Müntefering und Schäfer-Gümbel: „Angenehm überrascht”

Nach Hessen-Debakel

SPD stürzt in Umfragen weiter ab

Das Scheitern Ypsilantis in Hessen hat auch die Bundes-SPD Sympathie bei den Wählern gekostet. In einer aktuellen Umfrage kommt sie nur noch auf 23 Prozent. Nun werden es Müntefering und Steinmeier wohl nicht an Wahlkampfhilfe für Hessens Spitzenkandidat Schäfer-Gümbel mangeln lassen. Von Günter Bannas, Berlin

Lesermeinungen zum Beitrag

13. November 2008 12:43

Es ist ein frommer Wunsch

Judy Wenz (judyw)

zu glauben, der Wähler würde das SPD-Debakel nur Frau Y anlasten. Sie war zwar sehr unterhaltsam aber vorgeführt hat die SPD in Hessen sich selbst und das mehrheitlich vereint.

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12. November 2008 18:59

@ Paul Rabe (heidelpaul)

Sönke Peters (soenkepeters)

Sehr geehrter Herr Rabe, die SPD bröselt nicht in Richtung CDU sondern ausschließlich in Richtung KPD (oder wie der Verein gerade jetzt heißt). Bröselte sie auch noch in Richtung CDU, wäre ja bald gar nichts mehr von ihr übrig! Mit freundlichen Grüßen Sönke Peters

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12. November 2008 18:21

Je mehr SPD Genossen in die CDU eintreten...

Paul Rabe (heidelpaul)

..weil die SPD ihnen zu "links" geworden ist, desto "sozialdemokratischer" wird auch die CDU werden. Das sollte jedem klar sein, der insgeheim hofft, daß die SPD sich in Richtung CDU aufbröselt

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12. November 2008 17:16

Dass die SPD

heinz peter (pitiplatsch)

in den Keller rutscht ,hat mit Hessen nicht das Geringste zu tun. Diese ehemalige Arbeiterpartei, die hilft den Arbeiter und Rentner auszubeuten, gehört abgewählt, genauso wie die Kriegslüsterne CDU. Das ist auch gut so. Die Kriegslüsterne CDU fällt genauso zurück wie die SPD nur das vergisst die FAZ! warum wohl??

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12. November 2008 17:12

Ist die gesamte SPD heute als links von der Mitte einzuordnen?

wolf haupricht (emilgilels)

Schröder brachte das Kunststück fertig, die SPD insgesamt in der "Mitte" des Volkes "verankern"zu wollen, um der CDU/CSU den Platz streitig zu machen. Daraus entstand der Bruch der richtigen Linken in der SPD mit dieser und ihr Zusammenschluß mit den "Ost-Linken" als Nachfolger der ehem. SED. Wenn die SPD auf Bundesebene das nicht will, sollte sie dies auf Länderebene auch nicht billigen, weil die Glaubwürdigkeit verloren geht und echte SPD ´ler vergrault. Diesen Spagat versteht ohnehin niemand. Ohne eigenes Profil bleibt sie dort, wo sie momentan ist. In Hessen ist das Vertrauen ohnehin perdu. Dies bis Januar zu reparieren erscheint unmöglich. Es ist davon auszugehen, dass viele SPD´ler nicht wählen und sich damit der Stimme enthalten. Da kann man sich leicht ausrechnen, wer am Ende die Nase vorne hat.

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12. November 2008 16:52

Wie die StVO vorschreibt,

egon sunsamu (sunsamu)

nämlich: Rechts vor Links! Nur wer wirklich und ernsthaft eine rote Diktatur mit Stasi und allem Drum und Dran will, soll links wählen. Der Rest sollte selbst nachdenken....

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12. November 2008 16:22

Audiatur et altera pars ...

