Andrea Ypsilanti: Hätte sie einer geheimen Abstimmung nicht getraut?

Manipulationsvorwürfe

Handyfotos, Hintertüren - Ypsilantis Methoden?

Eine Auszählung hinter verschlossenen Türen bei der Entscheidung über die Spitzenkandidatur; Abgeordnete, die mit Handyfotos beweisen sollten, dass sie ihre Stimme tatsächlich Andrea Ypsilanti gegeben hätten: Sind das Gründe für die späte Entscheidung der „Abweichler“? Von Volker Zastrow, Frankfurt

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Dezember 2008 23:04

Wahlmanipulation?

Günter Jäger (rohrbacher)

Die Argumentation aus SPD- und SPD-nahen Kreisen macht es glaubhafter, dass die Schilderungen in der FASZ richtig sind. Dafür spricht auch ein in der FAZ abgedruckter Leserbrief, der sinngemäss ausdrückt, dass laut Grundgesetz die Parteidisziplin höher steht als das Gewissen der Abgeordneten. Die Parteien wirken laut Grundgesetz an der politischen Willensbildung mit, sie überwältigen den Staat und dessen Souverän, das Volk, nicht. Die Idée des volontée générale sollte seit den Exzessen der französischen Revolution mit Robbespierre gestorben sein.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 22:13

Eine erstaunliche Kampagne

gisbert heimes (gisbert4)

die die konservativen Medien gegen Frau Ypsilanti nach wie vor fahren. Und in dem Echo, daß sie dabei hervorrufen, offenbart sich in einigen Fällen geradezu nackter Haß auf diese Frau. Vielleicht ist die Kampagne aber auch nur Ventil für die aufgestaute Wut über das Versagen des bislang so angesagten Marktkapitalismus. Wäre nicht das erstemal, daß ein Aggressionsopfer herhalten muß, auf das sich Schuld und Enttäuschung über alles, was so schiefläuft, projizieren lassen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 19:56

Ermittlungsverfahren

Marco Zeino (Zeini)

Zum Wohle der politischen Landschaft wäre ein Ermittlungsverfahren langsam angebracht. Zumindest ein Untersuchungsausschuss. Das ist schon härterer Tobak, den man als Demokrat sich nicht gefallen lassen muss.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 18:15

Alles wird besser - Fairness im Wahlkampf (oder auch nicht)

Andreas Barth (wilie98)

Als angehender Wähler fragt man sich, wo die SPD denn steht. Gut, bei 23 Prozent, Tendenz fallend, aber das meine ich nicht. lch denke viel eher an den Aufruf der (Noch-) Vorsitzenden Frau Ypsilanti, die einen fairen Wahlkampf ohne persönliche Angriffe gefordert hat. Offenbar hat sich das noch nicht bis zu dem eilig herbeigezauberten Spitzenkandidat für die Landesliste herumgesprochen. Der hat nämlich am Wochenende rüde Verbalattacken gegen den amtierenden Ministerpräsidenten von sich gegeben. Nach dem letztjährigen Juso-Spiel "Kick den Koch" geht es also doch im selben Stil weiter. lch frage mich, ob die Aufforderung der Landesvorsitzenden so ernst gemeint war, oder ob es nur um den guten Stil der jeweils anderen geht. Vielleicht gilt jedoch auch hier, daß man sich ungeniert äußern kann, wenn der Ruf (und die Reputation der Partei) ohnehin ruiniert ist.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 16:19

@ Herrn Greb

Daniel Knoell (DanielKnoell)

Der Verweis auf die Unschuldsvermutung geht fehl, ebenso der Vorwurf gegen Hessens Justiz. Es gibt keinen konkreten Tatvorwurf gegen Y. Nur auf diesen könnte sich eine UV beziehen. Wo war denn die Unschuldsvermutung gegenüber den Fanta4? Diese wurden und werden mit Mobbing (Metzger), übelsten Schuldvermutungen, Bezichtigungen, Ehrabschneidungen und ebensolchen Verbalinjurien überzogen. Sie tendieren ja ebenfalls in diese Richtung („konservativer Pöbel“). Dagegen ist „Froillein Dill“ von geradezu filigraner Metaphorik, einer zugegeben blasphemischen. Telefonsache: Ist da nicht eine Strafanzeige gestellt worden? Das Verfahren dürfte laufen (Oberstaatsanwalt Thomas Klinge). Allerdings in Niedersachsen; denn der Sender sitzt in Hannover (ffn, Stiftstraße 8, 30159 H.). Damit ist die hessische Justiz wirksam entlastet. Sie sollten sich besser informieren, dann würden Sie „Sensitivchen“ vielleicht mit dem „konservativen Pöbel“ mithalten können.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 15:23

@Haberzettl: Fragt sich nur, wo eher Stasi-Methoden herrschen...

Ralph Greb (R.Greb)

Die hessische SPD muss sich einige Kritik gefallen lassen. Wer aber wie Sie die hessische SPD und Andrea Ypsilanti mit Mördern wie Mugabe oder einer totalitären Atommacht wie Nordkorea vergleicht, der überschreitet bei aller Meinungsfreiheit sicher nicht nur die Grenzen des guten Geschmacks, sondern wohl auch die des Ehrenschutzes, den Politiker und Parteien wenn auch in reduzierter Form noch immer haben... So etwas würde ich mir selbst über die hessische CDU nie anmaßen, die ihrem Vorsitzenden unmittelbar nach dem Schwarzgeldskandal in angeblich geheimer Abstimmung zu 100% das Vertrauen ausgesprochen hat (lach!) Nur zur Info: Solche Ergebnisse hat es noch nicht einmal bei offenen Abstimmungen in der SPD über wichtige Sach- und Personalentscheidungen gegeben, aber das wird ja dann auch gleich immer als Uneinigkeit kritisiert. So viel zum Thema Stasi-Methoden. Über Konferenzen, bei denen Sie nicht anwesend waren, sollten Sie lieber schweigen als unqualifizierte Mutmaßungen anzustellen. Andere Meinungen konnten ohne Buhrufe vertreten werden, aber wer eine demokratische Partei mit brutalen Diktatoren vergleicht, wird sicher in jeder Versammlung einer demokratischen Partei zu Recht mit Buhrufen bedacht!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 13:34

Wo ist die Demokratie geblieben ?

