Der neuen Kultusministerin Dorothea Helzer (FDP) ist das Thema Schule “ein Herzensanliegen“

FDP im Kultusministerium

Gegen die Gängelung der Schulen

Die FDP wird Hessens Kultusministerium führen: Dorothea Henzler übernimmt ihr Wunschressort und ein Politikgebiet, auf dem die CDU viel Ansehen verloren hat. Nun sollen Schulen mehr Freiheit genießen - „fast eine kleine Revolution“. Von Thomas Holl, Wiesbaden

Lesermeinungen zum Beitrag

02. Februar 2009 19:53

Dieser Blödsinn wurde bereits in NRW

Michael Arndt (Mikel1962)

im Rahmen "Selbständige Schule" beerdigt. Es macht sich nämlich keiner klar, was das für die einzelne Schule bedeutet: einen unglaublichen Organisations- und Verwaltungsaufwand, weil z. B. Aufgaben der Personalauswahl aus den Ländern auf die Schulen übergehen. Dies bedeutet ebenfalls einen immensen Produktivitätsverlust, der durch Einstellung einer Reihe von Verwaltungsmitarbeitern je Schule gedeckt werden muss. Und es glaubt doch wohl keiner, dass in den sowieso schon aufgeblasenen Kultusministerien auch nur eine Stelle wg. der dann wegfallender Aufgaben gestrichen wird? Letztlich wird durch solche Maßnahmen die Verantwortung für die Schulen und ihren Erfolg auf die einzelne Schule (bzw. deren Direktor(in)) verlagert, so dass man als Landespolitiker fein raus ist...

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02. Februar 2009 11:03

Endlich mal ein vernünftiger Ansatz!

Alex Merck (AlexM3)

Hier finden wir endlich mal eine Politikerin, die einen vernünftigen Ansatz hat und den Schulen genügend Freiheit gibt. Das steigert die Motivation bei Lehrern und Schulleitung, ermöglicht auf die Kunden (Eltern und Schüler) zugeschnittene Lösungen und so lange ein Rahmen für die Lernziele vorhanden ist, wird es auch keinen Nachteil bei der Qualität des Erreichens objektiver Lernziele mit sich bringen. Jetzt kommt es eigentlich in Hessen nur noch darauf an, daß auch die richtigen Personal-Entscheidungen in den Schulen getroffen werden. Bildung und Schule sind eine Dienstleistung des Staates - und wie bei jedem Dienstleistungsunternehmen muss sowohl die Organisationsstruktur als auch die konkrete Personalauswahl stimmen, damit das Unternehmen ein gutes Produkt zu erträglichen Preisen liefern kann. Es wird vermutlich noch einige Jahre dauern, bis sich die positiven Folgen zeigen, aber Frau Henzler scheint die richtigen Schritte zu machen und dürfte (bei etwas Geduld und Vernunft der Wähler) die FDP damit auch kräftig voran bringen. Vielleicht gewinnen dann auch andere Politiker mehr Mut zu vernünftigen Lösung.

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