Peter Zentner (Caterwaul)

... ausnahmsweise nicht juristisch gesehen. Einfach nur mal zuhören und lesen, was CDU und CSU so von sich geben, auch zwischen Sprechblasen und Zeilen; denn das opportunistische, einem vermeintlichen Trend potentieller Wähler gehorchende Abdriften nach links ist keine Erfindung der SPD. Auch ehemals konservative Parteien wie CDU/CSU propagieren und praktizieren den übermächtigen, auch in privateste Bereiche eingreifenden Hochsteuer-Staat, eine schamlose Überwachung, Bevormundung und Entmündigung der Bürger auf nationaler und EU-Ebene. Was für die Konservativen unter der euphemistischen Sprachregelung "Mitte" oder "neue Mitte" durchgeht, läuft für die Roten und Knallroten (die immer mehr zusammenwachsen, vorerst noch hinter den Kulissen) unter der Parole "Den Kapitalismus vernichten". Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass mit Ausnahme der FDP — in dubio pro reo, denn nichts Genaues weiß man nicht — alle im Bundestag vertretenen Parteien auf Linkskurs segeln: in der Hoffnung, der gefühlte demoskopische Wind werde sie beflügeln. JU-Mißfelder hat's den Senioren schon verklickert: Anpassung ersetzt keine eigene Identität. Und die fehlt allen Parteien schmerzlich.

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12. November 2008 16:08

Wieso will die sog. SPD eigentlich wahlkämpfen?

B. Hoffmann (adolar)

Besser nicht. Die Hellroten würden damit eine ganze Menge Geld und Ärger sparen, könnten sich bis zur nächsten Landtagswahl in Hessen überlegen, was sie wirklich wollen, einen richtigen Kandidaten aufstellen, und nicht den armen Herrn Schäfer von der großen Vorsitzenden Y verheizen lassen. Er kriegt eh nur 20%; das Kosten - Nutzen - Ärgerverhältnis ist daher äußerst negativ. Leider bin ich nicht in der "SPD", deswegen kann ich nicht austreten, wie es ja inzwischen viele tun. Die Dunkelroten kriegen allerdings vermutlich deutlich mehr Stimmen als das letzte Mal, weil die "verfassungsfeindlichen Schweine" wenigstens ehrlich sind. Ohne die Hellroten hätten wir also endlich wieder eine klare Regierung mit einer ebenso klaren Dunkelrot- Dunkelgrünen Opposition. Das wärs doch, oder? . .

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12. November 2008 15:37

nüchtern betrachtet...

Christian Modlmayr (CHM1)

Wenn man die Wertung des Bruches des Versprechens der SPD, nicht mit den Linken zusammenarbeiten zu wollen, mal aussen vor lässt, bleibt folgende Erkenntnis: Das "linke Lager" hat die letzte Landtagswahl in Hessen gewonnen. Also sollte es auch regieren dürfen. Bleibt nur die Frage, ob "Links" auch gewonnen hätte, wenn Ypsilanti während des Wahlkampfes schon gesagt hätte: "Notfalls auch mit denen...". Um dies herauszufinden gibt es ja bald Neuwahlen. Dafür sollten wir den 4 Abweichlern danken. Ausserdem herrscht in Deutschland jetzt endlich wieder Klarheit: Es gibt "Links" und "Rechts"; 2 Lager. Ob man nun auf der einen Seite SPD, Linke oder Grün wählt oder auf der anderen Seite CDU/CSU oder FDP, ist dann nur noch nebensächlich. Ist doch schön, oder...?

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12. November 2008 15:23

Bundes SPD

Reiner Luecker (Reinerluecker)

soll sich lieber mal bei den Wähler entschuldigen und Frau Y. die Frage stellen ob es nicht besser sei für einen Neuanfang wie es Mainz-Kinzig Kreis schon fordert. Wenn das nicht kommt sehe ich absolut Rot für die S P D .

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12. November 2008 15:14

Wen wundert`s?? Vier aufrechte SPD-Demokraten bremsen...

Stefan Schaller (hnosteve)

....Y.`s Wortbruch und Machtgier, werden vom Rest der Partei als "Schweine" und "Verräter" gebranntmarkt und sind politisch weg vom Fenster. Und dieser Rest der SPD wundert sich nun über seinen Absturz in den Umfragen?! Die "SPD hat aus ihren Fehlern gelernt" - wie schön- der Wähler aber auch!

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12. November 2008 15:13

Absturz

Paul Bimler (Loginpaulwalter)

Wenn jetzt Frau Y. mit gerade mal 51 Jahren schon einen Generationenwechsel einleitet, dann heißt das doch nichts anderes als daß in den nächsten 12 Jahren mit der SPD nicht mehr zu rechnen ist. Aber vielleicht mit einer SEP (Sozialistische Einheits-Partei)???