Klaus Neumann (Gourmetkoch)

Das Vorgehen der SPD im Falle der Abweichler ist beschämend. Diese sind Abgeordnete und kein "Stimmvieh". Der Versuch per Handyfoto Beweise für die Stimmabgabe zu bekommen ist zum einen mit der geheimen Wahl nicht vereinbar und zum anderen lächerlich. Wer hätte die Abweichler denn gehindert, mittels Dorn für Y. zu stimmen, ein Foto zu machen und dann die Stimme auch für Koch abzugeben? Im Ergebnis wäre die Stimmabgabe ungültig (wie eine Enthaltung) und die Fotos hätten nichts bewiesen. Y. hätte die Heide gemacht und das wär's dann wohl gewesen. Leider hat sich die SPD jetzt in eine Position gebracht, in der ein solches Szenario für zukünftige Wahlen wahrscheinlicher wird. Da wird sich keiner mehr aus der Deckung trauen und ehrlich vor der Wahl irgendwas sagen. Wenn Münte und Co. auch noch so enttäuscht sind: Es war ja Keiner. Und weil es Keiner war, wird auch niemand abgestraft. Aufgrund ihrer Postenklammerei (Perteivorsitz, Franktion) hat sie nun auch einen sicheren und bezahlten Abgeordnetensitz im Landtag in Aussicht. Ob sie da dann auch den Job macht, für den sie jetzt gewählt wird, wird auch nicht mehr gefragt. Gechlossenheit ist eben wichtig. Das hält die Herde zusammen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 13:28

Stasi-Methoden

Bernd Haberzettl (banano_de)

Da kann man nur erahnen, was uns Hessen fünf Jahre lang bevorgestanden hätte, wenn diese Bande gewählt worden wäre. Solche Methoden kennt man sonst vielleicht nur noch bei der Wahl in Zimbabwe oder in Nordkorea. So langsam kann man sich vorstellen, wie die Parteitage und Regionalkonferenzen der SPD abgelaufen sein müssen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 12:27

Menetekel Barschel

Karin Frost (Westerland11)

Man sollte hoffen, dass sich alle politischen Lager Methoden enthalten, durch die Parallelen, zumindest Assoziationen zur Barschel-Affäre gegen Engholm erzeugt werden könnten. Hier werden mögliche Abgeordneten-Äußerungen lanciert, deren Ernsthaftigkeit - sollten sie denn gefallen sein - auch Silke Tesch nicht beschwören würde. Unsere Demokratie wird das aushalten. Alle Parteien sollten darauf bedacht sein, dass in ihren Hinterstuben keine Tonbänder mitlaufen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 11:40

Verfassungsschutz wo bleibst du?

Carlos Wolf (wolf99)

Der hier hochgespülte politische Dreck sollte verfassungsrechtlich geprüft werden. Ich empfehle deshalb die hessische SPD vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 11:17

Manipulationsvorwürfe

Reiner Macan (hiob-1)

Die Methoden sind doch nicht neu. Hat es doch die SED in der DDR vorgemacht. Ich erinnere! Als es um die Abstimmung einer neuen Verfassung ging, war sich die SED nicht des Volkes sicher. Daher wurden in den Betrieben die Belegschaften zwangs-vorverpflichtet. Alle Namen wurden dokumentiert. Am Wahltag entschied ich mich dennoch dagegen. Denn unter zwang gilt keine Verpflichtung. Also bin ich ein Abweichler mit einem späten Gewissen. Völker hört die Signale. hiob-1

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 11:02

Die SPD und ihre inneren "Freunde" - da braucht man wirklich keine Feinde mehr..

Klaus D. Wolf (LaoK)

Streit in der SPD Die Fehde von Hamburg Die Abwahl des Hamburger Bundestagsabgeordneten Niels Annen entzweit die SPD. Der Konflikt reicht bis in die Führungsriege der Partei. Hamburgs Juso-Chef Danial Ilkanipour soll sich die Kandidatur für den Bundestag erschlichen haben - der jedoch streitet alles ab. Für die SPD steht einiges auf dem Spiel. Vor zwei Woche hat im Kreis Eimsbüttel der junge Hamburger Juso-Vorsitzende Danial Ilkanipour mit der Mehrheit von nur einer Stimme den namhaften Bundestagsabgeordneten Niels Annen in einer Kampfabstimmung besiegt. Er wird damit 2009 statt Annen Kandidat der SPD im Wahlkreis. Die Genossen werfen dem Juso vor, dass er seine Kandidatur zu spät bekannt gemacht und eine Art Putsch "eiskalt geplant" habe. Er habe nur gewonnen, weil er unerkannt seine Gewährsleute unter den Delegierten platziert habe. Ilkanipour habe "sich die Kandidatur erschlichen", drückt der Parlamentarier Schäfer den Unmut aus. Viele fühlten sich hinters Licht geführt, sagt der Distriktvorsitzende Jansen. Da helfe es nicht, dass formal alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Es gebe unausgesprochene Regeln, das wisse jeder: "Das tut man nicht." Noch Fragen zur SPD????????

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 10:49

Nachgeschmack

Thomas Frieling (TFrieling)

Erinnert sich noch jemand an den Aufruf, die CDU-Fraktion im hessischen Landtag möge, wenn es zur Wahl des Ministerpräsidenten kommt, geschlossen dieser Wahl fernbleiben, damit nicht ein Abgeordneter "versehentlich" Frau Ypsilanti wählen kann? Ich bin der Letzte, der die Methoden der SPD vertreidigen würde, aber hier sehe ich eine Parallele, die mir nicht gefällt. - TF

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Dezember 2008 10:05

@Knoell: Unschuldsvermutung gilt wohl nicht mehr bei Andrea Ypsilanti

Ralph Greb (R.Greb)

Man kann und darf Andrea Ypsilanti sowie der Führung dersicher den einen oder anderen Fehler vorwerfen, aber bei gewissen Vorwürfen sollte man vielleicht noch immer die Unschuldsvermutung walten lassen, es ist an sich schon schlimm genug, dass Straftaten gegen sie wie das unbefugte Mitschneiden und Veröffentlichen von Telefonaten von der hessischen Justiz nicht mehr geahndet werden. Die Rufmordkampagne von einem pseudo-elitären konservativen Polit-Pöbel gegen die Person Andrea Ypsilanti ist nur noch widerlich. Herr Knoell, wenn Sie meinen die mehrfach von Ihnen gebrauchte Anrede "Froilein Dill" sei witzig, dann sind Sie einfach nur ein "Knoellkopf".

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 20:22

Medienkampagne?

Marvin Parsons (mapar)

Die Verbitterung der Linken unter den Kommentatoren hier ist ja zu verstehen, und natürlich ist die eher konservativ-demokratische FAZ nicht glaubwürdig für stramme Genossen. Aber lesen Sie wirklich mal bei hr-online, dort bezieht man sich nicht nur auf den FAZ-Artikel, sondern auch auf "hr-Informationen". Wenn der einer SED-Regierung nun wirklich nicht abgeneigte Sender mit seinen sicherlich guten Verbindungen zu den Genossen in Wiesbaden die gleichen Informationen bekommen hat, kann es sich nicht um konterrevolutionäre Propaganda handeln.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 20:17

@klaus Gehulen

Walther Schmidt (silitoe)

besonders traurig ist, wenn die Erwartungshaltung an den jetzigen Spitzenkandidaten, er solle aufräumen, dahingehend fehlinterpretiert wird, er solle seine Gegner ausschalten, mobben, drangsalieren, etc. "Aufräumen" darf in diesem Kontext gerade nicht zynisch verstanden werden, sondern sollte mit positiven Werten ausgefüllt werden. Es gehört dazu, mit den linken Methoden aufzuhören, die offenbar in der Hessen-SPD herrschen. Es gehört sicher nicht dazu, die innerparteiliche Opposition "kalt zu machen".

