Hermann Scheer wird künftig als Berater im Wahlkampf auftreten

Scheer nicht im Schattenkabinett

Ypsilantis Vertrauter beklagt „permanente Denunziationen“

Hermann Scheer ist nicht mehr als Ministerkandidat der SPD vorgesehen. Das hat der designierte Spitzenkandidat Schäfer-Gümbel bestätigt. Der Bundestagsabgeordnete werde ihm aber als Berater zur Seite stehen, auch halte die SPD fest am Konzept einer Wende hin zu erneuerbaren Energien.

Lesermeinungen zum Beitrag

13. November 2008 16:51

Dumm gelaufen.

Wolfgang Wüst (wtf)

Da hat der qua Politikstudium qualifizierte Solarguru wohl etwas vorschnell die zukünftigen Räumlichkeiten der Staatskanzlei in Augenschein genommen. Daß ausgerechnet der politisch amoklaufende Clan um das Hessenkind Y. jetzt eine unfaire Behandlung beklagt, ist ein schlechter Witz. Und ob Herr Scheer einem virtuellen Schattenkabinett angehört oder nicht, spielt keine Rolle: Der gemeine Wähler wird seine Ohrfeigen auszuteilen wissen.

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13. November 2008 16:43

Ausgescheert, aber nicht weg!

rene dustmann (reduma)

Wer glaubt denn dem Thorsten diesen Quatsch, der Oberwindmacher ziehe sich zurück und steht nur "beratend" zur Seite. Würde denn das Wasser den Berg 'rauflaufen und die SPD nach der kommenden Wahl in die Nähe eines Ministeramtes kommen, bekommt der Thorsten doch nicht mal mehr den Finger hoch, weil dann nämlich seine Cheffin und ihr Guru auf ihm Platz nehmen und die Beute verteilen. Was sagt eigentlich seine Frau, wenn er die kommenden Wochen mit der Familienkutsche auf Wahlkampftour geht? Was für Dilettanten...

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13. November 2008 16:35

Pfaffen und Professoren

Alfred Fahr (alfredfahr)

Lieber Herr Badenstein, die Beispielssprüche, die Sie anbringen, sind alle von Vertretern der katholischen Kirche gesagt worden. Die Widersprecher dieser Sprüche waren zumeist Wissenschaftler, also potentielle Professoren. Einige weltliche Politiker, die die Völker vorangebracht haben?: Hitler, Mussolini, Stalin. mfg

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13. November 2008 16:29

Es geht um Posten (Nachtrag)

Walter Wasilewski (wwasilewski)

Ich muss zusätzlich bemerken: Ich freue mich, dass es eine Linke gibt, wir brauchen sie, ABER, was ich über die Pöstchenjäger sagte ist in der Linkspartei derart ausgeprägt und in kaum einer anderen Partei wird dermassen gegeneinander "gespielt", dass einige sich ausgeschlossen fühlen. Das macht es mir schwer, bei Wahlen so zu wählen wie ich möchte. Walter Wasilewski

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13. November 2008 16:21

Wenn die Welt von Pfaffen oder

Frank Badenstein (Badenstein)

Professoren regiert werden würde, wäre die Erde immer noch eine Scheibe, die Sonne sich um die Erde drehen und Zugfahren wäre lebensgefährlich und damit verboten. Scheer und der linke SPD- Mainstream erheben ihre Ansichten in den Stand der absoluten Wahrheit und Zweifeln ist Verboten, wie bei einer Religion, und Ketzer werden zwar nicht verbrannt, aber verbannt. Was ist, wenn der Klimaschwindel sich als solcher enttarnt und der Ölbreis bei 10 Dollar steht? Bei erfolgreichen Völkern treffen nur weltliche Politiker die Entscheidungen.