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12. November 2008 14:58

Immerhin noch 23% !

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Immer noch weit über der verdienten Einstelligkeit im Ergebnis. Es ist noch reichlich zu tun - aber sie werden es schaffen. Auf dem Weg nach Unten sind alle Sozialisten ganz ausgezeichnete Spezialisten. Das haben sie schließlich seit dem Beginn ihrer Existenz täglich geübt. Mit der Verbreitung der Aufklärung und dem - allerdings langsam zähen - Zurückweichen der Dummheit bei den Wählern geht der Schwund des Sozialismus Hand in Hand. Genug gekostet hat es ja bislang.

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12. November 2008 14:46

Vielleicht sind auch die Inhalte der Grund..

Alex Merck (AlexM3)

Die schwindende Popularität der SPD könnte vielleicht auch daran liegen, daß ihre Auffassung und Ziel sich nicht mit den Wünschen der Mehrheit der Bevölkerung decken - daß die Mehrheit die Nase voll hat von Volkserziehern und Umverteilern und bei den beiden großen Themen Rauchverbote und Erbschaftssteuer zu Recht vor allem die SPD als verantwortlich sehen. Das ist natürlich für Ideologen schwer zu schlucken ... Jetzt gehen die links-ideologischen Wähler halt zu den Linken (wo sie hin gehören) und viele andere wandern entweder zur sowieso nach links gedrifteten CDU oder zur FDP ab, was seit geraumer Zeit klar zu sehen ist.

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12. November 2008 14:38

Nun laßt sie doch abstürzen

gisbert heimes (gisbert4)

Die konservative Presse und ihre Leserschaft vergießen nun Krokodilstränen über den selbstverdienten Niedergang der SPD - geschenkt. Die um Frau Ypsilanti und die vier Dissidenten erzeugte Super-Hype ist in mehrfacher Hinsicht unehrlich bis widerwärtig - vor dem Hintergrund der Finanzkrise auch ein sehr willkommenes Ablenkungsmanöver. Ypsilanti ist eine gescheite, aber keine gescheiterte Frau. Gescheitert sind die mühsamen Versuche des Trios im Quartett, seine Absage in letzter Minute moralisch zu rechtfertigen. Mit zunehmender zeitlicher Distanz wirken die vier mit ihren TV-Auftritten immer unglaubwürdiger. Ihrer Partei haben sie über Hessen hinaus einen unglaublichen Schaden zugefügt. Denn eigentlich müßte die SPD-Führung sie ja jetzt loben - dann würde sie allerdings ihren gesamten Landesverband Hessen desavouieren. Die Fortsetzung des Spagats, auf Bundesebene nein zur Linken zu sagen und auf Länderebene ja, führt allein schon wegen der Gesetzgebungsmechanik zwischen Bundestag und Bundesrat ins Irreale. Die SPD ist seit Godesberg ein Chamäleon: die Idee, einen Sozialstaat auf marktwirtschaftlicher Basis zu realisieren, ist dauerhaft nicht zu verwirklichen. In Zeiten der Globalisierung weniger denn je.

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12. November 2008 14:25

Heute entgleitet uns Hessen, und morgen die ganzen Welt !

Peter Kronenberger (Peter-Kronenberger)

Die SPD zerbricht in immer größeren Brocken. Der Oberlinksgenosse Lafontaine hat die SED als linke Alternative salonfähig und auch im Westen der Republik parlamentsfähig werden lassen: DDR-light ist mega-in. Die Grünen sind schon lange etabliert mit turboemanzipatorischen Themen, die sie weitaus ernsthafter darstellen, als die Kompromiss-Genossen. Ypsilantis gescheiterter Husarenritt war auch ein Versuch, den rechten Flügel und die Mitte der Partei mit und hinter sich nach links zu zerren - man hat sie schon weitaus näher an Al-Wazir und den SED-Genossen wahrgenommen, als an ihrer eigenen Partei. Umgekehrt wird so mancher rechter Genosse derzeit von Ypsilantisten an die Wand geredet und zum disziplinierten Schweigen des Parteisoldaten vergattert, in Anbetracht der sich radikalisierenden linken Ambitionen und Kapriolen bemerken, daß er mit seinen Parteifreunden vom linken Rand immer weniger gemeinsam hat, und mit den Kollegen vom Arbeitnehmerflügel der Union immer mehr. Die Mitte der SPD besteht eigentlich nur noch aus einer Handvoll Bonzokraten, die ratlos nach Möglichkeiten Ausschau halten, den rapiden Schwund ihrer Wähler, Pfründe und Dienstwagen doch noch irgendwie aufzuhalten.