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 19:28

Legendenbildung zuvorkommen

Bernd Henke (BerndHenke)

Die Frankfurter Jusos sollten keine Legendenbildung aufkommen lassen und eine klare offizielle Stellungnahme zu den Gerüchten von Wahlmanipulation bei der Kampfkandidatur Ypsilanti versus Walter im Dezember 2006 verfassen. Die Protagonisten der damaligen Zählkommission sollten aufgefordert werden Ehrenerklärungen zur Sache abzugeben. Ihre Namen sind bekannt. Auch der Jungsozialist im Parteivorstand der SPD Frankfurt Claudius Blindow und weitere Jusos, die sich derzeit als Wahlkämpfer und Referenten in der SPD Zentrale in Wiesbaden nützlichmachen, sollten schnell für Klarheit sorgen und etwaigen Nachforschungen der Staatsanwaltschaften Fulda und Frankfurt zuvorkommen. Glaubwürdigkeit ist angesagt. Maulkörbe für kritische Journalisten und Verschwörungstheorien über angeblichen koordinierten Kampagnen Journalismus helfen der SPD in Hessen nicht weiter. Wählerinnen und Wähler demokratischer Parteien haben ein Anrecht darauf zu wissen, ob politische Akteure betrügen oder ob die Medien ungeprüft Falschmeldungen und Gerüchte verbreiten. Bernd J.R. Henke public Affairs Königstein im Taunus henke.phoenix@gmx.de

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 19:10

Zweierlei Maß!

Daniel Knoell (DanielKnoell)

Diejenigen, welche nun Herrn Zastrow Kolportage vorwerfen, irren nicht nur, sondern gehören vermutlich selbst zur Ypsilantology-Sekte, können und wollen daher nicht anders. Diese Gerüchte sind seit längerem in der Welt. Meines Wissens begannen sie mit der Entscheidung für diese Wahl die Stimmkarten zu ändern, um Manipulationen auszuschließen. Schöne neue Welt der Y. Wer war es denn, der die Vier ziemlich sofort nach der PK und ohne jede sachliche Grundlage der Bestechlichkeit bezichtigte? Eben, jene SPD-MdB, die im selben Zeitraum rechtskräftig wg. Steuerhinterziehung verurteilt wurde. Wer hat denn selektive und dissonante Kognition zum Prinzip erhoben? Froillein Dill - niemand sonst. Noch jetzt hält sie an dem Unsinn fest und wird zum Klotz am Bein von TSG, dessen Verheizen ein ganz übles Licht auf die hessische SPD wirft und ein noch übleres auf den Charakter von Froillein Dill. Die hess. SPD sollte sie, so schnell sie kann, loswerden. Ansonsten geht sie bayrischen Zeiten entgegen, die lange andauern werden. Und noch eins: Herr Zastrow ist lediglich der Nuntius. Für den Mist, den sich Dillatanti und ihre Laienspieltruppe leisten, ist er nicht verantwortlich. Im obliegt das zweifelhafte Vergnügen, darüber zu berichten.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 18:08

"Gebt dem Affen Zucker...."

Noman Rentrup (n.rentrup)

Das scheint das Motto dieses spekulativen Artikels zu sein. Immer "druff" auf die Anti-Lobbyisten :-)

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 18:01

Sogar in der Nacharbeit demoliert die Hessen-SPD weiter den eigenen Ruf.

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Gute Aussichten für eine schwarz-gelbe Regierung. Damit kann es dann endlich vorangehen im Lande. Die Roten beider Fraktionen können sich dann getrost im Hinterzimmer zerfleischen. Gebraucht werden sie nicht mal als Opposition.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 17:59

Macht dem Spuk ein Ende!

w mees (wolf2006)

Man sollte die FAZ ist nicht mit einer anderen Tageszeitung (die mit den vielen Bildern) verwechseln. Ich denke die FAZ hat es nicht nötig mit "Revolver-Stories" für Aufsehen zu sorgen! M.a.W. diese 'Geschichte' dürfte ziemlich zutreffend sein und man muß ja leider feststellen, dass dies zu all' den anderen Geschichten der letzten Monate passt. Ich finde es sehr bedauerlich, dass es in der SPD niemanden gibt, der diesem Spuk ein Ende macht und Yps (und ihre 'Mannen') abserviert. Aber ich vermute mal. dass es da in der Parteispitze (stellv. Vorsitzenden) jemanden gibt, der/die das blockiert. - Schade! Die SPD hatte viele Funktionäre die ich bewundert habe wie z.B. Brandt, Schmidt usw. !

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 15:39

...der werfe den ersten Stein.

Klaus Gehlen (Klaus-G)

Man hat Verständnis für die Unionsanhänger, die um das Ansehen "ihrer" Hessen-SPD fürchten und sich rege an der Aufarbeitung SPD-interner Vorgänge beteiligen. Sie meinen es ja nur gut... hüstel. Grotesk und mglw. entlarvend ist aber die Koexistenz völlig konträrer Handlungsempfehlungen. Während dem SPD-Vorsitzenden nicht zum ersten Mal nahe gelegt wird, in der "hessischen SPD aufzuräumen" (Wintermeyer), wird eben diese Säuberungsmethode Ypsilanti zum Vorwurf gemacht. Die Auslegung von Parteidemokratie ist in dieser Hinsicht erstaunlich flexibel. Witzigerweise tut die Union immer so, als würde das niemand merken. Ob das an der Chuzpe und professionalisierten Doppelmoral ihrer Leitfiguren liegt?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 15:37

Tatsächlich auch auf hr-online

Marvin Parsons (mapar)

Dort, beim Rotfunk, hat man ein möglichst unvorteilhaftes Foto der "Abweichlerin" gewählt, muß aber wohl zähneknirschend zugeben, daß an der Sache mit den Handyfotos der Wahlzettel etwas dran ist. Wenngleich die SPD sich beeilt zu sagen, daß das nie eine "offizielle" Forderung von Partei und Fraktionsführung an die Abgeordneten war.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 15:26

Ein Fall für die Staatsanwaltschaft

Bernd Haberzettl (banano_de)

So langsam sind diese Frau, ihr Generalsektretär Schmitt und Herr Thomas Spies, der in Marburg wehement Frau Tesch verunglimpft, ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Solche Machenschaften gibt oder gab es nur noch bei der Mafia oder bei der Stasi in der ehemaligen DDR. Die Hessen-SPD setzt sich von gieriger Machtbesessenheit getrieben permanent über Gesetze und Moral hinweg. Pfui Teufel!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 15:20

