An der fraglichen Sitzung war OB Ude anwesend. Er hat mit Sicherheit Franz Maget über die Erkenntnisse des Verwaltungsrates informiert. Außerdem wurde der Landtag informiert. Es ist unverständlich, Herrn Huber zum Rücktritt aufzufordern, wenn er damals gar nicht im Verwaltungsrat war. Außerdem kommt es nicht darauf an, wer wann was gewusst hat, sondern darauf, wie der Verwaltungsrat, als er hiervon erfuhr, intern auf das Bekanntwerden der Risiken reagierte. Der Maßstab für diese Reaktion musste sein, Schaden von der Bank abzuwenden oder – wenn er eintritt, so klein wie möglich zu halten. So wie die SPD den Fall behandelt, schädigt sie in großem Ausmaß das Ansehen der Bank. Sie handelt schlicht verantwortungslos. Erstaunlich, dass sie glaubt, der Wähler durchschaue ihr scheinheiliges Spiel nicht.
Der damalige Finanzminister Kurt Faltlhauser hat die Landtagsopposition Anfang September 2007 über die Lage der BayernLB informiert. Scheinbar leiden die Damen und Herren der SPD und der Grünen im bayerischen Landtag an Amnesie!?
für die Genossen der SPD. Wie oft soll den die BayernLB noch aufgewärmt werden? Und was ist mit dem Verwaltungsratmitglied OB Ude? Warum wird der von der SZ nie genannt...?