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12. November 2008 13:51

Weimarer Zustande koennen im Bundestag entstehen, oder zumindest aehnliche.

Daniel Kleiner (kleinermannwasnun)

Eine stabile Demokratie braucht zwei starke Parteien. Die anderen koennen nur behilflich sein... In der Theorie ist Vielfalt sehr schoen, aber in der Wirklichkeit sind viele Parteien fuer die Demokratie eher schaedlich. Zumindest erschweren sie die politische Arbeit und vor allem die politische Entscheidungsfaehigkeit.

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12. November 2008 13:24

Wo bleibt Schäfer-Gümpel ...?

J. H. (JohannesLeonhard)

Das wird ein Hessenwahlkampf ... Eine Frau Ypsilanti, die versucht, als graue Eminenz "Parteivorsitzende" mit der Leerformel "offen für alle(s)" den Weg für eine Zusammenarbeit mit der Linken zu ebnen. Ein "Münte", der den Kandidaten Steinmeier nicht beschädigen darf, gegen eine Zusammenarbeit mit der Linken auf Bundesebene trommeln und gleichzeitig sich für die SPD-Hessen mit "linken" Ambitionen engagieren muß. Eine Wählerlandschaft, die mit 80% gegen das Experiment von Frau Ypsilanti stimmt und mit den vier Gegenstimmen der Fraktion sympathisiert. Die Grünen, die zwischen SPD und CDU lavieren und durch Koch´s "grünes Wahlprogramm" Konkurrenz erfährt. Die FDP, die nichts anderes tun muß, als beim letzten Wahlkampf. Die CDU, die auf dem Rücken des SPD-Grüne-Linke-Vertrags und der Wahlmanipulation des vergangenen Wahlkampfs munter "grünen" Wahlkampf machen kann. Eine Linke, die damit Werbung machen kann, das "Original" zu sein. Und welche Rolle spielt dabei der "Kandidat"?

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12. November 2008 13:04

Münterfering eiert genau so herum wie Beck und wird deshalb scheitern

Friedrich Sagemüller (karldergrosse2)

Vergeblich haben die Medien versucht, den schon abgehalfterten Müntefering als "Neuanfang" zu verkaufen. Es war kein Neuanfang, in personeller Sicht schon garnicht, inhaltlich aber auch nicht. Bald werden die Nahles und Edathys die Partei übernehmen. Dann kann endlich Volksfront gemacht werden, vielleicht kommt es auch zu einer Vereinigung, darin haben die Parteien ja Übung. Kurt Schumacher wird sich im Grabe herumdrehen, aber der ist politisch eh nicht mehr korrekt, der würde die Neo-Kommunisten ausgrenzen.

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12. November 2008 12:49

Aus Fehlern lernen - nie und nimmer!

Super Burschi (KarlKonradKoreander)

Aus Fehlern lernen hieße, sich endlich klar von der Linken zu distanzieren und deren junge Vergangenheit nicht zu leugnen. Aus Fehlern lernen hieße, zuzugeben, dass der eingeschlagene Weg der Falsche war und nur aus Machtgier motiviert war. Aus Fehlern lernen hieße, sich schützend vor die mutigen 4 zu stellen, statt sie kaltzustellen. Aus Fehlern lernen hieße, Frau Ypsilanti endlich von der Politikbühne zu verabschieden. Aus Fehlern lernen hieße, das eigene falsche Handeln nicht mit dem Fingerzeig auf Fehler anderer versuchen zu rechtfertigen oder begründen. Eine Tatsache ist aber leider auch, das die hessische Bevölkerung in Teilen ja offensichtlich der Linken den Weg in diese Position geebnet hat. Aus dem Bekanntenkreis weiß ich, das einige diese Partei ernsthaft für die bessere - gerechtere SPD halten. Woher stammmt diese Partei nochmal - ach ja, da war doch noch was.... Ich weiß nicht, was mir mehr Sorgen machen soll....die Rückgrat- und Morallosigkeit der Poltiker oder die Dummheit mancher, die ein Kreuzchen auf den Stimmzettel machen dürfen...