Die Gerüchteküche kochte schon ab 12.11..........

wolf haupricht (emilgilels)

Im HR war damals eine Meldung zu hören, die eine Manipulation vor und bei der Stimmabgabe für wahrscheinlich hielt, um evtl. Abweichler "dingfest" zu machen. Diesen TOP habe ich bei meinem Kommentar vom 13.11. erwähnt. Die Erfahrung zeigt, dass Gerüchte i.d.R. nicht aus dem Nichts kommen und mindestens im Kern stimmen. In Anbetracht der Bedeutung jeder einzelnen Stimme könnte ich mir ein derartiges Vorgehen durchaus vorstellen. Wenn ich mir dabei die Jagd auf die vier Aufrechten vorstelle, ist dies ein deutliches Indiz für dieses widerwärtige Verhalten von Leuten, die mit allen Mitteln an die macht wollen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 15:18

Perfide

lothar kempf (wilkem)

Sollte dies zutreffen, dürfte sie keiner demokratischen Partei mehr angehören. Dieses charakterschwache Verhalten dürfte selbst ein Überlaufen zu den Linken unmöglich machen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 15:14

Sehr geehrter Herr Vogt

Christian Keichel (Christian_Keichel)

Ich mache mir nicht die Mühe das FAZ.NET nach ihren Beiträgen zu durchsuchen, dazu fehlt mir die Zeit, ich weise sie aber darauf hin, das a) das Fehlen einer Anmerkung meinerseits zu einem von Ihnen willkürlich gewählten Thema nicht heißt, dass sie daraus meine Meinung ablesen können, sondern nur, dass ich nicht JEDES Thema hier kommentiere, dazu fehlt mir auch die Zeit und b) gibt es bestimmte journalistische Regeln an die sich die FAZ dankenswerterweise im Allgemeinen hält, zu diesen zählt nun einmal, dass man Gerüchte und Fakten klar voneinander trennt, das fand in diesem Artikel nicht statt. Ihre Auslassungen über Bürobesetzungen, die sie an SA Methoden erinnern, kommentiere ich nicht, da kann ich nur beschämt den Kopf schütteln anhand dieses geschmacklosen Vergleichs. Mit freundlichen Grüßen

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 14:47

Mmh, so haltlos scheint das doch nicht zu sein

Sven Janßen (sunny2k1)

Man schaue mal auf HR-Online. Dort bestätigt nun auch eine Rebellin (Tesch) die Pläne mit Handyüberwachung. Mal gespannt, wann der Stein endgültig ins Rollen kommt und Frau Ypsilanti und hessische S(E)PD Besuch von der Staatsanwaltschaft bekommt. Schade, das heute Sonntag ist!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 14:21

Vertrauensbruch ohne Ende

Norbert Müller (B417931)

IcIh muss gestehen das ich bisher immer angenommen hatte (!) das es bei diesen Personen um nichts anderes geht als die Umsetzung von politischen Zielen, in welcher Form ist da auch nicht vor Belang weil das jeder Bürger mit sich selbst ausmachen muss, wen er seine Stimme gibt. Wenn man diese Geschichte jetzt betrachtet und die dadurch wieder an den Tag gebrachte Unwürdigkeit Menschen zu steuern, zu mnipulieren und abzuschießen wenn es nicht passt dann geht es nur um eine Geldmaschine ohne Ende. Es geht um Posten, Pründe und eine unendliche Abzocke des Bürgers der seine Stimme abgibt. Man hat mir mit dieser Vorgehensweise wirklich einmal wieder vorgeführt wie kaputt dieses Gesellschaftssystytem ist das sich Demokratie nennt. Das dann noch ausgerechnet von Leuten die sich als die selbsternannten der sozialen Gerechtigkeit und es Friedens darstellen. Ich war immer noch der Meinnug, Anstand, Moral und Menschenachtung würde in dieser Republik an erster Stelle stehen. Es ist alles nur noch mit purem Zynismus zu ertragen. Aber Deutsches WESEN immer den dicken Betroffrenheitsfinger heben auf andere deuten das past genau in dieses Land.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 13:02

Manipulationsvorwürfe

Roland Bruehl (elalamein1)

Ypsilantigate?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 13:00

Mit Ypsilanti ist kein Staat zu machen. Auch nicht mehr partei-intern...

Misram Sahim (poleburr)

Es ist schon erschreckend, wie machtbesessen und egomanisch die Politik manche Leute macht. Die Angst in der Hessen-SPD vor Repressalien der Parteiführung nehmen nun also schon diese grotesken Formen an. Nach dem Debakel mit der PDS-Linken hätte Ypsilanti längst zurücktreten sollen - mit ihr ist kein Staat zu machen. Aber nun intern mit Überwachung zu arbeiten erinnert an Nixon und seinen Watergate - Skandal. Diese Frau hat der SPD enorm geschadet, sie sollte nun friedlich in den verdienten und hochbezahlten Ruhestand gehen. Dort kann sie jedenfalls keinen Schaden mehr für die SPD anrichten.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 12:59

Ach du meine Güte....

Alexandra Mertens (mertens.alexandra)

Ein weiterer Artikel in der FAZ, welcher Frau Ypsilanti Unredlichkeit unterstellt. Permanent völlig einseitige Kritik (z. B. an Ypsilanti) macht den vernunftbegabten Leser eher mißtrauisch. Insofern ist zu bezweifeln, daß an der neuerlichen Meldung wirklich etwas dran ist.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 12:41

Wenig glaubwürdig....

Bernfried Loosen (B.Loosen)

ist diese Meldung. Die Einseitigkeit mit der Ypsilanti kritisiert wird (auf keinen Fall aber Koch) deutet eher auf Propaganda hin. Der Wahrheitsgehalt dürfte eher gering sein. Wahrscheinlich trifft das Gegenteil zu :-).

