
Hauptgegner im hessischen Landtagswahlkampf: CDU-Ministerpräsident Koch (rechts) und Herausforderer Schäfer-Gümbel von der SPD
01. Dezember 2008 Die hessischen Parteien werben mit nur wenig oder gar nicht veränderten Wahlprogrammen um Wählerstimmen. Und in den meisten Fällen stehen auch dieselben Personen an ihrer Spitze. Einzige markante Ausnahme: Der Gießener Landtagsabgeordnete Thorsten Schäfer-Gümbel tritt anstelle der SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti, die mit ihrem Versuch, sich mit den Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen, eine Desaster erlebt hat, als Spitzenkandidat der Sozialdemokraten an. Zwar will er die Linken klein halten, wie er sagt, schließt aber ein Bündnis mit ihnen nach dem Urnengang nicht aus. Die CDU will ihre Wirtschaftskompetenz herausstreichen und auf die Wiedereinführung der Studiengebühren verzichten, wie sie schon mitgeteilt hat. Doch davon abgesehen ist der Neuigkeitswert mit Blick auf die anstehende Landtagswahl gering.
Was meinen Sie: Sollten sie auch deshalb mit Wahlkampfaktionen bis nach den Weihnachtsfeiertagen warten?
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Text: @thwi
Bildmaterial: dpa