Beim Big Mountain Pro, dem Abenteuer für Freerider auf Ski und Snowboards, geht es um Wettkampf - vor allem aber auch um schöne Bilder. Da trifft es sich gut, dass die Veranstaltung eine der spektakulärsten in diesem Winter ist. Von Michael Eder, Chamonix
Andrea Binning ist eine der weltbesten Big-Mountain-Skifahrerinnen. Ihre bevorzugten Abfahrten liegen in Alaska, Nepal oder Russland: Du hast Angst, du konzentrierst dich, und dann fährst du los und ziehst deine Linie in den Schnee. Von Michael Eder
Nach einer schweren Verletzung kehrte Silvia Mittermüller zurück auf den Snowboard-Parcour und feierte gleich einen dritten Platz. Doch noch immer bereitet die Bürokratie des Verbandes der 24 Jahre alten Münchnerin Magenschmerzen. Von Michael Eder, Laax
Bildergalerie Olympiasieger Shaun White ist nicht nur der beste Snowboarder der Welt, sondern zählt gleichzeitig zur Weltspitze im Skateboarden. Der Amerikaner mag keiner Disziplin den Vorzug geben - und hofft auf eine doppelte Olympiachance. Von Michael Eder, Laax
Sechs-Sterne-Snowboarden in Davos: Die Ticket-To-Ride-Tour zeichnet sich in Konkurrenz zum Snowboard-Weltcup durch ständige Innovation, Lebensfreude und positive Provokation aus - und hat mächtige Sponsoren gewonnen. Von Michael Eder, Davos
Die Australierin Torah Bright ist 20 Jahre alt, Mormonin - und das neue Gesicht einer aufregenden jungen Sportart. Ein Mädchen aus der Mormonenwelt und die wilde Snowboardszene - wie passt das zusammen? Von Niklas Eder, Kaprun
Der Amerikaner Kevin Pearce gewinnt das Snowboard-Spektakel Air & Style in München. Die Herzen der Fans aber eroberte der erst 17 Jahre alte Norweger Mikkel Bang mit seinen waghalsigen Sprüngen. Von Michael Wittershagen, München
Unbekümmert und überraschend fuhr sie bei den Olympischen Spielen 2006 zu Silber und bestätigte in der folgenden Saison ihre Leistung als Vize-Weltmeisterin. Im Zwischenwinter 2007/08 will Snowboarderin Amelie Kober den Weltcup aufmischen.
Eine rundum enttäuschende Bilanz haben die deutschen Snowboarder nach der WM in Arosa ziehen müssen. Der Mangel an konkurrenzfähigen Athleten dokumentiert die vielfältigen Probleme des Verbandes.
Mathieu Crepel aus Frankreich hat bei den Snowboard-WM nach seinem Titel in der Disziplin Big Air auch in der Halfpipe gewonnen. Die deutschen Männer schieden früh aus. Bei den Damen gewann die Schweizerin Laura Manuela Pesko.
Die Männer des Deutschen Snowboardverbandes waren bei der Weltmeisterschaft in Arosa bislang nicht konkurrenzfähig. Die deutschen Hoffnungen ruhen nun auf den Freestylern.
Amelie Kober stürzte als WM-Gold im Parallel-Riesenslalom schon zum Greifen nahe war. Sie war die stärkste, aber nicht die glücklichste Fahrerin des Tages. Die beste deutsche Snowboarderin freute sich dennoch tapfer.
Die Hymnen auf die fabelhafte Amelie, die bei Olympia 2006 die Silbermedaille gewann, sind verklungen. Das liegt auch daran, dass Amelie Kobers Disziplin, das Alpinboarden, in der Szene wenig beachtet wird. Bei der WM will sie wieder Aufmerksamkeit erregen.
Bei den Olympischen Spielen verlor sich Gold aus Überheblichkeit. Doch die amerikanische Snowboarderin Lindsay Jacobellis hat aus ihrem Fehler gelernt und raste bei der WM solide zum Snowboardcross-Titel.