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13. November 2008 16:09

Es geht um Posten

Walter Wasilewski (wwasilewski)

Die Politik ein Tummelplatz für Pöstchenjäger. Das ist in allen Parteien der Störenfried für eine erfolgreiche Politik. Mit 81 Jahren kenne ich mich in dem Geschäft aus. Die Mehrheit der Parteimitglieder - eine überwiegende Mehrheit - steht dem machtlos gegenüber. Auch auf den Parteitagen sind es immer wieder bestimmte Leute, die am Rednerpult stehen und wenige, die versuchen eine Richtung einzubringen, die Masse meckert, wagt sich aber nicht nach vorn. Wie lange halten heute Parteitagsbeschlüsse?? Auch wir Bürger, die in keiner Partei sind oder nicht mehr sind, schöpfen unsere Möglichkeiten der Einflussnahme nicht aus. Wir singen unser Lied, da wo es nicht gehört wird. Walter Wasilewski

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13. November 2008 15:03

Ohne Scheer .......Hoffnung auf Einsicht

Bernd Sauter (besa)

Die CDU wird’s freuen, damit ist der Wahlsieg bereits vorprogrammiert. Hessen wird auch weiterhin einen MP Koch haben, leider, spricht nicht gerade für Einsicht auf dieser Seite. Alles nur, weil eine verlogene, machthungrige und abgehobene Politikerin versucht sich mit ihren ganz persönlichen Interessen weiter durchzuwursteln. Dies wiederum mit einem nicht wirklich überzeugenden, nun zum Wahlkampfberater umgedrehten, noblen Energiepapst. Ja, das kann der Mann! Heiße Luft, bei Diskussionsrunden in ganz großen Mengen, produziert hat er schon immer. Wie lange eigentlich, will die Bundes- SPD diese Geistertruppe ihr Trauerspiel in Hessen noch weiter aufführen lassen. Die Wähler als Zuschauer haben genug von einer wiederum unappetitlichen Darbietung von Politikern und ihren Parteien. Was, eigentlich, muss noch passieren, bis diese inzwischen mehr als abgehobene, realitätsferne Kaste ebenfalls feststellen wird, dass dies Ursache und auch Hauptgrund für nicht mehr vorhandenes Vertrauen und damit für die allgemeine Politikverdrossenheit in Deutschland ist.

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13. November 2008 14:20

Jedes Land hat die Politiker die es verdient

Horst Trummler (Vandale6906)

Jedes Land hat die Politiker die es verdient, heisst es. Deutschlands Politiker sind meines Erachtens eine Heimsuchung. Wenn man die Kanzlerin ansieht, die ihre Politik sehr beliebig gestaltet, oder die Frauenministerin v.d. Leyen, die normale Familien mit Kindern zu hassen scheint, einen Minister Gabriel, der vermutlich wenige innere Ueberzeugungen hat, aber Kraft Aufgabe als Minister fuer Oekologie (Irrationalitaet) die Realitaeten ueberwindet. Schliesslich Y und Scheer die Kronen der Politik. Ihr Ziel war es Hessen in ein industriefreies, oekofundamentalistisches Musterlaendle zu verwandeln. Wozu die Freude ueber ihre Demission. Der Unterschied zu den anderen Politikern ist gering. Eigentlich haben diese doch bestens gepasst. Vandale

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13. November 2008 14:18

Ist doch interessant

Owe Jessen (owe.jessen)

dass Ypsilanti die Forderung nach Rücktritt - die ja nicht nur an sie alleine gestellt wurde - dem Parteirat nicht mitgeteilt hat. Und Scheer erinnert mich gerade an den Fuchs aus Fontanes Fabel.

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13. November 2008 14:07

Scheer muß weg - ist weg - Danke!

Andreas Grünebaum (shorafix)

Nun ist Scheer weg und die SPD unter Ypsilanti mit ihrem neuen "Spitzenkandidaten" - wie heißt der noch gleich? - profiliert sich als Partei für die Förderung der Wirtschaft und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Dabei erneuert man sein Versprechen: "Koch muss weg - wählt uns!". Da bin ich mal locker gespannt auf das Wahlergebnis.

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13. November 2008 13:41

Also doch ...