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 12:35

Ypsilanti

Friedrich Fry (ffry)

Es hat schon was religiöses, wie die Hessen-SPD scheinbar an ihrer Ikone Ypsilanti klebt. Fehler machen wir alle mal, aber man sollte dann auch die notwendigen Konsequenzen daraus ziehen können und wollen. Das Ganze erinnert stark an den Fall der Heide Simonis, die auch nur unter Schmerzen von der Macht lassen konnte. Nachdem, was alles um das System Ypsilanti ruchbar geworden ist, und stimme davon nur ein Bruchteil, ist diese Politikerin doch eigentlich für die ehemals stolze SPD verbrannt. Wo bleiben die SPD Bundesfürsten und sprechen ein Machtwort? Ich bin beileibe kein Anhänger dieser Partei, sie aber so jämmerlich verfallen zu sehen schmerzt selbst den politischen Gegner.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 12:25

Verschwörungstheorien Teil II

thomas schulz (peanutbutter)

Der Versuch, ohne eine formelle Regierungsübernahme zu regieren, mißlingt, da nur eine Regierung in der Lage ist, den Nomenklatura effektiv zu nutzen. Jetzt wird es eng. Verzicht auf die Macht kommt wie Neuwahlen nicht in Frage, also bleibt nur noch die Zusammenarbeit, in welcher Form auch immer, mit der Linken. Den Parteigenossen verkaufe ich das damit, daß das Durchsetzen von politischen Vorhaben wichtiger ist, als ein vor der Wahl abgegebenes Versprechen. Dummerweise schmilzt meine Mehrheit durch Metzger's öffentliche Absage auf nur eine Stimme. Es besteht die Gefahr, daß sich meine innerparteilichen Gegner ermutigt fühlen, es ihr nachzumachen. Um diese zu zwingen, sich mir anzuschließen, halte ich eine Reihe von Konferenzen und Parteitagen ab, die, wie erwartet, mit 90+% meinem Plan zustimmen, was ausreichen sollte, ihre Bedenken zu zerstreuen und sie in die Parteidisziplin einzubinden. Konzessionen an sie ist aufgrund der Natur des Vorhaben und der beteiligten Parteien nicht möglich. Der letzte, übrig gebliebene Unsicherheitsfaktor ist die Wahl zum Ministerpräsidenten, die geheim ist. Wie kann ich sicherstellen, daß es keine Heckenschützen gibt ? Die Unterstellungen im Artikel sind geeignet, dies zu garantieren.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 12:20

Noch dümmer geht's nimmer....

Moses Green (moses.green)

Damit ist nicht Andrea Ypsilanti gemeint, sondern die offensichtliche Medienkampagne, welche gegen die SPD und Ypsilanti gerichtet ist. Es ist einfach nur noch abstoßend, wie hier grundlos Manipulationsvorwürfe gestreut werden.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 11:57

Sehr unterhaltsam,

Gerhard Katz (spital8katz)

dieser hessische Ypsilanti-Fanclub. Vielleicht erfahren wir demnächst, dass Schäfer-Gümpel in Wirklichkeit weiblich ist?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 11:45

Verschwörungstheorien Teil I

thomas schulz (peanutbutter)

Ich versuche mal, möglichst objektiv, die Ereignisse aus der Sicht Ypsilantis zu betrachten, obwohl das nicht gerade einfach ist. Ziel vor der Wahl ist es, die absolute Mehrheit der CDU zu kippen als auch eine schwarz/gelbe Koalitionsmehrheit zu verhindern, ohne die linke Konkurrenzpartei mit ins Boot nehmen zu müssen. Ein sehr schwieriges Unterfangen, da enttäuschte CDU-Wähler in der Regel zur FDP und nicht zur SPD ausweichen. Also muß ein Wahlprogramm her, welches das Wählerreservoire, das nicht zum konservativen Pool gerechnet werden kann, voll auschöpfen kann, was bedeutet, daß ich auch radikale Fundamentalisten auf der grünen Seite, die Sozialromantiker, Abgehängten und Studenten, die geneigt sind, die Linken zu wählen, zurückgewinnen muß. Dann auch noch die konservativen SPD-Wähler halten zu können, erscheint aussichtslos. Meine Hoffnung ist, daß der Ärger über Koch groß genug ist, um das zu kompensieren. Nach der Wahl kann keine Seite ihre Wunschkoalition durchsetzen, die FDP legt sich auf die CDU fest, eine große Koalition kommt aufgrund meiner politischen Ziele nicht in Frage, übrig bleibt eine geschäftsführende Kochregierung, eine rot/grüne Minderheitsregierung mit Duldung von links oder Neuwahlen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 11:06

Ohne Strafanzeige keine Glaubwürdigkeit

Uwe Detjen (Detjen)

Das hinter verschlossenen Türen gezählt wird ist doch normal. Als ehemaliges Mitglied kann ich aber sagen, dass die Wahlkommissionen entsprechend der verschiedenen Gruppierungen besetzt werden. Da die FAS nun Kenntnis von der Erpressung eines Verfassungsorgans hat müsste sie Strafantrag Stellen. Alles andere ist nur Demagogie, der FAS unwürdig. Ich hatte übrigens auf einen solchen Artikel (wobei der Inhalt natürlich mir nicht bekannt sein konnte, denn nicht mal als Ex-Mitglied traue ich eine solche Massenmanipulation der SPD zu) mit einem Bekannten gewettet. Wie berechenbar die FAZ ist hat sich damit gezeigt. Es würde mich auch nicht wundern wenn dieser Artikel nicht veröffentlicht wird.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 10:50

Grotesk

Andreas Schuster (anschus)

Man kann dem Team Ypsilanti einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen: Playback-Ansprache nach der "gewonnenen" Wahl, Telefoninterview der anderen Art, leicht verfrühte Einrichtungsüberlegungen des Solarpolitologen und jetzt Wahlhilfe per Fotohandy. Was kommt als nächstes? Will sie es wie ein Unfall aussehen lassen? Dumm nur, daß der Wähler, das lästige Übel einer Demokratie, die Allüren der retrostalinistischen Koch-muß-weg-Truppe nicht ausreichend honoriert.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 10:49

Zuzutrauen wär's ihr

Stephan Kohlmann (StephanJK)

Passt doch ins Bild, die Vorwürfe sind zwar noch nicht bewiesen aber ich könnte mir gut vorstellen, dass da etwas Wahres dran ist. Frau Ypsilanti ist ALLES aber auch ALLES zuzutrauen, demokratische Spielregeln interessieren sie sicher nicht im geringsten, das hat sie bislang eindrucksvoll bewiesen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 09:38

Handyfotos, Hintertüren - Ypsilantis Methoden?

holger spengler (hkscooter)

Nun, ich gehe davon aus, dass die FAZ ihrer Reputation entsprechend recherchiert, bevor so etwas veröffentlicht wird. Ich gehe für einen Moment davon aus, dieser Artikel ist zu 100% korrekt, dann komme ich zu folgenden Schlüssen bzw. Fragen: Warum wird die Staatsanwaltschaft nicht eingeschaltet ? Hat diese Zeitung Anzeige erstattet ?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 09:30

Falls sich dies so zugetragen hat …

Stefan Pohl (friedrich_leipzig)

… wäre dies doch Grund genug für die Staatsanwaltschaft, wegen Nötigung eines Verfassungsorganes zu ermitteln. Allein die Tatsache, daß diese Zeitung berichtet, von mehreren Abgeordneten auf jene Vorgänge hingewiesen worden zu sein, dürfte doch einen Anfangsverdacht begründen. Schließlich ist das nicht die Bild-Zeitung (trotz erster Anverwandlung durch das Bild auf der Frontseite).

