20. Juni 2007 Das Europäische Parlament hat der Einführung des Euro in Zypern und Malta zum 1. Januar 2008 zugestimmt. Die Abgeordneten votierten am Mittwoch in Straßburg mit deutlicher Mehrheit für die Vorlage. Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen an diesem Donnerstag die Aufnahme beider Länder in die Euro-Zone billigen.
Die EU-Finanzminister werden dann am 10. Juli die endgültigen Umtauschkurse für das zyprische Pfund und die maltesische Lira festlegen. Damit wird die Eurozone auf 15 Länder erweitert. Die Entscheidung des Europäischen Parlamentes ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte Zyperns, sagte der zyprische Präsident Tassos Papadopoulos im Fernsehen der Mittelmeerinsel.
Konvergenzkriterien erfüllt
Nach Einschätzung der EU-Kommission ist es beiden Ländern gelungen, die notwendigen Maastricht-Bedingungen hinsichtlich ihrer Haushaltsdefizite, Währungsstabilität und der Konvergenz der Zinssätze zu erfüllen. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) unterstützt das Vorhaben. Durch den Beitritt zur Eurozone erhoffen sich Zypern und Malta, den Tourismus und ausländische Investitionen in ihren Ländern zu fördern.
Text: dpa
Bildmaterial: dpa, Europäische Kommission, F.A.Z.