J. H. (JohannesLeonhard)

Die von verschiedenen Seiten (nicht nur von Koch) auf den Weg gebrachte These, die SPD-Hessen sei in Fragen der LINKEN eine Kaderpartei, findet in der verschwiegenen Aufforderung des SPD-Unterbezirks Main-Kinzig seine Bestätigung, die den Rücktritt von Frau Ypsilanti verlangte. Interessant wäre zu erfahren, ob es außer dem "Debakel" noch andere Motive gab/gibt, die den Unterbezirk zu dieser Aufforderung gebracht hat und welche Bezirke und Gremien der Hessen-SPD sich nur nicht aus der "Deckung" getraut haben, weil sie ähnliche (Vor)Verurteilungen und Konsequenzen der Machthaber in der Hessen-SPD zu fürchten haben wie die sogenannten "Abweichler" - siehe das Schicksal von Frau Everts. Auch Oskar Lafontain war einmal SPD-Parteivorsitzender ... Rotfront läßt grüßen!

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13. November 2008 12:32

Der ist weg!

Norbert Czech (nczech)

Eine prima Nachricht: Der Warmduscher und "Solarpapst" ist erst einmal weg vom Fenster! (Anmerkung an die Redaktion: Warum wird immer dieser "Alternative Nobelpreis" zitiert; inzwischen weiß doch jeder, daß dieser von links- und ökoradikalen Organisationen "verliehen" wird...) An der hessischen Wirtschaft ist der Totengräber jedenfalls noch einmal vorübergezogen.

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13. November 2008 12:29

"Klar erkennbar"

Peter Kronenberger (Peter-Kronenberger)

Klar erkennbar ist doch nur, daß Ypsilanti einen Noname-Hinterbänkler zwischen sich und die erkennbare fürchterliche Wahlniederlage der hessischen SPD im Januar geschubst hat, während sie selbst die wohl dotierten Dienstwagenpositionen auch weiterhin für sich in Anspruch nimmt. Ihr Watschenmann darf zum Ausgleich vom Dienstwagen des (Stellvertretenden) Hessischen Ministerpräsidenten träumen. Eine solche Konstellation ist ja nicht völlig ausgeschlossen - sofern nicht Frau Ypsilanti dann wieder einfällt, daß ihre nachhaltige Verantwortung für Hessen es verlangt, sich wieder nach vorne zu drängeln. Schließlich wäre es doch ein regelrechter Wortbruch, ja geradezu Verrat gegenüber ihren Wählern und der auch im Unterbezirk Main-Kinzig geschlossen hinter ihr stehenden Partei, sich der Verantwortung in der Regierung dann zu entziehen, oder ? Ausserdem gibt es dann ja noch einen größeren Dienstwagen, und Herr Schäfer-Wasweissich kann dann ja einen von ihren abgelegten Kutschen bekommen ... was ist das nur für eine nachhaltig korrupte Bande, die wir hier ertragen müssen ?

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13. November 2008 11:33

Der Schatten

Klaus Steffen (krs)

Scheer ist zwar nicht (mehr) nominiert, aber was heißt das schon bei der SPD? Im Zweifel wird er wieder hervorgezaubert, wie das Kanninchen aus dem Zylinder. Bis zum Wahltag schwebt Scheer wie eine drohender Schatten über Hessen. Da kann Schläfer-Gimpel erzählen, was er mag. Schließlich sind beide Vertraute der vertrauenswürdigen Y. Und bei so viel Vertrauen kann der Wähler auch darauf vertrauen, daß gegenseitiges Vertrauen auch belohnt wird. Hat noch wer ein paar Gramm Vertrauen zu verkaufen?

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13. November 2008 11:27

Theater-Theater

resi mayer (kimwales)

Man kann nur noch den Kopf schütteln.

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13. November 2008 11:01

Es gärt ...........

wolf haupricht (emilgilels)

und den ersten Maßnahmen werden weitere folgen. Frau Everts sollte eine eigene Gruppierung für eine "aufrichtige SPD" o.ä. gründen und damit der SPD Dampf machen, wenn sie dort nicht berücksichtigt wird. Dass Scheer ausgemustert wird war schon aus Altersgründen absehbar. So kann er auf jeden Fall zu Hause regelmäßig warm duschen.

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