
"Und die Sache so geregelt, daß der Mors nicht aus der Hose kegelt". Leider - in der Tat - gilt das nicht mehr für die hessische SPD.

hätten von Loriot nicht besser erfunden werden können. Soweit man bislang vernehmen konnte, gilt das auch für das Gesagte.

über die sog. SPD und den armen Herrn Schäfern? Weiß das zufällig jemand?

"Uff jeden Fall is de Kopp digger als de Hals" Mal sehen, ob Schäfer-Gümbel es schafft, die wild pochenden Halsschlagadern bei den SPDisten in den eigenen Reihen und vor allem im Volk wieder zum Abschwellen zu bringen. Langsam geht mir dieser Kindergarten in Fraktion und Landtag wirklich so dermaßen auf die Nerven, daß ich über den Selbstzerfleischungsprozess in den hessischen Verbänden der SPD nur noch mit Kopfschütteln beobachte. Dasselbe tut unser "Noch"-Landesvater Koch, der derweilen Kindern etwas vom Pferd erzählt, ähm, vom Kamel vorliest. Hessen ist mitten im Wahlkampf und die CDU kann sich bei dem Affentheater diesmal sicher sein, 68% der Stimmen zu bekommen. Und das beste ist: In ihrer Naivität und Dummheit haben ausgerechnet die Linken selbst dafür gesorgt. Interessanterweise kommt derzeit KEINE Partei damit rüber, was sie jetzt eigentlich in Zukunft machen wollen. Scheers Selbstverwirklichungsträume sind ja Gott sei dank geplatzt, aber Koch und Konsorten halten sich genauso bedeckt...Kommen doch wieder Studiengebühren, Schulgeld für die Oberstufe? Im Moment befindet sich Hessen in einem gefährlichen politischen Vakuum. PS: Parallelen zwischen obiger hessischer Mundart und dem Spitzenkandidaten sind rein zufällig.

Die 3 Personen, die wirklich auf den letzen Drücker Frau Y. nicht wählen wollten, werden ausgeschlossen. Frau Metzger wird vermutlich nicht mehr aufgestellt, aber daraf ja noch SPD-Mitglied sein. Das Einberufen der Pressekonferenz und die Information per SMS an die Aufwärtsgruppe hat taktische Überlegungen. Das mit dem Personenschutz und Sich-Zurückziehen ist nach den Zumutungen die Frau Metzger durchmachen mußte, mehr als verständlich. TSG will ja div. Züchervereine besuchen. Dabei kann er sicherlich viel über Revierverhalten, Instinkte, Gruppenprozesse u.a.m. lernen (wieviele Zuchtvereine, Vereine gibt es?)

Wer in der SPD, der nicht ganz links außen steht, kann denn nun noch ehrlicherweise ein Mandat anstreben? Oder ist es nun mehr so, daß alle SPD Mandatsträger ihr Gewissen bei der Parteiführung abzugeben haben, wenn sie ersmal gewählt sind? Nichts anderes kann man aus den vielen Äußerungen führender SPD Leute erkennen und dies geht bis ganz nach unten in die Basis vor Ort. Welcher kleine Wahlkämpfer kann denn noch getrost auf die Straße gehen und auf Infoständen für die SPD im Lande werben? Muß er denn nicht gegenwärtig sein, daß man ihm/ihr nicht mehr glaubt? Wie hies doch der Spruch von Müntefering: Wer glaubt denn ernsthaft, daß man nach der Wahl auch das macht was man vorher verspricht? Also werden wir hier innerhalb der SPD (nach über 145 jahren ) zum ersten mal erleben, daß sie der Maxime der Linken und denen von O. Lafontaine folgen und auch mal die eignen Leute besspitzeln lassen, damit ja kein Abweichler sich verstecken kann. Das ist nicht der Weg einer Demokratie sonder der Marsch zurück in die Diktatur, die immer nur den Bonzen und nie dem Volk dient. Wollen wir das wirklich? und wollen wir wirklich eine SPD die in die Bedeutungslosigkeit verfällt? Dann wäre es schlecht um unsere Demokratie bestellt.

Da Roland Koch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch weiterhin als MP im Amt bleiben wird, kann die SPD jetzt natürlich sehr gelassen über die Vergabe von Posten diskutieren. Es wäre wohl cleverer die Neuwahl einfach abzublasen und Koch als geschäftsführenden MP zu akzeptieren. Aber die Neuwahl hat natürlich auch Vorteile, die Fronten werden sich dadurch klären. Wer als Abgeordneter mit der SPD Politik nicht mehr einverstanden ist kann die SPD verlassen und hat jetzt die Chance bei anderen Parteien für eine (aus seiner persönlichen Sicht) alternative und bessere Politik zu werben.

Die SPD stolpert von einer Glaubwürdigkeitskrise zur nächsten: Schulterschluss mit den Kommunisten, Wortbruch, Andersdenkende stigmatisieren! Wer soll diesem Verein noch Regierungsverantwortung in unserem Land anvertrauen? Die älteste demokratische Partei Deutschlands verabschiedet sich aus dem Konsens der unsere Gesellschaft tragenden Kräfte. Bitter nur, dass sich die zur Linkspartei mutierten Kommunisten Schritt für Schritt in dem geschaffenen Freiraum einrichten.

die Truppe hatte nach Absage der MP-Wahl nur eine Chance, nämlich die Frau aus Rüsselsheim mit einem lauten Mea Culpa vorzuschicken und zu dem zu stehen, was diese bis dato in Form eines Mantras vortrug. Stattdessen Schotten dicht, Geschütze ´raus und einen Strohmann zum Pfeile fangen aus dem Fenster gehängt. Damit haben sie die letzte Gelegenheit auf Glaubwürdigkeit verspielt. Bleibt also nur noch der Topf der Neid- Hass und Beliebigkeitswähler. Der gehört jetzt den LINKEN. Nachdem aber in den vergangenen Tagen immer öfter der Verweis auf "145 Jahre Geschichte" ertönt geht wohl auch dem letzten im Verein der A**** auf Grundeis und so bleibt nur: wählt uns, wir meinen´s gut, wir passen uns an, Hauptsache wir gehen nicht unter...

Es wäre vielleicht nicht verkehrt, auch ein paar deutliche Worte an die Medien zu richten, denn diese hat in den vergangenen Wochen (und Monaten) auch durch ihre scharfen Kommentare dafür gesorgt, daß sich die Stimmung noch mehr unnötig aufheizt. Man muß sich dazu nur einmal die zugehörigen Artikel in der FAZ durchlesen.

Sollte die Nachricht von den Versöhnungswünschen richtig sein, dann hat der "Kandidat" dazu gewiß kaum Gelegenheit angesichts des Zeitdrucks bis zur Wahl. Die SPD hat in Hessen an so vielen außen- wie innerparteilichen Fronten zu kämpfen, so daß es wohl beim Wünschen bleiben wird. Frau Ypsilanti wird weiter ihre innparteilichen Batallione in Bewegung halten. Der vor kurzem ergangene Parteitagsbeschluß hat so viele Meinungen und Kräfte gebunden, aus denen die Parteitagsmitglieder gar nicht herauskönnen. Usw. Das mit der Versöhnung wird nix.