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 09:26

Ausschließeritis

Andreas Spengler (a.spengler)

Hatte nicht Al-Wazir vor kurzem erst die hessische Krankheit obigen Namens beklagt?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 09:05

Herr Keichel...

Marco Vogt (VogtNbg)

Ich teile Ihre Bedenken, allerdings habe ich mir mal den Spaß gemacht Ihre Beiträge hier bei FAZ.Net zu durchsuchen, ich finde leider keinen, der auch die Gerüchte, die aus dem Ypsilanti-Lager kamen bezüglich der Bestechlichkeit der vier Abweichler kritisiert. Ferner finde ich keine Kritik, die darauf hinweißt, dass die Besetzung des Büros eines Immunität geniessenden Abgeordneten eine Straftat darstellt, die es die Anhänger des revolutionären Linkskurses wollten. Dass diese Besetzung stark an die SA-Horden erinnert, verschweigen wir mal lieber. Gerüchte sind nie gut, aber ohne Gerüchte gäbe es auch keinen Wandel, siehe 1918, siehe 1933, siehe 1989... Ohne Gerüchte hätte eine etwaige DIktatur es leicht in alle Ewigkeit - 1000 Jahre - zu regieren. Und da Sie in Ihren Beiträgen auch bewußt subjektiv sind, obwohl Sie Objektivität vorschützen, sollten Sie sich fragen, warum Sie selbst nicht rein objektiv sind. Viel Spaß dabei, mir machen Menschen Angst, die vorgeben objektiv sein zu können. Das kann niemand.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 08:36

Darf man ..

Stephan Zitzmann (hotzen)

in diesem Zusammenhang die These aufstellen, je schlechter der Verlierer, desto bösartiger das Gerücht.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 08:27

Willkommen in der Realität

Günter Blümel (guenterbluemel)

Das ist leider nicht ungeheuerlich. Aus über 20 Jahren Erfahrung mit Parteimethoden, nicht nur des linken Lagers und nicht nur in Deutschland, muss ich sagen, dass das noch relativ harmlos gewesen wäre. Zwischen der Theorie und der Praxis klafft auch in der Parteiendemokratie eine gewisse Lücke. Danke liebe Mitarbeiter der FAZ, dass sie darüber berichten. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 08:13

Auch eine Art, mit dem politischen Gegner umzugehen

Friedrich Lorenz (LOCONS)

Sich an dubiosen Gerüchten aus zweiter, dritter und vierter Hand zu ergötzen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 08:07

Bei diesen Leuten wird nun deutlich

Kay Schmelzer (weitererfazleser)

was schon immer zu vermuten war. Demokratie gibt es nicht in Deutschland! Abgeordnete sind die Lakeien der Parteibosse. Ob da ein Klinsmann reicht bezweifle ich, es scheint als hätte die deutsche Zucht, die Nazi's überlebt. Eine wirkliche Reform zur Demokratie wird langwierig und solange der deutsche Michel hier ja noch dahinter steht ändert sich gar nichts. Ein Abgeodneter darf in keiner Partei sein, denn wie soll er frei entscheiden wenn ihm eine Parteispitze sagt was er tun soll. Auch diese Lebenslangen Abgeordneten fügen nicht zum Wohle der Republik sondern nur zum Wohle desjenigen. Unser ganzer verfilzter Staat müsste zwingend zu mehr "Arbeiter für die Wähler" und weniger zu Politikern die lediglich ihr Gehalt verwalten, umgebaut werden. Eingesetzte Regierung hat sich nur noch den Kernaufgaben und nicht in tausenden von Betrieben wie Staatsbanken und anderem maroden zu beschäftigen. Der gesamte Verwaltungsapparat ist zu Autonom geworden. Es werden vom ihm eine Bevölkerung als Sklaven gehalten die den Geldfluss besorgt. Schönen zweiten Advent, in der Hoffnung, dass die Bescherung die trifft die sie verursachen

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 07:36

Naturgesetz

Karin Frost (Westerland11)

Es ist zu befürchten, dass die SPD, wenn sie Wahlkampf-Munition aus Schlüsselloch-Reports auf sich gerichtet sieht, mobil macht, um zu Gegenschlägen auszuholen. Menschen werden recherchieren, um neue Details aus alten Affären (Parteispende, Blockflöten, Mobbing) zu lancieren. Das hat die Unvermeidlichkeit eines Naturgesetzes. Interessierte Protagonisten sind offenbar verzweifelt bemüht, das Bild einer sich ebenso unvermeidlich abzeichnenden Großen Koalition zu irritieren.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 05:50

Die FAZ operiert wieder

heinz peter (pitiplatsch)

mal mit Vermutungen halbwarheiten Annahmen usw. Bitte legt Fakten auf den Tisch und bringt Tatsachen und Fakten. Das ist doch kein Jornalismus das ist Agitation in Vollendung. Tatsache ist das der Koch der größte Lügner ist, dies ist bewiesen, vergisst die die FAZ ??

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 05:40

Wenn es denn so wäre...

Holger Sulz (H._Sulz)

bedeutete dies, daß sich eine sog. Volkspartei vom wesentlichsten Grundprinzip in einer Demokratie, der freien und geheimen Wahl verabschiedet hat. Dies hieße, die SPD ist verfassungsfeindlich und müßte somit verboten werden. Das Schlimme ist, die Mehrzahl der geneigten Leser hat offensichtlich Gründe, sich dies durchaus vorstellen zu können...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 04:31

Will die FAZ Kochs Wiederwahl verhindern?

Wolfgang Scheuermann (Wolfaz)

Eigentlich hatte ich keinen Zweifel mehr, wie die Wahl im Januar ausgehen würde, aber: ist das nicht ein Stück weit zu überdreht? Frau Ypsilanti, die nach Angaben der "Abweichler" nicht einmal Zeit hatte, sich mit ihnen zu unterhalten, hätte anstoßen lassen, Stimmzettel zu fotografieren? Mein Mobiltelefon hat so eine Funktion gar nicht - hessische Landtagsabgeordnete der SPD aber wären alle so ausgestattet und wüßten diese Geräte dann auch alle richtig einzusetzen? Überdreht eben.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 03:41

Wann

Uwe Zoddel (wolff966)

..gibt es endlich ein Parteiausschlussverfahren gegen Frau Ypsilanti?Wenn das zutrifft,dass wäre so ungeheuerlich,derart unfassbar,jenseits jeglichen Verstandes! Das wäre die absolute m o r a l i s c h e Bankrotterklärung einer demokratischen Partei(der ältesten in Hessen)!!!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 03:03

Lächeln hilft nicht, es ist schlimmer geworden

Jens lühr (jensluehr)

Ganz klare Sache, sollte eine Partei aus Machtgründen derart plump vorgehen, verliert sie ihre demokratische Legitimation. Hoffentlich sind die Behauptungen unbegründet, denn es steht zu befürchten, daß die Überreste ehemaliger sozialdemokratscher Urgesteine wie in einem schlechten Zombiefilm auferstehen und versuchen den Untergang dieser ehemals großen Partei zu verhindern. Ich sehe im Moment keinen Phönix mehr der aufersteht, sondern nur noch einen durch falsch verstandenes Demokrtieverständnis Rest Asche.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 01:30

@Herr Keichel ... dafür weiß ich, was sehr bedenklich ist.