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12. November 2008 12:47

Nichtssagende Statistik

Jürgen Vogel (pascht)

Es ist schon merkwürdig wann und wie gewisse Institute ihre Statistiken machen. Pure Politpropaganda ala ZK der ehemaligen komunistischen Diktaturen. "Glaube nie einer Statistik die du nicht selber gefälscht hast"

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12. November 2008 12:44

Tiefer Einblick in die SPD

Marco Zeino (Zeini)

Die SPD hat durch ihre Taktiererei mit den Rotfaschisten (so Willy Brandt) angezeigt, dass sie für die Sessel der Macht den demokratischen Boden auch verlassen würde. Das ist keine Volkspartei mehr. Das muss man klar so sagen. Deutschland steht an der Schwelle eines neuen Richtungsstreites. Freiheit oder Sozialismus wird wieder aktuell. Deutschland sei wachsam. Wie wird immer sehr gerne von gewissen Leuten hervorgeholt: "Wehret den Anfängen"! Das sollte in Zukunft ganz besonders für Links gelten. Da liegt eine weit größere und reellere Gefahr als von verblödeten Neo-Nazis.

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12. November 2008 12:44

Wie kommt man darauf?

Jürgen Vogel (pascht)

Wie kommt man darauf, dass dies Ypsilanti zu verantworten hätte? Für mich war die SPD breits out nachdem die Neoliberalen in der Partei den Umsturz gemacht hatten. Ein Bürokrat Steinmeier ohne Herz und Seele für die sozialdemokratische Idee, der die Hymne der Partei nicht mitsingen kann, ist bei mir voll out. Ein vergreister und widerbelebter Münterfering ebenso. Gerne schieben nun diese Parteibonzen die Schuld der Bundespartei nach Hessen ab. Ypsilante hat man voll auflaufen gelassen. Wenn Parteimitgleider einen Tag vorher bei einer geheimen Probeabstimmung nicht ihrem Gewissen folgen, aber eine Stunde vor der Wahl dieses Gewissen dann plötzlich entdecken, so ist dies schlichtweg dreckspatzig und hat mit Gewissen nichts zu tun.

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12. November 2008 12:36

Absturz

Walter Wasilewski (wwasilewski)

In der Bibel hat man den Sündenbock, er wurde mit allen Sünden beladen und in die Wüste gejagt. Hier hat man Frau Ypsilanti, sie trägt die Sünden der Partei und der Medien, die ebenso unbeschwert Schuldzuweisungen erteilen. Doch so billig kann man uns nicht abspeisen. Wir können unterscheiden zwischen Meinungsmache und "Hintermänner". Der Tanz um das goldene Kalb ! Walter Wasilewski

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12. November 2008 12:19

Absturz des Herrn Sch.-G.

Werner Schmiedel (WernerSch)

"Politik ist die Fähigkeit zum handlungsorientierten Kompromis." (Originalzitat des Hern Schäfer-Gümbel am 11.11.08 bei Kerner) Im Klartext: Politiker lügen! Ich hoffe, die Hessen merken sich diesen Spruch und honorieren ihn entsprechend.

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12. November 2008 12:02

Wie sie fallen, wie sie stürzen und sich .......

wolf haupricht (emilgilels)

....dabei den Hals verkürzen. Die SPD hat dank Ypsilanti und man sollte es nicht vergessen, auch durch Mitwirken des ehemaligen SPD -Vorsitzenden Beck diese Katastrophe innerhalb kürzester Zeit stümperhaft verantwortet. Wie gut, dass mindestens 4 SPD- Landtagsabgeordnete sich von einem solchen Tun als Ursache des Übels distanziert haben und so hoffentlich zu einem dringend notwendigen Reinigungprozess in dieser Partei beitragen werden. Wann wird Frau Ypi... endlich einsichtig und tritt zurück?

