Hugh Trevor-Roper (II)

Muss jeder Weg, den ich gehe, sich gleich vor mir teilen?

Hugh Trevor-Roper war ein Mann von vielen und ausgreifenden Interessen. Zwischen Werk und Essay konnte er sich nur schwer entscheiden.

Hugh Trevor-Roper (I)

Das Werk des Historikers und die Überraschungen im Nachlass

Aufklärung geschichtlicher Mythen betrachtete er als sein Hauptgeschäft - tragikomisch war es, dass gerade er auf die gefälschten Hitler-Tagebücher hereinfiel. Von Patrick Bahners

Roland Barthes, 1915 - 1980

Abschied

Ins neue Leben schreiben

Kaum ein zeitgenössischer Autor hat sich so wenig wiederholt wie er: Roland Barthes fand immer wieder neue Methoden, sich seinen Gegenständen zu nähern. Doch zuletzt wollte er auch davon noch sich abstoßen. Es war ein Abschied, der Beginn eines neuen Schreibens werden sollte. Von Henning Ritter

Die Totenmaske Friedrich Schillers diente einst der Identifizierung seines Sc...

Schillers Schädel

Im Namen der Authentizität

War die wissenschaftliche Untersuchung von Schillers Schädel eine Verletzung der Totenruhe? Der Präsident der Stiftung Weimarer Klassik widerspricht seinen Kritikern: Die Überprüfung des Schiller zu Unrecht zugeordneten Schädels war nötig, um einen unwürdigen Zustand zu beenden. Von Hellmut Seemann

Sie fanden nicht zusammen: 3-D-Print des soegannten Fürstengruft-Schädels und...

Knochen in Weimar

Jeder ist jetzt verdächtig

Der echte Schädel aber, er ist nicht erfindlich. Wer hat dann Schillers Knochenreliquie entwendet? Schon schießen Verschwörungsgeschichten ins Kraut, wie man sie aus dem Reich der Schädelkunde kennt. Zur nächsten Runde des durch die Weimarer DNA-Analyse ausgelösten Spektakels. Von Michael Hagner

Angekommen im digitalen Zeitalter: Charles Darwin

Internet

Darwin online

Wer sich für das Werk Charles Darwins interessiert, sollte sich „Darwin Online“ ansehen. Das vor zwei Jahren begonnene Projekt der Cambridge University bietet mittlerweile fast 150 000 digitalisierte Seiten: Von Werken, Entwürfen und Briefen Darwins bis zu zeitgenössischen Sekundärquellen. Von Matthias Glaubrecht

Übung zur Verbesserung der Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit: Suchen Sie...

F.A.Z.-Serie: Gehirntraining

Auch Blinde träumen in schönen Bildern

Auf einen Schlag kann unser Gehirn gezwungen sein, sich neu zu verschalten. Das schafft es oft ohne weiteres. Bilder werden anders konstruiert, der Verlust der Sprache kompensiert. Doch wir müssen auch stets mit Überraschungen rechnen. Von Ernst Pöppel

F.A.Z. Reading Room

Haben wir eine Sprache mit Zukunft?

Wer spricht in hundert Jahren noch Deutsch? Jutta Limbach, bis vor kurzem Präsidentin des Goethe-Instituts, sucht in ihrem neuen Buch eine Antwort. Zum Auftakt des F.A.Z. Reading Rooms zur Zukunft der deutschen Sprache stellt die Autorin ihre wichtigsten Thesen vor. Von Jutta Limbach

Entwurf zur Marienbader “Elegie“ im Großher. Weimarischen Schreib-Calender fü...

F.A.Z. Reading Room

Die Geburt der Weltliteratur in einer Kutsche

Den ersten Entwurf der Marienbader „Elegie“ schrieb Goethe krakelig noch in der Kutsche nieder, die ihn von Ulrike von Levetzow fort und zurück nach Weimar trug - Martin Walser schildert die Begegnung der beiden in seinem neuen Roman. Das Hochstift in Frankfurt stellt einen seiner kostbarsten Schätze vor.

Wo ist der Platz des Intellektuellen? Jürgen Habermas stieß eine Debatte an

Kulturkritik

Ist Hecheln unsere Leitgeschwindigkeit?

Warum ist die Urteilskraft des öffentlichen Intellektuellen heute wichtiger denn je? Weil wir unter einem ökonomistischen Diktat der Fristen stehen, das unser übergreifendes Denken bedroht. Von Christian Geyer

Die Nacht des 24. Dezember, Jesus wurde geboren - woher wissen wir das?

Der 25. Dezember

Das Rätsel des Weihnachtsdatums

Seit dem vierten Jahrhundert wird Weihnachten gefeiert; doch bis heute weiß fast niemand, warum wir das ausgerechnet am 25. Dezember tun - nicht einmal der Papst. Eine Exkursion in die Festkalenderforschung. Von Jürgen Kaube

Oskar Goldberg (I)

Von Berlin-Lichterfelde nach New York

An Oskar Goldberg lässt sich exemplarisch studieren, wie nach der Aufklärung eine religiöse Neustiftung aussehen kann. Das macht die Aktualität des Kreises aus, der sich um ihn bildete.

Oskar Goldberg (II)

Im Himmel keine faulen Kompromisse mehr

Der "göttliche Terrorismus" eines jüdischen Denkers: Eine Lektüre der "Wirlichkeit der Hebräer"

Neokonservative Philosophie

Mannesmut und Fürstenthrone

Man redet viel über Leo Strauss, wenn nach den geistigen Wegbereitern des amerikanischen Neokonservativismus gefragt wird. Man sollte künftig mehr nach Harvey C. Mansfield fragen.

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