Wolfgang G. Runte (Wolluc)

Bedenklich ist, daß ein Bürger wie Sie (immerhin lesen Sie ja die FAZ), offensichtlich kaum noch in der Lage ist, demokratische Prozesse und freien Journalismus differenzieren zu können. Sie machen es leider ebenso, wie es in dieser Republik immer häufiger vorkommt: Behauptungen ohne Beweise und Begründungen aufzustellen und andere Meinungen gar nicht mehr zuzulassen. Die verschiedenen Auffassungen werden von vornherein unterdrückt, statt demokratisch zu diskutieren. Trotz allem: am Anfang stand die Lüge der Frau Y! Das war der Verrat. Alles was danach geschah, gründete auf diesen unglaublichen Verrat am Wähler, am Bürger, dem Land Hessen und der Bundesrepublik Deutschland. Die persönlichen Animositäten gegenüber Mitgliedern einer demokratischen Partei wurden höher bewertet (gilt übrigens teilweise auch für die Grünen), als das Menschen verachtende Handeln einer getarnten (umbenannten) kommunistischen, antidemokratischen Partei. Jetzt werden nur Punkte gebracht, die das Bild des Verräters offensichtlich mehr und mehr abrunden. Übrigens: der Artikel spricht nicht von recherchierten Tatsachen, sondern von Manipulationsvorwürfen!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 00:50

@ H. Keichel:

Marvin Parsons (mapar)

In dem Artikel wird sehr deutlich gemacht, daß einige der Vorwürfe umstritten sind. Die FAZ sagt aber, daß ihr manches von SPD-Abgeordneten erzählt wurde. Sollten die Behauptungen haltlos sein, dann handelt es sich um gezielt verbreitete Gerüchte im Verlauf SPD-interner Machtkämpfe, was auch für die Öffentlichkeit von Interesse ist. Ein Nachrichtenwert ist also vorhanden, auch wenn die Vorwürfe unbegründet sein sollten, es handelt sich nicht um unwichtigen Klatsch.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 00:40

Manipulationsvorwürfe

Thomas Perner (Thomas.Perner)

Sehr geehrter Herr Keichel, was denken Sie wofür Zeitungen da sind? Verschwörung und/oder Theorie müßen transportiert werden. Wenn Ihnen das nicht gefällt haben Sie ein GROßES Problem.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Dezember 2008 00:14

Wenn die Vorwürfe stimmen versteht man Y.s Nähe zur Linkspartei! Stefan Schaller

georg hellner (georg58)

Dann bitte alle 3 Abweichler sofort in die CDU Gewissen so ein Quatsch, eine Minute vor zwölf; bei KOCH sind die viel beser aufgehoben. Sie können ja jetzt Unterschriftenaktionen gegen eine deutsche Staatsbürgerschaft von Einwandereren fordern, oder öffentlich gegen Übergriffe auf wehrlose Opis und Omis in der U-bahn protestieren, oder haben sie kein Gewissen mehr ?? FAZIT: die politische Kultur in Hessen ist unter aller Sau und Frau Y nur ein Opfer Hauptverantwortliche die CDUSPD und Herr Koch.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 23:59

Stalinismus

Günter Jäger (rohrbacher)

Bereits in der französischen Revolution gab es die volonté générale (letztlich weiss einer alles, was gut für das Volk ist) und die volonté de tous ( bayrisch polemisch: vox populi=vox Rinsvieh). Demokratie geht vom Volk aus, nicht von Politikern, die ihre Meriten in der Ochsentour errungen haben. Nicht Parteien werden gewählt, sondern Partei- und vor allem Wahlprogramme. (Fast wäre mir ein freudscher Verschreiber passiert: Wahrprogramme). Müntefering beschwerte sich, dass die Wähler auch noch erwarteten, die Wahlversprechen würden erfüllt. Da lobe ich mir die Schweiz mit den oft verzögernden Voksentscheiden. Die Linke ist ehrlich: ein wenig Demokratie schadet ja nicht.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 23:56

Bild-Niveau

Klaus Schmidt (palim)

Das ist doch pures Bedienen der Klientel! Faz auf Bild-Niveau. In dem Artikel ist kein wirklich tragfaehiger Hinweis enthalten. Und dass die Klientel sich freut, sieht man in den Kommentaren. Mehr Stammtisch geht nicht.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 23:28

Teutonische Abgründe

Sönke Peters (soenkepeters)

Es liegt mir eigentlich fern, mich an Spekulationen zu beteiligen; gerade, wenn es um derart skandalöse Vorwürfe geht ... aber passt es nicht all zu schrecklich in das Gesamtbild, dass die SPD nicht gerade erst seit Gestern abgibt? Wie auch immer, der neue diktatorische Ton des Münte kann über die Katastrophen, die Lafontaine über seine einstmalige Partei gebracht hat, nicht wirklich hinwegzutäuschen: Der Kampf des linken Flügels innerhalb der SPD wird mit Sicherheit unerbittlich geführt und ich kann mir durchaus vorstellen, dass das auch mit erzwungenen „Handyphotos“ in der Wahlkabine geschieht. Dieser „Kampf“ wird meiner Ansicht nach aber nicht nur einer der SPD bleiben sondern schon bald auf die gesamte Bundesrepublik übergreifen können. Es wäre ja schließlich nicht das erste Mal, dass sich im Angesicht einer Wirtschaftskrise eine zumindest in der Lautstärke sich etablierende „Mehrheit“ der deutschen Stammtischgesellschaft in Ihrer Anfälligkeit für Demagogien den schönen Schein des demokratischen Miteinanders angelsächsischer Tradition wie eine aufgesetzte Maske fallen lässt.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 23:05

Mobbing?

