Umfrage zur Landtagswahl

CDU und FDP in Hessen vorn

In Hessen zeichnet sich eine deutliche schwarz-gelbe Mehrheit ab. Sechs Wochen vor der Landtagswahl liegt nach einer Wählerumfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die CDU bei 41 Prozent, die FDP kommt auf 12 Prozent. Die SPD fällt auf 26 Prozent. Das wäre der tiefste Stand seit 1946.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Dezember 2008 12:47

Umfrage zur Landtagswahl

Ursula Renner (URzsh)

Hoffentlich denken die Leute nicht, die Sache sei gelaufen, und bleiben zu Hause, anstatt zur Wahl zu gehen! Hoffentlich macht dieses Mal die CDU deutlich, warum man sie wählen sollte (und nicht wieder, warum man die anderen nicht wählen sollte).

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07. Dezember 2008 07:13

Große Koalition

Karin Frost (Westerland11)

Die angesichts der Wirtschaftskrise mit einem Glaubwürdigkeits- und Identitätsproblem kämpfende FDP kann für die CDU kein adäquater Koalitionspartner sein. Die großen Volksparteien CDU und SPD geben die Richtung vor. Alle Kräfte zur Bekämpfung der Krise zu mobilisieren und zu legitimieren, kann im Wahljahr 2009 nur einer Großen Koalition gelingen. Emotionsgeladene Momentaufnahmen können daran nichts ändern.

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06. Dezember 2008 11:40

CDU und FDP in Hessen vorn

Willy Slansky (OstLeser)

Diese Situation war absehbar nach dem "Theater", welches sich über Monate dem Wähler, von der SPD "gespielt", bot. Die SPD hat zumindest in Hessen ihre Glaubwürdigkeit verloren und mir scheint, dass diese (SPD) nach wie vor alles tut, dass es auch so bleibt. Es müsste schon ein Wunder passieren, wenn diese Entwicklung sich bald wieder für die SPD in eine positive Richtung ändern sollte. Man kann es den hessischen Wähler nicht verübeln, sich für die Partei und den MP zu entscheiden, die von außen gesehen Ruhe, Geradlinigkeit und Kompetenz ausstrahlen. Roland Koch konnte eigentlich in seiner Situation nichts Besseres passieren!

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05. Dezember 2008 12:28

Absturz der SPD

Wilhelm Rggrt (Wilhelm29)

Dieser Schäfer-Gümbel ist ein Simpel. Wenn man seine Äußerungen in den letzen Wochen liest, scheint es zu sein, daß er die Worte seiner Einflüsterin Ypsilanti auch noch glaubt. Und verkündet daß er nach der Hessenwahl eine herausragende Rolle in dieser Partei einnehmen wird. Schäfer- wer wars und Y werden im Wahlorkus untergehen.

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05. Dezember 2008 11:56

Hier ist er wieder - der Realitätsbezug

Georg Schmidt (GeorgSchmidt1)

Waren die Umfrageergebnisse in der Zeit der Rot-Rot-Grünen Koalitionsgespräche nicht ähnlich? Mit den Neuwahlen kommt die Erdung für machen Politiker(in) verstärkt durch die Quittung für die Missinterpretation von Volkes Wille...

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05. Dezember 2008 11:07

Bei Ypsilanti bedanken

Justus Möser (Advocatuspatriae)

Das Umfrageergebnis ist deutlich und wenig überraschend: Andrea Ypsilanti hat hoch gepokert und am Ende verloren. Mit einem inhaltlich klar linken Kurs, aber einer ebenso klaren Ablehnung einer Koalition mit der Linkspartei konnte sie bei den Landtagswahlen vor knapp einem Jahr das ganze Spektrum der SPD-Wähler, von verzweifelten Transferleistungsbeziehern bis zum gut situierten, linksliberalen Bürgertum, hinter sich vereinen. Nun sehen sich die bürgerlichen SPD-Wähler durch den gescheiterten Versuch, mit der Linkspartei, die Carmen Everts zurecht als teilweise verfassungsfeindlich einschätzt, getäuscht; sie werden wahrscheinlich teils zur FDP, teils zu den Grünen gehen. Der linke Flügel ist ebenfalls enttäuscht, weil ein aus der Sicht seiner Anhänger wünschenswerter, grundlegender Politikwechsel in einer rot-rot-grünen Koalition nicht gelungen ist; diese Wähler werden nun entweder gleich die Linke wählen oder in's Lager der Nichtwähler wechseln. Zurück bleibt eine Rumpf-SPD unter dem ebenso bläßlichen wie unbekannten Thorsten Schäfer-Gümbel, deren Wahldebakel vorprogrammiert erscheint - und dies, obwohl Roland Koch, wie die Umfrage belegt, persönlich nicht besonders beliebt ist. Die SPD darf sich bei Frau Ypsilanti bedanken.

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