Rückendeckung aus Berlin? Gabriel und Matschie

Vor den Koalitionsverhandlungen mit der CDU hat der thüringische SPD-Chef Matschie seine Entscheidung gegen ein rot-rotes Bündnis gerechtfertigt. In Brandenburg werden die Sondierungsgespräche zwischen SPD und Linken heute fortgeführt.

Lesermeinungen zum Beitrag

07. Oktober 2009 16:38
na ja @Robert Guder (Masquurin) normal ist, dass zunächst die Stärkste  
Marie Gruber (mariluI)

Partei versucht eine Regierung zu bilden. Und nur weil die Union nicht mit den Linken kann ist doch immer noch die Chance zur Regierungsbildung zunächst bei der Union.
Matschie hat doch keine andere Wahl weil er doch auf Gedei und verderb von der Linken vorgeführt worden wäre.
Und wenn dann in 2 Jahren aus wäre würde die SPD da nur ein bisschen besser dastehen?
So in der Koalition mit der Union kann erst einmal 5 Jahre regiert werden und was dann ist wird man sehen.
Deshalb hat Matschie Recht. Weil 5 Jahre weiter ist mehr als 1 Jahr von den Linken vorgeführt. Und dann Ende.

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07. Oktober 2009 16:04
Matschie begeht in Thüringen politischen Selbstmord  
Robert Guder (Masquurin)

Wer sagt eigentlich dass die Linke regierungsunfähig ist? Na klar, deren Gegner. Haben die Linke schon einmal gezeigt, dass sie regierungsunfähig sind? Nein. (damit will ich nicht sagen, dass sie regierungsfähig sind, ich weiß es nicht) Aber ich gebe jedem die Chance, sich zu beweisen. Die Argumentation von Matschie, warum er nicht mit der Linke zusammenarbeiten will, können auch an den Haaren herbeigezogen sein. Schon alleine mit der Forderung in Sondierungsgespräche zu gehen, dass die Partei, die bei weitem die meisten Stimmen von den Verhandlungspartnern bekam, nicht den Ministerpräsidenten stellen darf, zeigt Matschie, dass ihm demokratische Grundgedanken egal sind. (er lehnt ja auch eine Basisabstimmung über eine Koalition mit der CDU ab) Wenn er nicht will, dass die Linke den Ministerpräsidenten stellt, darf er erst gar nicht mit ihnen verhandeln. Wer aber Matschie bei seinen Wahlkampfauftritten genau zugehört hat, darf er mit der CDU nicht verhandeln. Dumm nur, wenn der Machtgedanke so ausgeprägt ist, dass einem seine Wahlkampfreden nach der Wahl nicht mehr in Erinnerung sind. Aber Matschie wird so auch die Thüringer SPD bei den nächsten Landtagswahlen auf 10 Prozent bringen, und die Linke reibt sich die Hände.

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07. Oktober 2009 12:41
NRW-Linke  
Olaf Dohmen (OleOlafsen)

Mit diesen Forderungen macht die NRW-Linke nur eins deutlich: Man möchte keine Regierungsverantwortung übernehmen und es sich in der Opposition bequem machen. Denn es kann niemand ernsthaft erwarten mit solchem Forderungskatalog viele Stimmen zu gewinnen.

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07. Oktober 2009 09:58
genau das ist aber einer der wenigen  
Karl Meier (kmeier01)

Punkte der Linkspartei denen man nur zustimmen kann. Wie wollen wir uns erdreisten als Freies Land dazustehen und den Glauben zu respektieren und gleichzeitig vermitteln wir an den Schulen nur einen Glauben! Ethik ist ein Fach wo jeder einen Überblick über die verschiedenen Religionen bekommt und obendrein noch etwas Gesellschaftspolitisches lernt. Ich wäre auch dafür, gemäß der Verfassung das Kirche und Staat getrennt sein müssen, Religion als solches Fach abzuschaffen und Ethik einzuführen. Im gegensatz dürfen die Kirchen aller Glaubenseinrichtungen Gesandte an Schulen schicken um dort im Rahmen eines freiwilligen unterrichts ihren Glauben zu vertreten. Sprich wer gläubig ist und einen entsprechenden Unterricht haben will muss dies freiwillig nach Schulschluss machen. Des Weiteren gehören an Schulen keine Glaubenssymbole wie Tücher oder Kruzifixe!!! All diese Dinge sind gegen die Verfassung. Die Schule ist Staatlich und Staat und Kirche müssen getrennt sein - sollte für jeden auch den letzten Bayern einleuchtend sein. Also genau dieser Punkt ist angebracht liebe Linke. Bei anderen Punkten können wir demokratisch streiten wie es der Sinn einer Demokratie ist, das Recht auf Debatten und Meinungsfreiheit.

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07. Oktober 2009 08:59
Ob Herr Matschie schon mal..  
Ulrich Hofmann (EpocheA)

was von den Überlegungen eines Herrn Gabriel oder einer Frau Nahles gehört hat?
Ab 2013 mit den Linken doch zu kooperieren! Erstaunlich ist schon, das hier jemand aus dem Osten kommt und klar nein sagt, während die aus dem Westen klar ja sagen. Da fragt man sich doch wer die Linken wohl besser kennt und einschätzen kann? Aber was solls, wenn Gabriel und Nahles die SPD im Teamwork dann völlig zur SAU gemacht haben, stellt sich diese Frage 2013 gar nicht mehr.

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