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12. November 2008 11:50

SPD Führung versagt

heinz Kaiserbubu (Kaiserbubu)

Müntefering hat in der Hessen Affäre auf ganzer Linie als Parteivorsitzender versagt. Das wird ihm jetzt bewusst. Anstatt im Vorfeld Frau Ypsilanti zu unterstützen und vor der vermeintlichen Wahl mit der Partei in Hessen zu reden und eventuelle Abweichler einzuschwören hat er das Scheitern Ypsilantis gerne in Kauf genommen. Das war ein Fehler. Denn die Schockwellen erreichen die Bundespartei. Hatte man sich schon sicher im Hafen als Juniorpartner der Union gesehen, muss man jetzt vor einer schwarz/gelben Mehrheit zittern. Zu spät kommt die Erkenntniß der Parteiführung Ypsilanti ins offene Messer laufen zu lassen. Der katastrophale Wischi Waschi Kurs in Bund und Ländern beim Umgang mit der Linken verunsichert die konservativen Wähler. Die Linken in der Partei werden zum sozialistischen Original schwenken. Das hat man in der Führung der Bundespartei vergeigt. Man war sich zu sicher. Allerdings haben die SPD Granden immer noch nicht realisiert, dass sie in Zukunft ohne ein Bündnis mit der Linken keine Chance mehr haben eine sozialdemokratische Politik in der Regierungsverantwortung für das Land machen zu können.

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12. November 2008 11:42

Wer A sagt .....

Ralf Schneider (ralf61)

muß auch B sagen, sprich die Bundes-SPD sollte Frau Ypsilanti überreden wenigstens den Fraktionsvorsitz abzugeben, denn die folgende Wahl wird ohnehin ein Debakel. Dann im Landtag wieder die gleichen verkrusteten Strukturen mit Hahn, Koch, Al Wasir und Ypsilanti? Schlimmer geht's nimmer! Im übrigen halte ich die erneute Koch-Kandidatur angesichts des Debakels der CDU für wenig überzeugend. Sicher könnte Herr Koch im Bund als Minister bspw. für Wirtschaft wesentlich besser eingesetzt werden. Die Hessen CDU muß ebenso wie die anderen endlich den ideologischen Schützengraben verlassen, mit Koch geht das nicht.

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12. November 2008 11:29

Sie werden die 18% spielend erreichen,

Michael Menzel (Galenos)

mit Hilfe der Fossilien an der Spitze, die dem hessischen Treiben aufmunternd den Weg in ein nicht endendes Chaos bereiten. Man trickst und murkst herum an der Technik der Agitation und des Wahlkampfes und das in Permanenz. Eigentlich ist man ratlos und was sich in der Bundes- und hessischen Landes-SPD abspielt hat schon längst nichts mehr mit den künftigen Untertanen, den Wählern und deren Willen zu tun. Die gebetsmühlenhafte Wiederholung der für sich selbst erfundenen Formel: Man habe in erster Linie den Auftrag des Wählers, Koch als MP zu "entfernen", mutet pathologisch an. Mag ja sein, daß es immer mehr naive Kleingeister gibt, die solche griffigen Parolen ingestieren - sie haben etwa das Niveau des Kampfspruches in der Französischen Revolution: "Die Priester an die Laterne". Diesbezüglich sind allerdings dann vom wichtigsten Appell: "Freiheit, Gleichheit, und Brüderlichkeit", nur die Gleichheit für die unteren Chargen übrig geblieben. Das im Artikel zitierte Umfrageergebnis ist repräsentativ und weist in die Zukunft, - nachhaltig: Diese Partei ist für Niemanden mehr wählbar außer durch die eigenen Mitglieder; und die "fallen auch immer mehr vom Glauben ab" (was man ihnen sehr übel nimmt).

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12. November 2008 11:23

Rote Ampel!

Rolf Huchthausen (huchthausen)

Wer sämtliche Ampeln bei rot überfährt, muss sich über die Strafzettel nicht wundern. Die SPD hat sich, geplant oder ungeschickt, generalstabsmäßig selbst erledigt. Die Bruchpiloten Beck und Ypps wirken noch sehr lange nach.

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12. November 2008 11:16

SPD-Absturz

Margot Gebhardt (margotgebhardt)

Ich glaube nicht, dass die SPD wirklich etwas gelernt hat. Sonst hätte die Parteispitze dem neuen Anwärter auf das Ministeramt auch den Parteivorsitz gegeben. Frau Ypsilanti möchte sich ein Hintertürchen aufhalten. Und viele andere in der SPD-Spitze auch. Herrn Koch freut das. Das bringt ihm noch mehr Stimmen. Er braucht eigentlich gar keinen Wahlkampf zu machen. Er hat die Wahl schon jetzt gewonnen.

