Allein auf weiter Flur: Schäfer-Gümbel und Ypsilanti

Kritik an Ypsilanti

Erste Absetzbewegungen

Dass Andrea Ypsilanti im Falle eines Wahl-Debakels für die SPD nicht mehr als Vorsitzende kandidiert, gilt in der SPD bereits als sicher. Doch schon vor der Wahl im Januar melden sich mehr und mehr Gegner der hessischen SPD-Vorsitzenden zu Wort.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Dezember 2008 07:19

gibt zu denken

Hansheinrich Hamel (datatoddle)

Wer sich wie Y. unter den gegebenen umständen so fest an den Stuhl klammert, der ihr Macht verspricht, dem ist eigentlich alles zuzutrauen.

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04. Dezember 2008 13:36

Was soll er Affentanz?

Los Närgli (lma666)

Frau Y. war wortbrüching und damit Ende. Je schneller die restlichen SPD-Bosse das zugeben, desto schenller kann der Vorgang "zu den Akten" gelegt werden. Aber dagegen scheint es massive Widerstände zu geben. Vermutlich will keiner ausschließen, daß er auch mal so handeln muß. Integrität scheint in dieser Zeit nur beim Wähler, aber nmciht bei den gewählten "in" zu sein, eine Diskrepanz, die irgendwann zurück schlagen wird.

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04. Dezember 2008 13:09

Unterschied

Karl Mielke (karo02)

Gibt es hier noch den Unterschied zwischen Information, Meinungsbildung und Politik Machen?

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04. Dezember 2008 11:37

Ypsilanti

Walter Wasilewski (wwasilewski)

Wer Angst im Wald oder in der Dunkelheit hat- singt un pfeift. Politik und Medien holen Frau Ypsilanti hervor. Neu ist das aber auch nicht. Walter Wasilewski

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04. Dezember 2008 11:13

Die Uhr tickt, die Wand wartet

Frank Seidel (WehrDich)

Für Ypsilanti tickt die Uhr. Da kann sie ihren Vorschiebekandidaten Schäfer-Gümbel noch so sehr zurückrudern lassen, das sind alles Szenen des begonnenen Abgesanges auf eine Politikerin, die als Hoffnungsträgerin startete und als Zerrbild für politische Un-bzw. Doppelmoral eine Bauchlandung machte. Doch wenn Schäfer-Gümbel jetzt nicht aufpasst, dann knallt er unweigerlich vor die, Frau Ypsilanti so gut bekannte Wand. Der macht das nichts, die ist immun dagegen. Machtgier sorgt für Wahrnehmungseinschränkung, die Kritikfähigkeit geht gegen Null und ihr Realitätsbewusstsein hat etwa das Honnecker-Niveau im September 1989 erreicht. Da fiel knapp zwei Monate später die Mauer, für die SPD wartet knapp zwei Monate später - Ypsilanti sei Dank- die besagte Wand. Leider ähnelt der Überlebenswille der hessischen Genossen anscheinend denen der Lemminge. Dort dient der kollektive Suizid übrigens zum Arterhalt durch Vermeidung von Überpopulation. Über letztere wird sich die SPD nach dem zu erwartenden Wahldebakel nicht beklagen können.

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04. Dezember 2008 09:13

Na prima Gurkentruppe...

Klaus-Peter Menzing (theblueyonder)

Also wie war das? Ypsilanti wird zurücktreten, wenn das Wahlergebnis schlechter als 30% ist und TSG wird sie kippen, wenn er mehr als 27% holt? Also da muss ich herzhaft lachen. Mich würde es nach den Querelen überhaupt noch wundern, wenn die SPDisten in Hessen auf über 12% kommen, so wie sich Ypsilanti unmöglich gemacht mit ihrer Machtgeilheit bei gleichzeitiger Kritikresistenz. Allein welche Kindereien aus den Bezirken gemeldet werden zeigt doch, das Ypsilanti eigentlich gar niemanden mehr hinter sich wähnen kann und wenn überhaupt, dann trägt der- oder diejenige einen Dolch in der Hand (im übertragenen Sinne). Vielleicht sollte sie nicht das schlechteste Wahlergebnis in der Geschichte der SPD abwarten, sondern selbst noch vor der Wahl ihre schickes Bolschewikenmützchen abnehmen und zurücktreten und in der politischen Versenkung verschwinden. Die Bezirke haben so fähige und gute Leute - Starke ist eine davon, aber auch Kavai wäre ein guter Mann für den Posten. Den Hessen wird stattdessen nochmal die Mogelpackung untergejubelt - von den 12% im Januar wird sich die SPD dann nie wieder erholen. Naja, vielleicht ganz gut, wenn Ypsilanti es nur auf die harte Tour zu kapieren scheint wie seinerzeit Pattex-Heide...

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