Julius Franzot (JFranzot)

Ich war nicht selbst dabei, kann nicht aus eigener Erfahrung aussagen, wie die Stimmen kontrolliert oder fotografiert wurden. Es riecht nur verdammt nach Aasgeiern, die sich auf Kosten einer Vertreterin einer ungeliebten Fraktion profilieren wollen. Ich möchte keine Vergleiche zu einer unrühmlichen Zeit ziehen, aber Herr Matteotti wurde (von Mussolini) auch zuerst bezichtigt, von undurschaubaren Methoden Gebraucht gemacht zu haben. Wie das ausging, steht in der Geschichtsbüchern. Wir sind nun bestimmt noch nicht so weit, aber ich merke deutlich die Handschrift eines Establishments, das sich mit Händen und Füßen gegen die ihm bevorstehende Götterdämmerung zur Wehr setzt. Frau Ypsilanti verkörpert im Westen den ursprünglichen Geist der SPD, die sich als soziale Alternative zur Union verstand. Jetzt, da die Union viel sozialer als die Agenda-SPD geworden ist, nachdem ein Herr Clement das wahre Gesicht der Schröderschen SPD gezeigt hat, nämlich die Nähe zur erzkapitalistischen FDP. hat der angepasste SPD-Flügel einfach Angst. Es wird den Herren Steinmeier und Müntefering nichts helfen, die Zeichen der Zeit, die Frau Y eher mit Frau M als mit der Spitze ihrer Partei verbinden, bekämpft zu haben. Die Agenda wird schamvoll untergehen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 22:45

Fortschrittspartei

wolfgang wollenweber (wolewolle)

Schmidt-Bümpel hat recht: die SPD ist die Fortschrittspartei. Mit Handy-Fotos sollten die Abgeordneten ihre Abstimmung dokumentieren. Genial! Mal sehen, was wir noch alles erfahren werden.... Bei allen Bedenken scheint Koch doch die wählbarere Alternative zu sein

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 22:40

die angela wohlfühlmedien

georg hellner (georg58)

sind das absolut letzte !! aufklären und informieren nicht nachplappern. WENN ICH AN DEUTSCHLAND DENKE IN DER NACHT BIN ICH UM DEN VERSTAND GEBRACHT:Ich hab hier so ein kleines Buch lang lang ist es her : die FAZ 1949 bis 1989 immer die erste Seite , mein Gott was ist daraus geworden ?Nichts !^

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 21:53

Ich weiß nicht was ich bedenklicher finde...

Christian Keichel (Christian_Keichel)

die Art und Weise wie die FAZ Redaktion mittlerweile Verschwörungstheorien als journalistisch recherchierte Artikel veröffentlicht oder die Kommentatoren dieser Artikel, die jede dieser vollkommen unbelegten Behauptungen als Tatsachen werten.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 21:14

Zeit fuer einen politischen Klinsmann

Guido Lang (guidonumberone)

Koch ist sicherlich nicht die Inkarnation vortschrittlichen Denkens, Charakterstaerke oder salomonischer Enscheidungsprozesse. Man muss aber wohl als halbwegs politisch interessierter Beobachter anerkennen, dass das was Ihm als politische Gegner seitens SPD und Gruene (die Linkspartei lasse ich aus, da sie ja angeblich von der SPD nicht gebilligt wird-oder jetzt doch-oder doch nicht?)hingestellt wird eher als zusammengewuerfelter Haufen interpretiert werden muss. Eine Frau Ypsilanti kenne ich erst seit den Wahlkampfschlammschlachten und der Chef der Gruenen in Hessen (Al-Wazir) ist mir so wenig (positiv) aufgefallen wie Cem Oezdemir auf Bundesebene. Vielleicht sitzten die Nachwuchstalente bei SPD und Gruenen ja noch auf der Landebahn West in den Baeumen. Kommt mir jedenfalls vor als haette Erich Ribbeck die politischen Spieler der Sozialdemokraten in Hessen aufgestellt.. Es ist Zeit fuer einen politischen Klinsmann!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 21:07

Wenn die Vorwürfe stimmen versteht man Y.s Nähe zur Linkspartei!

Stefan Schaller (hnosteve)

Mit demokratischer Denkweise hat dieser Kuhhandel mit Stimmen nichts mehr zu tun. Noch mehr muß man daher den vier "Abweichlern" für ihre aufrechte Haltung danken. Frau Y sollte schleunigst verschwinden, am besten direkt zur Linkspartei, in der sie geistig längst zu hause ist!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 20:55

Die SPD in Hessen und das imperative Mandat!

udo unbehaun (udounbehaun)

Das Verhalten großer Teile der SPD in Hessen, um die Erringung der Macht mit der Rechtsnachfolgerin der SED/PDS , der jetztigen Linken, wurde offensichtlich von der Führung der hessischen SPD mit nicht demokratischen Mitteln und Zwangsmethoden geführt, die einer demokratischen Partei nicht würdig sind. Noch schwerer muß für jedes Mitglied der SPD wiegen, dass die „Die Linke“, als Nachfolgeorganisation der SED entstanden ist mit der Frau Ypsilanti um die Macht gebuhlt hat. Also mit Nachfolgern jener Kräfte , die 1946 die SPD zwangsweise mit der kleineren Kommunistischen Partei (KPD) zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) zwangsvereinigten Und was machen Herr Müntefering und Herr Steinmeier?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 20:54

Passt doch?!

Sven Janßen (sunny2k1)

Wenn man den Artikel richtig liest, scheint man also SED-Methoden angewandt zu haben. Sehr interessant das "Demokratie"-Verständnis der Linken-SPD! Hat Frau Yspilanti diese Methoden als Andenken von einer Arbeitsreise als Stewardess in den kommunistischen Osten mitgebracht?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 20:53

Mathematik und Demokratieverständnis mangelhaft

Michael Meier (never1)

Die SPD kann einem leid tun..wenn derartige Methoden und Knallchargen wie Y. auf Landesebene so lange frei agieren können.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
06. Dezember 2008 20:40

Politische Streitkultur ?!?

Klaus-Peter Menzing (theblueyonder)

Ich breche keine Lanze für bolschewistisch ausgerichtete SPDisten, aber wenn Ypsilanti sich nicht endlich zurückzieht, wird im Januar das Wahlergebnis der NPD in Hessen noch das der SPD übertreffen. Ohne Zweifel wäre Andrea Ypsilanti eine der attraktivsten Politikerinnen, wenn man über der "roten Königin" nicht einen eiskalten Schauer und Schrecken spüren würde, was ihr Verständnis von Demokratie angehen würde. Probeabstimmungen, Druck auf die Fraktion, Telefonterror, "Dissidenten" die unter Polizeischutz an einem geheimen Ort untergebracht werden mussten, als sie ihr die Gefolgschaft versagten, das Sendeverbot für den Telefonscherz. Listet man das alles auf, dann meint man nicht in einem demokratischen Bundesstaat der Bundesrepublik Deutschland zu sein, sondern sich zu Zeiten "Väterchen Stalins" in Russland zu befinden. Andererseits punktet Koch auch nur, indem er den bundespolitisch wandernden Macher mimt und er selbst samt seiner Regierung die Nöte und Bedürfnisse seiner Wähler- abgesehen von denen mit viel Geld- beflissenhaft zu ignorieren. Man wählt: zwischen der Arroganz eines Senatorenklüngels wie im Alten Rom und dem Neostalinismus der hessischen Roten. Für mich sind bei solchem Demokratieverständnis beide Lager unwählbar

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 15 von 72 Lesermeinungen
1 | 2 | 3 | 4 | 5 VorZum Ende blättern
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche