben weil sie sich abends gern in der Tagesschau sieht.
Ernst nehmen muss man sie sicher nicht, keine Angst.

Eine tolle Idee zur längst überholten Form der deutschen Ehe. Der Vorschlag ist so aber nicht akzeptabel - fünf Jahre genügen vollends!
Erni Bär / Hamburg

Dann werden ihr alle Herzen und Stimmen zufliegen.
Naiver und realitätsfremder gehts nimmer.
Und diese Person ist Landrätin mit Ambitionen auf den Parteivorsitz und das noch bei der CSU.
Sie weiss, dass sie keine Chancen hat und macht lieber Schlagzeilen.
Das wars dann, denn sie wird mindestens 7 Jahre ins Nirwana verschwinden und hoffentlich auch dort bleiben.

vor dieser Frau. Geradezu revoltuinäre Denkansätze, die der "Altherrenriege" in der CSU mal wieder sauer aufstossen.
Nüchtern betrachtet, kann ich Frau Pauli nur recht geben klassische die Ehe - ursprünglich als sicherer Hafen der Versorgung gedacht - gibt es schon lange nicht mehr.
Jede zweite Ehe wird im laufe der Zeit geschieden - sehr zum Wohle tausender Rechtsanwälte - für die Scheidungen wohl zu den wichtigsten Einnahmequellen zählen dürften.
Wir leben in einer Zeit der Umbrüche - darum bitte der "Altherrenriege" weiterhin mit unbequemen Aussagen aufmischen.
Jens Leschmann
Kreditsachverständiger

...welch ein verrückter Vorschlag möge man denken... und dachte dies auch erst einmal.
ABER die Frau hat gar nicht soooo unrecht ! Warum eigentlich nicht. Bis dass der Tod euch scheide, gilt doch schon lange nicht mehr.
Allerdings muss geklärt sein, was nach dem "Auslaufen" der Ehe mit den Kindern, dem gemeinsam erworbenen Vermögen etc. passiert. (gerichtliche) Streitigkeiten wird es deshalb trotzdem geben.
Außerdem stelle man sich vor, dass bei Beginn der Ehe, der eine lieber ein Leben lang will, der andere erstmal nur für 7 Jahre. Schwierig. Auch ist ungeklärt, ob eine Ehe auch vorher geschieden werden kann oder geht dies dann gar nicht mehr und man muss die 7 Jahre durchstehen ?
Alles in allem, ist der Vorschlag wenig durchdacht aber durchaus in einer liberalen Gesellschaft eine Überlegung wert. Doch sind wir ehrlich: Latex-Gabi hat doch nur ein Forum gesucht, um wieder in aller Munde zu sein. Ich bin mal gespannt, wie weit sie noch geht

Wie kann man diese Frau ernst nehmen? Ich verstehe nicht, wie seriöse Tageszeitung so ausführlich über eine solche Meldung berichten können.

Ich frage mich wenn man schon etwas erleichtern will wie die Scheidung von gescheiterten Ehen, wieso man die Ehen von vorherein befristen (und somit "verwässern") will und nicht den Scheidungsprozess an sich erleichtert???!!!!
Absolut unverständlich meinerseits Frau Pauli!!!!

Ich freue mich ehrlich darüber, dass in unserer Gesellschaft, unserem Kulturkreis, Frauen die Freiheit haben, auch konträre Vorschläge zu bringen.
Früher oder später wird sich Frau Pauli dessen erinnern. Spätestens wenn der Islam in Deutschland aus seinem Schatten tritt, werden Diskussionen wie diese hinfällig werden.
Wir haben in der Vergangenheit hart gekämpft und viel Blutzoll gezahlt, um die fanatische katholische Kirche aus dem Staat und in die Glaubensfreiheit zu drängen.
Wenn ein aufgeklärter Islam jemals existieren soll, muss er aller Wahrscheinlichkeit nach denselben Beitrag leisten.
Ich für meinen Teil vermute, das wird nicht geschehen.
Also: Frau Pauli, geniessen Sie die Freiheit, solange Sie sie noch haben und achten Sie bitte nicht darauf, unsere Gesellschaft gar zu sehr zu demoralisieren, die Sie schon bald wieder brauchen werden, mehr denn je zuvor.

Diese Frau hat gelernt, wie man mit den Medien spielt. Und 4 kleine SZ-Repörterchen machen mit ihr ein Interview. Das reizt doch, so ein esoterisch-dummes Gequatsche in einer Welt, die kompliziert zu steuern ist. Da ist eine attraktive Frau, die sagt, dass wir eine bessere Welt wollen, doch netter mit anzusehen.
Doch politisch ist das mehr als dünn. Man darf gar keine Energie verschwenden, um sich über solch eine Selbstinszenierung zu freuen. Die Aufmerksamkeitsökonomie des Banalen machts möglich.

Ich fordere, die aktive Elternschaft ebenfalls auf 7 Jahre zu begrenzen. Bis dahin sollte das -- in der Regel einzige -- Kind ohnehin im staatlichen Rundum-Ganztagsbildungs- und -betreuungssystem untergebracht sein. Wozu braucht ein Kind dann noch einen Vater und eine Mutter?

Wäre es nicht am fortschrittlichsten, die willigen Ehepartner müßten sich zuvor lediglich auf eine beliebige Jahreszahl verständigen (irgendwo zwischen Null und unendlich)?
Und warum eigentlich X Jahre und nicht Y Monate?

Mir bleibt da nur die Frage eines Journalisten als Zitat: "ob sie sicher sei, unter dem richtigen Plakat zu sitzen - dem himmelblauen CSU-Banner".
Vor 30Jahren hätten alle gejubelt, heute gibt´s dazu nur ein müdes Lächeln.
Nun, ein Denkanstoss kann ja nie schaden, hauptsache wir haben mal wieder darüber gesprochen.

Die Statistikeln sagen das die Ehen nur noch max. 5 Jahren halten.
Wer eine Ehe eingeht sollte nur noch eine Beschränkungen von X Jahren haben und die Beziehung auch vor dem Standesbeamten lösen können. Der ganze Aufwand mit Scheidung nutzt nur der Daseinsberechtigung von Anwälten.
Mehr Pragmatismus und Realitätssinn ist hier gefordert.
Den Kindern ist egal ob die Eltern verh., geschieden oder nie verh. waren.

Das produktive Hinterfragen von eingefahrenen Positionen ist (fast) immer gut. Hoffentlich wird Frau Pauli nicht genauso über mitgespielt wie Eva Herman.

Ehe auf Zeit! Wo bleibt die Grantiezusage, Frau Pauli? Es werden in der Zeit Leistungen erbracht, Frau Pauli! Einfach weg? Die Rente? 7 X 7 Jahre Rentenanspruch, von 7 Männern? Kinder? Nimmt die Frau mit? Familie, Mutter Vater, Kinder? Nichts? Sollen alle so leben wie sie gelebt haben? Geht das denn, Frau Pauli?
Ich halte Ihre Ideen, mit Verlaub gesagt, für ausgemachten Bullshit, Frau Pauli!

..ist gar nicht durchgeknallt. Ich revidiere meine gestrige Meinung. Ihr fehlt nur der Sinn für bayerische Befindlichkeiten und den Sumpf Klientelpolitik.
Ehe auf Zeit:
Hervorragende Idee ! Gab es schon bei den alten Kelten ! Und gibt´s z.B. im Iran, allerdings meist nur für Zweitfrauen, da normale Prostitution dort verboten ist.
Aber: Jungen Paaren die Realität des Zusammenlebens und ggf. dessen Scheitern in Form einer auflösbaren "Probezeit" zu erleichtern, scheint mit attraktiv.
Brisanter wird es denn bei der - von mir ebenfalls favorisierten - Abschaffung des Ehegattensplittings und Einführung eines Familien- bzw Kindersplittings.
Das wäre zwar volkspolitisch sinnvoll, kostet aber mehr Wählerstimmen, als es bringt. Denn: Splitting-Begünstigte Kinderlose gibt es jede Menge, Familien sind aber ein Auslaufmodell, weil sie die Selbstverwirklichung massiv behindern.
Daneben schreit auch noch der katholische Klerus, was zumindest in Süddeutschland nicht gleichgültig ist - aber der trägt durch sein widernatürliches Zölibat ohnehin nicht aktiv zur Rettung des Deutschtums bei.
Nun, Frau Pauli, weiter so. Aber bitte ohne Latex, das steht Ihnen nicht !