Die Guten ins Töpfchen: Der Insolvenzverwalter hat Hoffnung für die 120 Karstadt-Filialen, die weitergeführt werden sollen

Karstadt-Insolvenzverwalter

Rund zwei Dutzend Kauf-Interessenten

Hoffnungsschimmer in Sachen Karstadt-Sanierung: Der Warenhauskonzern stößt mit dem geplanten Verkauf von 120 Filialen nach Angaben der Insolvenzverwaltung auf reges Interesse. Derzeit gebe es rund zwei Dutzend Kauf-Interessenten.

Auf der Streichliste: Karstadt “Haus am Dom“ in München

Sanierungsplan bekannt gegeben

Noch mehr Karstadt-Häuser schließen

Der Karstadt-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg hat grünes Licht für einen Sanierungsplan der Warenhauskette gegeben. Dabei werden 1200 Arbeitsplätze gestrichen. Drei Standorte werden aufgegeben, sieben weitere Häuser geschlossen und drei Multimedia-Fachmärkte dicht gemacht.

Das war´s für Quelle: Die Gläubiger stellen keinen Antrag, der in die Zukunft weist

Insolvenzverfahren

Gläubiger besiegeln das Aus für Quelle

Fast ohne Widerspruch haben die Quelle-Gläubiger die Entscheidung des Insolvenzverwalters akzeptiert, das Versandhaus zu liquidieren. Auf ihr Geld werden sie noch Jahre warten, weil viele Kunden in Raten zahlen.

Vor dem Aus: das Münchener Karstadt-Haus am Dom

Folge der Insolvenz

Sechs Karstadt-Häuser schließen

Zur Sanierung von Karstadt müssen sechs Kaufhäuser schließen: in Hamburg, München und Dortmund sowie drei Fachmärkte in Berlin, Braunschweig und Stuttgart. Die Gläubiger haben grünes Licht für die Fortführung der insolventen Kette gegeben.

Das größte Insolvenzverfahren der Geschichte geht in eine neue Runde

Versammlung in Essen

Arcandor-Gläubiger fordern 19 Milliarden

Schlechte Karten für die Gläubiger des insolventen Arcandor-Konzerns: Die Ansprüche von 19 Milliarden Euro werden nur im Promille-Bereich befriedigt. Dem früheren Chef Thomas Middelhoff sei dank. Er hat vor seinem Abgang das Vermögen ausgekehrt. Von Brigitte Koch, Essen

Seine Arbeit begann mit Hoffnungen, jetzt kriegt er Kritik von allen Seiten: Insolvenzverwalter Görg

Insolvenzverfahren

Der Arcandor-Komplex in drei Akten

Montag: Arcandor, Dienstag: Karstadt, Mittwoch: Quelle. Die Gläubiger bewältigen nächste Woche in der Essener Grugahalle den größten Pleitefall in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Sie versuchen es zumindest. Von Brigitte Koch und Rüdiger Köhn

17 Kaufhäuser stehen noch auf 
der Kippe

Arbeitnehmer verzichten

Karstadt-Sanierungsplan nimmt erste Hürde

Arbeitnehmervertreter und Insolvenzverwalter haben sich auf ein Eckpunktepapier für die Sanierung der insolventen Kaufhauskette Karstadt geeinigt. Die Mitarbeiter werden auf Teile ihres Weihnachts- und Urlaubsgelds verzichten. 17 der insgesamt 126 Waren- und Sporthäuser stehen bislang noch auf der Streichliste.

Quelle-Eigenmarke: Privileg

Versandhandel

Otto kauft die Marken Quelle und Privileg

Das Hamburger Versandhaus Otto hat sich die Rechte an den Marken Quelle und Privileg gesichert. Außerdem übernimmt Otto das Russland-Geschäft des zahlungsunfähigen Fürther Konkurrenten. Zum Kaufpreis gibt es keine Angaben.

800 Mitarbeiter zittern sich in Leipzig von Woche zu Woche

Quelle

Alles muss raus

Jetzt wird Quelle verramscht: An diesem Sonntagmorgen hat der größte Ausverkauf aller Zeiten im Internet begonnen. So eifrig gingen die Schnäppchenjäger zu Werk, dass die Internetseite teilweise überlastet war. Die Arbeiter im Zentrallager Leipzig fahren nun ein letztes Mal Sonderschichten. Melanie Amann hat sie besucht.

Bei Karstadt herrscht Ausverkauf - wie hier in Bielefeld

Sanierungsbemühungen

Karstadt und Verdi ringen ums Sparprogramm

An einem geheimgehaltenen Ort haben in Essen die Verhandlungen über einen Arbeitnehmerbeitrag zur Sanierung der insolventen Warenhauskette Karstadt begonnen. Auf 150 Millionen Euro sollen die 28.000 Beschäftigten in drei Jahren verzichten.

“Wir sprechen mit ernsthaft interessierten Bietern, die ihr Konzept auch finanzieren können“

Karstadts Zukunft

„Es gibt Interessenten aus dem In- und Ausland“

Klaus Hubert Görg hat mit dem gescheiterten Verkauf des Versandhauses Quelle auch persönlich eine Niederlage hingenommen. Der Insolvenzverwalter von Arcandor/Quelle musste sich viel Kritik über sein Vorgehen anhören. Im F.A.Z.-Interview spricht Görg über die Kritik und die Erfolgschancen von Karstadt.

Die Finanzierung für das Weihnachtsgeschäft ist gesichert

Versandhandel

Quelle macht weiter

Das Licht bei Quelle geht nicht aus. Commerzbank und Bayern LB haben der Verlängerung der Finanzierung für Quelle bis zum Jahresende schon zugestimmt. Die dritte Bank, der Forderungsfinanzierer Valovis, pokert aber noch. Von Rüdiger Köhn

Madeleine Schickedanz

Arcandor-Insolvenz

Das Finanzdesaster der Madeleine Schickedanz

Die Großaktionärin des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor muss mit dem Verlust ihres Privatvermögens rechnen, mit dem Bankkredite besichert waren. Offensichtlich hat sie zu lange und optimistisch an ihrem Arcandor-Engagement festgehalten. Von Brigitte Koch, Düsseldorf

Eick über Eick: Ich bin nicht gierig, aber auch nicht blöd

Arcandor-Insolvenz

Merkel schimpft über Millionen für Eick

Für Merkels Verhältnisse waren es ungewöhnlich deutliche Worte: „Absolut kein Verständnis“ habe sie für die Zahlung von 15 Millionen Euro an Arcandor-Chef Eick, die er trotz der heute offiziell eröffneten Insolvenz erhalten soll. Derweil teilte Arcandor mit, dass Eick das Unternehmen verlässt. Von Brigitte Koch

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23.12.2009 | 17:45
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