Börse, Straßenbau, Opel, Arbeitsplätze: Im hessischen Wahlkampf geht es um viele Themen. Aber die Schulpolitik schlägt alle

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Hessen sorgen sich um Bildung und Schule

In der Schulpolitik trauen die hessischen Wähler der SPD mehr zu als der CDU, und dann schicken sie ihre Kinder doch lieber aufs Gymnasium. Die CDU liegt bei der Wirtschaftskompetenz vorn. Hilfen für Opel sind umstritten. Von Werner D’Inka

Lesermeinungen zum Beitrag

07. Dezember 2008 00:45

Soviel zum Thema CDU-Bildungspolitik

Klaus-Peter Menzing (theblueyonder)

Mit der CDU kam Bewegung in die Schulpolitik, die Gymnasien wurden hier im Umkreis ausgebaut, ebenso einige Gesamtschulen mit gymnasialem Zweig. Längst fällige Bauprojekte wurden endlich begonnen. Schade war, das einige "ausgesuchte" Schulen zu wahren Vorzeigeschulen ausgebaut wurden, dagegen wurden die Hauptschulen und Berufsfachschulen sehr vernachlässigt. Referendare kamen und wurden ausgerechnet direkt in Problemklassen geschickt, aber unsäglich war das U-plus-Projekt, wo pädagogisch ungeeignete und vollkommen überforderte Amateurlehrer als Lückenbüßer eingesetzt wurden. Den Niveauverfall hat auch die CDU nicht aufgehalten. Durch die Einführung von Langzeitgebühren 2003 hat der Altersschnitt und die Fachsemesterzahl einen Sprung nach oben gemacht, aufgrund der schwierigen Finanzierung von 900,00€ Gebühren sind viele Studis berufstätig gewesen und mussten Vorlesungen und Übungen zweimal nacheinander besuchen, um dem Stoff folgen zu können - sofern sie nicht vorzeitig trotz guter Noten aus finanziellen Gründen abbrechen mussten oder nach Rheinland-Pfalz abwanderten. Viele Abiturienten wurden von den Gebühren von einem Studium abgehalten, insbesondere in den Ingenieursfächern, der Domäne der sozialen Aufsteiger. Ein Satz mit "X"?

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07. Dezember 2008 00:19

cdu und bildung

georg hellner (georg58)

CDU KINDER auf die PENNE und studieren,FDP/ SPD wenn se mal gut verdienen Penne ODER Realschule,der grosse Rest Hauptschule, man will ja nicht das Niveau der anderen Schulen senken. Hatten wir doch schon mal. Deutschland ist ein KASTENSTAAT

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06. Dezember 2008 21:30

Schulpolitik in Hessen

Reinhard Wenske (reinwen)

Meine Kinder haben beide ein Gymnasium von 1990 bis 2003 besucht - in der Zeit der rot-grünen Koalition. Von 1992 bis 1999 war ich als Elternsprecher aktiv. In der gesamten Zeit gab es kaum (besser keien) neue Lehrer an der Schule, in jedem Jahr konnte der Schuldirektor frustiert mitteilen, daß sich der Altersschnitt des Kollegiums um 1 erhöht hat. Im Jahr der Wahl der Abwahl von SPD/Grüne kamen erstmals Referendare an die Schule, einige blieben. Der Altersschnitt sank in den letzten Jahren meiner Beobachtung, neue Lehrer kamen. Sicherlich hat die Regierung Koch im Schulwesen nicht alles richtig gemacht, aber es war sicherlich auch nicht alles falsch. Eine Gymnasialzeit dauert etwa so lange wie zwei Legislaturperioden und in der Zeit gibt es eine neue Generationen von Eltern und Wählern. Glücklicherweise gibt es jetzt kein Zurück in die neunziger Jahre.

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