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12. November 2008 11:15

23%? Bundes-SPD hilft mit voller Kraft!

Harry Hain (zx10)

Ach ne. Mit 23% hat die SPD relativ wenig in die Waagschale zu legen. Es ist ein wohl ungeschriebenes Gesetz auf das die SPD hier vertrauen will. Das Volk vergißt. Mal sehen wie schnell das Volk vergißt. Mal sehen, welche Fehler den politischen Wettbewerbern unterlaufen.

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12. November 2008 11:10

Vorsicht!!! Stimmungen sind keine Stimmen!!!

Marco Koranzki (M2008)

Die Umfragen haben im Grunde genommen den geistigen Nährwert eines Toastbrotes. Ob die SPD nun von 23% oder 25 % der BEFRAGTEN gewählt würde, ist doch völlig belanglos. Ob die Union nun von 37% oder 36% der BEFRAGTEN gewählt würde, ebenso. Wenn allerdings die Wahlbeteiligung bei kommenden Bundestagswahl unter 50% liegen würde, gäbe mir das zu denken. Das wäre ja auch ein Denkzettel an die Regierenden. Da ich mich lediglich im Spektrum Union - FDP - Grüne bewege, ist mir das Abschneiden der Restparteien relativ egal. Mir ist wichtig, dass Parteien unpopuläres aussprechen und es auch durchsetzen, solange es verfassungskonform ist. Ist es nicht eine Schande, dass die beiden großen Parteien - ob sie de facto noch Volksparteien sind, sei mal dahingestellt - nicht Willens bzw. in der Lage sind, verbindliche, verfassungsrechtlich abgesicherte Regelungen darüber zu treffen, wann und inwieweit sich die öffentlichen Haushalte verschulden dürfen und innerhalb welchen Zeitraumes diese Verschuldung auszugleichen ist? Wer denkt an unsere Kinder? Haben wir denn kein Verantwortungsbewusstsein für die nachfolgenden Generationen? Haben wir kein Gewissen? Sind wir nicht egozentrisch? Geht zur Wahl!!! Wer wählt, darf auch meckern!

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12. November 2008 11:04

Wo ist die Führung?

lothar kempf (wilkem)

Nichts haben die Genossen gelernt. Müntefering und Steinmeier demonstrierten das schlechteste Management in Sachen Hessen-SPD. Wo war die "Kante", wo ist die Parteilinie und soll es hingehen? Statt dessen lassen sie ihre Landespartei, geführt von ideologisch zerstrittenen Anfängern, treiben wie geschlagenes Holz, das einsammeln kann wer möchte. Es sieht sehr danach aus, dass den Herren M + S eine verlässliche Strategie fehlt, ihre Partei gegenüber der Linken eindeutig abzugrenzen und damit glaubhaft positionieren zu können. Das ist das eigentliche Trauerspiel, dessen Fortsetzung wir nun auf Bundesebene verfolgen dürfen.

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12. November 2008 11:02

Inhalte vor Machterhalt

Paul Rabe (heidelpaul)

Es war abzusehen, daß der Weg von Frau Ypsilanti Stimmen kosten wird. Es wäre leicht gewesen in Hessen einfach in der Opposition zu bleiben und dort gefahrlos (weil verantwortungslos) auf Roland Koch einzuprügeln. In der Opposition kann man ja nichts falsch machen, man stimmt einfach mit in den stets kritischen Medienchor der Kritiker ein. Die SPD hat den harten Weg gewählt, sie wollte eigene Inhalte durchsetzen und VERANTWORTUNG übernehmen. Das dies Stimmen kosten würde war klar, grade deshalb gebührt dem Respekt.

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12. November 2008 10:57

Fehlertoleranz

Christian Link (Der_Elch)

Naja, wie gesagt liegt die Fehlertoleranz bei +/- 2,5 Prozent. Das bedeutet, dass die Umfragen eine erneute Wahlniederlage der bürgerlichen Parteien (zusammen also 44-53 Prozent) für gar nicht so unwahrscheinlich ansehen. Da die SPD dermaßen abgestürzt ist, überrascht mich das.

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